System der
Lebewesen (Stefan Hintsche,
2026)
Letztes Update
20.05.2026
Familia Muridae Illiger, 1811 (
Familie Langschwanzmäuse/
Mice, Rats and Gerbils/
Múridos/
Muridés/
Muridi/
鼠科/
Мышиные/
ネズミ科):
· 925 Arten, davon 18 ausgestorben.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Murina beschrieben und von Gray (1821) an die übliche Familienendung angepasst. Der Stammbaum basiert auf den Ergebnissen von Denys, Bryjová & Bryja (2025) und Steppan & Schenk (2017). Die Muridae enthalten fünf rezente und zwei fossile Unterfamilien.
· Identifizierung/Beschreibung: Bei den Langschwanzmäusen handelt es sich um eine außerordentlich vielgestaltige Nagerfamilie. Der Schädel besitzt keine Fortsätze hinter der Augenhöhle (Processus postorbitales). Das Unteraugenloch (Foramen infraorbitale) ist oberseits relativ groß und Durchgang für den mittleren Ausläufer des Kaumuskels (Musculus masseter medialis), unterseits durch die vertikale Stellung der stark erweiterten Infraorbitalplatte (vordere Basis des Jochbogens) zu einem schmalen Spalt verengt, durch den sich der Unteraugennerv (Nervus infraorbitalis) zieht. Die Infraorbitalplatte bildet die Ursprüngsfläche für den verlagerten vorderen Teil des äußeren Kaumuskels (Musculus masseter lateralis). Je Kieferhälfte sind nie mehr als drei Backenzähne vorhanden, die im Grundplan niederkronig (brachyodont) sind. Die Höcker der Backenzähne (Molaren) sind zu Querleisten verbunden. Der Eingangsbereich des Magens (Cardia) ist verhornt.
· Verbreitung: Afrika, Australien, Eurasien, Nord- und Südamerika.
· Literatur: Denys, Bryjová & Bryja (2025); Gray (1821); Illiger (1811); Mickoleit (2004); Steppan & Schenk (2017).
Subfamilia Lophiomyinae
Milne-Edwards,
1867 (
Unterfamilie Mähnenratten/
Maned Rats/
Lofiominos/
Lophiomyinés/
Lofiomini/
冠鼠亚科/
Косматые
хомяки/
タテガミネズミ亜科):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Lophiomides beschrieben und von Thomas (1897) an den Rang einer Unterfamilie mit entsprechender Endung angepasst. In der Vergangenheit wurden die Mähnenratten teils auch als Familie (Gill, 1872), Überfamilie (Gill, 1872) oder Tribus (Stehlin & Schaub, 1951) klassifiziert, doch genetische Analysen (Steppan & Schenk, 2017) stützen die Einordung als Unterfamilie innerhalb der Muridae. Nominotypische Gattung Lophiomys Milne-Edwards, 1867; nominotypische Art Lophiomys imhausii Milne-Edwards, 1867. Rezent ist nur eine Gattung enthalten, doch sind in der Unterfamilie mit Faraframys Mein & Pickford, 2010 (Etymologie: Der Gattungsname leitet sich von der Farafra-Oase, südlich der Fundstelle sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab), Microlophiomys Topachevskiy & Skorik, 1984 und Protolophiomys Aguilar & Thaler, 1987 auch drei fossile Gattungen enthalten. Die Gattung Faraframys enthält die nominotypische Art Faraframys heissigi Mein & Pickford, 2010 (Holotypus/Terra typica: SA 62a (Zentrum für Wirbeltier-Paläontologie der Mansoura-Universität Mansoura), gesammelt bei Sheikh Abdallahals, Ägypten. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Faraframys beschrieben. Die Art ist nach dem Paläontologen Kurt Heißig benannt). Die Gattung Microlophiomys enthält die nominotypische Art Microlophiomys vorontsovi Topachevskiy & Skorik, 1984, während die Gattung Protolophiomys neben der nominotypischen Art Protolophiomys ibericus Aguilar & Thaler, 1987 (Holotypus/Terra typica: SAL 122 (Universität von Montpellier), gesammelt bei Salobreña, Granada, Andalusien, Spanien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Das Artepitheton leitet sich von der Iberischen Halbinsel ab und bezieht sich somit auf den Fundort) noch die nicht offiziell publizierte Art Protolophiomys michauxi Coiffait, 1991 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Da nicht offiziell publiziert, wird das Taxon aktuell nicht anerkannt. Die Form ist nach dem französischen Paläontologen Jacques Michaux benannt) enthält.
· Literatur: Aguilar & Thaler (1987); Coiffait (1991); Gill (1872); Mein & Pickford (2010); Milne-Edwards (1867a, 1867b); Stehlin & Schaub (1951); Thomas (1897); Topachevskiy & Skorik (1984).
Subfamilia Deomyinae
Thomas, 1888 (
Unterfamilie Bürstenhaarmäuse/
Brush-furred Mice and Rats/
Deominos/
Déomyinés/
Deomini/
刺鼠亚科/
Деомииновые/
トゲマウス亜科):
· 57 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Deomyes beschrieben und von Lydekker (1889) an den Rang einer Unterfamilie angepasst. Nominotypische Gattung Deomys Thomas, 1888; nominotypische Art Deomys ferrugineus Thomas, 1888. Der Stammbaum basiert auf den Ergebnissen von Steppan & Schenk (2017).
· Literatur: Lydekker (1889); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1888).
Subfamilia Leimacomyinae
Musser
& Carleton, 2005 (
Unterfamilie Togo-Waldmäuse/
Togo Mice/
Leimacominos/
Leimacomyinés/
Leimacomini/
溜攀鼠亚科/
Леймакоминовые/
トーゴマウス亜科):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Leimacomys Matschie, 1893; nominotypische Art Leimacomys büttneri Matschie, 1893. Als Unterfamilie eingeführt und so übernommen. Denys, Bryjová & Bryja (2025) sprechen sich anhand ihrer genetischen und morphologischen Analyen auch für die Einstufung als Unterfamilie aus und positionieren Leimacomyinae als Schwestertaxon von Deomyinae mit einer geschätzten Divergenzzeit von 14-17 Millionen Jahren.
· Literatur: Denys, Bryjová & Bryja (2025); Matschie (1893); Musser & Carleton (2005).
Subfamilia Gerbillinae
J. E. Gray, 1825 (
Unterfamilie Rennmäuse/
Gerbils and Jirds/
Gerbilinos/
Gerbillinés/
Gerbillini/
沙鼠亚科/
Песчанковые/
アレチネズミ亜科):
· 110 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Gerbillina beschrieben und von Alston (1876) als Unterfamilie mit der heute dafür typischen Endung umgeformt. Zeitweise war die Gruppe auch als eigene Familie Gerbillidae eingeordnet worden (De Kay, 1842), wird heute aber allgemein als Unterfamilie innerhalb der Muridae eingeordnet (Musser & Carleton, 2005). Nominotypische Gattung Gerbillus Desmarest, 1804; nominotypische Art Gerbillus gerbillus (Olivier, 1800). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026); Cui et al. (2025) und Steppan & Schenk (2017). Der Unterfamilienname Gerbillinae leitet sich von einer Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“ ab, welches vom arabischen Wort yarbū (يربوع) abstammt.
· Literatur: Alston (1876); Cui et al. (2025); De Kay (1842); Desmarest (1804); Gray (1825); Kostin et al. (2026); Musser & Carleton (2005); Olivier (1800); Steppan & Schenk (2017).
Subfamilia Murinae
Illiger, 1811 (
Unterfamilie Altweltmäuse/
Old World Mice
and Rats/
Murinos/
Murinés/
Murini/
鼠亚科/
Мышиные/
ネズミ亜科):
· 756 Arten, davon 18 ausgestorben
· Literatur: Illiger (1811).
Muridae > Lophiomyinae > Lophiomys
Subfamilia Lophiomyinae
Milne-Edwards,
1867 (
Unterfamilie Mähnenratten/
Maned Rats/
Lofiominos/
Lophiomyinés/
Lofiomini/
冠鼠亚科/
Косматые
хомяки/
タテガミネズミ亜科):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Lophiomides beschrieben und von Thomas (1897) an den Rang einer Unterfamilie mit entsprechender Endung angepasst. In der Vergangenheit wurden die Mähnenratten teils auch als Familie (Gill, 1872), Überfamilie (Gill, 1872) oder Tribus (Stehlin & Schaub, 1951) klassifiziert, doch genetische Analysen (Steppan & Schenk, 2017) stützen die Einordung als Unterfamilie innerhalb der Muridae. Nominotypische Gattung Lophiomys Milne-Edwards, 1867; nominotypische Art Lophiomys imhausii Milne-Edwards, 1867. Rezent ist nur eine Gattung enthalten, doch sind in der Unterfamilie mit Faraframys Mein & Pickford, 2010 (Etymologie: Der Gattungsname leitet sich von der Farafra-Oase, südlich der Fundstelle sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab), Microlophiomys Topachevskiy & Skorik, 1984 und Protolophiomys Aguilar & Thaler, 1987 auch drei fossile Gattungen enthalten. Die Gattung Faraframys enthält die nominotypische Art Faraframys heissigi Mein & Pickford, 2010 (Holotypus/Terra typica: SA 62a (Zentrum für Wirbeltier-Paläontologie der Mansoura-Universität Mansoura), gesammelt bei Sheikh Abdallahals, Ägypten. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Faraframys beschrieben. Die Art ist nach dem Paläontologen Kurt Heißig benannt). Die Gattung Microlophiomys enthält die nominotypische Art Microlophiomys vorontsovi Topachevskiy & Skorik, 1984, während die Gattung Protolophiomys neben der nominotypischen Art Protolophiomys ibericus Aguilar & Thaler, 1987 (Holotypus/Terra typica: SAL 122 (Universität von Montpellier), gesammelt bei Salobreña, Granada, Andalusien, Spanien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Das Artepitheton leitet sich von der Iberischen Halbinsel ab und bezieht sich somit auf den Fundort) noch die nicht offiziell publizierte Art Protolophiomys michauxi Coiffait, 1991 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Da nicht offiziell publiziert, wird das Taxon aktuell nicht anerkannt. Die Form ist nach dem französischen Paläontologen Jacques Michaux benannt) enthält.
· Literatur: Aguilar & Thaler (1987); Coiffait (1991); Gill (1872); Mein & Pickford (2010); Milne-Edwards (1867a, 1867b); Stehlin & Schaub (1951); Thomas (1897); Topachevskiy & Skorik (1984).
Genus Lophiomys
Milne-Edwards,
1867 (
Gattung Afrikanische Mähnenratten/
African Crested
Rats/
Ratas de Crin/
Rats à Crinière/
Ratti Crestati/
冠鼠属/
Косматые
хомяки/
タテガミネズミ属):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Lophiomys imhausi Milne-Edwards, 1867.
· Literatur: Milne-Edwards (1867).
Lophiomys imhausi Milne-Edwards, 1867 (
Mähnenratte/
Maned Rat/
Rata de Crin/
Rat à Crinière/
Ratto Crestato/
鬃鼠/
Косматая
хомяковая
крыса/
タテガミネズミ):
· Alternative Bezeichnung: Afrikanische Mähnenratte.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Eritrea; Kenia; Somalia; Sudan; Tansania; Uganda).
· Literatur: Milne-Edwards (1867); Schlitter (2016).
Muridae > Deomyinae
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Deomyinae |
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Subfamilia Deomyinae
Thomas, 1888 (
Unterfamilie Bürstenhaarmäuse/
Brush-furred Mice and Rats/
Deominos/
Déomyinés/
Deomini/
刺鼠亚科/
Деомииновые/
トゲマウス亜科):
· 57 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Deomyes beschrieben und von Lydekker (1889) an den Rang einer Unterfamilie angepasst. Nominotypische Gattung Deomys Thomas, 1888; nominotypische Art Deomys ferrugineus Thomas, 1888. Der Stammbaum basiert auf den Ergebnissen von Steppan & Schenk (2017).
· Literatur: Lydekker (1889); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1888).
Genus Uranomys
Dollman, 1909 (
Gattung Weißbauch-Bürstenhaarmäuse/
Rudd’s Bristle-furred
Rats/
Ratas de Pelaje
Erizado de Rudd/
Uranomys de Rudd/
Ratti Setolosi di Rudd/
白腹蓬毛鼠属/
Ураномисы/
オオバネズミ属):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Uranomys ruddi Dollman, 1909. Die Gattung nimmt innerhalb der Unterfamilie Deomyinae eine basale Stellung ein und steht allen anderen Gattungn gegenüber. Der Gattungsname Uranomys setzt sich aus den griechischen Wörtern οὐρανός für „Gaumen“ μῦς und für „Maus“, was sich vermutlich darauf bezeith, dass der Gaumen über den dritten Molaren hinausreicht und die Vertiefung im mittleren Bereich des Flügelbeins (Fossa mesopterygoidea) überdeckt.
· Identifizierung/Beschreibung: Vertreter der Gattung Uranomys haben ein weißes bis cremefarbenes Bauchfell und sie sind kleiner als die Arten der Gattung Lophuromys. Ihre Hinterfußlänge erreicht 16-18 mm. Das Rückenfell ist borstig, aber nicht stachelig. Weibchen besitzen sechs Brustwarzenpaare. Die oberen Schneidezähen sind nach vorne geneigt (proodont) und der erste Haupthöcker (Lobus) des ersten Molaren besitzt drei Spitzen (Cuspides).
· Literatur: Dollman (1909); Monadjem et al. (2015).
Genus Acomys
I. Geoffroy, 1838 (
Gattung Altwelt-Stachelmäuse/
Old World Spiny Mice/
Ratones Espinosos/
Rats Épineux/
Topi Spinosi/
刺毛鼠属/
Иглистые мыши/
トゲマウス属):
· 21 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Acomys cahirinus (É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1803). Der Stammbaum orientiert sich hauptsächlich an den Ergebnissen von Aghová et al. (2019), Petruzela et al. (2018), Steppan & Schenk (2017), Renaud et al. (2013), Verheyen et al. (2011) und Nicolas et al. (2009),.
· Literatur: Nicolas et al. (2009); Petruzela et al. (2018); Renaud et al. (2013); Steppan & Schenk (2017); Verheyen et al. (2011).
Genus Deomys
Thomas, 1888 (
Gattung Kongo-Waldmäuse/
Congo Forest Rats/
Ratas de Bosque de Congo/
Déomys/
Deomi/
刚果攀鼠属/
Конголезские
хомячки/
コンゴキノボリマウス属):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Deomys ferrugineus Thomas, 1888.
· Literatur: Thomas (1888).
Genus Lophuromys
Peters, 1874 (
Gattung Afrikanische
Bürstenhaarmäuse/African Brush-furred Rats):
· 34 Arten.
· Literatur: Peters (1874).
Muridae > Deomyinae > Uranomys
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Uranomys |
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Genus Uranomys
Dollman, 1909 (
Gattung Weißbauch-Bürstenhaarmäuse/
Rudd’s Bristle-furred
Rats/
Ratas de Pelaje
Erizado de Rudd/
Uranomys de Rudd/
Ratti Setolosi di Rudd/
白腹蓬毛鼠属/
Ураномисы/
オオバネズミ属):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Uranomys ruddi Dollman, 1909. Die Gattung nimmt innerhalb der Unterfamilie Deomyinae eine basale Stellung ein und steht allen anderen Gattungn gegenüber. Der Gattungsname Uranomys setzt sich aus den griechischen Wörtern οὐρανός für „Gaumen“ μῦς und für „Maus“, was sich vermutlich darauf bezeith, dass der Gaumen über den dritten Molaren hinausreicht und die Vertiefung im mittleren Bereich des Flügelbeins (Fossa mesopterygoidea) überdeckt.
· Identifizierung/Beschreibung: Vertreter der Gattung Uranomys haben ein weißes bis cremefarbenes Bauchfell und sie sind kleiner als die Arten der Gattung Lophuromys. Ihre Hinterfußlänge erreicht 16-18 mm. Das Rückenfell ist borstig, aber nicht stachelig. Weibchen besitzen sechs Brustwarzenpaare. Die oberen Schneidezähen sind nach vorne geneigt (proodont) und der erste Haupthöcker (Lobus) des ersten Molaren besitzt drei Spitzen (Cuspides).
· Literatur: Dollman (1909); Monadjem et al. (2015).
Uranomys ruddi Dollman,
1909 (
Weißbauch-Bürstenhaarmaus/
Rudd’s Brush-furred
Mouse/
Rata de Pelaje
Erizado de Rudd/
Uranomys de Rudd/
Ratto Setoloso di Rudd/
白腹蓬毛鼠/
Крупнозубая
мышь/
オオバネズミ):
· Alternative Bezeichnung: Rudd-Bürstenfellmaus
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1910.4.1.182 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 14. September 1909 von Robin Kemp bei Kirui (ca. 1.830 m Höhe), Elgon-Berg, Kenia.
· Taxonomie/Phylogenie/Etmyologie: Die Art wurde gleich in der neuen Gattung Uranomys beschrieben und ist allgemein anerkannt. Sie ist nach C. D. Rudd benannt, der an der Expedition zur Entdeckung der Spezies mitwirkte.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Afrika (Äthiopien; Benin; DR Kongo; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Kamerun; Kenia; Liberia; Malawi; Mali; Mosambik; Nigeria; Senegal; Sierra Leone; Simbabwe; Togo; Tschad; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Dollman (1909); Granjon (2017).
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Acomys |
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Genus Acomys
I. Geoffroy, 1838 (
Gattung Altwelt-Stachelmäuse/
Old World Spiny Mice/
Ratones Espinosos/
Rats Épineux/
Topi Spinosi/
刺毛鼠属/
Иглистые мыши/
トゲマウス属):
· 21 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Acomys cahirinus (É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1803). Der Stammbaum orientiert sich hauptsächlich an den Ergebnissen von Aghová et al. (2019), Petruzela et al. (2018), Steppan & Schenk (2017), Renaud et al. (2013), Verheyen et al. (2011) und Nicolas et al. (2009),.
· Literatur: Nicolas et al. (2009); Petruzela et al. (2018); Renaud et al. (2013); Steppan & Schenk (2017); Verheyen et al. (2011).
Acomys subspinosus (Waterhouse,
1838) (
Kap-Stachelmaus/
Cape Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de El Cabo/
Acomys du Cap/
Topo
Spinoso del Capo/
南非刺毛鼠/
Капская
иглистая
мышь/
ケープトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Südafrika: Östliche Kapprovinz, Nördliche Kapprovinz, Westkap).
· Literatur: Palmer et al. (2017); Waterhouse (1838).
Acomys ngurui Verheyen, Hulselmans,
Wendelen, Leirs, Corti, Backeljau & Verheyen, 2011 (
Nguru-Stachelmaus/
Nguru Spiny
Mouse/
Ratón Espinoso de Nguru/
Acomys des Nguru/
Topo Spinosus
dei Nguru/
恩古鲁刺毛鼠/
Нгуруйская иглистая
мышь/
ヌグルイトゲマウス):
· Identifizierung/Beschreibung: Karyotyp 2n = 59-62 Chromosomen. Es handelt sich um eine Art mit polymorphen Karyotyp. Die meisten Tiere besitzen 60 Chromosomen, doch einige besitzen ein riesiges metazentrisches X-Chromosom (Xg) und eine variable diploide Chromosomenzahl von 59 bis 62.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Tansania).
· Literatur: Castiglia & Annesi (2012); Dando & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2011).
Acomys muzei Verheyen, Hulselmans,
Wendelen, Leirs, Corti, Backeljau & Verheyen, 2011 (
Muze-Stachelmaus/
Muze Spiny
Mouse/
Ratón Espinoso Oriental/
Acomys de Muze/
Topo Spinoso di Muze/
姆泽刺毛鼠/
Музейская иглистая
мышь/
ムゼトゲマウス):
· Alternative Bezeichnung: Tansania-Stachelmaus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (DR Kongo; Sambia; Tansania).
· Literatur: Dando & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2011).
Acomys selousi de Winton, 1897 (
Selous-Stachelmaus/
Selous’ Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Selous/
Acomys de Selous/
Topo Spinoso die Selous/
塞卢斯刺毛鼠/
Иглистая мышь
Селуса/
セルーストゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südafrika (Botswana; Mosambik; Simbabwe; Südafrika).
· Literatur: Dando & Kennerley (2019); de Winton (1897).
Acomys spinosissimus
Peters, 1852 (
Zwergstachelmaus/
Southern African Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de África Meridional/
Acomys de Peters/
Topo Spinoso dell’Africa
Meridionale/
莫桑比克刺毛鼠/Колючая
иглистая
мышь/
ミナミアフリカトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Mosambik; Simbabwe).
· Literatur: MacFadyen & Medger (2019); Peters (1852).
Acomys russatus (Wagner, 1840) (
Goldene Stachelmaus/
Golden Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
Dorado/
Acomys Doré/
Topo Spinoso Dorato/
金刺毛鼠/
Золотистая иглистая
мышь/
ゴールデントゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Ägypten: Israel; Jemen; Jordanien; Saudi-Arabien).
· Literatur: Shenbrot (2016); Wagner (1840).
Acomys percivali Dollman, 1911 (
Percival-Stachelmaus/
Percival’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Percival/
Acomys de Percival/
Topo Spinoso di Percival/
珀西瓦尔刺毛鼠/
Иглистая мышь
Персиваля/
パーシバルトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Südsudan; Uganda
· Literatur: Cassola (2016); Dollman (1911).
Acomys wilsoni Thomas, 1892 (
Wilson-Stachelmaus/
Wilson’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Wilson/
Acomys de Wilson/
Topo Spinoso di Wilson/
威尔逊刺毛鼠/
Иглистая мышь
Уилсона/
ウィルソントゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Südsudan; Tansania; Uganda).
· Literatur: Cassola (2017); Thomas (1892).
Acomys louisae Thomas, 1896 (
Louise-Stachelmaus/
Louise’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso de Louise/
Acomys de Louise/
Topo Spinoso di Louise/
路易莎刺毛鼠/
Сомалийская иглистая
мышь/
ルイザトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Äthiopien; Kenia; Somalia).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1896).
Acomys ignitus Dollman, 1910 (
Feuerrote Stachelmaus/
Fiery Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
Fogoso/
Acomys de Dollman/
Topo Spinoso Fiammeggiante/
灼热刺毛鼠/
Огненная иглистая
мышь/
ベニトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Tansania).
· Literatur: Dollman (1910); Schlitter (2016).
Acomys kempi Dollman, 1911 (
Kemp-Stachelmaus/
Kemp’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Kemp/
Acomys de Kemp/
Topo Spinoso di Kemp/
肯氏刺毛鼠/
Иглистая мышь
Кемпа/
ケンプトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Tansania).
· Literatur: Cassola (2016); Dollman (1911).
Acomys cineraceus Heuglin in Heuglin & Fitzinger, 1866 (
Graue Stachelmaus/
Grey Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
Gris/
Acomys Cendré/
Topo Spinoso Grigio/
灰刺毛鼠/
Серая иглистая
мышь/
ハイイロトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Südsudan; Sudan; Uganda; möglicherweise auch Dschibuti).
· Literatur: Cassola (2016); Heuglin & Fitzinger (1866).
Acomys dimidiatus (Cretzschmar, 1826) (
Arabische Stachelmaus/
Arabian Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Arabia/
Acomys d’Arabie/
Topo Spinoso d’Arabia/
金奈刺毛鼠/
Восточная иглистая
мышь/
シナイトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Ägypten; Iran; Israel; Jemen; Jordanien; Oman; Pakistan; Palästina; Saudi-Arabien; Vereinigte Arabische Emirate).
· Literatur: Cassola (2016); Cretzschmar (1826).
Acomys johannis Thomas, 1912 (
John-Stachelmaus/
John’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de John/
Acomys de John/
Topo Spinoso di John/
约翰刺毛鼠/
Иглистая мышь
Иоганна/
ヨハネトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Westafrika (Benin; Burkina Faso; Ghana; Kamerun; Mali; Niger; Nigeria; Togo; Tschad).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1912).
Acomys mullah Thomas, 1904 (
Mullah-Stachelmaus/
Mullah Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
Mulá/
Acomys Mollah/
Topo Spinoso del Mullah/
穆拉刺毛鼠/
Сомалийская иглистая
мышь/
ムラートゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Dschibuti; Eritrea; Somalia).
· Literatur: Schlitter (2016); Thomas (1904).
Acomys chudeaui Kollman, 1911 (
Chudeau-Stachelmaus/
Chudeau’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Chudeau/
Acomys de Chudeau/
Topo Spinoso di Chudeau/
舒氏刺毛鼠/
Иглистая мышь
Шюдо/
シュードートゲマウス):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von cahirinus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Westsahara).
· Literatur: Kollmann (1911).
Acomys seurati Heim de Balsac, 1936 (
Seurat-Stachelmaus/
Seurat’s Spiny Mouse/
Ratón Espinoso de Seurat/
Acomys de Seurat/
Topo Spinoso di Seurat/
苏氏刺毛鼠/
Иглистая мышь
Сера/
スーラートゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Algerien).
· Literatur: Heim de Balsac (1936); Schlitter (2022).
Acomys cilicicus Spitzenberger, 1978 (
Türkische Stachelmaus/
Turkish Spiny Mouse/
Ratón Espinoso de
Turquía/
Acomys de Silifke/
Topo Spinoso di Cilicia/
土耳其刺毛鼠/
Киликийская иглистая
мышь/
トルコトゲマウス):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Türkei).
· Literatur: Gerrie & Kennerley (2019); Spitzenberger (1978).
Acomys minous Bate, 1906 (
Kreta-Stachelmaus/
Crete Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Creta/
Acomys de Crète/
Topo Spinoso di Creta/
克里特刺毛鼠/
Критская иглистая
мышь/
クレタトゲマウス):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südosteuropa (Griechenland: Kreta).
· Literatur: Amori (2024); Bate (1906).
Acomys cahirinus (É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1803) (
Ägyptische Stachelmaus/
Northeast African Spiny Mouse/
Ratón Espinoso de
África nororiental/
Acomys d’Égypte/
Topo Spinoso Egiziano/
埃及刺毛鼠/
Египетская иглистая
мышь/
カイロトゲマウス):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Äthiopien; Dschibuti; Eritrea; Libyen; Sudan).
· Literatur: Cassola (2016); Geoffroy Saint-Hilaire (1803).
Acomys nesiotes Bate, 1906 (
Zypern-Stachelmaus/
Cyprus Spiny Mouse/
Ratón Espinoso
de Chipre/
Acomys de Chypre/
Topo Spinoso di Cipro/
塞浦路斯刺毛鼠/
Кипрская иглистая
мышь/
キプロストゲマウス):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Zypern).
· Literatur: Amori (2024); Bate (1906).
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Deomys |
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Genus Deomys
Thomas, 1888 (
Gattung Kongo-Waldmäuse/
Congo Forest Rats/
Ratas de Bosque de Congo/
Déomys/
Deomi/
刚果攀鼠属/
Конголезские
хомячки/
コンゴキノボリマウス属):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Deomys ferrugineus Thomas, 1888.
· Literatur: Thomas (1888).
Deomys
ferrugineus Thomas, 1888 (
Kongo-Waldmaus/
Congo Forest Rat/
Rata de Bosque de Congo/
Déomys Roux/
Ratto di Deomys/
刚果攀鼠/
Конголезская
мышь/
コンゴキノボリマウス):
· Alternative Bezeichnung: Deomys-Waldmaus.
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1888.5.17.1 (Britsches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von Petit am unteren Kongo, Kamerun.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; DR Kongo; Gabun; Kamerun; Kongo; Ruanda; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Schlitter & Kerbis Peterhans (2016); Thomas (1888).
Muridae > Deomyinae > Lophuromys
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Genus Lophuromys
Peters, 1874 (
Gattung Afrikanische Bürstenhaarmäuse/
African Brush-furred
Mice):
· 34 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Verheyen et al. (2007) und Onditi et al. (2021).
· Literatur: Onditi et al. (2021); Peters (1874); Verheyen et al. (2007).
Lophuromys luteogaster
Hatt, 1934 (
Gelbbauch-Bürstenhaarmaus/
Yellow-bellied
Brush-furred Mouse/Rata de Pelaje de Cepillo
de Vientre Pulido/Rat-hérissé à Ventre Fauve):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).
· Literatur: Cassola (2016); Hatt (1934).
Lophuromys medicaudatus
Dieterlen, 1975 (
Mittelschwänzige Bürstenhaarmaus/
Medium-tailed
Brush-furred Mouse/Rata de Pelaje de Cepillo
del Valle Occidental/Rat-hérissé à Longue Queue):
· Bestand: Gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Ruanda; Uganda).
· Literatur: Dieterlen (1975); Kennerley (2016).
Lophuromys woosnami Thomas, 1906 (
Woosnam-Bürstenhaarmaus/
Woosnam’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1906).
Lophuromys nudicaudus Heller, 1911 (
Rotbauch-Bürstenhaarmaus/
Fire-bellied Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; DR Kongo; Gabun; Kamerun; Kongo; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Cassola (2016); Heller (1911).
Lophuromys roseveari Verheyen, Hulselmans,
Colyn & Hutterer, 1997 (
Kamerunberg-Bürstenhaarmaus/
Mount Cameroon
Brush-furred Mouse):
· Alternative Bezeichnung: Rosevear-Bürstenhaarmaus
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun).
· Literatur: Dieterlen (2017); Verheyen et al. (1997).
Lophuromys rahmi Verheyen, 1964 (
Rahm-Bürstenhaarmaus/
Rahm’s Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).
· Literatur: Kennerley (2016); Verheyen (1964).
Lophuromys ansorgei Thomas, 1915 (
Ansorge-Bürstenhaarmaus/
Ansorge’s Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von sikapusi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; Angola; DR Kongo; Gabun; Kamerun; Kenia; Kongo; Ruanda; Tansania; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Thomas (1915).
Lophuromys angolensis Verheyen, Dierckx & Hulselmans, 2000 (
Angola-Bürstenhaarmaus/
Angolan Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von sikapusi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Angola; DR Kongo)
· Literatur: Verheyen, Dierckx & Hulselmans (2000).
Lophuromys huttereri Verheyen, Colyn & Hulselmans,
1996 (
Hutterer-Bürstenhaarmaus/
Hutterer’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).
· Literatur: Dieterlen (2017); Verheyen, Colyn & Hulselmans (1996).
Lophuromys sikapusi (Temminck, 1853) (
Braunbauch-Bürstenhaarmaus/
Rusty-bellied Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Benin; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Kamerun; Liberia; Nigeria; Sierra Leone; Togo).
· Literatur: Cassola (2016); Temminck (1853).
Lophuromys dieterleni Verheyen, Hulselmans,
Colyn & Hutterer, 1997 (
Dieterlen-Bürstenhaarmaus/
Dieterlen’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun).
· Literatur: Kennerley (2016); Verheyen et al. (1997).
Lophuromys eisentrauti
Dieterlen, 1978 (
Eisentraut-Bürstenhaarmaus/
Eisentraut’s Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Vom Aussterben bedroht; Population abnehmend.
· Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun).
· Literatur: Dieterlen (1978); Hoffmann & Kennerley (2016).
Lophuromys chrysopus Osgood, 1936 (
Goldfüßige Bürstenhaarmaus/
Ethiopian Forest Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Lavrenchenko (2016); Osgood (1936).
Lophuromys brevicaudus
Osgood, 1936 (
Kurzschwänzige Bürstenhaarmaus/
Short-tailed
Brush-furred Mouse):
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Osgood (1936); Verheyen, Lavrenchenko & Dando (2020).
Lophuromys melanonyx Petter, 1972 (
Schwarzkrallen-Bürstenhaarmaus/
Black-clawed
Brush-furred Rat/Rata de Pelaje
de Cepillo Moteado/Rat-hérissé
à Griffes Noires):
· Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Kennerley & Lavrenchenko (2016); Petter (1972).
Lophuromys simensis Osgood, 1936 (
Simien-Bürstenhaarmaus/
Mount Simien Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Lavrenchenko et al. (2019); Osgood (1936).
Lophuromys kilonzoi Verheyen, Hulselmans,
Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (
Kilonzo-Bürstenhaarmaus/
Kilonzo’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Tansania).
· Literatur: Dando (2019); Verheyen et al. (2007).
Lophuromys aquilus True,
1892 (
Massai-Bürstenhaarmaus/
Masai Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Tansania).
· Literatur: True (1892).
Lophuromys verhageni Verheyen, Hulselmans,
Dierckx & Verheyen, 2007 (
Verhagen-Bürstenhaarmaus/
Verhagen’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Tansania).
· Literatur: Verheyen et al. (2007).
Lophuromys flavopunctatus
Thomas, 1888 (
Gelbgefleckte Bürstenhaarmaus/
Yellow-spotted
Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1888).
Lophuromys brunneus Thomas, 1906 (
Braune Bürstenhaarmaus/
Brown Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Thomas (1906).
Lophuromys chercherensis
Lavrenchenko, Verheyen, Verheyen, Hulselmans
& Leirs, 2007 (
Chercher-Bürstenhaarmaus/
Chercher Mountains Brush-furred Mouse):
· Bestand: Stark gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Dando et al. (2020); Lavrenchenko et al. (2007).
Lophuromys menageshae Lavrenchenko, Verheyen, Verheyen, Hulselmans & Leirs, 2007 (
Menagesha-Bürstenhaarmaus/
Menagesha Brush-furred Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Dando et al. (2019); Lavrenchenko et al. (2007).
Lophuromys pseudosikapusi
Lavrenchenko, Verheyen, Verheyen, Hulselmans & Leirs, 2007 (
Rostbauch-Bürstenhaarmaus/
False Rusty-bellied Brush-furred Mouse):
· Bestand: Stark gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).
· Literatur: Dando et al. (2018); Lavrenchenko et al. (2007).
Lophuromys cinereus Dieterlen & Gelmroth,
1974 (
Graue Bürstenhaarmaus/
Grey Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).
· Literatur: Dieterlen & Gelmroth (1974); Gerrie & Kennerley (2016).
Lophuromys rita Dollman, 1910 (
Rita-Bürstenhaarmaus/
Rita’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Sambia).
· Literatur: Dollman (1910).
Lophuromys machangui Verheyen, Hulselmans,
Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (
Bürstenhaarmaus/
Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Malawi; Mosambik; Tansania).
· Literatur: Verheyen et al. (2007); Verheyen, Dando & Kennerley (2019).
Lophuromys sabunii Verheyen,
Hulselmans, Dierckx, Mulungu, Leirs,
Corti & Verheyen, 2007 (
Sabuni-Bürstenhaarmaus/
Sabuni’s Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Tansania).
· Literatur: Dando, Verheyen & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2007).
Lophuromys makundii Verheyen, Hulselmans,
Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (
Makundi-Bürstenhaarmaus/
Makundi’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Tansania).
· Literatur: Dando, Verheyen & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2007).
Lophuromys dudui Verheyen, Hulselmans,
Dierckx & Verheyen, 2002 (
Dudu-Bürstenhaarmaus/
Dudu’s Brush-furred
Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).
· Literatur: Verheyen et al. (2002).
Lophuromys laticeps Thomas & Wroughton, 1907 (
Kivu-Bürstenhaarmaus/
Kivu Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).
· Literatur: Thomas & Wroughton (1907).
Lophuromys stanleyi Verheyen, Hulselmans,
Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (
Stanley-Bürstenhaarmaus/
Stanley’s Brush-furred Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Uganda).
· Literatur: Dando, Verheyen & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2007).
Lophuromys margarettae
Heller, 1912 (
Margaretta-Bürstenhaarmaus/
Margaretta’s
Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Uganda).
· Literatur: Heller (1912).
Lophuromys zena Dollman, 1909 (
Zena-Bürstenhaarmaus/
Zena Brush-furred Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia).
· Literatur: Dollman (1909).
Muridae > Leimacomyinae > Leimacomys
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Leimacomyinae |
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Leimacomys |
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Subfamilia Leimacomyinae
Musser
& Carleton, 2005 (
Unterfamilie Togo-Waldmäuse/
Togo
Mice/Leimacominos/Leimacomyinés/Leimacomini/溜攀鼠亚科/Леймакоминовые/トーゴマウス亜科):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Leimacomys Matschie, 1893; nominotypische Art Leimacomys büttneri Matschie, 1893. Als Unterfamilie eingeführt und so übernommen. Denys, Bryjová & Bryja (2025) sprechen sich anhand ihrer genetischen und morphologischen Analyen auch für die Einstufung als Unterfamilie aus und positionieren Leimacomyinae als Schwestertaxon von Deomyinae mit einer geschätzten Divergenzzeit von 14-17 Millionen Jahren.
· Literatur: Denys, Bryjová & Bryja (2025); Matschie (1893); Musser & Carleton (2005).
Genus Leimacomys
Matschie, 1893 (
Gattung Furchenzahn-Waldmäuse/
Groove-toothed
Forest Mice):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Leimacomys buettneri Matschie, 1893.
· Literatur: Matschie (1893).
Leimacomys buettneri Matschie,
1893 (
Furchenzahn-Waldmaus/
Groove-toothed Forest Mouse):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Westafrika (Togo).
· Literatur: Matschie (1893); Van der Straeten (2016).
Muridae > Gerbillinae
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Gerbillinae |
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Subfamilia Gerbillinae
J. E. Gray, 1825 (
Unterfamilie Rennmäuse/
Gerbils and Jirds/
Gerbilinos/
Gerbillinés/
Gerbillini/
沙鼠亚科/
Песчанковые/
アレチネズミ亜科):
· 110 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Gerbillina beschrieben und von Alston (1876) als Unterfamilie mit der heute dafür typischen Endung umgeformt. Zeitweise war die Gruppe auch als eigene Familie Gerbillidae eingeordnet worden (De Kay, 1842), wird heute aber allgemein als Unterfamilie innerhalb der Muridae eingeordnet (Musser & Carleton, 2005). Nominotypische Gattung Gerbillus Desmarest, 1804; nominotypische Art Gerbillus gerbillus (Olivier, 1800). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026); Cui et al. (2025) und Steppan & Schenk (2017). Der Unterfamilienname Gerbillinae leitet sich von einer Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“ ab, welches vom arabischen Wort yarbū (يربوع) abstammt.
· Literatur: Alston (1876); Cui et al. (2025); De Kay (1842); Desmarest (1804); Gray (1825); Kostin et al. (2026); Musser & Carleton (2005); Olivier (1800); Steppan & Schenk (2017).
Tribus Ammodillini
Pavlinov, 1981 (
Gattungsgruppe Somali-Rennmäuse/
Somali Gerbils):
· 1 Art in einer Gattung.
· Literatur: Pavlinov (1981).
Tribus Gerbillurini
Pavlinov, 1982 (
Gattungsgruppe Nackt- und
Haarsohlenrennmäuse/
Naked- and Hairy-footed
Gerbils):
· 20 Arten in drei Gattungen.
· Literatur: Pavlinov (1982).
Tribus Desmodilliscini
Pavlinov, 1982 (
Gattungsgruppe Duprasi-Rennmäuse):
· 2 Arten in zwei Gattungen.
· Literatur: Pavlinov (1982).
Tribus Gerbillini
J. E. Gray, 1825 (
Gattungsgruppe Echte Rennmäuse/
True Gerbils):
· 87 Arten in acht Gattungen
· Literatur: Gray (1825).
Muridae > Gerbillinae > Ammodillini > Ammodillus
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Ammodillini |
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Ammodillus |
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Tribus Ammodillini
Pavlinov, 1981 (
Gattungsgruppe Somali-Rennmäuse/
Somali Gerbils):
· 1 Art
Genus Ammodillus
Thomas, 1904 (
Gattung Walos/
Walos):
·
1 Art
Ammodillus imbellis (de Winton, 1898) (
Somali-Rennmaus/
Somali Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Walo.
· Holotypus/Terra typica: BMNH? (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt bei Goodar, Somalia.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich beschrieben als Gerbillus imbellis und von Trouessart (1904) übernommen, überführt Thomas (1904) die Art in die neue Gattung Ammodillus.
· Bestand: Daten defizitär; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Somalia).
· Literatur: de Winton (1898); Granjon, Gerrie & Kennerley (2017); Thomas (1904); Trouessart (1904).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini
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Gerbillurini |
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Tribus Gerbillurini
Pavlinov, 1982 (
Gattungsgruppe Nackt- und
Haarsohlen-Rennmäuse/
Naked- and Hairy-footed
Gerbils):
· 20 Arten in drei Gattungen.
· Literatur: Pavlinov (1982).
Genus Tatera
Lataste, 1882 (
Gattung Indische Nacktsohlenrennmäuse/
Indian Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Lataste (1882).
Genus Desmodillus
Thomas & Schwann, 1904 (
Gattung Kurzschwanzrennmäuse/
Short-tailed Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas & Schwann (1904).
Genus Gerbilliscus
Thomas, 1897 (
Gattung Afrikanische Nackt- und
Haarsohlenrennmäuse/
Savanna Gerbils):
· 18 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Gerbilliscus boehmi Noack, 1887. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Cui et al. (2025) und Granjon et al. (2012) und Colangelo et al. (2007).
· Literatur: Colangelo et al. (2007); Cui et al. (2025); Granjon et al. (2012); Noack (1887); Thomas (1897).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini > Tatera
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Tatera |
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Genus Tatera
Lataste, 1882 (
Gattung Indische Nacktsohlenrennmäuse/
Indian Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Lataste (1882).
Tatera indica (Hardwicke, 1807) (
Indische Nacktsohlenrennmaus/
Indian Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südasien (Afghanistan; Indien; Irak; Iran; Kuwait; Nepal; Pakistan; Sri Lanka; Syrien; Türkei).
· Literatur: Hardwicke (1807); Kryštufek et al. (2017).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini > Desmodillus
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Desmodillus |
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Genus Desmodillus
Thomas & Schwann, 1904 (
Gattung Kurzschwanzrennmäuse/
Short-tailed Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas & Schwann (1904).
Desmodillus auricularis (Smith, 1834) (
Kap-Kurzschwanzrennmaus/
Cape Short-tailed
Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Angola; Botswana; Namibia; Südafrika).
· Literatur: Cassola (2016); Smith (1834).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini > Gerbilliscus
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Gerbilliscus |
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Genus Gerbilliscus
Thomas, 1897 (
Gattung Afrikanische Nackt- und
Haarsohlenrennmäuse/
Savanna Gerbils):
· 18 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Gerbilliscus boehmi Noack, 1887. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Cui et al. (2025) und Granjon et al. (2012) und Colangelo et al. (2007).
· Literatur: Colangelo et al. (2007); Cui et al. (2025); Granjon et al. (2012); Noack (1887); Thomas (1897).
Gerbilliscus nigricaudus
(Peters, 1878) (
Schwarzschwanz-Nacktsohlenrennmaus/
Black-tailed Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Tansania).
· Literatur: Peters (1878); Schlitter & Granjon (2017).
Gerbilliscus robustus (Cretzschmar, 1830) (
Fransenschwanz-Nacktsohlenrennmaus/
Fringe-tailed Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Zentral- und Ostfrika (Äthiopien; Eritrea; Kenia; Niger; Somalia; Sudan; Südsudan; Tansania; Tschad; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Cretzschmar (1830); Granjon (2016).
Gerbilliscus phillipsi
(de Winton, 1898) (
Phillips-Nacktsohlenrennmaus/
Phillips’ Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia).
· Literatur: de Winton (1898); Schlitter (2016).
Gerbilliscus vicinus Peters, 1878 (
Ostafrikanische Nacktsohlenrennmaus/
East African Gerbil):
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zeitweise als Synonym von robustus gelistet (Musser & Carleton, 2005), aber genetische Analysen stützen den Artstatus (Cui et al., 2025).
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von robustus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Tansania).
· Literatur: Musser & Carleton (2005); Peters (1878).
Gerbilliscus tytonis (Bauer & Niethammer, 1960) (
Dünen-Haarsohlenrennmaus/
Dune Hairy-footed
Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Dünen-Zwergrennmaus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Namibia).
· Literatur: Bauer & Niethammer (1960); Cassola (2016).
Gerbilliscus paeba (A.
Smith, 1836) (
Kalahari-Haarsohlenrennmaus/
Peaba Hairy-footed Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Paeba-Zwergrennmaus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Angola; Botswana; Mosambik; Namibia; Simbabwe; Südafrika).
· Literatur: Cassola (2016); Smith (1836).
Gerbilliscus setzeri (Schlitter, 1973) (
Setzer-Haarsohlenrennmaus/
Setzer’s Hairy-footed Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Setzer-Zwergrennmaus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Angola; Namibia).
· Literatur: Cassola (2016); Schlitter (1973).
Gerbilliscus vallinus (Thomas, 1918) (
Pinselschwanz-Haarsohlenrennmaus/
Bushy-tailed Hairy-footed Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Pinselschwanz-Zwergrennmaus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südafrika (Namibia; Südafrika).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1918).
Gerbilliscus giffardi (Wroughton, 1906) (
Giffard-Nacktsohlenrennmaus/
Giffard’s Gerbil):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von kempi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Westafrika (Benin; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Niger).
· Literatur: Wroughton (1906).
Gerbilliscus guineae Thomas, 1910 (
Guinea-Nacktsohlenrennmaus/
Guinean Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Westafrika (Benin; Burkina Faso; Elfenbeinküste; Gambia; Ghana; Guinea-Bissau; Mali; Senegal; Sierra Leone; Togo).
· Literatur: Granjon (2016); Thomas (1910).
Gerbilliscus kempi (Wroughton, 1906)
(
Kemp-Nacktsohlenrennmaus/
Northern Savanna Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: West- und Zentralafrika (Äthiopien; Benin; Burkina Faso; Burundi; DR Kongo; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Kamerun; Kenia; Mali; Nigeria; Ruanda; Sierra Leone; Sudan; Südsudan; Togo; Tschad; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Granjon (2019); Wroughton (1906).
Gerbilliscus gambianus
Thomas, 1910 (
Gambia-Nacktsohlenrennmaus/
Sahelo-Sudanian Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Westafrika (Gambia; Mali; Niger; Senegal).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas (1910).
Gerbilliscus boehmi (Noack, 1887) (
Böhm-Nacktsohlenrennmaus/
Boehm’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Zentralafrika (Angola; Burundi; DR Kongo; Kenia; Malawi; Mosambik; Ruanda; Sambia; Tansania; Uganda)
· Literatur: Cassola (2016); Noack (1887).
Gerbilliscus afer (J. E. Gray, 1830) (
Kap-Nacktsohlenrennmaus/
Cape Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südafrika (Südafrika).
· Literatur: Cassola (2016); Gray (1830).
Gerbilliscus brantsii (Smith, 1836) (
Hochland-Nacktsohlenrennmaus/
Highveld Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Brants-Nacktsohlenrennmaus, Highveld-Nacktsohlenrennmaus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südafrika (Angola; Botswana; Lesotho; Mosambik; Namibia; Sambia; Simbabwe; Südafrika; Swasiland).
· Literatur: Cassola (2016); Smith (1836).
Gerbilliscus inclusus Thomas & Wroughton, 1908 (
Gorongosa-Nacktsohlenrennmaus/
Gorongosa Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Mosambik; Simbabwe; Tansania)
· Literatur: Cassola (2016); Thomas & Wroughton (1908).
Gerbilliscus leucogaster
(Peters, 1852) (
Weißbauch-Nacktsohlenrennmaus/
Bushveld Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Süd- und Zentralafrika (Angola; Botswana; DR Kongo; Kenia; Malawi; Mosambik; Namibia; Sambia; Simbabwe; Südafrika; Swasiland; Tansania; Uganda).
· Literatur: Cassola (2016); Peters (1852).
Gerbilliscus validus (Bocage, 1890) (
Savannen-Nacktsohlenrennmaus/
Southern Savanna Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Namib-Nacktsohlenrennmaus
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Süd- und Zentralafrika (Angola; Burundi; DR Kongo; Kenia; Mali; Ruanda; Sambia; Simbabwe; Sudan; Südsudan; Tansania; Uganda).
· Literatur: Bocage (1890); Schlitter (2016).
Muridae > Gerbillinae > Desmodilliscini
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Desmodilliscini |
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Tribus Desmodilliscini
Pavlinov, 1982 (
Gattungsgruppe Duprasi-Rennmäuse):
· 2 Arten in zwei Gattungen.
· Literatur: Pavlinov (1982).
Genus Desmodilliscus Wettstein, 1916 (
Gattung Brauer-Zwergrennmäuse/
Pouched Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Wettstein (1916).
Genus Pachyuromys
Lataste, 1880 (
Gattung Fettschwanz-Rennmäuse/
Fat-tailed Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Lataste (1880).
Muridae > Gerbillinae > Desmodilliscini > Desmodilliscus
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Desmodilliscus |
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Genus Desmodilliscus Wettstein, 1916 (
Gattung Brauer-Zwergrennmäuse/
Pouched Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Wettstein (1916).
Desmodilliscus braueri
Wettstein, 1916 (
Brauer-Zwergrennmaus/
Pouched Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Afrika (Burkina Faso; Kamerun; Mali; Mauretanien; Niger; Nigeria; Senegal; Sudan).
· Literatur: Granjon (2016); Wettstein (1916).
Muridae > Gerbillinae > Desmodilliscini > Pachyuromys
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Pachyuromys |
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Genus Pachyuromys
Lataste, 1880 (
Gattung Fettschwanz-Rennmäuse/
Fat-tailed Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Lataste (1880).
Pachyuromys duprasi Lataste, 1880 (
Fettschwanz-Rennmaus/
Fat-tailed Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Mauretanien; Tunesien; Westsahara).
· Literatur: Granjon (2016); Lataste (1880).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini
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Tribus Gerbillini
J. E. Gray, 1825 (
Gattungsgruppe Echte Rennmäuse/
True Gerbils):
· 87 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026).
· Literatur: Gray (1825); Kostin et al. (2026).
Subtribus Taterillina
(
Gattungsuntergruppe Rennmäuschen/
Tateri Gerbils):
· 9 Arten
Genus Taterillus
Thomas, 1910 (
Gattung Taterillus-Rennmäuschen/
Taterils):
·
9 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Taterillus emini (Thomas, 1892). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Alhajeri (2025), Cui et al. (2025), Steppan & Schenk (2017).
· Literatur: Alhajeri (2025); Cui et al. (2025); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1892, 1910).
Subtribus Gerbillina
J. E. Gray, 1825 (
Gattungsuntergruppe Niedere Rennmäuse/
Lower Gerbils):
· 56 Arten.
· Literatur: Gray (1825).
Genus Gerbillus
Desmarest,
1804 (
Gattung Eigentliche Rennmäuse/
Typcial Gerbils):
· 55 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026), Piwczyński et al. (2023), Ndiaye et al. (2016), Alhajeri (2018), Abiadh et al. (2010) und Lay (1983), wobei die Position bei einigen Arten aktuell sehr unsicher ist und sie hier teils nur aufgrund grober morphologischer Ähnlichkeiten und geographischer Nähe zu anderen Arten positionisert sind. Der Gattungsname Gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).
· Literatur: Abiadh et al. (2010); Alhajeri (2018); Desmarest (1804); Kostin et al. (2026); Lay (1983); Ndiaye et al. (2016); Piwczyński et al. (2023).
Genus Sekeetamys
Ellerman, 1947 (
Gattung Buschschwanz-Rennmäuse/
Bushy-tailed Jirds):
·
1
Art.
·
Literatur: Ellerman
(1947).
Subtribus Rhombomyina
Heptner, 1933 (
Gattungsuntergruppe Höhere Rennmäuse/
Higher Gerbils):
· 22 Arten.
· Literatur: Heptner (1933).
Genus Brachiones
Thomas, 1925 (
Gattung Przewalski-Rennmäuse/Przewalski’s Jirds):
·
1
Art.
·
Literatur: Thomas (1925).
Genus Rhombomys
Wagner, 1841 (
Gattung Große Rennmäuse/
Great Gerbils):
·
1
Art.
·
Literatur: Wagner
(1841).
Genus Meriones
Illiger, 1811 (
Gattung Rennratten/
Typical Jirds):
·
17 Arten.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Darvish (2011).
·
Literatur: Darvish
(2011); Illiger (1811).
Genus Psammomys
Cretzschmar, 1828 (
Gattung Sandratten/
Sand Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Cretzschmar (1828).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini
> Taterillus
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Genus Taterillus
Thomas, 1910 (
Gattung Taterillus-Rennmäuschen/
Taterils):
·
9 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Taterillus emini (Thomas, 1892). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Alhajeri (2025), Cui et al. (2025), Steppan & Schenk (2017).
· Literatur: Alhajeri (2025); Cui et al. (2025); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1892, 1910).
Taterillus congicus Thomas, 1915 (
Kongo-Rennmäuschen/
Congo Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Kongo-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Kamerun; Tschad; Sudan; Südsudan; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Granjon (2016); Thomas (1915).
Taterillus emini (Thomas, 1892) (
Emin-Rennmäuschen/
Emin’s Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Emin-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ost- und Zentralafrika (Äthiopien; DR Kongo; Kenia; Sudan; Südsudan; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Granjon (2016); Thomas (1892).
Taterillus harringtoni
(Thomas, 1906) (
Harrington-Rennmäuschen/
Harrington’s Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Harrington-Taterillus.
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von emini geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ost- und Zentralafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Sudan; Südsudan; Tansanie; Uganda; Zentralafrikanische Republik).
· Literatur: Thomas (1906).
Taterillus petteri Gautun,
Tranier & Sicard, 1985 (
Petter-Rennmäuschen/
Petter’s Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Petter-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Westafrika (Burkina Faso; Mali; Niger).
· Literatur: Cassola (2016); Gautun, Tranier & Sicard (1985).
Taterillus tranieri Dobigny, Granjon, Aniskin,
Ba & Volobouev, 2003 (
Tranier-Rennmäuschen/
Tranier’s Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Tranier-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Westafrika (Mali; Mauretanien).
· Literatur: Dobigny et al. (2003); Granjon (2017).
Taterillus arenarius Robbins, 1974 (
Mauretanien-Rennmäuschen/
Robbins’ Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Mauretanien-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Westafrika (Mauretanien; möglicherweise auch Mali und Niger).
· Literatur: Granjon (2016); Robbins (1974).
Taterillus pygargus (F. Cuvier, 1838) (
Senegal-Rennmäuschen/
Senegal Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Senegal-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Westafrika (Gambia; Niger; Senegal).
· Literatur: Cuvier (1838); Granjon (2016).
Taterillus gracilis (Thomas, 1892) (
Schlankes Rennmäuschen/
Gracile Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Schlanker Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: West- und Zentralafrika (Benin; Burkina Faso; Elfenbeinküste; Gambia; Ghana; Mali; Niger; Nigeria; Senegal; Togo; Tschad).
· Literatur: Granjon (2016); Thomas (1892).
Taterillus lacustris (Thomas & Wroughton, 1907) (
Tschadsee-Rennmäuschen/
Lake Chad Tateril):
· Alternative Bezeichnung: Tschadsee-Taterillus.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun; Niger; Nigeria).
· Literatur: Cassola (2017); Thomas & Wroughton (1907).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Gerbillus
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Genus Gerbillus
Desmarest,
1804 (
Gattung Eigentliche Rennmäuse/
Typical Gerbils):
· 55 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026), Piwczyński et al. (2023), Ndiaye et al. (2016), Alhajeri (2018), Abiadh et al. (2010) und Lay (1983), wobei die Position bei einigen Arten aktuell sehr unsicher ist und sie hier teils nur aufgrund grober morphologischer Ähnlichkeiten und geographischer Nähe zu anderen Arten positionisert sind. Der Gattungsname Gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).
· Literatur: Abiadh et al. (2010); Alhajeri (2018); Desmarest (1804); Kostin et al. (2026); Lay (1983); Ndiaye et al. (2016); Piwczyński et al. (2023).
Subgenus Pusillus Kostin, Martynow, Cherepanova, Yihune,
Wale, Pavlíčkova, Bryja & Lavrenchenko, 2026 (Untergattungattung
Winzige Rennmäuse/Least Gerbils):
· 3 Arten.
· Literatur: Kostin et al. (2026).
Gerbillus harwoodi (Thomas,
1901) (
Harwood-Rennmaus/
Harwood’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Tansania).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1901).
Gerbillus percivali (Dollman, 1914) (
Percival-Rennmaus/
Percival’s Gerbil):
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 73-78 mm; Schwanzlänge 106-113 mm; Hinterfußlänge 19-20 mm; Ohrlänge 10-11 mm; Gewicht ca. 14 g.
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia).
· Literatur: Dollman (1914); Gerrie & Kennerley (2016).
Gerbillus pusillus Peters,
1878
(
Winzige Rennmaus/
Least Gerbil):
· Alternative Bezeichnung: Ostafrikanische Zwergrennmaus.
· Syntypen/Terra typica: ZMB? (Zoologisches Museum Berlin), gesammelt bei Ndi (Taita) und Kitui (Ukamba), Kenia.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Gelegentlich wurde die Art in der Vergangenheit auch in die Gattung Dipodillus gestellt (Allen, 1939). Das aus dem Latein stammende Artepitheton pusillus bedeutet „winzig“ und bezieht sich auf die verhältnismäßig geringe Körpergröße.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 65-77 mm; Schwanzlänge 110-115 mm; Hinterfußlänge ca. 21 mm; Ohrlänge ca. 9 mm.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbeitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Sudan; Tansania).
· Literatur: Allen (1939); Granjon (2019); Peters (1878).
Subgenus Microdillus Thomas, 1910 (
Untergattungattung Somali-Zwergrennmäuse/
Somali Pygmy Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1910).
Gerbillus
peeli (de Winton, 1898) (
Somali-Zwergrennmaus/
Somali Pygmy Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Somalia).
· Literatur: de Winton (1898); Schlitter (2019).
Subgenus Hendecapleura Lataste,
1882 (
Untergattung Arabische Rennmäuse/
Arabian Gerbils):
· 15 Arten.
· Literatur: Lataste (1882).
Gerbillus poecilops Yerbury & Thomas, 1895 (
Große Aden-Rennmaus/
Large Aden Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Jemen; Saudi-Arabien).
· Literatur: Cassola (2017); Yerbury & Thomas (1895).
Gerbillus henleyi (de Winton, 1903) (
Henley-Rennmaus/
Henley’s Pygmy Gerbil):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1903.8.1.34 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 23. Februar 1903 von Francis R. Henley und Nathaniel Charles Rothschild bei Zahig, Wadi Natron, Ägypten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Dipodillus henleyi beschrieben und später in die Gattung Gerbillus überführt (Ellerman, 1947). Die Art ist nach dem britischen Adligen und Sammler Francis Robert Henley benannt, der auch beim Fund des Typusexemplares beteiligt war.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Burkina Faso; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Senegal; Sudan; Tschad; Tunesien), Vorderasien (Israel; Jemen; Jordanien; Oman; Palästina; Saudi-Arabien)
· Literatur: de Winton (1903); Ellerman, 1947; Granjon (2016).
Gerbillus syrticus Misonne, 1974 (
Sandrennmaus/
Sand Gerbil):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von henleyi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Libyen).
· Literatur: Misonne (1974).
Gerbillus vivax (Thomas, 1902 (
Fezzan-Rennmaus/
Vivacious Gerbil):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von nanus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Libyen).
· Literatur: Thomas (1902).
Gerbillus amoenus (de Winton, 1902) (
Giza-Rennmaus/
Pleasant Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Niger; Tschad; Tunesien; Westsahara).
· Literatur: de Winton (1902); Granjon (2016); Younes, Khalifa & Ghazy (2016).
Gerbillus grobbeni Klaptocz, 1909 (
Grobben-Rennmaus/
Grobben’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Libyen).
· Literatur: Gerrie, Kennerley & Granjon (2017); Klaptocz (1909).
Gerbillus garamantis Lataste, 1881 (
Algerische Rennmaus/
Algerian Gerbil):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von nanus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Algerien).
· Literatur: Lataste (1881).
Gerbillus mesopotamiae
Harrison, 1956 (
Mesopotamische Rennmaus/
Harrison’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Vorderasien (Irak; Iran; Syrien).
· Literatur: Harrison (1956); Kock & Amori (2016).
Gerbillus famulus Yerbury & Thomas, 1895 (
Schwarzquasten-Rennmaus/
Black-tufted Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Jemen).
· Literatur: Cassola (2017); Yerbury & Thomas (1895).
Gerbillus nanus Blanford, 1875 (
Belutschistan-Rennmaus/
Balochistan Gerbil):
· Syntypen/Terra typica: ZSI 3060 (Zoologische Forschungseinrichtung von Indien Kalkutta), gesammelt 1872 von William Thomas Blanford bei Gedrosia, westlich von Gwadar, Belutschistan, Pakistan.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Das aus dem Latein stammende Artepitheton nanus bedeutet „Zwerg“ und bezieht sich auf die verhältnismäßig geringe Körpergröße.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Vorderasien (Afghanistan; Indien; Irak; Iran; Jemen; Oman; Pakistan; Saudi-Arabien; Vereinigte Arabische Emirate).
· Literatur: Blanford (1875); Shenbrot (2016).
Gerbillus muriculus (Thomas & Hinton, 1923) (
Darfur-Rennmaus/
Barfur Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas & Hinton (1923).
Gerbillus
principulus (Thomas & Hinton, 1923) (
Jebel-Meidob-Rennmaus/
Principal Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas & Hinton (1923).
Gerbillus brockmani (Thomas, 1910) (
Brockman-Rennmaus/
Brockman’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Somalia).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas (1910).
Gerbillus juliani (St. Leger, 1935) (
Julian-Rennmaus/
Julian’s Gerbil):
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 53-70 mm; Schwanzlänge 85-110 mm; Hinterfußlänge 18-21 mm; Ohrlänge 7-10 mm.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Somalia).
· Literatur: St. Leger (1935); Schlitter (2017).
Gerbillus watersi de Winton, 1901 (
Waters-Rennmaus/
Waters’ Gerbil):
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 70-96 mm; Schwanzlänge 90-125 mm; Hinterfußlänge 18-23 mm; Ohrlänge 10-13 mm; Gewicht 14-20 g.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Sudan).
· Literatur: de Winton (1901); Granjon (2016).
Subgenus Dipodillus Lataste, 1881 (
Untergattung Kurzschwanzrennmäuse/
Short-tailed Gerbils):
· 12 Arten.
· Synonyme: Petteromys Pavlinov, 1982.
· Literatur: Lataste (1881).
Gerbillus
rupicola (Granjon, Aniskin, Volobouev
& Sicard, 2002) (
Felsen-Rennmaus/
Rupicolous Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Westafrika (Mali).
· Literatur: Granjon (2017); Granjon et al. (2002).
Gerbillus
jamesi (Harrison, 1967) (
James-Rennmaus/
James’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Tunesien).
· Literatur: Gerrie, Granjon & Kennerley (2017); Harrison (1967).
Gerbillus campestris (Loche, 1867) (
Nordafrikanische Rennmaus/
North African Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Niger; Sudan; Tunesien).
· Literatur: Granjon (2016); Loche (1867); Younes, Khalifa & Ghazy (2016).
Gerbillus maghrebi (Schlitter & Setzer, 1972) (
Große Kurzschwanzrennmaus/
Greater Short-tailed Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Marokko).
· Literatur: Cassola (2022); Schitter & Setzer (1972).
Gerbillus dasyurus (Wagner,
1842) (
Wagner-Rennmaus/
Wagner’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Vorderasien (Ägypten; Bahrain; Irak; Israel; Jemen; Jordanien; Kuwait; Libanon; Oman; Saudi-Arabien; Syrien; Türkei; Vereinigte Arabische Emirate).
· Literatur: Amori et al. (2021); Wagner (1842).
Gerbillus simoni (Lataste, 1881) (
Kleine Kurzschwanzrennmaus/
Lesser Short-tailed
Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Tunesien).
· Literatur: Granjon (2016); Lataste (1881).
Gerbillus zakariai
Cockrum, Vaughn & Vaughn, 1976 (
Kerkanna-Rennmaus/
Kerkennah Islands
Gerbil):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von simoni geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Tunesien: Insel Kerkenna).
· Literatur: Cockrum, Vaughn & Vaughn (1976).
Gerbillus lowei (Thomas & Hinton, 1923) (
Lowe-Rennmaus/
Lowe’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralafrika (Sudan).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas & Hinton (1923).
Gerbillus bottai (Lataste, 1882) (
Botta-Rennmaus/
Botta’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Granjon (2017); Lataste (1882).
Gerbillus stigmonyx (Heuglin, 1877) (
Khartum-Rennmaus/
Khartoum Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Granjon (2017); Heuglin (1877).
Gerbillus mackilligini
(Thomas, 1904) (
Mackilligin-Rennmaus/
Mackilligin’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ostafrika (Ägypten; Sudan).
· Literatur: Schlitter et al. (2021); Thomas (1904).
Gerbillus somalicus (Thomas, 1910) (
Somalische Rennmaus/
Somalian Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Somalia).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas (1901).
Subgenus Monodia Heim de Balsac, 1943 (
Untergattung Mauretanische Rennmäuse/
Mauritian Gerbils):
· 2 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Gerbillus (Monodia) mauritaniae Heim de Balsac, 1943.
· Literatur: Heim de Balsac (1943).
Gerbillus mauritaniae (Heim de Balsac,
1943)
(
Mauretanische Rennmaus/
Mauritian Gerbil):
· Holotypus/Terra typica: MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), adultes Männchen, gesammelt südlcih Archane Titarek, Aouker-Region, Mauretanien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Monodia mauritaniae beschrieben, aber später in die Gattung Gerbillus überführt (Corbet & Hill, 1980).
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von nancillus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Literatur: Corbet & Hill (1980); Heim de Balsac (1943).
Gerbillus nancillus Thomas & Hinton, 1923 (
Sudan-Rennmaus/
Sudan Gerbil):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1923.1.1.169 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 6. Februar 1922 nördlich von El Fasher, Darfur-Ebene, Sudan.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Das Artepitheton nancillus ist eine künstliche Verkleinerungsform vom lateinischen nanus und bedeutet „Zwerglein“, was sich auf die verhältnismäßig geringe Körpergröße bezieht.
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Mali; Niger; Senegal; Sudan).
· Literatur: Granjon & Kennerley (2017); Thomas & Hinton (1923).
Subgenus Gerbillus Desmarest, 1804 (
Untergattung Gemeine Rennmäuse/
Common Gerbils):
· 22 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Ndiaye et al. (2016), Alhajeri (2018). Der Gattungsname Gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).
· Literatur: Alhajeri (2018); Desmarest (1804); Ndiaye et al. (2016).
Gerbillus cheesmani Thomas, 1919 (
Cheesman-Rennmaus/
Cheesman’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Vorderasien (Irak; Iran; Jemen; Jordanien; Kuwait; Oman; Saudi-Arabien; Syrien; Vereinigte Arabische Emirate).
· Literatur: Shenbrot & Amr (2016); Thomas (1919).
Gerbillus aquilus Schlitter & Setzer, 1972 (
Dunkle Rennmaus/
Swarthy Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Afghanistan; Iran; Pakistan).
· Literatur: Molur (2016); Schlitter & Setzer (1972).
Gerbillus gleadowi Murray,
1886 (
Indische Haarfuß-Rennmaus/
Indian Hairy-footed Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Südasien (Indien; Pakistan).
· Literatur: Molur (2016); Murray (1886).
Gerbillus gerbillus (Olivier, 1800) (
Kleine Ägyptische Rennmaus/
Lesser Egyptian Gerbil):
· Holotypus/Terra typica: MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt in der Giza-Provinz, Ägypten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Dipus gerbillus beschrieben, wurde die Art zunächst in die Gattung Meriones überführt (Illiger, 1815), bevor schließlich die Einordnung in Gerbillus stattfand (Trouessart, 1897). Das Artepitheton gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Sudan; Tschad; Tunesien; Westsahara), Vorderasien (Israel; Jordanien; möglicherweise auch Palästina).
· Literatur: Granjon (2016); Illiger (1815); Olivier (1800); Trouessart (1897).
Gerbillus andersoni de Winton, 1902 (
Anderson-Rennmaus/
Anderson’s Gerbil):
· Unterarten:
1. Gerbillus andersoni andersoni de Winton, 1902 (Ägyptische Anderson-Rennmaus/Egytian Anderson’s Gerbil).
2. Gerbillus andersoni allenbyi Thomas, 1918 (Allenby-Rennmaus/Allenby’s Gerbil).
3. Gerbillus andersoni bonhotei Thomas, 1919 (Bonhote-Rennmaus/Bonhote’s Gerbil).
4. Gerbillus andersoni inflatus (Aufgeblasene Rennmaus/Inflated Gerbil)
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Israel; Jordanien; Libyen; Tunesien).
· Literatur: de Winton (1902); Granjon (2016); Younes, Khalifa & Ghazy (2016).
Gerbillus nigeriae Thomas
& Hinton, 1920 (
Nigeria-Rennmaus/
Nigerian Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: West- und Zentralafrika (Burkina Faso; Mali; Mauritanien; Niger; Nigeria; Senegal; Tschad).
· Literatur: Granjon (2016); Thomas & Hinton (1920).
Gerbillus agag Thomas, 1903 (
Agag-Rennmaus/
Agag Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas (1903).
Gerbillus cosensi Dollman, 1914 (
Cosens-Rennmaus/
Cosens’ Gerbil):
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-135 mm; Schwanzlänge 100-143 mm; Hinterfußlänge 25-30 mm; Ohrlänge 13-20 mm; Gewicht 30-34 g.
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Uganda)
· Literatur: Dollman (1914); Gerrie & Kennerley (2016).
Gerbillus
rosalinda St. Leger, 1929 (
Rosalinda-Rennmaus/
Rosalinda Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Somalia; Sudan).
· Literatur: Granjon (2016); St. Leger (1929).
Gerbillus latastei Thomas
& Trouessart, 1903 (
Lataste-Rennmaus/
Lataste’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Algerien; Libyen; Tunesien).
· Literatur: Cassola (2019); Thomas & Trouessart (1903).
Gerbillus hesperinus Cabrera, 1936 (
Nordmarokkanische Rennmaus/
Western Gerbil):
· Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Nordafrika (Marokko).
· Literatur: Aulagnier (2019); Cabrera (1936).
Gerbillus hoogstraali
Lay, 1975 (
Hoogstraal-Rennmaus/
Hoogstraal’s Gerbil):
· Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Marokko).
· Literatur: Aulagnier & Kennerley (2018); Lay (1975).
Gerbillus occiduus Lay,
1975 (
Westliche Rennmaus/
Occidental Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Marokko; Westsahara).
· Literatur: Kennerley & Granjon (2017); Lay (1975).
Gerbillus tarabuli Thomas,
1902 (
Tarabul-Rennmaus/
Tarabul’s Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nord- und Westafrika (Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Senegal; Tschad; Tunesien).
· Literatur: Granjon (2016); Thomas (1902).
Gerbillus floweri Thomas, 1919 (
Flower-Rennmaus/
Flower’s Gerbil):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1919.5.7.4. (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 24. Dezember 1918 von Stanley Smyth Flower südlich von El Arish, Sinai, Ägypten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Die Art ist nach dem englischen Offizier und Zoologen Stanley Smyth Flower benannt, der auch das Typusexemplar fand.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten).
· Literatur: Schlitter (2022); Thomas (1919).
Gerbillus burtoni F. Cuvier, 1838 (
Burton-Rennmaus/
Burton’s Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Cuvier (1838); Granjon (2017).
Gerbillus perpallidus Setzer, 1958 (
Helle Rennmaus/
Pale Gerbil):
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 95-117 mm; Schwanzlänge 128-150 mm; Hinterfußlänge 32-36 mm; Ohrlänge 14-18 mm; Gewicht 26-48 g.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten).
· Literatur: Schlitter (2022); Setzer (1958).
Gerbillus dongolanus (Heuglin, 1877) (
Dongola-Rennmaus/
Dongola Gerbil):
· Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von pyramidum geführt; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Sudan).
· Literatur: Heuglin (1877).
Gerbillus pyramidum Geoffroy, 1825 (
Große Ägyptische Rennmaus/
Greater Egyptian Gerbil):
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 102-135 mm; Schwanzlänge 128-180 mm; Hinterfußlänge 30-39 mm; Ohrlänge 14-20 mm; Gewicht 37-67 g.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Mali; Mauretanien; Niger; Sudan).
· Literatur: Aulagnier & Granjon (2016); Geoffroy (1825).
Gerbillus pulvinatus Rhoads, 1896 (
Dschibuti-Rennmaus/
Cushioned Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Dschibuti; Kenia).
· Literatur: Rhoads (1896); Schlitter (2016).
Gerbillus acticola Thomas,
1918 (
Berbera-Rennmaus/
Berbera Gerbil):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Somalia).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas (1918).
Gerbillus dunni Thomas, 1904 (
Somalia-Rennmaus/
Somalia Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Dschibuti; Eritrea; Somalia).
· Literatur: Cassola (2016); Thomas (1904).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Sekeetamys
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Sekeetamys |
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Genus Sekeetamys
Ellerman, 1947 (
Gattung Buschschwanz-Rennmäuse/
Bushy-tailed Jirds):
· 1 Art.
· Literatur: Ellerman (1947).
Sekeetamys calurus (Thomas, 1892) (
Buschschwanz-Rennmaus/
Bushy-tailed Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Sudan), Vorderasien (Israel; Jordanien; Saudi-Arabien).
· Literatur: Schlitter et al. (2016); Thomas (1892).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Brachiones
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Brachiones |
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Genus Brachiones
Thomas, 1925 (
Gattung Przewalski-Rennmäuse/Przewalski’s Jirds):
· 1 Art.
·
Literatur: Thomas (1925).
Brachiones przewalskii
(Büchner, 1889) (
Przewalski-Rennmaus/
Przewalski’s Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralasien (China: Gansu, Innere Mongolei, Xinjiang).
· Literatur: Smith & Johnston (2016); Thomas (1925).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Rhombomys
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Rhombomys |
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Genus Rhombomys
Wagner, 1841 (
Gattung Große Rennmäuse/
Great Gerbils):
· 1 Art.
· Literatur: Wagner (1841).
Rhombomys opimus (Lichtenstein, 1823) (
Große Rennmaus/
Great Gerbil):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Süd- und Zentralasien (Afghanistan; China; Iran; Kasachstan; Kirgistan; Mongolei; Pakistan; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan).
· Literatur: Lichtenstein (1823); Shar & Lkhagvasuren & Molur (2016).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Meriones
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Genus Meriones
Illiger, 1811 (
Gattung Rennratten/
Typical Jirds):
· 17 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Darvish (2011).
· Literatur: Darvish (2011); Illiger (1811).
Meriones tamariscinus (Pallas, 1773) (
Tamarisken-Wüstenrennmaus/
Tamarisk Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralasien (China; Kasachstan; Kirgisistan; Mongolei; Russland; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan).
· Literatur: Pallas (1773); Tsytsulina, Formozov & Sheftel (2016).
Meriones persicus (Blanford, 1875) (
Persische Wüstenrennmaus/
Persian Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Afghanistan; Armenien; Aserbaidschan; Irak; Iran; Pakistan; Türkei; Turkmenistan).
· Literatur: Blanford (1875); Molur & Sozen (2016).
Meriones grandis Cabrera, 1907 (
Große Wüstenrennmaus/
Moroccan Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Marokko).
· Literatur: Cabrera (1907); Cassola (2016).
Meriones shawi (Duvernoy, 1842) (
Shaw-Wüstenrennmaus/
Shaw’s Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Tunesien).
· Literatur: Duvernoy (1842); Granjon (2016).
Meriones unguiculatus (Milne-Edwards, 1867) (
Mongolische Wüstenrennmaus/
Mongolian Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralasien (China; Mongolei; Russland).
· Literatur: Batsaikhan & Tsytsulina (2016); Milne-Edwards (1867).
Meriones chengi Wang, 1964 (
Cheng-Wüstenrennmaus/
Cheng’s Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralasien (China: Xinjiang).
· Literatur: Smith & Johnston (2016); Wang (1964).
Meriones dahli Shidlovsky, 1962 (
Dahl-Wüstenrennmaus/
Dahl’s Jird):
· Bestand: Vom Aussterben bedroht; Population abnehmend; ca. 1.600-2.000 geschlechtsreife Tiere.
· Verbreitung: Vorderasien (Türkei; möglicherweise auch Aserbaidschan; in Armenien wahrscheinlich ausgestorben).
· Literatur: Dando (2021); Shidlovsky (1962).
Meriones meridianus (Pallas, 1773) (
Mittag-Wüstenrennmaus/
Midday Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralasien (Afghanistan; China; Iran; Kasachstan; Kirgisistan; Mongolei; Russland; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan).
· Literatur: Batsaikhan et al. (2016); Pallas (1773).
Meriones sacramenti Thomas, 1922 (
Negev-Wüstenrennmaus/
Buxton’s Jird):
· Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Ägypten; Israel; Palästina).
· Literatur: Dando (2021); Thomas (1922)
Meriones arimalius Cheesman
& Hinton, 1924 (
Arabische Wüstenrennmaus/
Arabian Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitungsgebiet: Vorderasien (Oman; Saudi-Arabien).
· Literatur: Cassola (2016); Cheesman & Hinton (1924).
Meriones libycus Lichtenstein, 1823 (
Libysche Wüstenrennmaus/
Libyan Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Mauretanien; Tunesien; Westsahara), Vorderasien (Afghanistan; Aserbaidschan; China; Irak; Iran; Jordanien; Kasachstan; Kuwait; Pakistan; Katar; Saudi-Arabien; Syrien; Tadschikistan; Türkei; Turkmenistan; Usbekistan)..
· Literatur: Granjon (2016); Lichtenstein (1823).
Meriones crassus Sundevall, 1842 (
Sundevall-Wüstenrennmaus/
Sundevall’s Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Niger; Sudan; Tunesien; Westsahara); Vorderasien (Afghanistan; Bahrain; Irak; Iran; Israel; Jordanien; Kuwait; Oman; Pakistan; Saudi-Arabien; Syrien; Türkei; Vereinigte Arabische Emirate).
· Literatur: Granjon (2016); Sundevall (1842).
Meriones rex Yerbury & Thomas, 1895 (
Königs-Wüstenrennmaus/
King Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Jemen; Saudi-Arabien).
· Literatur: Cassola (2016); Yerbury & Thomas (1895).
Meriones zarudnyi Heptner, 1937 (
Afghanische Wüstenrennmaus/
Zarudny’s Jird):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Zentralasien (Afghanistan; Iran; Turkmenistan).
· Literatur: Heptner (1937); Kennerley (2017).
Meriones hurrianae Jordon,
1867 (
Indische Wüstenrennmaus/
Indian Desert Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südasien (Indien; Iran; Pakistan).
· Literatur: Chakraborty, Nameer & Molur (2016); Jordon (1867).
Meriones tristrami Thomas,
1892 (
Tristram-Wüstenrennmaus/
Tristram’s Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Vorderasien (Armenien; Aserbaidschan; Georgien; Irak; Iran; Israel; Jordanien; Libanon; Syrien; Türkei; möglicherweise auch auf der griechischen Insel Kos).
· Literatur: Sozen et al. (2021); Thomas (1892).
Meriones vinogradovi Heptner, 1931 (
Winogradow-Wüstenrennmaus/
Vinogradov’s Jird):
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Vorderasien (Armenien; Aserbaidschan; Iran; Syrien; Türkei).
· Literatur: Heptner (1931); Kryštufek, Yigit & Amori (2016).
Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Psammomys
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Psammomys |
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Genus Psammomys
Cretzschmar, 1828 (
Gattung Sandratten/
Sand Rats):
·
2 Arten.
·
Literatur: Cretzschmar (1828).
Psammomys obesus Cretzschmar, 1828 (
Fette Sandratte/
Fat Sand Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Mauretanien; Sudan; Tunesien), Vorderasien (Israel; Jordanien; Palästina; Saudi-Arabien; Syrien).
· Literatur: Cretzschmar (1828); Granjon (2016).
Psammomys vexillaris Thomas, 1925 (
Schlanke Sandratte/
Thin Sand Rat):
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Nordafrika (Algerien; Libyen; Tunesien).
· Literatur: Granjon (2017); Thomas (1925).
Muridae > Murinae
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Murinae |
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Subfamilia Murinae
Illiger, 1811 (
Unterfamilie Altweltmäuse/
Old World Mice
and Rats):
· 756 Arten, davon 18 ausgestorben
· Literatur: Illiger (1811).
Tribus Hapalomyini
Fabre,
Hautier & Douzery, 2015 (
Gattungsgruppe Seidenratten/
Marmoset Rats/
Hapalomyinos/
Hapalomyinés/
Hapalomyini/
狨鼠族/
Мартышковые крысы/
ハパロミス族):
·
3 Arten in einer Gattung.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Hapalomys
Blyth, 1859;
nominotypische Art Hapalomys longicaudatus
Blyth, 1859.
Nach aktuellem Stand umfassen die Seidenratten mit Hapalomys
nur eine einzige Gattung. Der Tribusname Hapalomyini leitet
sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“
ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.
·
Literatur: Blyth (1859);
Fabre,
Hautier & Douzery
(2015).
Tribus Phloeomyini
Peters, 1866 (
Gattungsgruppe Borkenratten/
Cloud Rats/
Phloeomyinos/
Phloeomyinés/
Phloeomyini/
云鼠族/
Облачные крысы/
クモネズミ族):
·
18 Arten in fünf Gattungen.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung
Phloeomys
Waterhouse,
1839; nominotypische Art Phloeomys cumingi (Waterhouse,
1839). Ursprünglich als Phloeomyes beschrieben, wurde
der Name von Tullberg (1899) an die
typische Tribusform angepasst. Teils wurde die Gruppe
auch als Unterfamilie Phloeomyinae geführt (Alston, 1876). Der Tribusname Phloeomyini leitet
sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς
für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der
mäuseartigen Tiere bezieht.
·
Literatur: Alston (1876);
Peters (1866); Tullberg (1899); Waterhouse (1839).
Tribus Hydromyini
J. E. Gray, 1825 (
Gattungsgruppe Australische
Mäuse und Schwimmratten/
Australasian Mice):
· 209 Arten, davon 15 ausgestorben.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hydromina beschrieben. Nominotypische Gattung Hydromys É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804, nominotypische Art Hydromys chrysogaster É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804.
· Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804); Gray (1825).
Tribus Chiropodomyini
Fabre, Hautier
& Douzery, 2015 (
Gattungsgruppe Indomalaiische Baummäuse/
Sunda Tree Mice):
· 6 Arten.
· Literatur: Fabre, Hautier & Douzery (2015).
Tribus Pithecheirini
Fabre, Hautier
& Douzery, 2015 (
Gattungsgruppe Affenfußratten/
Monkey-footed
Tree Rats):
· 6 Arten.
· Literatur: Fabre, Hautier & Douzery (2015).
Tribus Rattini Burnett, 1830 (
Gattungsgruppe Echte Ratten/
True Rats):
· 209 Arten, davon drei ausgestorben.
· Literatur: Burnett (1830).
Tribus Micromyini Pagès, Fabre, Chaval,
Mortelliti, Nicolas, Wells, Michaux & Lazzari, 2016 (
Gattungsgruppe Paläarktische Zwergmäuse/
Palaearctic Harvest Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Pagès et al. (2016).
Tribus Vernayini Liu, Zhao, Liu & Chen in Liu, Zhao, Wang, Fu, Wang, Liu & Chen, 2025 (
Gattungsgruppe Asiatische Klettermäuse/
Asian Climbing Mice):
· 4 Arten.
· Literatur: Liu et al. (2025).
Tribus Millardini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (
Gattungsgruppe Indische Mäuse und Ratten/
Asian Soft-furred Rats):
· 8 Arten
Tribus Vandeleurini
Pagès, Fabre, Chaval,
Mortelliti, Nicolas, Wells, Michaux & Lazzari, 2016 (
Gattungsgruppe Langschwanzklettermäuse/
Long-tailed
Climbing Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Pagès et al. (2016).
Tribus Arvicanthini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis,
Chades & Chevret, 2008 (
Gattungsgruppe Buschratten/
Grass Rats):
· 101 Arten.
· Literatur: Lecompte et al. (2008).
Tribus Otomyini Thomas, 1897 (
Gattungsgruppe Lamellenzahnratten/
Vlei Rats):
· 32 Arten.
· Literatur: Thomas (1897).
Tribus Apodemini Denys, Lecompte, Dubois & Taylor, 2017 (
Gattungsgruppe Paläarktische Waldmäuse/
Old World Field Mice):
· 31 Arten.
· Literatur: Lecompte et al. (2008).
Tribus Malacomyini
Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008
(
Gattungsgruppe Afrikanische Sumpfratten/
African Swamp Rats):
· 3 Arten.
· Literatur: Lecompte et al. (2008).
Tribus Murini Illiger, 1811 (
Gattungsgruppe Echte Mäuse/
True Mice):
· 50 Arten.
· Literatur: Illiger (1811).
Tribus Praomyini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis,
Chades & Chevret, 2008 (
Gattungsgruppe Afrikanische Mäuse und
Ratten/
African Mice and
Rats):
· 70 Arten.
· Literatur: Lecompte et al. (2008).
Muridae > Murinae > Hapalomyini
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Hapalomyini |
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Tribus Hapalomyini
Fabre,
Hautier & Douzery, 2015 (
Gattungsgruppe Seidenratten/
Marmoset Rats/
Hapalomyinos/
Hapalomyinés/
Hapalomyini/
狨鼠族/
Мартышковые крысы/
ハパロミス族):
· 3 Arten in einer Gattung.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Hapalomys Blyth, 1859; nominotypische Art Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Nach aktuellem Stand umfassen die Seidenratten mit Hapalomys nur eine einzige Gattung. Der Tribusname Hapalomyini leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.
· Literatur: Blyth (1859); Fabre, Hautier & Douzery (2015).
Genus Hapalomys
Blyth, 1859 (
Gattung Asiatische Seidenratten/
Asian Marmoset
Rats/
Ratas de öps Rastrojos/
Hapalomys/
Ratti di Foresta/
狨鼠属/
Камышовые крысы/
ハラロミスマウス属):
· 3 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Der Stammbaum orieintiert sich an den Ergebnissen von Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017). Neben den drei rezenten Arten der Gattung sind mit Hapalomys angustidens Zheng, 1993, Hapalomys eurycidens Zheng, 1993, Hapalomys gracilis Zheng, 1993 und Hapalomys khaorupchangi Chaimanee, 1998 (Holotypus/Terra typica: DMR TF 4832 (Abteilung für Bodenschätze Bangkok), gesammelt in der Khao-Rupchang-Höhle, Songkla-Provinz, Thailand. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben. Das Artepitheton khaorupchangi leitet von der Khao-Rupchang-Höhle ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch vier fossile Arten bekannt. Der Gattungsname Hapalomys leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.
· Literatur: Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017); Blyth (1859); Chaimanee (1998); Zheng (1993).
Muridae > Murinae > Hapalomyini > Hapalomys
Genus Hapalomys
Blyth, 1859 (
Gattung Asiatische Seidenratten/
Asian Marmoset
Rats/
Ratas de öps Rastrojos/
Hapalomys/
Ratti di Foresta/
狨鼠属/
Камышовые крысы/
ハラロミスマウス属):
· 3 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Der Stammbaum orieintiert sich an den Ergebnissen von Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017). Neben den drei rezenten Arten der Gattung sind mit Hapalomys angustidens Zheng, 1993, Hapalomys eurycidens Zheng, 1993, Hapalomys gracilis Zheng, 1993 und Hapalomys khaorupchangi Chaimanee, 1998 (Holotypus/Terra typica: DMR TF 4832 (Abteilung für Bodenschätze Bangkok), gesammelt in der Khao-Rupchang-Höhle, Songkla-Provinz, Thailand. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben. Das Artepitheton khaorupchangi leitet von der Khao-Rupchang-Höhle ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch vier fossile Arten bekannt. Der Gattungsname Hapalomys leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.
· Literatur: Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017); Blyth (1859); Chaimanee (1998); Zheng (1993).
Hapalomys longicaudatus
Blyth, 1859 (
Langschwanz-Seidenratte/
Greater Marmoset Rat/
Ratta Titi Mayor/
Grand Hapalomys/
Ratto di Foresta a
Coda Lunga/
长尾狨鼠/
Длиннохвостая камышовая
крыса/
オナガハラロミスマウス):
· Alternative Bezeichnung: Langschwanz-Kletterratte.
· Syntypen/Terra typica: ZSI 6425/ZSI 16480 (Zoologische Forschungseinrichtung Kalkutta), adultes Männchen und Weibchen, gesammelt im Sitang-Flusstal, Tenasserim, Myanmar.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Hapalomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das aus dem Latein stammende Artepitheton longicaudatus bedeutet „langschwänzig“ und bezieht sich auf den verhältnismäßig langen Schwanz der Tiere.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 140-165 mm; Schwanzlänge 176-202 mm; Hinterfußlänge 28-32 mm; Ohrlänge 12-15 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 50 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Langschwanz-Seidenratte bewohnt tropische, immergrüne Tieflandwälder auf rund 500 m Höhe. Die bambusbewohnende Art meidet anthropogen stark veränderte Lebensräume. Sie baut Nester aus Blättern in den Abschnitten (Internodien) zwischen zwei Knotenpunkten sowohl von abgestorbenem als auch lebendem Bambus und ernährt sich pflanzlich, vermutlich zu einem großen Teil von Pollen.
· Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Südostasien (Malaysia; in Myanmar und Thailand möglicherweise ausgestorben).
· Literatur: Blyth (1859); Clayton (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023).
Hapalomys delacouri Thomas, 1927 (
Delacour-Seidenratte/
Lesser Marmoset Rat/
Ratta Titi Menor/
Petit Hapalomys/
Ratto di Foresta di Delacour/
小狨鼠/
Камышовая крыса
Делакура/
デラクールハラロミスマウス):
· Alternative Bezeichung: Delacour-Kletterratte.
· Holotypus/Terra typcia: BMNH 1926.10.4.183 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 17. März 1926 bei Dakto, Vietnam.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben und allgemein anerkannt. Wahrscheinlich ist delacouri die Schwesterart von suntsovi. Nach Lunde (2008) sind zwei Unterarten zu unterscheiden, wobei sich hinter delacouri wahrscheinlich ein Komplex aus mehreren Arten und/oder Unterarten verbirgt, was noch durch weitere Untersuchungen aufzuschlüsseln ist. Das Artepitheton delacouri ehrt den französisch-amerikanischen Zoologen Jean Théodore Delacour, der mehrere zoologische Expedition nach Indochina (Vietnam, Laos, Kambodscha) organisierte.
· Unterarten:
1. Hapalomys delacouri delacouri Thomas, 1927 (Indochinesische Delacour-Seidenratte/Indochinese Lesser Marmoset Rat).
2. Hapalomys delacouri marmosa G. M. Allen, 1927 (Hainan-Delacour-Seidenratte/Hainan Lessser Marmoset Rat). Holotypus/Terra typica: AMNH M-59046 (Amerikanisches Museum für Naturgeschichte New York), adultes Weibchen, gesammelt am 27. Dezember 1922 von C. H. Pope nahe Nodoa, Insel Hainan, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben, wird die Form in neuerer Zeit entweder als Synonym (Musser & Carleton, 2005) oder als Unterart (Lunde, 2008) von delacouri eingeordnet. Das Epitheton marmosa leitet sich von der Gattung Marmosa der Zwergbeutelratten ab, mit denen die Seidenratten morphologische Ähnlichkeiten teilen, die sich aber unabhängig voneinander entwickelten (Analogien).
· Synonyme: Hapalomys pasquieri Thomas, 1927 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1926.10.4.185 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), subadultes Männchen, gesammelt am 1. Januar 1926 bei Xien Khouang, Laos. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben, wird die Form aktuell in der Regel als Synonym von delacouri eingestuft (Musser & Carleton, 2005). Da es sich bei delacouri wahrscheinlich um einen Artkomplex handelt, ist eine künftige Revalidierung von pasquieri aber nicht auszuschließen. Das Epithethon pasquieri ehrt den französischen Kolonialbeamten Pierre Marie Antoine Pasquier, der die Forschungsreisen in Indochina unterstützte.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 102-146 mm; Schwanzlänge 135-171 mm; Hinterfußlänge 22-24 mm; Ohrlänge 10-15 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Delacour-Seidenratte besiedelt sowohl tropische immergrüne Wälder ab 600 m Höhe als auch Laub abwerfende montane Trockenwälder mit Eichen und Kastanien bis 1.500 m Höhe, aber stets mit dichtem, natürlichen Bambusbestand. Sie baut Nester aus Blättern in den Abschnitten (Internodien) zwischen zwei Knotenpunkten sowohl von abgestorbenem als auch lebendem Bambus und ernährt sich pflanzlich, vermutlich vor allem von Bambusspitzen und fruchttragenden Bambusarten.
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.
· Verbreitung: Südostasien (China; Laos; Thailand; Vietnam).
· Literatur: Allen (1927); Dando & Kennerley (2021); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Lunde (2008); Musser & Carleton (2005); Thomas (1927).
Hapalomys suntsovi Abramov, Balakirev & Rozhnov, 2017 (
Suntsov-Seidenratte/
Suntsov’s Marmoset Rat/
Ratta Titi de Suntsov/
Hapalomys de Suntsov/
Ratto di Foresta di Suntsov/
孙氏狨鼠/
Камышовая крыса
Сунцова/
スンツォフハラロミスマウス):
· Alternative Bezeichnung: Suntsov-Kletterratte.
· Holotypus/Terra typica: ZIN 99487 (Zoologisches Institut in Sankt Petersburg), Männchen, gesammelt 1m 14. Januar 2010 von A. V. Shchinov & Aleksey Vladimirovich Abramov im Bu-Gia-Map-Nationalpark (ca. 540 m Höhe), nordöstlich Bu Gia Map, Binh-Phuoc-Provinz, Vietnam.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben und allgemein anerkannt. Wahrscheinlich ist suntsovi die Schwesterart von delacouri. Das Artepitheton suntsovi ehrt Viktor V. Suntsov vom Severtsov-Institut für Ökologie und Evolution der Russischen Akademie der Wissenschaften für seine umfangreichen Arbeiten an vietnamesischen Nagetieren.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 127-146 mm; Schwanzlänge 150-165 mm; Hinterfußlänge 21-25 mm; Ohrlänge 14-15,5 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 38 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Suntsov-Seidenratte lebt in älteren Bambuswäldern um die 540 m über Meeresniveau. Die baumbewohnende Art ernährt sich wahrscheinlich nur pflanzlich, aber genaue Informationen liegen bisher nicht vor. Trächtige Weibchen mit 4-5 Embryos wurden im Januar gefunden.
· Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südostasien (Vietnam; möglicherweise auch Kambodscha).
· Literatur: Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017); Abramov & Kennerley (2025); Denys et al. (2017, 2020, 2023).
Muridae > Murinae > Phloeomyini
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Phloeomyini |
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Tribus Phloeomyini
Peters, 1866 (
Gattungsgruppe Borkenratten/
Cloud Rats/
Phloeomyinos/
Phloeomyinés/
Phloeomyini/
云鼠族/
Облачные крысы/
クモネズミ族):
· 18 Arten in fünf Gattungen.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung
Phloeomys
Waterhouse,
1839; nominotypische Art Phloeomys cumingi (Waterhouse,
1839). Ursprünglich als Phloeomyes beschrieben, wurde
der Name von Tullberg (1899) an die
typische Tribusform angepasst. Teils wurde die Gruppe
auch als Unterfamilie Phloeomyinae geführt (Alston, 1876). Der Tribusname Phloeomyini leitet
sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς
für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der
mäuseartigen Tiere bezieht.
· Literatur: Alston (1876); Peters (1866); Tullberg (1899); Waterhouse (1839).
Genus Phloeomys
Waterhouse,
1839 (
Gattung Riesenborkenratten/
Giant Cloud Rats/
Ratas de las Cortecce
de Luzón/
Rats-tachetés de
Luzon/
Ratti delle Cortecce/
云鼠属/
Тонкохвостые крысы/
ホソオクモネズミ属):
·
2 Arten.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Phloeomys cumingi (Waterhouse,
1839). Ursprünglich wurde Phloeomys als
Untergattung von Mus beschrieben, aber dann von Lesson (1842) in den Rang
einer Gattung erhoben. Der Gattungsname Phloeomys leitet
sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς
für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der
mäuseartigen Tiere bezieht.
·
Synonyme: Phlaeomys Trouessart, 1881 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie:
Schreibfehler).
·
Literatur: Lesson (1842);
Trouessart (1881); Waterhouse (1839).
Genus Batomys
Thomas, 1895 (
Gattung Philippinen-Haarschwanzratten/
Hairy-tailed Rats/
Ratas de Cola Peluda/
Batomys des Philippines/
Ratti dalla Coda Pelosa/
毛尾鼠属/
Волосатохвостые крысы/
モウオネズミ属):
· 6 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Batomys grantii Thomas, 1895. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2015) sowie der geographischen Verteilung. Neben den sechs rezenten Arten ist mit Batomys cagayanensis Ochoa, Mijares, Piper, Reyes & Heaney, 2021 (Holotypus/Terra typica: NMPh II-1977-J3-7554 (Nationalmuseum der Philippinen Manila), gesammelt in der Callao-Höhle, Peñablanca, Cagayan-Provinz, Luzon, Philippien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben. Das Artepitheton cagayanensis leitet sich von dem Cagayan-Flusstal ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch eine fossile Arte der Gattung bekannt. Der Gattungsname Batomys leitet sich von den griechischen Wörtern βάτος für „Dornbusch“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Lebensraum dieser mäuseartigen Tiere bezieht.
· Synonyme: Mindanaomys Sanborn, 1953 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mindanaomys salomonseni Sanborn, 1953. Als separate Gattung beschrieben, aber später mit Batomys synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Der Name leitet sich von der philippinischen Insel Mindanao und dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Fundort des Typusexemplars dieser mäuseartigen Tiere bezieht).
· Literatur: Balete et al. (2015); Musser & Carleton (2005); Ochoa et al. (2021); Sanborn (1953); Thomas (1895).
Genus Crateromys Thomas, 1895 (
Gattung Borkenkletterer/
Bushy-tailed Cloud Rats):
· 4 Arten.
· Literatur: Thomas (1895).
Genus Carpomys
Thomas, 1895 (
Gattung Zwergborkenratten/
Dwarf Cloud Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Thomas (1895).
Genus Musseromys
Heaney, Balete,
Rickart, Veluz & Jansa, 2009
(
Gattung Bergwaldmäuse/Luzon Tree Mice):
· 4 Arten.
· Literatur: Heaney et al. (2009).
Muridae > Murinae > Phloeomyini > Phloeomys
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Phloeomys |
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Genus Phloeomys
Waterhouse,
1839 (
Gattung Riesenborkenratten/
Giant Cloud Rats/
Ratas de las Cortecce
de Luzón/
Rats-tachetés de
Luzon/
Ratti delle Cortecce/
云鼠属/
Тонкохвостые крысы/
ホソオクモネズミ属):
· 2 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Phloeomys cumingi (Waterhouse, 1839). Ursprünglich wurde Phloeomys als Untergattung von Mus beschrieben, aber dann von Lesson (1842) in den Rang einer Gattung erhoben. Der Gattungsname Phloeomys leitet sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der mäuseartigen Tiere bezieht.
· Synonyme: Phlaeomys Trouessart, 1881 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler).
· Literatur: Lesson (1842); Trouessart (1881); Waterhouse (1839).
Phloeomys cumingi (Waterhouse,
1839) (
Südliche Riesenborkenratte/
Southern Giant Luzon Cloud Rat/
Rata Gigante de Luzón
Meridional/
Rat-tacheté
de Cuming/
Ratto delle Cortecce
Gigante Meridionale
吕宋南部巨云鼠/
Южная гигантская
дымчатая
крыса/
ミナミクモネズミ):
· Syntypen/Terra typica: BMNH? (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt auf Luzon, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus (Phloeomys) cumingi beschrieben und von Lesson (1842); in die Gattung Phloeomys überführt. Das Artepitheton ehrt den englischen Naturforscher Hugh Cuming, der dem Britischen Museum auch die Syntypen für die Erstbschreibung schickte.
· Synonyme: Phloeomys cumingii Lesson, 1842 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Phloeomys cummingi Giebel, 1855 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Phloeomys cummingii Murray, 1866 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Phlaeomys albayensis Elera, 1895 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nur Name ohne weitere Beschreibung, mit cumingi synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das Epitheton albayensis leitet sich von der philippinischen Provinz Albay ab, wo die Art verbreitet ist); Phlaeomys cumingi Trouessart, 1897 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Capromys elegans Cabrera, 1901 (Holotypus/Terra typica: MNCN 284 (Nationalmuseum der Naturwissenschaften Madrid), adultes Tier, gesammelt in den Philippinen. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Capromys beschrieben, doch später mit Phloeomys cumingi synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton elegans bedeutet „elegant“, was sich auf den im Verhältnis zu den Kuba-Baumratten der Gattung Capromys schlankeren Körper bezieht).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 397-438 mm; Schwanzlänge 274-314 mm; Hinterfußlänge 74-85 mm; Ohrlänge 34-37 mm; Gewicht 1,8-2,1 kg. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 44 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Südliche Riesenborkenratte ist nachtaktiv und bewohnt sowohl primäre als auch störungsreiche Tieflandwälder sowie Kokosnussplantagen und Weideland zwischen 150 und 1.100 m Höhe. Sie ernährt sich von einem breiten Spektrum an Pflanzenmaterial von jungen Blättern, Bambussprossen und Blüten zu Süßkartoffeln, Chayoten und Mais. Riesenborkenratten nisten in hohlen Bäumen. Die Weibchen bringen meist ein Junges zur Welt, selten auch zwei. Beim Tragen klammern sich die Jungtiere an den Zitzen der Mutter fest.
·
Bestand: Nicht
gefährdet; Population abnehmend.
·
Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).
· Literatur: Cabrera (1901); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Elera (1895); Giebel (1855); Kennerley (2019); Lesson (1842); Murray (1866); Musser & Carleton (2005); Trouessart (1897); Waterhouse (1839).
Phloeomys pallidus Nehring,
1890 (
Nördliche Riesenborkenratte/
Northern Giant Luzon Cloud Rat/
Rata Gigante de Luzón
Septentrional/
Rat-tacheté
de Nehring/
Ratto delle Cortecce
Gigante Settentrionale
北吕宋巨云鼠/
Северная гигантская
дымчатая
крыса/
ウスイロホソオクモネズミ):
· Syntypen/Terra typica: NMW? (Naturhistorisches Museum Wien), von Hugh Cuming an Johann Natterer übergeben, gesammelt auf Luzon, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Phloeomys beschrieben. Das aus dem Latein stammende Artepitheton pallidus bedeutet „blass“ und bezieht sich darauf, dass große Teile des Fells im Gegensatz zur Schwesterart hell sind.
· Synonyme: Phlaeomys pallidus Trouessart, 1904 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler).
·
Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 387-427
mm; Schwanzlänge 320-349 mm; Hinterfußlänge 80-90 mm;
Ohrlänge 34-39 mm; Gewicht 2,2-2,7 kg. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 40
Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die nachtaktive und baumbewohnende Nördliche Riesenborkenratte bewohnt vom Meeresspiegel bis in ca. 2.300 m Höhe primäre und sekundäre Tiefland-, Berg- und Feuchtwälder. Sie akzeptiert auch störungsreiches Buschland und dringt teils bis in die dichte Vegetation von Vorstadtgebieten vor. Die Art ernähert sich bevorzugt von weichen Pflanzenteilen wie Blätter und Bambussprossen. Da sie auch an Feldfrüchte geht, wird sie gelegentlich auch als Schädling betrachtet. Geburten finden das ganze Jahr statt, wobei die Tragzeit auf 65 bis 95 Tage geschätzt wird und meist nur ein Jungtier geboren wird, selten Zwillinge. Die Weibchen erreichen die Geschlechtsreife mit acht Monaten und die Männchen mit 12-18 Monaten. In Haltung können die Tiere ein Alter von knapp 14 Jahren erreichen.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
·
Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Heaney, Balete & Ong (2016); Nehring (1890); Trouessart (1904).
Muridae > Murinae > Phloeomyini > Batomys
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Batomys |
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Genus Batomys
Thomas, 1895 (
Gattung Philippinen-Haarschwanzratten/
Hairy-tailed Rats/
Ratas de Cola Peluda/
Batomys des Philippines/
Ratti dalla Coda Pelosa/
毛尾鼠属/
Волосатохвостые крысы/
モウオネズミ属):
· 6 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Batomys grantii Thomas, 1895. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2015) sowie der geographischen Verteilung. Neben den sechs rezenten Arten ist mit Batomys cagayanensis Ochoa, Mijares, Piper, Reyes & Heaney, 2021 (Holotypus/Terra typica: NMPh II-1977-J3-7554 (Nationalmuseum der Philippinen Manila), gesammelt in der Callao-Höhle, Peñablanca, Cagayan-Provinz, Luzon, Philippien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben. Das Artepitheton cagayanensis leitet sich von dem Cagayan-Flusstal ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch eine fossile Arte der Gattung bekannt. Der Gattungsname Batomys leitet sich von den griechischen Wörtern βάτος für „Dornbusch“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Lebensraum dieser mäuseartigen Tiere bezieht.
· Synonyme: Mindanaomys Sanborn, 1953 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mindanaomys salomonseni Sanborn, 1953. Als separate Gattung beschrieben, aber später mit Batomys synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Der Name leitet sich von der philippinischen Insel Mindanao und dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Fundort des Typusexemplars dieser mäuseartigen Tiere bezieht).
· Literatur: Balete et al. (2015); Musser & Carleton (2005); Ochoa et al. (2021); Sanborn (1953); Thomas (1895).
Batomys dentatus G. S. Miller, 1911 (
Großzähnige Haarschwanzratte/
Large-toothed Hairy-tailed Rat/
Rata de Cola Peluda
de Dientes Grandes/
Batomys du Benguet/
Ratto dalla
Coda Pelosa Dentato/
大齿毛尾鼠/
Крупнозубая филиппинская
крыса/
オオハモウオネズミ):
· Holotypus/Terra typica: USNM 151506 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Männchen, gesammelt am 31. Juli 1907 von Edgar Alexander Mearns im Eichenbergwald (Haight-in-the-Oaks), Benguet, Luzon, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton dentatus bedeutet „gezähnt“ und bezieht sich auf die ungewöhnlich großen Backenzähne der Art.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 195 mm; Schwanzlänge ca. 185 mm; Hinterfußlänge ca. 36 mm. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Über die Großzähnige Haarschwanzratte ist bisher wenig bekannt. Sie scheint in den bergigen Bereichen der Benguet-Provinz von Luzon moosreiche Eichenwälder in rund 2.100 m Höhe zu bewohnen.
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Gerrie & Kennerley (2016); Miller (1911).
Batomys grantii Thomas, 1895 (
Luzon-Haarschwanzratte/
Luzon Hairy-tailed Rat/
Rata de Cola Peluda
de Luzón/
Batomys de Grant
Ratto dalla
Coda Pelosa di Luzon/
格氏毛尾鼠/
Филиппинская крыса
Гранта/
ルソンモウオネズミ):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1895.8.2.15 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Männchen, gesammelt am Berg Data (ca. 2.500 m Höhe), Luzon, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das Artepietheton grantii ehrt den schottischen Ornithologen William Robert Ogilvie-Grant, der einst auch Kurator am Britischen Museum für Naturgeschichte in London war.
· Synonyme: Batomys granti Thomas, 1898 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 185-200 mm; Schwanzlänge 148-180 mm; Hinterfußlänge 33-39 mm, Ohrlänge 21-23 mm; Gewicht 145-226 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 52 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die nachtaktive Luzon-Haarschwanzratte bewohnt primäre und sekundäre Bergwälder zwischen 1.600 und 2.600 m Höhe, oft mit moosreichem Untergrund. Sie ernährt sich von Samen und Früchten, wahrscheinlich auch Blättern, die am Boden und in Bäumen bis 5 m Höhe gesucht werden.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).
· Literatur: Dando & Kennerley (2017); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1895, 1898).
Batomys uragon Balete, Rickart, Heaney & Jansa, 2015 (
Isarog-Haarschwanzratte/
Mount Isarog
Hairy-tailed Rat/
Rata de Cola Peluda
de Isarog/
Batomys de l’Isarog/
Ratto dalla
Coda Pelosa del Monte Isarog/
伊萨洛格山毛尾鼠/
Исарогская филиппинская
крыса/
イサログ山モウオネズミ):
· Holotypus/Terra typica: USNM 458949 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Männchen, gesammelt am 25. April 1988 von Eric A. Rickart im primären Fechtwald am Berg Isarog (ca. 1.750 m Höhe), nahe Naga-Stadt, Provinz Camarines Sur, Luzon, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das Artepietheton uragon stammt aus der Sprache Bicolano (Region Bicol auf Luzon) und bedeutet sinngemäß „mit großer Fähigkeit“, was sich auf Ausbreitungsfähigkeit, Beständigkeit und Einzigartigkeit der Art bezieht.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 177-206 mm; Schwanzlänge 128-171 mm; Hinterfußlänge 36-40 mm; Ohrlänge 20-22 mm; Gewicht 135-200 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 52 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Isarog-Haarschwanzratte lebt in primären Berg- und moosreichen Feuchtwäldern zwischen 1.350 und 1.800 m Höhe. Sie ernährt sich von Pflanzen, wahrscheinlich bevorzugt Samen, eventuell aber auch Blätter und Früchte.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).
· Literatur: Balete et al. (2015); Dando & Kennerley (2017); Denys et al. (2017, 2020, 2023).
Batomys russatus Musser, Heaney & Tabaranza, 1998 (
Dinagat-Haarschwanzratte/
Dinagat Hairy-tailed Rat/
Rata de Cola Peluda
Rojza/
Batomys Roux/
Ratto dalla
Coda Pelosa Rossiccio/
变红毛尾鼠/
Рыжая филиппинская
крыса/
アカモウオネズミ):
· Holotypus/Terra typica: DMNH 4594 (Delaware-Museum für Naturgeschichte Wilmington), adultes Männchen, gesammelt am 18. April 1972 von Roberto Lim bi Libjo, Plaridel, Dinagat-Insel, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das aus dem Latein stammende Artepietheton russatus bedeutet „mit rötlichbraun“, was sich auf die Fellfärbung der Tiere bezieht.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 140-151 mm; Schwanzlänge 102-118 mm; Hinterfußlänge 30-31 mm; Ohrlänge 16-18 mm; Gewicht ca. 115 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Dinagat-Haarschwanzratte bewohnt tropische Tieflandwälder bei rund 350 m Höhe und ernährt sich vermutlich von Pflanzen.
· Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Dinagat).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Kennerley (2017); Musser, Heaney & Tabaranza (1998).
Batomys hamiguitan Balete, Heaney, Rickart, Quidlat & Ibanez, 2008 (
Hamiguitan-Haarschwanzratte/
Hamiguitan Hairy-tailed
Rat/
Rata de Cola Peluda de Hamiguitan/
Batomys de l’Hamiguitan/
Ratto dalla Coda Pelosa del Monte Hamiguitan/
哈米吉伊坦山毛尾鼠/
Хамигуитанская крыса/
ハミグイタンモウオネズミ):
· Holotypus/Terra typica: FMNH 190163 (Feldmuseum für Naturgeschichte Chicago), adultes Weibchen, gesammelt am 10. Mai 2006 am Berg Hamiguitan, San Isidro, Östliche Davao-Provinz, Mindanao, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das Artepitheton hamiguitan leitet sich vom Berg Hamiguitan ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 171-189 mm; Schwanzlänge 111-125 mm; Hinterfußlänge 35-36 mm; Ohrlänge 22-25 mm; Gewicht 155-183 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die nachtaktive Hamiguitan-Haarschwanzratte bewohnt primäre Tieflandwälder, kommt aber auch auch mit anthropogen beeinträchtigen Lebensräumen im Übergangsbereich zwischen Tiefland- und Bergwäldern von 950 bis 1.128 m Höhe zurecht. Sie ernährt sich von Pflanzen. Sonst ist über die Art bisher wenig bekannt. Bei im Mai gefangenen Tieren, waren auch trächtige Weibchen dabei.
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Mindanao).
· Literatur: Balete et al. (2008); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Engelbrektsson & Kennerley (2017).
Batomys salomonseni (Sanborn, 1953) (
Mindanao-Haarschwanzratte/
Mindanao Hairy-tailed Rat/
Rata de Cola Peluda
de Mindanao/
Batomys de Salomonsen/
Ratto dalla
Coda Pelosa di Mindanao/
萨氏毛尾鼠/萨氏毛尾鼠/
Минданаоская филиппинская
крыса/
ミンダナオモウオネズミ):
· Holotypus/Terra typica: ZMUC 11912 (Zoologisches Museum der Universität Kopenhagen), adulte Männchen, gesammelt am 19. Dezember 1951 von Finn Salomonsen am Berg Katanglad (ca. 1.600 m Höhe), Bukidnon-Provinz, Mindanao, Philippinen.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mindanaomys salomonseni beschrieben und von Honacki, Kinman & Koeppl (1982) in die Gattung Batomys überführt. Das Artepitheton salomonseni ehrt den dänischen Ornithologen Finn Salomonsen, der auch dast Typusexemplar fand.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 138-191 mm; Schwanzlänge 130-167 mm; Hinterfußlänge 33-41 mm; Ohrlänge 19-24 mm; Gewicht 143-255 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 52 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Mindano-Haarschwanzratte lebt in tropischen immergrünen Tieflandwäldern und Bergwäldern vom Meeresspiegel bis in ca. 2.400 m Höhe. Die Art ernährt sich von Pflanzen. Trächtige Weibchen mit 1-2 Embryonen wurden im März gefunden.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Biliran-Inseln, Dinagat, Leyte, Mindana)
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Heaney (2016); Honacki, Kinman & Koeppl (1982); Sanborn (1953).
Muridae > Murinae > Phloeomyini > Crateromys
Genus Crateromys Thomas, 1895 (Gattung Borkenkletterer/Bushy-tailed
Cloud Rats):
· 4 Arten.
· Literatur: Thomas (1895).
Crateromys australis Musser, Heaney & Rabor, 1985 (Dinagat-Borkenratte/Dinagat Bushy-tailed
Cloud Rat):
· Bestand: vom Aussterben bedroht.
· Literatur: Musser, Heaney & Rabor (1985).
Crateromys paulus Musser & Gordon, 1981 (Ilin-Borkenratte/Ilin
Bushy-tailed Cloud Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Musser & Gordon (1981).
Crateromys heaneyi Gonzales
& Kennedy, 1996
(Panay-Borkenratte/Panay Bushy-tailed Cloud Rat):
· Bestand: Stark gefährdet.
· Literatur: Gonzales & Kennedy (1996).
Crateromys schadenbergi (Meyer, 1895) (Schadenberg-Borkenratte/Luzon Bushy-tailed Cloud Rat):
· Bestand: Stark gefährdet.
· Literatur: Meyer (1895).
Muridae > Murinae > Phloeomyini > Carpomys
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Carpomys |
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Genus Carpomys
Thomas, 1895 (Gattung Zwergborkenratten/Dwarf Cloud Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Thomas (1895).
Carpomys
melanurus Thomas, 1895 (Schwarzschwanz-Zwergborkenratte/Short-footed
Luzon Tree Rat):
· Alternative Bezeichnung Schwarzschwanz-Luzonbaumratte.
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Thomas (1895).
Carpomys phaeurus Thomas, 1895 (Braunschwanz-Zwergborkenratte/White-bellied
Luzon Tree Rat):
· Alternative Bezeichnung: Braunschwanz-Luzonbaumratte
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1895).
Muridae > Murinae > Phloeomyini > Musseromys
Genus Musseromys
Heaney, Balete,
Rickart, Veluz & Jansa, 2009
(Gattung Bergwaldmäuse/Luzon Tree Mice):
· 4 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Heaney et al. (2014).
· Literatur: Heaney et al. (2009, 2014).
Musseromys gulantang Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa,
2009 (Banahaw-Bergwaldmaus/Mount
Banahaw Tree Mouse):
· Alternative Bezeichnung: Banahaw-Baummaus.
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Heaney et al. (2009).
Musseromys inopinatus Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa,
2014
(Amuyao-Baummaus/Mount Amuyao
Tree Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Heaney et al. (2014).
Musseromys anacuao Heaney,
Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2014 (Anacuao-Baummaus/Mount
Anacuao Tree Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Heaney et al. (2014).
Musseromys beneficus Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa,
2014
(Pulag-Bergwaldmaus/Mount Pulag
Tree Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Heaney et al. (2014).
Muridae > Murinae > Hydromyini
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Tribus Hydromyini
J. E. Gray, 1825 (Gattungsgruppe Australische
Mäuse und Schwimmratten/Australasian Mice):
· 209 Arten, davon 15 ausgestorben.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hydromina beschrieben. Nominotypische Gattung Hydromys É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804, nominotypische Art Hydromys chrysogaster É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804.
· Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804); Gray (1825).
Genus Haeromys
Thomas, 1911 (
Gattung Zwergbaummäuse/
Ranee Mice/
Ratones Ranee/
Haeromys Ranee/
Topi Ranee/
小树鼠属/
Малые мыши/
ボルネオオナガマウス属):
· 3 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Haeromys maragarettae (Thomas, 1893). Der Gattungsname Haeromys leitet sich von den griechischen Wörtern für „klammern“ und für „Maus“ ab, was sich auf die gute Kletterfähigkeit dieser Mäuse durch die opponierbare Großzehe bezieht.
· Literatur: Thomas (1893, 1911).
Genus Apomys
Mearns, 1905 (Gattung Philippinenwaldmäuse/Philippine Forest Mice):
· 22 Arten.
· Literatur: Mearns (1905).
Genus Archboldomys
Musser, 1982 (Gattung Archboldmäuse/Mount
Isarog Shrew Mice):
· 2 Arten.
· Literatur: Musser (1982).
Genus Rhynchomys
Thomas, 1895 (Gattung Nasenratten/Tweezer-beaked
Shrew Rats):
· 6 Arten.
· Literatur: Thomas (1895).
Genus Chrotomys
Thomas, 1895 (Gattung Luzon-Streifenratten/Luzon Striped Shrew Rats):
· 5 Arten.
· Literatur: Thomas (1895).
Genus Soricomys
Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya,
Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Gattung Philippinische
Spitzkopfmäuse/Philippine Shrew Mice):
· 4 Arten.
· Literatur: Balete et al. (2012).
†Genus
Coryphomys Schaub, 1937 (Gattung Timor-Riesenratten/Timor Giant Rats):
· 2 ausgestorbene Arten.
· Literatur: Schaub (1937).
Genus Anisomys
Thomas, 1904 (Gattung Hörnchenzahnratten/Uneven-toothed Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1904).
Genus Lorentzimys
Jentink, 1911 (Gattung Neuguinea-Baumspringmäuse/Long-footed Tree Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Jentink (1911).
Genus Chiruromys
Thomas, 1888 (Gattung Breitkopfbaummäuse/New Guinea Tree Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Thomas (1888).
Genus Macruromys
Stein, 1933 (Gattung Neuguinea-Kleinzahnratten/New
Guinea Small-toothed Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Stein (1933).
Genus Hyomys
Thomas, 1904 (Gattung Weißohrriesenratten/White-eared Giant Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Thomas (1904).
Genus Pogonomys
Milne-Edwards, 1877 (Gattung Greifschwanzratten/Prehensile-tailed Tree Mice):
· 6 Arten.
· Literatur: Milne-Edwards (1877).
Genus Coccymys
Menzies, 1990 (Gattung Neuguinea-Bürstenschwanzmäuse/New
Guinea Brush Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Menzies (1990).
Genus Brassomys
Musser & Lunde, 2009 (Gattung Neuguinea-Weißzahnmäuse/New
Guinea White-toothed Mice):
· 1 Art.
· Literatur: Menzies (1990).
Genus Mammelomys
Menzies, 1996 (Gattung Neuguinea-Mosaikschwanzratten/New
Guinea Mosaic-tailed Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Menzies (1996).
Genus Xenuromys
Tate & Archibold, 1914 (Gattung Neuguinea-Weißschwanzratten/Rock-dwelling Giant Rat):
· 1 Art.
· Literatur: Tate & Archibold (1914).
Genus Mallomys
Thomas, 1898 (Gattung Riesenbaumratten/New Guinea Woolly Rats):
· 7 Arten.
· Literatur: Thomas (1898).
Genus Abeomelomys
Menzies, 1990 (Gattung Hochland-Bürstenmäuse/Papuan Highland Brush Mice):
· 1 Art.
· Literatur: Menzies (1990).
Genus Pogonomelomys
Rümmler, 1936 (Gattung Bürsten-Mosaikschwanzratten/Bruijn’s Brush Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Rümmler (1936).
Genus Crossomys
Thomas, 1907 (Gattung Monckton-Schwimmratten/Earless New Guinea Water Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1907).
Genus Baiyankamys
Hinton, 1943 (Gattung Baiyanka-Schwimmratten/Baiyanka Water Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Hinton (1943).
Genus Hydromys
É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804 (Gattung Eigentliche Schwimmratten/Typical Water Rats):
· 4 Arten.
· Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804).
Genus Parahydromys
Poche, 1906 (Gattung Bergschwimmratten/New Guinea Waterside Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Poche (1906).
Genus Leptomys
Thomas, 1897 (Gattung Neuguinea-Wasserratten/New Guinea
Water Rats):
· 5 Arten.
· Literatur: Thomas (1897).
Genus Mirzamys
Helgen & Helgen, 2009 (Gattung Mirza-Moosratten/Mirza’s Moss Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Genus Paraleptomys
Tate & Archibold, 1941 (Gattung Neuguinea-Bergmoosratten/Short-haired Water Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Tate & Archibold (1941).
Genus Xeromys
Thomas, 1889 (Gattung Falsche Schwimmratten/False Water Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1889).
Genus Microhydromys
Tate & Archbold, 1941 (Gattung
Neuguinea-Kleinwassermäuse/Groove-toothed Shrew Mice):
· 2 Arten.
· Literatur: Tate & Archbold (1941).
Genus Pseudohydromys Rümmler, 1934 (Gattung Neuguinea-Moosmäuse/New Guinea Small-toothed
Mice):
· 12 Arten.
· Literatur: Rümmler (1934).
Genus Zyzomys
Thomas, 1909 (Gattung Australische
Dickschwanzratten/Australian Rock Rats):
· 5 Arten.
· Literatur: Thomas (1909).
Genus Leggadina Thomas, 1910 (Gattung Australienzwergmäuse/Australian
Short-tailed Mice):
· 2 Arten.
· Literatur: Thomas (1910).
Genus Notomys
Lesson, 1842 (Gattung Australienhüpfmäuse/Australian Hopping Mice):
·
10 Arten, davon fünf
ausgestorben.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Notomys mitchelllii (Ogilby, 1838). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Roycroft et al. (2022), Alhajeri (2022) und Ford (2006), Nach genetischesn Analysen ist allerdings die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Die Gattung Notomys spaltete sich voraussichtlich vor rund 2,6 Mio. Jahren in zwei Entwicklungsäste. Der erste Ast enthält neben der noch lebenen Art N. cervinus noch die ausgestorbenen Arten macrotis und longicaudatus, die sich vor 0,55 bzw. 1,3 Mio. Jahren von cervinus trennten. Möglicherweise gehören auch die bereits ausgestorbenen Arten robustus und mordax in diesen Ast, doch bedarf es hier noch genauerer Studien. Im zweiten Ast steht die ausgestorbene Art amplus an der Basis. Sie spaltete sich vor ca. 2,4 Mio. Jahren als erstes ab, gefolgt von fuscus vor etwa 1,0 Mio. Jahren und mitchellii vor ca. 0,8 Mio. Jahren. Schließlich trennten sich vor 0,7 Mio. Jahren noch alexis und aquilo auf. Neben den zehn aktuell lebenden oder erst kürzlich ausgestorbenen Arten, ist mit der Großen Australienhüpfmaus (Notomys magnus Vakil, Cramb, Price, Webb & Louys, 2023 (Holotypus/Terra typica: QM F55835 (Queensland-Museum Brisbane), gesammelt in den Tripot- und Beehive-Höhlen am Fluss Broken River, nordöstliches Queensland, Australien. Etymologie: Das aus dem Latein stammende Artepitheton magnus bedeutet „groß“ und bezieht sich auf die stattliche Körpergröße im Verhältnis zu anderen Arten der Gattung) noch eine fossile Art der Gattung bekannt. Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern νῶτον für „Rücken“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den durch die hüpfgende Fortbewegung gewölbten Rücken der Mäuse bezieht.
· Synonyme: Podanomalus Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Podanomalus longicaudatus (Gould, 1844). Als Gattung beschrieben und von Brazenor (1934) übernommen, wurde Podanomalus von Iredale & Troughton (1934) mit Notomys synonymisiert. Der Name Podanomalus leitet sich von den griechischen Wörtern πούς für „Fuß“ und ἀνώμαλος für „abweichend“ ab und bezieht sich auf die von anderen Mäusen abweichende Fortbewegungsweise); Thylacomys Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Thylacomys cervinus (Gould, 1853). Als Gattung beschrieben, synonymisierten Iredale & Troughton (1934) Thylacomys mit Ascopharynx, während Brazenor (1934) und weitere Autoren das Taxon mit Notomys synonymisierten. Der Name Thylacomys ist bereits durch Thylacomys Blyth, 1840 besetzt und leitet sich von den griechischen Wörtern θύλακος für „Sack“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich hier auf die drüsenreiche Kehltasche bei den Mäusen bezieht); Ascopharynx Waite, 1900 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Ascopharynx cervinus (Gould, 1853). Der Name wurde als Ersatz für Thylacomys eingeführt, da dieser bereits besetzt war und wurde von Iredale & Troughton (1934) verwendet, während Brazenor (1934), Ellerman (1941) und weitere Autoren Ascopharynx mit Notomys synonymisierten. Der Name Ascopharynx leitet sich von den griechischen Wörtern ἀσκός für „Sack“ und φάρυγξ für „Schlund“, was sich auf die drüsenreiche Hauttasche an der Kehle der Tiere bezieht).
· Literatur: Alhajeri (2022); Blyth, 1840; Brazenor (1934); Ellerman (1941); Ford (2006); Gould (1844, 1853); Iredale & Troughton (1934); Lesson (1842); Ogilby (1838); Roycroft et al. (2021, 2022); Vakil et al. (2023); Waite (1898, 1900).
Genus Mastacomys
Thomas, 1882
(Gattung Australische Breitzahnmäuse/Broad-toothed Mice):
·
1
Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mastacomys fuscus Thomas, 1882. Nach genetischesn Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Innerhalb der Gattung Pseudomys stellt Mastacomys fuscus das Schwestertaxon zu einem Ast aus den Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus dar. Die Trennung erfolgte wahrscheinlich vor rund 2,4 Mio. Jahren. Der Gattungname leitet sich von den griechischen Wörtern für „mahlender Kiefer“ und für „Maus“ ab und beziet sich auf die breiten Bachenzähne sowie den kräfigen Kiefer.
·
Literatur : Thomas (1882).
Genus Pseudomys
J. E. Gray, 1832 (Gattung Australienmäuse/Australian Native Mice):
·
24 Arten, davon zwei
ausgestorben.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Pseudomys
autralis J. E. Gray, 1832. Nach genetischesn
Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und
Notomys und bedarf
einer umfangreichen Revision (Ford, 2006; Roycroft
et al., 2021, 2022). Hoser
(2020) schlug eine Integration von Mastacomys und Notomys und eine
Unterteilung der Gattung Pseudomys in die Untergattungen Ouchmys (mit den Pseudomys-Arten calabyi,
chapmani, johnsoni,
patrius), Ascopharynx (mit den Notomys-Arten cervinus, amplus, macrotis, longicaudatus),
Notomys
(mit den Notomys-Arten mitchelli, alexis, aquilo, eyreius, mordax), Eekmys (Pseudomys occidentalis), Ohmys (mit den Pseudomys-Arten fumeus, apodemoides,
albocinereus,
glaucus, griseorursus, pesrosea), Thetomys (mit den
Pseudomys-Arten gracilicaudatus, nanus), Farkmys (Pseudomys oralis),
Oimys (mit
den Pseudomys-Arten shortridgei,
subrufus, pellicauda), Pseudomys (Pseudomys autralis),
Mastocomys
(Mastacomys fuscus) und Gyomys (mit den Pseudomys-Arten higginsi, fieldi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae,
delicatulus, pilligaensis, praeconis) vor.
Diese Systematik wird aber allgemein nicht anerkannt. Gemäß
molekularbiologischer Daten stellt der Zweig mit calabyi,
chapmani, johnsoni
und patrius die
basalste Linie innerhalb der Australienmäuse dar. Sie spalteten sich zusammen
mit Notomys von der Linie der anderen Pseudomys-Arten vor ca. 4 Mio. Jahren
ab. Von Notomys trennten sie sich schließlich vor 3,6
Mio. Jahren. Bei der anderen Pseudomys-Linie
spaltete sich als nächstes P.
occidentalis vor 3,6 Mio. Jahren ab, gefolgt von einer Klade aus den Arten fumeus, apodemoides, albocinereus
und vermutlich glaucus
vor ca. 3,3 Mio. Jahren, wobei sich hier fumeus
vor etwa 2,8 Mio. Jahren von den anderen Arten trennte. Vor ca. 3 Mio. Jahren
folgte dann die Abtrennung eines Astes, der sich dann vor ca. 2,85 Mio. Jahren
weiter in eine Linie aus gracilicaudatus
und nanus sowie
eine Linie mit oralis, desertor und shortridgei
aufteilte. Der letzte verbleibende Ast verzweigte sich schließlich weiter in
eine Linie aus auritus
und australis (Abspaltung vor ca.
2,65 Mio. Jahren), eine Linie aus Mastacomys fuscus (Abspaltung vor ca. 2,4) und
den restlichen Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis,
bolami, novaehollandiae,
pilbarensis, delicatulus
und mimulus. Neben den rezenten
Formen ist mit der Van-Dyck-Australienmaus
(Pseudomys vandycki Godthelp,
1990 (Holotypus/Terra Typica:
QM F16834 (Queensland Museum Brisbane), gesammelt
1983 von Michael Archer, Gillespie, Blandford und Henk
Godthelp im Schluchtensystem
der Chinchilla-Sand-Formation, Chinchilla, südöstliches
Queensland, Australien) auch eine
fossile Art bekannt. Der Gattungsname
Pseudomys leitet sich von den griechischen Wörtern ψευδής
für „falsch“ und μῦς
für „Maus“ ab und soll die Abgrenzung gegenüber den Eigentlichen Mäusen der
Gattung Mus unterstreichen.
·
Synonyme:
Gyomys Thomas, 1910 (Taxonomie/Etymologie:
Generotypus Pseudomys (Gyomys) novaehollandiae
(Waterhouse,
1843). Urspürnglich als Untergattung
beschrieben, wurde Gyomys von Iredale &
Troughton (1934)
sowie Ellerman (1941) in den Gattungsstatus
erhoben, während Tate (1951) das Taxon wieder als Subgenus einordnete
und Ride (1970) es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Gyomys leitet
sich von den griechischen Wörtern γῆ
für „Erde“ und μῦς für
„Maus“ ab und spielt auf die grabende Lebensweise der Tiere an); Thetomys Thomas, 1910
(Generotypus Pseudomys (Thetomys) nanus (Gould, 1858).
Urspürnglich als
Untergattung beschrieben, wurde Thetomys von Iredale & Troughton (1934) sowie Troughton (1967)
in den Gattungsstatus erhoben,
während Ellerman (1941) und Tate
(1951) das Taxon wieder als Subgenus
einordneten und Ride (1970)
es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Thetomys leitet
sich von den griechischen Wörtern θετός für „gesetzt“ und μῦς für „Maus“ und soll
wahrscheinlich auf die Ordnung innerhalb der Mäuse hinweisen); Paraleporillus Martínez & Lidicker, 1971 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Paraleporillus stirtoni Martínez
& Lidicker, 1971; von Watts & Aslin
(1981) sowie Musser
& Carleton (1993, 2005) mit Pseudomys australis
synonymisiert. Der Gattungsname Paraleporillus
leitet sich von dem griechischen Wort für „nahe bei“ und dem
Gattungsnamen Leporillus
für die Ausralischen Häschenratten
ab, wiederum abgeleitet von dem lateinischen Wort lepus für „Hase“. Damit soll auf die Ähnlichkeiten mit der Gattung Leporillus hingewiesen werden); Eekmys
Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Eekmys) occidentalis
Tate, 1951. Die
beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Ausruf eek einer Frau des Aborigines-Stammes Noongar,
als sie eine Australienmaus sah, sowie dem griecheischen
Wort μῦς für
„Maus“ ab); Farkmys Hoser,
2020 (Generotypus Pseudomys (Farkmys) oralis
Thomas, 1921. Die beschriebene Untergattung wird bisher
nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys
betrachtet (Zijlstra,
2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf fark eines Mannes des
Aborigines-Stammes Birpai, als er von einer
Australienmaus gebissen wurde, sowie dem griechischen Wort μῦς
für „Maus“ ab); Ohmys Hoser,
2020 (Generotypus Pseudomys (Ohmys) albocinereus
(Gould,
1845). Die beschriebene
Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Ausruf oh
eines Mannes des Aborigines-Stammes Jardwadjali, als
er fast auf eine Australienmaus trat, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Oimys Hoser, 2020
(Generotypus Pseudomys (Oimys) shortridgei (Thomas, 1907). Die
beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Alarmruf oi des Aborigines-Stammes Bunganditj,
wenn eine Australienmaus gesehen wird, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Ouchmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Ouchmys)
chapmani Kitchener, 1980. Die
beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Ausruf ouch des Autors,
als er sich den Zeh an einem Bau einer Australienmaus stieß, sowie dem
griechischen Wort μῦς für
„Maus“ ab).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Godthelp (1990); Gould (1845, 1858); Gray (1832); Hoser (2020); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1980); Martínez & Lidicker (1971); Ride (1970); Tate (1951); Thomas (1907, 1910, 1921); Troughton (1967); Waterhouse (1843); Zijlstra (2025).
Genus Leporillus
Thomas, 1906 (Gattung Australische Häschenratten/Australian Stick-nest Rats):
· 2 Arten, davon eine ausgestorben.
· Literatur: Thomas (1906).
Genus Conilurus
Ogilby, 1838 (Gattung Australische
Kaninchenratten/Australian Rabbit Rats):
· 3 Arten, davon zwei ausgestorben.
· Literatur: Ogilby (1838).
Genus Mesembriomys
Palmer, 1906 (Gattung Australische
Baumratten/Australian Tree Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Palmer (1906).
Genus Uromys
Peters, 1867 (Gattung Mosaikschwanz-Riesenratten/Mosaic-tailed Giant Rats):
· 11 Arten.
· Literatur: Peters (1867).
Genus Paramelomys
Rümmler, 1936 (Gattung Berg-Mosaikschwanzratten/Montane Mosaic-tailed Rats):
· 9 Arten.
· Literatur: Rümmler (1936).
Genus Protochromys Menzies, 1996 (Gattung Papua-Mosaikschwanzratten/Papuan Mosaic-tailed Rats):
· 1 Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Protochromys fellwosi (Hinton, 1943). Der Gattungsname Protochromys leitet sich von den griechischen Wörtern πρῶτος für „erster“, für πρῶτος „blass“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die relativ helle Färbung der Schneidezähne bezieht.
· Literatur: Hinton (1943); Menzies (1996).
Genus Melomys
Thomas, 1922 (Gattung Eigentliche Mosaikschwanzratten/Typical Mosaic-tailed Rats):
·
23 Arten, davon zwei
ausgestorben.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Melomys rufescens (Alston, 1877)
·
Literatur: Alston
(1877); Thomas (1920, 1922).
Genus Solomys
Thomas, 1922 (Gattung Nacktschwanzratten/Naked-tailed Giant Rats):
· 5 Arten, davon eine ausgestorben.
· Literatur: Thomas (1922).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Haeromys
Genus Haeromys
Thomas, 1911 (
Gattung Zwergbaummäuse/
Ranee Mice/
Ratones Ranee/
Haeromys Ranee/
Topi Ranee/
小树鼠属/
Малые мыши/
ボルネオオナガマウス属):
· 3 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Haeromys maragarettae (Thomas, 1893). Der Gattungsname Haeromys leitet sich von den griechischen Wörtern für „klammern“ und für „Maus“ ab, was sich auf die gute Kletterfähigkeit dieser Mäuse durch die opponierbare Großzehe bezieht.
· Literatur: Thomas (1893, 1911).
Haeromys minahassae
(Thomas, 1896) (
Sulawesi-Zwergbaummaus/
Lowland Sulawesi Ranee Mouse/
Ratón Rani de Célebes/
Haeromys de Minahasa/
Topo Ranee di Minahassa/
米纳哈沙小树鼠/
Минахасская
мышь/
セレベスオナガマウス):
· Alterantive Bezeichnung: Minhassa-Zwergbaummaus.
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1897.1.2.39 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt aus dem November 1895 von Charles Hose und Ernest Hose bei Rurukan, Minahassa, Sulawesi, Indonesien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus minahassae beschrieben und von Thomas (1911) in die neue Gattung Haeromys überführt. Das Artepitheton leitet sich von der Halbinsel Minahasa ab, auf der das Typusexemplar gefunden wurde.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 70-78 mm; Schwanzlänge 120-131 mm; Hinterfußlänge 19-21 mm; Ohrlänge 15-16 mm; Gewicht 12-15 g. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Sulawesi-Zwergbaummaus bewohnt tropische, immergrüne Regenwälder des Tief- und Hügellands von 75 bis 1.000 m Höhe. Sie ernährt sich von den Früchten der Arekapalmen und Feigen sowie weiteren Früchten und Samen.
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.
· Verbreitung: Südostasien (Indonesien: Sulawesi).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Handika & Gazzard (2024); Thomas (1896, 1911).
Haeromys
margarettae (Thomas, 1893) (
Borneo-Zwergbaummaus/
Margaret’s Ranee Mouse/
Ratón Rani de Margaret/
Haeromys de Margaret/
Topo Ranee/
玛格丽特小树鼠/
Саравакская мышь/
ボルネオオナガマウス):
· Alternative Bezeichnung: Große Zwergbaummaus.
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1893.4.1.55 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt im Juni 1892 von A. Everett in den Penrisen-Hügeln, Sarawak, Malaysia.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus margarettae beschrieben und von Thomas (1911) in die neue Gattung Haeromys überführt.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 76 mm; Schwanzlänge ca. 144 mm; Hinterfußlänge ca. 19,7 mm; Ohrlänge ca. 13 mm.
· Biologie/Ökologie: Die Borneo-Zwergbaummaus lebt in tropischen, immergrünen Regenwäldern im Bergland Borneos und ernährt sich vermutlich vor allem von Samen.
· Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.
· Verbreitung: Südostasien (Malaysia: Sabah, Sarawak).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Gerrie & Kennerley (2016); Thomas (1893, 1911).
Haeromys pusillus (Thomas, 1893) (
Palawan-Zwergbaummaus/
Sundaic Ranee Mouse/
Ratón Rani de Sonda/
Haeromys Pygmée/
Topo Ranee Minore/
小精悍树鼠/
Малая мышь/
マメオナガマウス):
· Alterantive Bezeichnung: Kleine Zwergbaummaus.
· Holotypus/Terra typica: BMNH? (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt von A. Everett am Berg Kinabalu, Sabah, Malaysia.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Mus margarettae pusillus beschrieben, wurde pusillus von Thomas (1911) einige Jahre später in den Artstatus erhoben und der Gattung Haeromys zugeordnet. Dadurch wurde auch das Problem gelöst, dass durch Mus pusillus Philippi in Philippi & Landbeck, 1858 (aktuell Synonym von Calomys laucha) der Name bereits besetzt war.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 67 mm; Schwanzlänge ca. 123 mm; Hinterfußlänge ca. 16,8 mm; Ohrlänge ca. 13,8 mm.
· Biologie/Ökologie: Die Palawan-Zwergbaummaus bewohnt tropische Tieflandregenwälder und Auwälder sowie Bergwälder bis ca. 1000 m Höhe. Es ist zu vermuten, dass sich die Art vor allem von Samen ernährt.
· Bestand: Gefährdet; Population abnehmend.
· Verbreitung: Südostasien (Indonesien: Kalamantan; Malaysia: Sabah; Philippinen: Calawit-Inseln, Palawan).
· Literatur: Chiozza (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1893, 1911).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Apomys
Genus Apomys
Mearns, 1905 (Gattung Philippinenwaldmäuse/Philippine
Forest Mice):
· 22 Arten.
· Literatur: Mearns (1905).
Subgenus Apomys Mearns, 1905 (Untergattung Eigentliche
Philippinenwaldmäuse/Typical Philippine Forest Mice):
· 6 Arten.
· Literatur: Mearns (1905).
Apomys camiguinensis
(Heaney & Tabaranza, 1997) (Camiguin-Philippinenwaldmaus/Camiguin Forest Mouse):
· Bestand: Gefährdet.
· Literatur: Heaney & Tabaranza (1997).
Apomys hylocoetes Mearns, 1905 (Nebelwald-Philippinenwaldmaus/Mindanao Mossy
Forest Mouse):
· Bestand: Nicht Gefährdet.
· Literatur: Mearns (1905).
Apomys insignis Mearns, 1905 (Mindanao-Philippinenwaldmaus/Mindanao Montane Forest Mouse):
· Bestand: Nicht Gefährdet.
· Literatur: Mearns (1905).
Apomys littoralis (Sanborn, 1952) (Küsten-Philippinenwaldmaus/Mindanao Lowland Forest Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Sanborn (1952).
Apomys microdon Hollister, 1913 (Kleinzahn-Philippinenwaldmaus/Small Luzon Forest Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Hollister (1913).
Apomys musculus Miller, 1911 (Zwerg-Philippinenwaldmaus/Least Philippine Forest Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Miller (1911).
Subgenus Megapomys Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede &
Steppan, 2011 (Untergattung Große
Philippinenwaldmäuse/Greater Philippine Forest Mice):
· 16 Arten.
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys abrae (Sanborn, 1952) (Cordillera-Philippinenwaldmaus/Luzon Cordillera Forest Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Sanborn (1952).
Apomys aurorae Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Aurora-Philippinenwaldmaus/Aurora Forest
Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys banahao Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Banahaw-Philippinenwaldmaus/Banahaw Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys brownorum Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Brown-Philippinenwaldmaus/Brown’s Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys crinitus Heaney, Balete, Duya, Duya, Kyriazis, Rickart,
Steppan & Rowsey, 2025
(Fransenohr-Philippinenwaldmaus/Fringe-eared Mindoro
Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet).
· Litratur: Heaney et al. (2025).
Apomys datae (Meyer, 1899) (Data-Philippinenwaldmaus/Northern Luzon Forest Mouse):
· Bestand: nicht gefährdet.
· Literatur: Meyer (1899).
Apomys gracilirostris
L. A. Ruedas, 1995 (Schmalschnauzen-Philippinenwaldmaus/Large
Mindoro Forest Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Ruedas (1995).
Apomys iridensis Heaney, Balete,
Veluz, Steppan, Esselstyn, Pfeiffer & Rickart,
2014 (Irid-Philippinenwaldmaus/Mount
Irid Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2014).
Apomys lubangensis
Heaney, Balete,
Veluz, Steppan, Esselstyn, Pfeiffer & Rickart,
2014
(Lubang-Philippinenwaldmaus/Lubang Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2014).
Apomys magnus Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Große Philippinenwaldmaus/Large Luzon
Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys minganensis
Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Mingan-Philippinenwaldmaus/Mount Mingan
Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys minor Heaney, Balete, Duya, Duya, Kyriazis, Rickart, Steppan & Rowsey, 2025 (Kleine Philippinenwaldmaus/Small Mindoro
Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet).
· Litratur: Heaney et al. (2025).
Apomys sacobianus Johnson, 1962 (Langnasen-Philippinenwaldmaus/Long-nosed
Luzon Forest Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Johnson (1962).
Apomys sierrae Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Sierra-Madre-Philippinenwaldmaus/Sierra
Madre Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Apomys veluzi Heaney, Balete, Duya, Duya, Kyriazis, Rickart,
Steppan & Rowsey, 2025 (Verluz-Philippinenwaldmaus/Veluz’s Mindoro Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet).
· Litratur: Heaney et al. (2025).
Apomys zambalensis
Heaney, Balete,
Rickart, Alviola, Duya, Duya,
Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Zambales-Philippinenwaldmaus/Zambales Forest Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Heaney et al. (2011).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Archboldomys
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Archboldomys |
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Genus Archboldomys
Musser, 1982 (Gattung Archboldmäuse/Mount
Isarog Shrew Mice):
· 2 Arten.
· Literatur: Musser (1982).
Archboldomys luzonensis
Musser, 1982 (Isarog-Archboldmaus/Isarog Shrew Mouse):
· Bestand: Gefährdet.
· Literatur: Musser (1982).
Archboldomys maximus Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya,
Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Große Archboldmaus/Large
Cordillera Shrew Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Balete et al. (2012).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Rhynchomys
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Rhynchomys |
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Genus Rhynchomys
Thomas, 1895 (Gattung Nasenratten/Tweezer-beaked
Shrew Rats):
· 6 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Rickert et al. (2019) und Rowe et al. (2019).
· Literatur: Rickert et al. (2019); Rowe et al. (2019); Thomas (1895).
Rhynchomys banahao Balete,
Rickart, Rosell-Ambal, Jansa & Heaney, 2007 (Banahaw-Nasenratte/Mount
Banahaw Shrew Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Litratur: Baletet et al. (2007).
Rhynchomys isarogensis
Musser & Freeman, 1981 (Isarog-Nasenratte/Mount
Isarog Shrew Rat):
· Bestand: Gefährdet.
· Literatur: Musser & Freeman (1981).
Rhynchomys labo Rickart, Balete, Timm, Alviola, Esselstyn &
Heaney, 2019
(Labo-Nasenratte/Labo Shrew Rat):
· Bestand: Nicht bewertet.
· Litratur: Rickert et al. (2019).
Rhynchomys tapulao Balete,
Rickart, Rosell-Ambal, Jansa & Heaney, 2007 (Tapulao-Nasenratte/Mount
Tapulao Shrew Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Balete et al. (2007).
Rhynchomys mingan Rickart, Balete, Timm, Alviola, Esselstyn &
Heaney, 2019
(Mingan-Nasenratte/Mingan Shrew Rat):
· Bestand: Nicht bewertet.
· Litratur: Rickert et al. (2019).
Rhynchomys soricoides Thomas, 1895 (Data-Nasenratte/Mount Data Shrew Rat):
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).
· Literatur: Thomas (1895).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Chrotomys
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Chrotomys |
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Genus Chrotomys
Thomas, 1895 (Gattung Luzon-Streifenratten/Luzon Striped Shrew Rats):
· 5 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2012).
· Literatur: Balete et al. (2012); Thomas (1895).
Chrotomys sibuyanensis
Rickart, Heaney, Goodman & Jansa,
2005 (Sibuyan-Streifenratte/Sibuyan
Striped Shrew Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Rickart et al. (2005).
Chrotomys silaceus Thomas,
1895 (Ockergelbe
Streifenratte/Blazed Striped Shrew Rat):
·
Bestand: Nicht gefährdet.
·
Literatut: Thomas (1895).
Chrotomys whiteheadi Thomas, 1895 (Luzon-Bergstreifenratte/Montane Striped
Shrew Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1895).
Chrotomys gonzalesi Rickart & Heaney, 1991 (Isarog-Streifenratte/Isarog Striped Shrew Rat):
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).
· Literatur: Rickart & Heaney (1991).
Chrotomys mindorensis
Kellogg, 1945 (Luzon-FlachlandStreifenratte/Lowland
Striped Shrew Rat):
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).
· Literatur: Kellogg (1945).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Soricomys
Genus Soricomys
Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya,
Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Gattung Philippinische
Spitzkopfmäuse/Philippine Shrew Mice):
· 4 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2012).
· Literatur: Balete et al. (2012).
Soricomys leonardocoi Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya,
Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Leonardo-Spitzkopfmaus/Leonardo
Shrew Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Balete et al. (2012).
Soricomys musseri (Rickart, Heaney, Tabaranza & Balete, 1998) (Musser-Spitzkopfmaus/Sierra
Madre Shrew Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Rickart et al. (1998)
Soricomys kalinga (Balete, Rickart & Heaney, 2006) (Kalinga-Spitzkopfmaus/Kalinga
Shrew Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Balete, Rickart & Heaney (2006).
Soricomys
montanus Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya,
Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Berg-Spitzkopfmaus/Mountain Shrew Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Balete et al. (2012).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Coryphomys
†Genus
Coryphomys Schaub, 1937 (Gattung Timor-Riesenratten/Timor Giant Rats):
· 2 ausgestorbene Arten.
· Literatur: Schaub (1937).
†Coryphomys buehleri Schaub, 1937 (Bühler-Timor-Riesenratte/Buehler’s Giant
Rat/Rata Gigante de Bühler/Coryphomys de Bühler):
· Bestand: Ausgestorben.
· Literatur: Schaub (1937).
†Coryphomys musseri Aplin & Helgen, 2010 (Musser-Timor-Riesenratte/Musser’s Giant Rat/Rata Gigante de Musser/Coryphomys de Musser):
· Bestand: Ausgestorben.
· Literatur: Aplin & Helgen (2010).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Anisomys
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Anisomys |
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Genus Anisomys
Thomas, 1904 (Gattung Hörnchenzahnratten/Uneven-toothed Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1904).
Anisomys imitator Thomas, 1904 (Hörnchenzahnratte/Uneven-toothed Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1904).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Lorentzimys
Genus Lorentzimys
Jentink, 1911 (Gattung Neuguinea-Baumspringmäuse/Long-footed Tree Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Jentink (1911).
Lorentzimys nouhuysi Jentink, 1911 (Neuguinea-Baumspringmaus/Long-footed Tree
Mouse):
· Bestand: nicht gefährdet
· Literatur: Jentink (1911).
Lorentzimys sp. 1 [Helgen & Helgen, 2009] (Huon-Springmaus/Huon Tree Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Lorentzimys sp. 2 [Aplin & Kale, 2011] (Misim-Springmaus/Mount
Misim Tree Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
· Literatur: Aplin & Kale (2011).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Chiruromys
Genus Chiruromys
Thomas, 1888 (Gattung Breitkopfbaummäuse/New Guinea Tree Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Thomas (1888).
Chiruromys forbesi Thomas,
1888 (Forbes-Breitkopfbaummaus/Forbes’s Tree Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1888).
Chiruromys lamia (Thomas, 1897) (Gemeine Breitkopfbaummaus/Broad-headed
Tree Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1897).
Chiruromys vates (Thomas, 1908) (Kleine Breitkopfbaummaus/Lesser Tree Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1908).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Macruromys
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Macruromys |
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Genus Macruromys
Stein, 1933 (Gattung Neuguinea-Kleinzahnratten/New
Guinea Small-toothed Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Stein (1933).
Macruromys elegans
Stein, 1933 (Kleine Neuguinea-Kleinzahnratte/Lesser
Small-toothed Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Stein (1933).
Macruromys major Rümmler, 1935 (Große Neuguinea-Kleinzahnratte/Greater
Small-toothed Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Rümmler (1935).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Hyomys
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Hyomys |
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Genus Hyomys
Thomas, 1904 (Gattung Weißohrriesenratten/White-eared Giant Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Thomas (1904).
Hyomys dammermani Stein, 1933 (Westliche Weißohrriesenratte/Western White-eared
Giant Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Stein (1933).
Hyomys goliath (Milne-Edwards, 1900)
(Östliche Weißohrriesenratte/Eastern
White-eared Giant Rat):
· Bestand: nicht gefährdet.
· Literatur: Milne-Edwards (1900).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Pogonomys
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Pogonomys |
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Genus Pogonomys
Milne-Edwards, 1877 (Gattung Greifschwanzratten/Prehensile-tailed Tree Mice):
· 6 Arten.
· Literatur: Milne-Edwards (1877).
Pogonomys fergussoniensis
Laurie, 1952 (D’Entrecasteaux-Inseln-Greifschwanzratte/D’Entrecasteaux Archipelago Tree Mouse):
· Bestand: Stark gefährdet.
· Literatur: Laurie (1952).
Pogonomys loriae Thomas, 1897 (Loria-Greifschwanzratte/Loria’s Tree
Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1897).
Pogonomys championi Flannery, 1988 (Champion-Greifschwanzratte/Champion’s
Tree Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Flannery (1988).
Pogonomys sylvestris Thomas, 1920 (Graubauch-Greifschwanzratte/Grey-bellied
Tree Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1920).
Pogonomys macrourus (Milne-Edwards, 1877) (Kastanienbraune
Greifschwanzratte/Chestnut Tree Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Milne-Edwards (1877).
Pogonomys sp. (Queensland-Greifschwanzratte/Prehensile-tailed
Tree Mouse):
· Bestand: Nicht bewertet.
Muridae > Murinae > Hydromyini > Coccymys
Genus Coccymys
Menzies, 1990 (Gattung Neuguinea-Bürstenschwanzmäuse/New
Guinea Brush Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Menzies (1990).
Coccymys
kirrhos Musser & Lunde, 2009 (Gelbbraune Bürstenschwanzmaus/Tawny Brush Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
Coccymys ruemmleri
(Tate & Archbold, 1941) (Rümmler-Bürstenschwanzmaus/Rümmler’s Brush Mouse):
· Bestand: nicht gefährdet
Coccymys shawmayeri (Hinton, 1943) (Shaw-Mayer-Bürstenschwanzmaus/Central
Cordillera Brush Mouse):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
Muridae > Murinae > Hydromyini > Brassomys
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Brassomys |
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Genus Brassomys
Musser & Lunde, 2009 (Gattung Neuguinea-Weißzahnmäuse/New
Guinea White-toothed Mice):
· 1 Art.
· Literatur: Menzies (1990).
Brassomys albidens (Tate,
1951) (Neuginea-Weißzahnmaus/White-toothed
Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Tate (1951).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Mammelomys
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Mammelomys |
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Genus Mammelomys
Menzies, 1996 (Gattung Neuguinea-Mosaikschwanzratten/New
Guinea Mosaic-tailed Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Menzies (1996).
Mammelomys lanosus (Thomas,
1922 (Hochland-Mosaikschwanzratte/Highland
Mosaic-tailed Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1922).
Mammelomys rattoides (Thomas, 1922) (Tiefland-Mosaikschwanzratte/Lowland
Mosaic-tailed Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1922).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Xenuromys
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Xenuromys |
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Genus Xenuromys
Tate & Archibold, 1914 (Gattung Neuguinea-Weißschwanzratten/Rock-dwelling Giant Rat):
· 1 Art.
· Literatur: Tate & Archibold (1914).
Xenuromys
barbatus (Milne-Edwards, 1900) (Neuguinea-Weißschwanzratte/Rock-dwelling
Giant Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Milne-Edwards (1900).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Mallomys
Genus Mallomys
Thomas, 1898 (Gattung Riesenbaumratten/New Guinea Woolly Rats):
· 7 Arten.
· Literatur: Thomas (1898).
Mallomys aroaensis (de
Vis, 1907) (De-Vis-Riesenbaumratte/De Vis’s Woolly Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: de Vis (1907).
Mallomys gunung Flannery, Aplin, Groves & Adams, 1989 (Gebirgs-Riesenbaumratte/Alpine
Woolly Rat):
· Bestand: stark gefährdet
Mallomys istapantap Flannery, Aplin, Groves & Adams, 1989 (Hochland-Riesenbaumratte/Subalpine
Woolly Rat):
· Bestand: nicht gefährdet
Mallomys rothschildi Thomas, 1898 (Rothschild-Riesenbaumratte/Rothschild’s
Woolly Rat):
· Bestand: nicht gefährdet
Mallomys sp. 1 [Helgen et
al., 2004] (Arfak-Riesenbaumratte/Arfak Woolly Rat):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
Mallomys sp. 2 [Helgen,
2007] (Foja-Riesenbaumratte/Foja Woolly Rat):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
Mallomys sp. 3 [Helgen
et al., 2009] (Bosavi-Riesenbaumratte/Bosavi Woolly Rat):
· Bestand: unbekannt (nicht bewertet)
Muridae > Murinae > Hydromyini > Abeomelomys
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Abeomelomys |
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Genus Abeomelomys
Menzies, 1990 (Gattung Hochland-Bürstenmäuse/Papuan Highland Brush Mice):
· 1 Art.
· Literatur: Menzies (1990).
Abeomelomys sevia (Tate & Archbold, 1935) (Hochland-Bürstenmaus/Papuan
Highland Brush Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Tate & Archobold (1935).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Pogonomelomys
Genus Pogonomelomys
Rümmler, 1936 (Gattung Bürsten-Mosaikschwanzratten/New
Guinea Brush Mice):
· 3 Arten.
· Literatur: Rümmler (1936).
Pogonomelomys brassi Tate & Archbold, 1941 (Brass-Mosaikschwanzratte/Brass’
Brush Mouse):
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).
· Literatur: Peters & Doria (1876).
Pogonomelomys bruijni (Peters & Doria, 1876) (Vogelkop-Mosaikschwanzratte/Bruijn’s
Brush Mouse):
· Alternative Bezeichnung: Tiefland-Mosaikschwanzratte.
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).
· Literatur: Peters & Doria (1876).
Pogonomelomys mayeri (Rothschild & Dollman, 1932) (Shaw-Mayer-Mosaikschwanzratte/Shaw
Mayer’s Brush Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Rothschild & Dollman (1932).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Crossomys
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Crossomys |
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Genus Crossomys
Thomas, 1907 (Gattung Monckton-Schwimmratten/Earless New Guinea Water Rat):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1907).
Crossomys moncktoni Thomas, 1907 (Monckton-Schwimmratte/Earless New Guinea
Water Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1907).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Baiyankamys
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Baiyankamys |
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Genus Baiyankamys
Hinton, 1943 (Gattung Baiyanka-Schwimmratten/Baiyanka Water Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Hinton (1943).
Baiyankamys habbema (Tate & Archbold, 1941) (Habbema-Schwimmratte/Mountain
Water Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Tate & Archbold (1941).
Baiyankamys shawmayeri
Hinton, 1943 (Shaw-Mayer-Schwimmratte/Shaw Mayer’s Water Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Hinton (1943).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Hydromys
Genus Hydromys
É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804 (Gattung Eigentliche Schwimmratten/Typical Water Rats):
· 4 Arten.
· Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804).
Hydromys chrysogaster É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804 (Goldbauch-Schwimmratte/Austalian Water Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804).
Hydromys hussoni Musser & Piik,
1982 (Husson-Schwimmratte/Husson’s Water Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Musser & Piik (1982).
Hydromys neobrittanicus
Tate & Archbold, 1935 (Neubritannien-Schwimmratte/New Britain
Water Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Tate & Archbold (1935)
Hydromys ziegleri Helgen, 2005 (Ziegler-Schwimmratte/Ziegler’s Water Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen (2005).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Parahydromys
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Parahydromys |
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Genus Parahydromys
Poche, 1906 (Gattung Bergschwimmratten/New Guinea Waterside Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Poche (1906).
Parahydromys
asper (Thomas, 1906) (Bergschwimmratte/New
Guinea Waterside Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1906).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Leptomys
Genus Leptomys
Thomas, 1897 (Gattung Neuguinea-Wasserratten/New Guinea
Water Rats):
· 5 Arten.
· Literatur: Thomas (1897).
Leptomys arfakensis
Musser, Helgen & Lunde, 2008 (Arfak-Neuguinea-Wasserratte/Arfak Water Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Musser, Helgen & Lunde (2008).
Leptomys elegans Thomas, 1897
(Elegante Neuguinea-Wasserratte/Elegant Water Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1897).
Leptomys ernstmayri
Rümmler, 1932 (Ernst-Mayr-Neuguinea-Wasserratte/Ernst Mayr’s Water Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Rümmler (1932).
Leptomys paulus Musser, Helgen & Lunde, 2008 (Kleine Neuguinea-Wasserratte/Small Water
Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Musser, Helgen & Lunde (2008).
Leptomys signatus Tate & Archbold, 1938 (Fly-Neuguinea-Wasserratte/Fly River Water Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Tate & Archbold (1938).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Mirzamys
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Mirzamys |
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Genus Mirzamys
Helgen & Helgen, 2009 (Gattung Mirza-Moosratten/Mirza’s Moss Rats):
· 2 Arten.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie:
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Mirzamys louiseae Helgen & Helgen, 2009 (Westliche Moosratte/Mirza’s Western Moss Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Mirzamys norahae Helgen & Helgen, 2009 (Östliche Mirza-Ratte/Mirza’s
Eastern Moss Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Paraleptomys
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Paraleptomys |
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Genus Paraleptomys
Tate & Archibold, 1941 (Gattung Neuguinea-Bergmoosratten/Short-haired Water Rats):
· 2 Arten.
· Literatur: Tate & Archibold (1941).
Paraleptomys rufilatus
Osgood, 1945 (Große Bergmoosratte/Northern Water Rat):
· Bestand: Stark gefährdet.
· Literatur: Osgood (1945).
Paraleptomys wilhelmina Tate & Archbold, 1941 (Kleine Bergmoosratte/Short-haired Water Rat):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Tate & Archbold (1941).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Xeromys
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Xeromys |
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Genus Xeromys
Thomas, 1889 (Gattung Falsche Schwimmratten/False Water Rats):
· 1 Art.
· Literatur: Thomas (1889).
Xeromys myoides Thomas, 1889 (Falsche Schwimmratte/False Water Rat):
· Bestand: Gefährdet.
· Literatur: Thomas (1889).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Microhydromys
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Microhydromys |
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Genus Microhydromys
Tate & Archbold, 1941 (Gattung
Neuguinea-Kleinwassermäuse/Groove-toothed Shrew Mice):
· 2 Arten.
· Literatur: Tate & Archbold (1941).
Microhydromys argenteus Helgen, Leary & Aplin, 2010 (Südliche Kleinwassermaus/Southern Groove-toothed Shrew Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen, Leary & Aplin (2010).
Microhydromys richardsoni
Tate & Archbold, 1941 (Nördliche Kleinwassermaus/Northern
Groove-toothed Shrew
Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Tate & Archbold (1941).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Pseudohydromys
Genus Pseudohydromys Rümmler, 1934 (Gattung Neuguinea-Moosmäuse/New Guinea Small-toothed
Mice):
· 12 Arten.
· Literatur: Rümmler (1934).
Pseudohydromys berniceae
Helgen & Helgen, 2009 (Bishop-Moosmaus/Bishop
Moss Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Pseudohydromys carlae Helgen & Helgen, 2009 (Huon-Halbinsel-Moosmaus/Huon Small-toothed Moss
Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Pseudohydromys eleanorae
Helgen & Helgen, 2009 (Eleonora-Moosmaus/Laurie’s Moss Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Pseudohydromys ellermani
(Laurie & Hill, 1954) (Shaw-Mayer-Moosmaus/Shaw
Mayer’s Shrew Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Laurie & Hill (1954).
Pseudohydromys fuscus (Laurie, 1952) (Fleckenschwanz-Moosmaus/Mottled-tailed Shrew Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Laurie (1952).
Pseudohydromys germani
(Helgen, 2005) (German-Moosmaus/German’s
One-toothed Moss Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen (2005).
Pseudohydromys murinus Rümmler, 1934 (Östliche Moosmaus/Eastern
New Guinea Shrew Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Rümmler (1934).
Pseudohydromys musseri
Flannery, 1989 (Musser-Moosmaus/Torricelli
Mountains Shrew Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Flannery (1989).
Pseudohydromys occidentalis Tate, 1951 (Westliche Moosmaus/Western
New Guinea Shrew Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Tate (1951).
Pseudohydromys patriciae
Helgen & Helgen, 2009 (Woolley-Moosmaus/Woolley’s
Moss Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Pseudohydromys pumehanae
Helgen & Helgen, 2009 (Südliche Moosmaus/Southern Small-toothed Moss Mouse):
· Bestand: Daten defizitär.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Pseudohydromys sandrae
Helgen & Helgen, 2009 (Weißbauch-Moosmaus/White-bellied
Moss Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Helgen & Helgen (2009).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Zyzomys
Genus Zyzomys
Thomas, 1909 (Gattung Australische
Dickschwanzratten/Australian Rock Rats):
· 5 Arten.
· Literatur: Thomas (1909).
Zyzomys argurus (Thomas, 1889) (Gemeine Dickschwanzratte/Common Australian
Rock Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1889).
Zyzomys maini Kitchener, 1989 (Arnhemland-Dickschwanzratte/Arnhem Land
Rock Rat):
· Bestand: Potenzielle gefährdet (Vorwarnliste).
· Literatur: Kitchener (1989).
Zyzomys palatalis Kitchener, 1989 (Carpentaria-Dickschwanzratte/Carpentarian Rock Rat):
· Bestand: Vom Aussterben bedroht.
· Literatur: Kitchener (1989).
Zyzomys pedunculatus (Waite, 1896) (Zentralaustralische Dickschwanzratte/Central
Australian Rock Rat):
· Bestand: Vom Aussterben bedroht.
· Literatur: Waite (1896).
Zyzomys woodwardi (Thomas, 1909) (Kimberley-Dickschwanzratte/Kimberley Rock
Rat):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1909).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Leggadina
Genus Leggadina Thomas, 1910 (Gattung Australienzwergmäuse/Australian
Short-tailed Mice):
· 2 Arten.
· Literatur: Thomas (1910).
Leggadina forresti (Thomas,
1906) (Zentrale
Australienzwergmaus/Central Short-tailed Mouse):
· Bestand: nicht gefährdet.
· Literatur: Thomas (1906).
Leggadina lakedownensis
Watts, 1976 (Nördliche Australienzwergmaus/Northern
Short-tailed Mouse):
· Bestand: Nicht gefährdet.
· Literatur: Watts (1976).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Notomys
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Notomys |
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Genus Notomys
Lesson, 1842 (Gattung Australienhüpfmäuse/Australian Hopping Mice):
·
10 Arten, davon fünf
ausgestorben.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Notomys mitchelllii (Ogilby, 1838). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Roycroft et al. (2022), Alhajeri (2022) und Ford (2006), Nach genetischesn Analysen ist allerdings die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Die Gattung Notomys spaltete sich voraussichtlich vor rund 2,6 Mio. Jahren in zwei Entwicklungsäste. Der erste Ast enthält neben der noch lebenen Art N. cervinus noch die ausgestorbenen Arten macrotis und longicaudatus, die sich vor 0,55 bzw. 1,3 Mio. Jahren von cervinus trennten. Möglicherweise gehören auch die bereits ausgestorbenen Arten robustus und mordax in diesen Ast, doch bedarf es hier noch genauerer Studien. Im zweiten Ast steht die ausgestorbene Art amplus an der Basis. Sie spaltete sich vor ca. 2,4 Mio. Jahren als erstes ab, gefolgt von fuscus vor etwa 1,0 Mio. Jahren und mitchellii vor ca. 0,8 Mio. Jahren. Schließlich trennten sich vor 0,7 Mio. Jahren noch alexis und aquilo auf. Neben den zehn aktuell lebenden oder erst kürzlich ausgestorbenen Arten, ist mit der Großen Australienhüpfmaus (Notomys magnus Vakil, Cramb, Price, Webb & Louys, 2023 (Holotypus/Terra typica: QM F55835 (Queensland-Museum Brisbane), gesammelt in den Tripot- und Beehive-Höhlen am Fluss Broken River, nordöstliches Queensland, Australien. Etymologie: Das aus dem Latein stammende Artepitheton magnus bedeutet „groß“ und bezieht sich auf die stattliche Körpergröße im Verhältnis zu anderen Arten der Gattung) noch eine fossile Art der Gattung bekannt. Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern νῶτον für „Rücken“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den durch die hüpfgende Fortbewegung gewölbten Rücken der Mäuse bezieht.
· Synonyme: Podanomalus Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Podanomalus longicaudatus (Gould, 1844). Als Gattung beschrieben und von Brazenor (1934) übernommen, wurde Podanomalus von Iredale & Troughton (1934) mit Notomys synonymisiert. Der Name Podanomalus leitet sich von den griechischen Wörtern πούς für „Fuß“ und ἀνώμαλος für „abweichend“ ab und bezieht sich auf die von anderen Mäusen abweichende Fortbewegungsweise); Thylacomys Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Thylacomys cervinus (Gould, 1853). Als Gattung beschrieben, synonymisierten Iredale & Troughton (1934) Thylacomys mit Ascopharynx, während Brazenor (1934) und weitere Autoren das Taxon mit Notomys synonymisierten. Der Name Thylacomys ist bereits durch Thylacomys Blyth, 1840 besetzt und leitet sich von den griechischen Wörtern θύλακος für „Sack“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich hier auf die drüsenreiche Kehltasche bei den Mäusen bezieht); Ascopharynx Waite, 1900 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Ascopharynx cervinus (Gould, 1853). Der Name wurde als Ersatz für Thylacomys eingeführt, da dieser bereits besetzt war und wurde von Iredale & Troughton (1934) verwendet, während Brazenor (1934), Ellerman (1941) und weitere Autoren Ascopharynx mit Notomys synonymisierten. Der Name Ascopharynx leitet sich von den griechischen Wörtern ἀσκός für „Sack“ und φάρυγξ für „Schlund“, was sich auf die drüsenreiche Hauttasche an der Kehle der Tiere bezieht).
· Literatur: Alhajeri (2022); Blyth, 1840; Brazenor (1934); Ellerman (1941); Ford (2006); Gould (1844, 1853); Iredale & Troughton (1934); Lesson (1842); Ogilby (1838); Roycroft et al. (2021, 2022); Vakil et al. (2023); Waite (1898, 1900).
†Notomys longicaudatus (Gould,
1844) (Langschwanz-Australienhüpfmaus/Long-tailed
Hopping Mouse):
· Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Thomas (1921a) einen Lectotypus. BMNH 1844.7.9.15 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Weibchen, gesammelt von John Gilbert am Fluss Moore River, Westaustralien, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hapalotis longicaudata beschrieben, stellte Ogilby (1892) die Art in die Gattung Conilurus, während Waite (1898) sowie Brazenor (1934) sie in Podanomalus listeten. Thomas (1921b) ordnete die Art in die Gattung Notomys, gefolgt von Wood Jones (1925), Iredale & Troughton (1934), Finlayson (1940), Ellerman (1941), Tate (1951), Mahoney & Richardson (1988) und weiteren Autoren. Nach molekularbiologischen Daten hat longicaudatus sich vor 1,3 Mio. Jahren von der cervinus/macrotis-Linie getrennt. Die Art gilt als monotypisch. Das Artepitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern longus für „lang“ und caudatus für „Schwanz tragend“ ab und bezieht sich auf den verhältnismäßg langen Schwanz der Tiere.
· Synonyme: Notomys sturti Thomas, 1921 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1846.5.14.43 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt im Juli 1845 von Charles Sturt am Berg Gipps, nahe dem Broken-Hügel in der unteren Darling-Region, Neusüdwales, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als separte Art beschrieben und von Iredale & Troughton (1934), Brazenor (1934), Ellerman (1941) und Tate (1951) übernommen, synonymisierten hingegen Watts & Aslin (1981), Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993) und weitere Autoren sturti mit longicaudatus. Die Form ist nach dem Entdecker Kapitän Charles Sturt benannt, der auch das Typusexemplar fand).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 102-164 mm; Schwanzlänge 132-204 mm; Gewicht ca. 100 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Langschwanz-Australienhüpfmaus bevorzugte vermutlich Trockengebiete mit festen, lehmigen Böden. Allgemein ist über die Art wenig bekannt.
· Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1977). Letzte Sichtungen 1901-1902, aber Schädelfragmente wurden bis 1977 noch in Speiballen von Eulen gefunden.
· Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Neusüdwales, Nördliches Territorium, Queensland, Südaustralien, Westaustralien). Der Hauptgrund für das Aussterben war wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch Rotfüchse und verwilderte Hauskatzen.
· Literatur: Brazenor (1934); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Ellerman (1941); Finlayson (1940); Gould (1844); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Menkhorst & Dixon (2023); Musser & Carleton (1993); Ogilby (1892); Tate (1951); Thomas (1921a, 1921b); Waite (1898); Watts & Aslin (1981); Wood Jones (1925).
†Notomys robustus Mahoney, Smith & Medlin, 2008 (Breitwangen-Australienhüpfmaus/Broad-cheeked
Hopping Mouse):
· Holotypus/Terra typica: SAMA P19967 (Südaustralisches Museum Adelaide), subadultes Tier, geseammelt im Mai 1976 von G. C. Medlin in Schichten des späten Holozäns, obere Ebende, Höhle D, Chambers Gorge nordöstlich Flinders Ranges, Südaustralien, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Vor der Erstbeschreibung wurde die Art bereits als Notomys sp. von Watts & Aslin (1981), Tunbridge (1991), Medlin (1993), Flannery (1998) sowie Robinson et al. (2000) und Flannery & Schouten (2001) erwähnt. Die genaue Position innerhalb der Gattung ist aktuell noch unklar, doch wird aufgrund ähnlicher Schädelmerkmale und Körpergröße eine verwandtschaftliche Nähe zu longicaudatus angenommen, worauf die vorläufige Einordung hier beruht. Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton robustus bedeutet „kräftig“ und bezieht sich auf den breiten Jochbogen, der stärker ausgeprägt ist als bei anderen Notomys-Arten.
· Identifizierung/Beschreibung: Schädellänge 37,1-40,9 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Über die Breitwangen-Australienhüpfmaus ist wenig bekannt. Wahrscheinlich besiedelte sie Graslandschaften und Buschland mit Gänsefußgewächsen. Die stark vergrößerten Wangenbögen und die langen schmalen Schneidezähnen könnten auf eine Ernährung mit harten und faserreichen Pflanzenteilen hindeuten.
· Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1850). Lediglich von Schädelfragmenten aus alten Speiballen von Eulen bekannt, aber wahrscheinlich überlebte die Art bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Hauptursachen für das Aussterben waren wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch verwilderte Hauskatzen sowie die Lebensraumzerstörung durch mobile Weidewirtschaft. Möglicherweise spielten auch Dürren im 19. Jahrhundert eine Rolle.
· Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Südaustralien).
· Literatur: Burbidge et al. (2008); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Flannery (1998); Flannery & Schouten (2001); Jackson & Groves (2015); Mahoney, Smith & Medlin (2008); Medlin (1993, 2023); Robinson et al. (2000); Tunbridge (1991); Watts & Aslin (1981).
†Notomys macrotis Thomas, 1921 (Großohr-Australienhüpfmaus/Big-eared
Hopping Mouse):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1844.7.9.14 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von John Gilbert am Fluss Moore River, Westaustralien, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigene Art in der Gattung Notomys beschrieben, stellten Gerrard (1862) und Gould (1863) sie in die Gattung Hapalotis. Iredale & Troughton (1934) synonymisierten macrotis mit richardsoni und Ellerman (1941) mit megalotis. Mahoney & Richardson (1988) und weitere Autoren erhoben macrotis schließlich wieder in den Artstatus. Genetische Analysen bestätigen dies und deuten auf eine enge Verwandtschaft zu cervinus (Roycroft et al., 2022) mit einer Divergenzzeit von rund 550.000 Jahren. Die Art gilt als monotypisch. Das Artepitheton leitet sich von den griechischen Wörtern μακρός für „groß“ und οὖς für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die verhältnisäßig großen Ohren der Art.
· Synonyme: Notomys megalotis Iredale & Troughton, 1934 (Taxonomie/Etymologie: Neuer Name für macrotis, der aber später zum Synonym erklärt wurde (Watts & Aslin, 1981; Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005). Das Epitheton leitet sich von den griechischen Wörtern von μέγας für „groß“ und οὖς für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die verhältnismäßig großen Ohren der Form).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 117-118 mm; Schwanzlänge 129-136 mm; Gewicht ca. 45 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Großohr-Australienhüpfmaus besiedelte wahrscheinlich Küstenheiden und lichte Wälder. Genauere Informationen zur Art liegen nicht vor.
· Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1844). Möglicherweise überlebte die Art noch bis ins 20. Jahrhundert hinein. Eine wesentliche Ursache für das Aussterben war wahrscheinlich die großflächige Rodung für Landwirtschaftsflächen.
· Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Westaustralien).
· Literatur: Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Ellerman (1941); Gerrard (1862); Gould (1863); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Menkhorst & Dixon (2023); Musser & Carleton (2005); Roycroft et al. (2022); Thomas (1921); Watts & Aslin (1981).
Notomys cervinus (Gould, 1853) (Rehbraune
Australienhüpfmaus/Fawn Hopping Mouse):
· Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Thomas (1921) einen Lectotypus. BMNH 1853.10.22.7 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt in Neusüdwales, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hapalotis cervinus beschrieben, wurde die Form zeitweise in die Gattungen Conilurus (Ogilby, 1892), Thylacoms (Waite, 1898) oder Ascopharynx (Trouessart, 1904; Longman, 1916; Wood Jones, 1925; Iredale & Troughton, 1934) gestellt, bevor Thomas (1906) sie in die Gattung Notomys überführte, was von weiteren Autoren übernommen wurde (Brazenor, 1934, Finlayson, 1939, Ellerman, 1941, Tate, 1951, Troughton, 1967, Mahoney & Richardson, 1988). Genetische Analysen sehen eine enge Verwandtschaft zu macrotis (Roycroft et al., 2022) mit einer Divergenzzeit von rund 550.000 Jahren. Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton cervinus bedeutet „hirschfarben“ und bezieht sich auf die Fellfarbe der Tiere.
· Synonyme: Podanomalus aistoni Brazenor, 1934 (Holotypus/Terra typica: NMV C7818 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), Männchen, gesammelt im Oktober 1932 von G. Aiston bei Mulka, ostlich von Lake Eyre, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigene Art beschrieben und von Finlayson (1939) sowie Ellerman (1941) in die Gattung Notomys überführt, wurde die Form später mit Notomys cervinus synonymisiert (Watts & Aslin, 1981; Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005). Das Taxon ist nach dem australischen Polizisten, Kamelzüchter und Sammler George Aiston benannt, der auch das Typusexemplar fand).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 95-120 mm; Schwanzlänge 105-160 mm; Hinterfußlänge 32-37 mm; Ohrlänge 23-29 mm; Gewicht 30-50 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Rehbraune Australienhüpfmaus bewohnt Busch- und Tussockgrasland auf steinigen Ebenen oder Lehnflächen vor. Sie lebt einzeln oder in kleinen Gruppen und ernährt sich hauptsächlcich von Samen, aber auch von Blättern, Stängeln und gelegentlich Wirbellosen. Der Wasserbedarf wird über sukkulente, salztolerante Pflanzen gedeckt. Die Fortpflanzung erfolgt wahrscheinlich opportunistisch, vor allem nach hohen Niederschlagsmengen. Weibchen erreichen ihre Geschlechtsreife mit etwa sechs Monaten und bringen nach einer Tragzeit von 38-43 Tagen pro Wurf 1-5, meist drei Jungen zur Welt.
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population stabil.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Queensland, Südaustralien, im Nördlichen Territorium möglicherweise ausgestorben).
· Literatur: Baverstock, Watts & Hogarth (1977); Brazenor (1934); Breed (2023); Burbidge & Woinarski (2025); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1939); Gould (1853); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (1993, 2005); Ogilby (1892); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1906, 1921); Trouessart (1904); Troughton (1967); Waite (1898); Watts & Aslin (1981).
†Notomys mordax Thomas, 1922 (Darling-Downs-Australienhüpfmaus/Darling
Downs Hopping Mouse):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1846.4.4.65 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt bei Darling Downs, südliches Queensland, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als eigenständige Art innerhalb der Gattung Notomys beschrieben, wurde von Ellerman (1941), Tate (1951) und Mahoney (1977) der Artstatus bestätigt. Die genaue phylogenetische Position ist unklar. Es bestehen morphologische Ähnlichkeiten am Schädel mit cervinus und mitchellii (Ellerman, 1949). Ford (2006) sieht die größten Ähnlichenkeiten mit cervinus, was hier für die Stammbaumeinteilung Berücksichtigung findet. Die Art gilt als monotypisch. Das asu dem Latein stammende Artepitheton mordax bedeutet „bissig“ und bezieht sich auf die kräftigen Zähne.
· Identifizierung/Beschreibung: Schädellänge ca. 32,9 mm; Schädelbreite >16,9 mm (unvollständig). Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Darling-Downs-Australienhüpfmaus besiedelte möglicherweise Graslandschaften und lichte Wälder. Genaue Informationen zur Art liegen nicht vor.
· Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1840). Die Hauptursachen für das Aussterben waren wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch verwilderte Hauskatzen sowie die Lebensraumzerstörung durch Ackerbau und Viehhaltung.
· Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Queensland).
· Literatur: Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Ellerman (1941, 1949); Jackson & Groves (2015); Mahoney (1977); Tate (1951); Thomas (1922); Treloar (2023).
†Notomys amplus Brazenor, 1936 (Kurzschwanz-Australienhüpfmaus/Short-tailed
Hopping Mouse):
· Holotypus/Terra typica: NMV C512 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), gesammelt im Juni 1896 von P. M. Byrne bei Charlotte Waters, Nördliches Territorium, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als eigenständig Art beschrieben, wurde dies von Tate (1951) und weiteren Autoren auch anerkannt. Nach molekularbiologischen Daten nimmt amplus eine basale Stellung innerhalb eines Astes der Gattung ein, der auch die Arten fuscus, mitchellii, alexis und aquilo beinhaltet (Roycroft et al., 2022). Die Trennung von den anderen Arten erfolgte voraussichtlich vor etwa 2,4 Millionen Jahren. N. amplus gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton amplus bedeutet „groß“ und bezieht sich auf die verhältnismäßig ausgeprägte Körpergröße.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 143 mm; Schwanzlänge 153-160 mm; Gewicht ca. 100 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Kurzschwanz-Australienhüpfmaus lebte möglicherweise in Geröllebenen mit Wüstengräsern und niedrigen Gebüsch, eventuell auch Sanddünenlandschaften. Bisher ist wenig von der Art bekannt.
· Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1896). Lediglich drei Exemplare bekannt sowie Fragmentfunde aus Eulengewöllen. Die Hauptursache für das Aussterben war wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch verwilderte Hauskatzen.
· Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Nördliches Terriotorium, Südaustralien, Westaustralien).
· Literatur: Brazenor (1936); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Jackson & Groves (2015); Menkhorst & Dixon (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951).
Notomys fuscus (Wood Jones, 1925) (Dunkle Australienhüpfmaus/Dusky
Hopping Mouse):
· Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Finlayson (1960) einen Lectotypus. SAMA M6258 (Südaustralisches Museum Adelaide), Männchen, gesammelt von A. G. Bolam im Ooldea-Distrikt, Südaustralien, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Ascopharynx fuscus beschrieben, wurde die Art später von Tate (1951) und weiteren Autoren in die Gattung Notomys überführt. Iredale & Trouhgton (1934) ordneten fuscus als Synonym von cervinus ein und Brazenor (1934) als Synonym von alexis, doch in der Regel wird fuscus als eigene Art anerkannt. Dies wird auch durch genetische Analysen gestützt, die für fuscus eine Abspaltung vor rund 1 Million Jahren vom Ast der Arten mitchellii, alexis und aquilo vermuten lassen (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton fuscus bedeutet „braun“ und bezieht sich auf die etwas dunklere Fellfarbe der Tiere.
· Synonyme: Notomys fuscus eeyreius Finlayson, 1960 (Holotypus/Terra typica: SAMA M4595 (Südaustralische Museum Adelaide), Weibchen, gesammelt im April 1934 von G. Aiston bei Mulka (New Well), Ostseite des Eyre-Sees, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als Unterart von fuscus beschrieben, wurde die Form von Aitken (1968), Watts & Aslin (1981) und weiteren Autoren mit fuscus synonymisiert. Das Epitheton leitet sich vom Eyre-See ab, in dessen Nähe das Typusexemplar gefunden wurde); Notomys filmeri Mack, 1961 (Holotypus/Terra typica: QM J10316 (Queensland Museum Brisbane), Männchen, gesammelt im November 1957 von I. G. Filmer nahe Birdsville, Queensland, Australien. Taxonomie/Etymologie: Die Form wurde als eigene Art beschrieben, aber von Aitken (1968), Ride (1970) und anderen mit fuscus synonymisiert. Das Epitheton filmeri leitet sich von I. G. Filmer ab, der ein wissenschaftlicher Sammler war und auch das Typusexemplar fand).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 76-115 mm; Schwanzlänge 115-155 mm; Hinterfußlänge 33-39 mm; Ohrlänge 23-29 mm; Gewicht 26-52 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Dunkle Australienhüpfmaus ist vor allem in sandigen Bereichen zu finden, wie beispielsweise Sanddünen. Es werden zwar auch felsige Gebirgszüge und Lehmebenen angenommen, sofern sie auch sandige Bereiche enthalten. Die Art ist hauptsächlich nachtaktiv und verbringt den Tag in Höhlensystemen. Sie ernährt sich vor allem von Samen, aber auch anderes Pflanzenmaterial und gelegentlich Wirbellose gehören zur Nahrung. Die Fortpflanzung findet vor allem nach stärkeren Regenfällen statt. Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 38-41 Tagen 1-5 Jungtiere zur Welt. Die Geschlechtsreife wird mit 75-90 Tagen erreicht.
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population stabil.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwäles, Queensland, Südaustralien, möglicherweise ausgestorben im Nördlichen Terriotrium und Westaustralien).
· Literatur: Aitken (1968); Baverstock, Watts & Hogarth (1977); Brazenor (1934); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Finlayson (1960); Iredale & Trouhgton (1934); Jackson & Groves (2015); Mack (1961); Moseby, Owens & Brandle (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Watts & Aslin (1981); Woinarski & Burbidge (2025); Wood Jones (1925).
Notomys mitchellii (Ogilby,
1838)
(Mitchell-Australienhüpfmaus/Mitchell’s Hopping
Mouse):
· Holotypus/Terra typica: AM 22 (Australisches Museum Sydney), gesammelt von T. L. Mitchell ca. 12 km südöstlich von Lake Boga, Viktoria, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Dipus mitchellii beschrieben und von Mitchell (1838) so übernommen. Gould (1845) und Krefft (1866) stellten die Art in die Gattung Hapalotis, während Ogilby (1892) sie in die Gattung Conilurus überführte. Thomas (1921a), Wood Jones (1925), Iredale & Troughton (1934) sowie weitere Autoren ordneten mitchellii schließlich in der Gattung Notomys ein. Nach genetischen Daten trennte sich mitchellii vor ca. 0,8 Millionen Jahren vom Artenpaar alexis und aquilo (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch und ist nach dem schottischen Entdecker Sir Thomas Livingstone Mitchell benannt, der Expeditionen in Australien leitete und auch das Typusexemplar sammelte.
· Synonyme: Hapalotis richardsonii J. E. Gray, 1847 (nur Name); Hapalotis richardsonii Gould, 1853 (ungültig, da falscher Autor); Hapalotis gouldii Gould, 1863 (Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt wurde, bestimmte Thomas (1921a) einen Lectotypus. BMNH 1907.1.1.135 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von J. Gilbert im südwestlichen Westaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als separate Art beschrieben und von Brazenor (1934) sowie Tate (1951) übernommen, synonymisierten Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993, 2005) und weiteren Autoren aber gouldii mit mitchellii. Der Name ist auch durch Hapalotis gouldii J. E. Gray, 1843 (Synonym von Mesembriomys gouldii) bereits besetzt. Die Form ist nach dem britischen Zoologen John Gould benannt); Hapalotis richardsonii J. E. Gray, 1875 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1843.8.21.3 (Britisches Museum für Naturgeschichte London, gesammelt am Swan River, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie: Der Name Hapalotis richardsonii wurde von Gray (1847) für eine neue Art bereits früher eingeführt, aber noch ohne Beschreibung. Dennoch wurde die Art von Thomas (1906), Iredale & Troughton (1934), Tate (1951) und Troughton (1967) in die Gattung Notomys überführt, wobei Tate und Troughton als Autor Gould, 1853 angaben. Brazenor (1934) synonymisierte richardsonii mit gouldii, während Ride (1970), Watts & Aslin (1981), Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993, 2005) sowie andere richardsonii mit mitchellii synonymisierten. Die Form ist nach dem schottischen Naturforscher John Richardson benannt); Notomys richardsoni Thomas, 1906 (Schreibfehler zu richardsonii); Notomys mitchelli macropus Thomas, 1921b (Holotypus/Terra typica: BMNH 1855.12.24.361 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von J. B. Harvey auf der Känguru-Insel, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als Unterart von mitchellii beschrieben, wurde dies zunächst von zahlreichen Autoren übernommen (Iredale & Troughton, 1934; Brazenor, 1936; Finlayson, 1939; Ellerman, 1941, Tate, 1951). Watts & Aslin (1981), Musser & Carleton (1993, 2005) sowie andere synonymisierten hingegen macropus mit mitchellii. Das Epitheton macropus leitet sich von den griechischen Wörtern μακρός für „groß“ und πούς für „Fuß“ ab, was sich auf die verhältnismäßig großen Füße der Tiere bezieht); Notomys mitchelli alutacea Brazenor, 1934 (Holotypus/Terra typica: NMV C38 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), Weibchen, gesammelt im Juli 1921 von J. A. Kershaw bei Ooldea, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von mitchellii beschrieben und von Ellerman (1941) und Tate (1951) übernommen, wurde alutacea von Watts & Aslin (1981), Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993, 2005) und weiteren Autoren aber mit mitchellii synonymisiert. Das aus dem Latein stammende Epitheton alutacea bedeutet „lederfarben“ und bezieht sich auf die bräunliche Fellfarbe); Notomys gouldi Musser & Carleton, 2005 (Schreibfehler zu gouldii).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 100-125 mm; Schwanzlänge 140-155 mm; Hinterfußlänge 31-38 mm; Ohrlänge 23-26 mm; Gewicht 40-60 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Mitchell-Australienhüpfmaus lebt vor allem in offeneren Wäldern mit Eukalyptus-Formationen sowie in Heidelandschaften, zumindest teils mit Sandböden. Die Art ist hauptsächlich nachtaktiv und verbringt in Gruppen von bis zu acht Tieren den Tag in Höhlensystemen. Als Nahrung dienen vor allem Samen und andere Pflanzenteile, gelegentlich auch Wirbellose. Die Reproduktion findet vor allem von Juli bis November statt. Nach einer Tragzeit von 38-0 Tagen bringen Weibchen 1-5 Junge zur Welt. In Haltung erreichen Weibchen ihre Geschlechtsreife mit etwa 90 Tagen.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Südaustralien, Viktoria, Westaustralien).
· Literatur: Brazenor (1934, 1936); Breed, Carthew & Bradley (2023); Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1939); Gould (1853, 1863); Gray (1843, 1847, 1875); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Krefft (1866); Mahoney & Richardson (1988); Mitchell (1838); Musser & Carleton (1993, 2005); Ogilby (1838); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1906, 1921a, 1921b); Troughton (1967); Watts & Aslin (1981); Wood Jones (1925).
Notomys alexis Thomas, 1922 (Spinifex-Australienhüpfmaus/Spinifex
Hopping Mouse):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1906.3.9.35 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 29. Juli 1905 von W. Stalker ca. 56 km südwestlich Alroy (ca. 244 m Höhe), Alexandria Downs, Nördliches Territorium, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art beschrieben und auch weiter anerkannt (Iredale & Troughton, 1934; Finlayson, 1940). Die Art trennte sich nach molekularbiologischen Daten vor etwa 0,7 Millionen Jahren von der Schwesterart aquilo (Roycroft et al., 2022). In den meisten aktuelleren Arbeiten werden drei Unterarten anerkannt. Das Artepitheton alexis leitet sich von der Rinderfarm Alexandria Downs ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde.
· Unterarten:
1. Notomys alexis alexis Thomas, 1922 (Westliche Spinifex-Australienhüpfmaus/Western Spinifex Hopping Mouse).
2. Notomys alexis everardensis Finlayson, 1940 (Südliche Spinifex-Australienhüpfmaus/Southern Spinifex Hopping Mouse). Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt wurde, bestimmte Aitken (1976) einen Lectotypus. SAMA M3673 (Südaustralisches Museum Adelaide), Weibchen, gesammelt im Februar 1933 von H. H. Finlayson bei Chundrinna und Walthajalkanna, nördliches Everard-Gebirge, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde als Unterart von alexis beschrieben. Von einigen Autoren wurde die Form mit der Nominatform synonymisiert (Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005; Burbidge et al., 2014), während andere sie als Unterart anerkennen (Tate, 1951, Watts & Aslin, 1981, Clayton et al., 2006; Jackson & Groves, 2015; Denys et al., 2017, 2020, 2023; Breed, 2023). Das Unterartepitheton leitet sich von dem Everard-Gebirge ab, in dem das Typusexemplar gefunden wurde.
3. Notomys alexis reginae Troughton, 1936 (Östliche Australienhüpfmaus/Eastern Spinifex Hopping Mouse). Holotypus/Terra typica: QM J5997 (Queensland-Museum Brisbane), subadultes Männchen, gesammelt von F. L. Berney in bergigen Sandlandschaften an der Barcarolle-Station, südlich Longreach, Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde als Unterart von alexis beschrieben. Von einigen Autoren wurde die Form mit der Nominatform synonymisiert (Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005; Burbidge et al., 2014), während andere sie als Unterart anerkennen (Tate, 1951, Watts & Aslin, 1981, Clayton et al., 2006; Jackson & Groves, 2015; Denys et al., 2017, 2020, 2023; Breed, 2023). Das Unterartepitheton leitet sich von dem lateinischen Wort regina für „Königin“ ab und bezieht sich auf Queensland (Land der Königin), wo das Typusexemplar gefunden wurde.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-115 mm; Schwanzlänge 115-150 mm; Hinterfußlänge 32-36 mm; Ohrlänge 21-26 mm; Gewicht 27-50 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Spinifex-Australienhüpfmaus bewohnt ein breites Spektrum von Lebensräumen, von Sanddünen über Grasland bis offenen Waldgebieten mit Grasunterwuchs. Neben sandigen Böden werden auch lehmig bis tonige Böden angenommen. Die Art ist nachtaktiv und verbringt den Tag in tiefen Höhlensystemen. Sie ernährt sich omnivor, wobei Samen und Wirbellose besonders wichtig sind, aber auch Blüten, Stängel, Blätter, Wurzeln und Pilze gefressen werden. Bezüglich der Fortpflanzung sind Spinifex-Australienhüpfmäuse Opportunisten und haben ihren Schwerpunkt nach höhren Niederschlagsmengen. In Haltung variierte die Wurfgröße zwischen einem und neun Jungtieren, wobei der Durchschnitt bei vier liegt. Die Tragzeit beträgt 32-34 Tage, bei säugenden Weibchen auch bis zu 40 Tage. Die Geschlechtsreife erreichen Weibchen mit ca. 85 Tagen.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien).
· Literatur: Aitken (1976); Baverstock, Watts & Hogarth (1977); Breed (2023); Burbidge et al. (2014); Clayton et al. (2006); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Finlayson (1940); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Moseby (2016); Musser & Carleton (1993, 2005); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1922); Troughton (1936); Watts & Aslin (1981).
Notomys aquilo Thomas, 1921 (Nördliche Australienhüpfmaus/Northern Hopping Mouse):
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1867.9.17.2 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt von J. T. Cockerell bei Cape York, nördliches Queensland, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Notomys beschrieben und von Ellerman (1941), Tate (1951), Troughton (1967), Mahoney & Richardson (1988) und weiteren Autoren auch so anerkannt. Die Art gilt als monotypisch und trennte sich nach molekularbiologischen Daten vor etwa 0,7 Millionen Jahren von der Schwesterart alexis (Roycroft et al., 2022). Das Artepitheton aquilo ist das lateinische Wort für „Nordwind“ und bezieht sich auf das nördliche gelegene Verbreitungsgebiet.
· Synonyme: Notomys carpentarius Johnson, 1959 (USNM 284353 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Weibchen gesammelt am 8. Juni 1948 von David H. Johnson bei Umbakumba, Port Langdon, nordöstlicher Bereich von Groote Eylandt, Nördliches Territorium, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigene Art beschrieben und von Johnson (1964) sowie Troughton (1967) zunächst übernommen, aber später mit aquilo synonymisiert (Ride, 1970; Watts & Aslin, 1981, Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 2005 und andere). Das Epitheton carpentarius leitet sich vom Carpentaria-Golf ab, in dessen Bereich das Typusexemplar gesammelt wurde).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 85-115 mm; Schwanzlänge 147-189 mm; Hinterfußlänge 33-40 mm; Ohrlänge 15-21 mm; Gewicht 28-47 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Nördliche Australienhüpfmaus ist vor allem nachtaktiv und verbringt die Tage in selbstgegrabenen Bauten. Der Aktionsradius liegt bei 0,4 bis 24 Hektar. Sie besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Habitate, von Heideflächen und Tussockgrasländer über Buschland zu offenen Eukalyptuswäldern, überwiegend mit tiefen Sandböden. Als Nahrung dienen vor allem Samen. In Haltung wurden auch Früchte und andere Pflanzenteil sowie gelegentlich Wirbellose angenommen. Die Fortpflanzung findet das ganze Jahr über statt, wobei die meisten Jungtiere in der Mitte der Trockenzeit (Juni/Juli) geboren werden. Die Wurfgröße liegt bei 2-5 Tieren.
· Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend; ca. 2.400 geschlechtsreife Tiere.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium, in Queensland ausgestorben).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Diete et al. (2025); Diete, Woinarski & Flannery (2023); Ellerman (1941); Jackson & Groves (2015); Johnson (1959, 1964); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (2005); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1921); Troughton (1967); Watts & Aslin (1981).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Mastacomys
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Mastacomys |
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Genus Mastacomys
Thomas, 1882
(Gattung Australische Breitzahnmäuse/Broad-toothed Mice):
·
1
Art.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mastacomys fuscus Thomas, 1882. Nach genetischesn Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Innerhalb der Gattung Pseudomys stellt Mastacomys fuscus das Schwestertaxon zu einem Ast aus den Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus dar. Die Trennung erfolgte wahrscheinlich vor rund 2,4 Mio. Jahren. Der Gattungname leitet sich von den griechischen Wörtern für „mahlender Kiefer“ und für „Maus“ ab und beziet sich auf die breiten Bachenzähne sowie den kräfigen Kiefer.
·
Literatur : Thomas (1882).
Mastacomys fuscus Thomas,
1882
(Australische Breitzahnmaus/Broad-toothed
Mouse):
· Alternative Bezeichnung: Breitzahn-Australienmaus, Australische Breitzahnratte.
· Holotypus/Terra typica: BMNH 1852.1.15.15 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt auf Tasmanien, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Art wird hauptsächlich, wie auch bei der Erstbeschreibung als Mastacomys fuscus geführt (Ellerman, 1941; Tate, 1951; Mahoney & Richardson, 1988; Jackson & Groves, 2015). Einige Autoren wie Musser & Carleton (1993) ordneten sie aber in der Gattung Pseudomys ein. Nach genetische Untersuchungen nistet Mastacomys fuscus tatsächlich in der Gattung Pseudomys (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022), was eine Überführung in diese Gattung unterstützten würde. Alternativ wäre auch eine Aufsplittung der Gattung Pseudomys in mehrere Gattungen denkbar. Das aus dem Latein stammende Artepitheton fuscus bedeutet „braun“ und bezieht sich auf die Fellfarbe der Tiere.
· Unterarten:
1. Mastacomys fuscus fuscus Thomas, 1882 (Tasmanische Breitzahnmaus/Tasmanian Broad-toothed Mouse).
2. Mastacomys fuscus mordicus Thomas, 1922 (Südaustralische Breitzahnmaus/South Australian Broad-toothed Mouse). Holotypus/Terra typica: BMNH 1922.10.1.3 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von Frederic Wood Jones in der Guano-Höhle am Gambier-Berg, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mastacomys mordicus beschrieben, wurde die Form von Iredale & Troughton (1934) und Watts & Aslin (1981) mit fuscus synonymisiert, während Ellerman (1941) und Tate (1951) mordicus als separate Art listeten. Troughton (1967), Wakefield (1972), Jackson & Groves (2015) und andere ordneten sie als Unterart von fuscus ein. Das aus dem Latein stammende Unterartepitheton mordicus bedeutet „beißend“ und bezieht sich auf die breiten Schneide- und Backenzähne der Tiere.
· Synonyme: Mus castaneus Higgins & Petterd, 1884 (Syntypen/Terra typica: Syntypen wurden vermutlich in den tasmanischen Long Plains, Australien gesammelt, sind aber nicht erhalten. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde von Iredale & Troughton (1934) mit Rattus velutinus synonymisiert, während Lord & Scott (1923), Mahoney & Richardson (1988) und anderen sie aber als Synonym von Mastacomys fuscus einordneten. Der Name castaneus gilt bereits besetzt durch Mus musculus castaneus Waterhouse, 1843. Das aus dem Latein stammende Epitheton castaneus bedeutet „kastanienbraun“ und bezieht sich auf die Fellfarbe); Mastacomys wombeyensis Ride, 1956 (Holotypus/Terra typica: AM F.47322 (Australisches Museum Sydney), gesammelt von Robert Broom in der Broom-Höhle des Wombeyan-Höhensystems, nahe Taralga, Neusüdwales, Australien: Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als separate fossile Art beschrieben, wurde die Form von Wakefield (1972), Watts & Aslin (1981) und Musser & Carleton (2005) mit fuscus synonymieiert. Andere Autoren wie Jackson & Groves (2015) synonymisierten wombeyensis mit der Unterart fuscus mordicus. Der Taxonname wombeyensis leitet sich vom Fundort Wombeyan-Höhlen ab); Mastacomys fuscus brazenori Ride, 1956 (Holotypus/Terra typica: NMV C199 (Nationalmuseum Viktoria Melbourne), Männchen, gesammelt von C. W. Brazenor bei Olangolah nahe Beech Forest, am Oberlauf des Gellibrand-Flusses, Viktoria, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Unterart von fuscus beschrieben, wurde die Form von Watts & Aslin (1981) und Musser & Carleton (2005) mit fuscus synonymieiert, während andere Autoren wie Jackson & Groves (2015) brazenori mit der Unterart mordicus synonymisierten. Das Taxon brazenori ist nach dem am australischen Viktoria-Museum beschäftigten Säugetierforscher C. W. Brazenor benannt, der auch das Typusexemplar sammelte).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 142-195 mm, Schwanzlänge 100-135 mm, Hinterfußlänge 31-35 mm; Ohrlänge 20-23 mm, Gewicht 97-180 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen
· Biologie/Ökologie: Die Breitzahnmaus ist nachtaktiv und ernährt sich hauptsächlich von Gräsern, aber auch von Strauchblättern, Samen, Pilzen und Rinde. Die bevorzugten Lebensräume sind alpine und subalpine Heideflächen, Grasland an Felsvorsprüngen, Sümpfen, Seggenriede und mit Gräsern und Sträuchern bewachsene Küstendünen. Manchmal werden auch Wälder mit grasbewachsenem Unterholz besiedelt. Bei Weibchen sind zwischen Oktober und März ein bis zwei Würfe möglich, wobei nach einer Tragzeit von ca. 35 Tagen 1-4 behaarte Jungen zur Welt kommen.
· Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Hauptstadt-Territorium, Neusüdwales, Tasmanien, Viktoria).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Ford (2006); Higgins & Petterd (1884); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Lord & Scott (1923); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (1993); Ride (1956); Tate (1951); Thomas (1882, 1922); Troughton (1967); Waterhouse (1843); Watts & Aslin (1981); Woinarski & Burbidge (2016).
Muridae > Murinae > Hydromyini > Pseudomys
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Genus Pseudomys
J. E. Gray, 1832 (
Gattung Australienmäuse/
Australian Native Mice/
Ratones Australianos/
Pseudomys Australiennes/
Topi Nativi Australiani/
伪鼠/
Ложные мыши/
シュードミス属):
·
24 Arten, davon zwei
ausgestorben.
·
Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Pseudomys
autralis J. E. Gray, 1832. Nach genetischesn
Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und
Notomys und bedarf
einer umfangreichen Revision (Ford, 2006; Roycroft
et al., 2021, 2022). Hoser
(2020) schlug eine Integration von Mastacomys und Notomys und eine
Unterteilung der Gattung Pseudomys in die Untergattungen Ouchmys (mit den Pseudomys-Arten calabyi,
chapmani, johnsoni,
patrius), Ascopharynx (mit den Notomys-Arten cervinus, amplus, macrotis, longicaudatus),
Notomys
(mit den Notomys-Arten mitchelli, alexis, aquilo, eyreius, mordax), Eekmys (Pseudomys occidentalis), Ohmys (mit den Pseudomys-Arten fumeus, apodemoides,
albocinereus,
glaucus, griseorursus, pesrosea), Thetomys (mit den
Pseudomys-Arten gracilicaudatus, nanus), Farkmys (Pseudomys oralis),
Oimys (mit
den Pseudomys-Arten shortridgei,
subrufus, pellicauda), Pseudomys (Pseudomys autralis),
Mastocomys
(Mastacomys fuscus) und Gyomys (mit den Pseudomys-Arten higginsi, fieldi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae,
delicatulus, pilligaensis, praeconis) vor.
Diese Systematik wird aber allgemein nicht anerkannt. Gemäß
molekularbiologischer Daten stellt der Zweig mit calabyi,
chapmani, johnsoni
und patrius die
basalste Linie innerhalb der Australienmäuse dar. Sie spalteten sich zusammen
mit Notomys von der Linie der anderen Pseudomys-Arten vor ca. 4 Mio. Jahren
ab. Von Notomys trennten sie sich schließlich vor 3,6
Mio. Jahren. Bei der anderen Pseudomys-Linie
spaltete sich als nächstes P.
occidentalis vor 3,6 Mio. Jahren ab, gefolgt von einer Klade aus den Arten fumeus, apodemoides, albocinereus
und vermutlich glaucus
vor ca. 3,3 Mio. Jahren, wobei sich hier fumeus
vor etwa 2,8 Mio. Jahren von den anderen Arten trennte. Vor ca. 3 Mio. Jahren
folgte dann die Abtrennung eines Astes, der sich dann vor ca. 2,85 Mio. Jahren
weiter in eine Linie aus gracilicaudatus
und nanus sowie
eine Linie mit oralis, desertor und shortridgei
aufteilte. Der letzte verbleibende Ast verzweigte sich schließlich weiter in
eine Linie aus auritus
und australis (Abspaltung vor ca.
2,65 Mio. Jahren), eine Linie aus Mastacomys fuscus (Abspaltung vor ca. 2,4) und
den restlichen Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis,
bolami, novaehollandiae,
pilbarensis, delicatulus
und mimulus. Neben den rezenten
Formen ist mit der Van-Dyck-Australienmaus
(Pseudomys vandycki Godthelp,
1990 (Holotypus/Terra Typica:
QM F16834 (Queensland Museum Brisbane), gesammelt
1983 von Michael Archer, Gillespie, Blandford und Henk
Godthelp im Schluchtensystem
der Chinchilla-Sand-Formation, Chinchilla, südöstliches
Queensland, Australien) auch eine
fossile Art bekannt. Der Gattungsname
Pseudomys leitet sich von den griechischen Wörtern ψευδής
für „falsch“ und μῦς
für „Maus“ ab und soll die Abgrenzung gegenüber den Eigentlichen Mäusen der
Gattung Mus unterstreichen.
·
Synonyme:
Gyomys Thomas, 1910 (Taxonomie/Etymologie:
Generotypus Pseudomys (Gyomys) novaehollandiae
(Waterhouse,
1843). Urspürnglich als Untergattung
beschrieben, wurde Gyomys von Iredale &
Troughton (1934)
sowie Ellerman (1941) in den Gattungsstatus
erhoben, während Tate (1951) das Taxon wieder als Subgenus einordnete
und Ride (1970) es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Gyomys leitet
sich von den griechischen Wörtern γῆ
für „Erde“ und μῦς für
„Maus“ ab und spielt auf die grabende Lebensweise der Tiere an); Thetomys Thomas, 1910
(Generotypus Pseudomys (Thetomys) nanus (Gould, 1858).
Urspürnglich als
Untergattung beschrieben, wurde Thetomys von Iredale & Troughton (1934) sowie Troughton (1967)
in den Gattungsstatus erhoben,
während Ellerman (1941) und Tate
(1951) das Taxon wieder als Subgenus
einordneten und Ride (1970)
es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Thetomys leitet
sich von den griechischen Wörtern θετός für „gesetzt“ und μῦς für „Maus“ und soll
wahrscheinlich auf die Ordnung innerhalb der Mäuse hinweisen); Paraleporillus Martínez & Lidicker, 1971 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Paraleporillus stirtoni Martínez
& Lidicker, 1971; von Watts & Aslin
(1981) sowie Musser
& Carleton (1993, 2005) mit Pseudomys australis
synonymisiert. Der Gattungsname Paraleporillus
leitet sich von dem griechischen Wort für „nahe bei“ und dem
Gattungsnamen Leporillus
für die Ausralischen Häschenratten
ab, wiederum abgeleitet von dem lateinischen Wort lepus für „Hase“. Damit soll auf die Ähnlichkeiten mit der Gattung Leporillus hingewiesen werden); Eekmys
Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Eekmys) occidentalis
Tate, 1951. Die
beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Ausruf eek einer Frau des Aborigines-Stammes Noongar,
als sie eine Australienmaus sah, sowie dem griecheischen
Wort μῦς für
„Maus“ ab); Farkmys Hoser,
2020 (Generotypus Pseudomys (Farkmys) oralis
Thomas, 1921. Die beschriebene Untergattung wird bisher
nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys
betrachtet (Zijlstra,
2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf fark eines Mannes des
Aborigines-Stammes Birpai, als er von einer
Australienmaus gebissen wurde, sowie dem griechischen Wort μῦς
für „Maus“ ab); Ohmys Hoser,
2020 (Generotypus Pseudomys (Ohmys) albocinereus
(Gould,
1845). Die beschriebene
Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Ausruf oh
eines Mannes des Aborigines-Stammes Jardwadjali, als
er fast auf eine Australienmaus trat, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Oimys Hoser, 2020
(Generotypus Pseudomys (Oimys) shortridgei (Thomas, 1907). Die
beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Alarmruf oi des Aborigines-Stammes Bunganditj,
wenn eine Australienmaus gesehen wird, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Ouchmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Ouchmys)
chapmani Kitchener, 1980. Die
beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025).
Der Name leitet sich von dem Ausruf ouch des Autors,
als er sich den Zeh an einem Bau einer Australienmaus stieß, sowie dem
griechischen Wort μῦς für
„Maus“ ab).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Godthelp (1990); Gould (1845, 1858); Gray (1832); Hoser (2020); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1980); Martínez & Lidicker (1971); Ride (1970); Tate (1951); Thomas (1907, 1910, 1921); Troughton (1967); Waterhouse (1843); Zijlstra (2025).
Pseudomys calabyi Kitchener & Humphreys, 1987 (
Calaby-Australienmaus/
Kakadu Pebble Mouse/
Ratón de Guijarros
de Kakadu/
Pseudomys de Calaby/
Topo Costruttore
di Tumuli die Kakadu/
卡卡杜卵石堆伪鼠/
Ложная мышь Калаби/
カカドゥコイシニセマウス):
· Holotypus/Terra typica: ANWC CM7895 (Australische Wildtier-Nationalsammlung Canberra), adultes Männchen, gesammelt am 14. Juli 1973 von T. O. Wolfe und John H. Calaby etwa 3 km südöstlich des Uranium-Entwicklungsprojets (UDP) Falls (ca. 100 m Höhe), Nördliches Territorium, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Pseudomys laborifex calabyi beschrieben, wurde die Art zunächst auch als Synonym von laborifex betrachtet (Musser & Carleton, 1993). Lee (1995) erhob calabyi schließlich in den Artstatus, was von weiteren Autoren (z.B. Musser & Carleton, 2005) übernommen wurde und durch genetische Analysen auch gestützt wird (Roycroft et al., 2022). Demnach steht calabyi einem Entwicklungszweig aus den Arten chapmani, johnsoni und patrius gegenüber und trennte sich von diesen vor ca. 1,9 Mio. Jahren. Die Art ist nach John Calaby benannt, der die Art entdeckte und auch sehr zur Erforschung der australischen Säugetierfauna beitrug.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 68-95 mm; Schwanzlänge 64-94 mm; Hinterfußlänge 16-19 mm; Ohrlänge 12-14 mm; Gewicht 12-20 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Calaby-Australienmaus bewohnt Savannenwaldhänge mit kiesigem Untergrund. Die Tiere bauen Kieshügel und richten darunter ihre Bauten ein. Es wird angenommen, dass Samen eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellen. In Haltung sind in neun Monaten sieben Würfe mit zusammen 22 Jungtieren möglich.
· Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 15.000 geschlechtsreife Tiere.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium).
· Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Jackson & Groves (2015); Kitchener & Humphreys (1987); Lee (1995); Musser & Carleton (1993, 2005); Roycroft et al. (2022); Woinarski & Burbidge (2025); Woinarski & Ford (2023).
Pseudomys chapmani Kitchener,
1980
(
Westliche Australienmaus/
Western Pebble Mouse/
Ratón de Guijarros
de Occidental/
Pseudomys de Chapman/
Topo Costruttore
di Tumuli Occidentale/
西部卵石堆伪鼠/
Ложная мышь Чапмена/
ニシコイシニセマウス):
· Holotypus/Terra typica: WAM M18251 (Westaustralisches Museum Perth), adultes Männchen, gesammelt am 15. Juni 1979 von J. N. Dunlop am Berg Meharry (West-Angelas-Abbaustelle), Pilbara-Distrikt, Westaustralien, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Von Anfang an als eigenständige Art beschrieben, wird der Status auch durch molekularbiologische Daten bestätigt (Roycroft et al., 2022). Die Art steht dem Artenpaar johnsoni und patrius gegenüber und trennte sich von diesen wahrscheinlich vor rund 1,7 Mio. Jahren. Die Art ist nach Andrew Chapman benannt, der in der Säugetierabteilung des Westaustralischen Museums arbeitete.
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 52-67 mm; Schwanzlänge 73-79 mm; Hinterfußlänge 15-17 mm; Ohrlänge 9-12 mm; Gewicht 10-15 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.
· Biologie/Ökologie: Die Westliche Australienmaus lebt auf felsigen Bereichen mit wenig Oberboden und Akazienoberwuchs innerhalb hügeliger Graslandschaften. Es sind mehrere Würfe pro Jahr mit etwa vier Jungtieren pro Wurf möglich.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Westaustralien).
· Literatur: Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1980); Start (2023).
Pseudomys johnsoni Kitchener,
1985
(
Johnson-Australienmaus/
Central Pebble Mouse/
Ratón de Guijarros
de Australia Central/
Pseudomys de Johnson/
Topo Costruttore
di Tumuli dell’Australia centrale/
中澳卵石堆伪鼠/
Ложная мышь Джонсона/
チュウブコイシニセマウス):
· Holotypus/Terra typica: MAGNT U.3486 (Museum für Künste und Wissenschaften im Nördlichen Territorium Darwin), adultes Männchen, gesammelt am 27. September 1983 von M. Hewett an der Kurundi Station (ca. 150 m Höhe), Kurinelli-Mine, zentrales Nördliches Territorium, Australien.
· Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nach genetischen Daten ist johnsoni die Schwesterart zu patrius (Roycroft et al., 2021) und trennte sich von dieser vor ca. 1,1 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Die Art ist nach Ken Johnson benannt, der sich in Nordaustralien für Schutz und Erforschung der Säugetierfauna einsetzte.
· Synonyme: Pseudomys laborifex Kitchener & Humphreys, 1986 (Holotypus/Terra typica: WAM M21961 (Westaustralisches Museum Perth), adultes Weibchen, gesammelt am 20. Juli 1982 von R. Collyer, J. L. Barnett und P. Presidente beim Camp Creek, Mitchell-Plateau, Kimberley-Region, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde zunächst als separate Art geführt, aber aufgrund genetischer Analysen (Ford, 2006) schließlich von Breed & Ford (2007) mit johnsoni synonymisiert. Das aus dem Latein stammende Epitheton laborifex bedeutet „Arbeiter“ und bezieht sich auf die ausdauernde Beschäftigung der Tiere Kieselsteine zu sammeln); Pseudomys (Ouchmys) johnsoni luxauris Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: QM JM10866 (Queensland Museum Brisbane), Weibchen, gesammelt an der Maronan-Station über Cloncurry, nordwestliches Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Unterart wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von johnsoni betrachtet (Zijlstra, 2025). Das Artepitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern lux für „Licht“ und auris für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die hell gefärbte Innenseite der Ohren); Pseudomys (Ouchmys) johnsoni occultatum Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: MAGNT U4897 (Museum für Künste und Wissenschaften des Nördlichen Territoriums Darwin), gesammelt am Wickham-Fluss im Gregory-Nationalpark, Nördliches Territorium, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Unterart wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von johnsoni betrachtet (Zijlstra, 2025). Das aus dem Latein stammende Epitheton occulatum bedeutet „verborgen“ und bezieht sich auf die erst späte Identifzierung).
· Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 58-76 mm; Schwanzlänge 63-95 mm; Hinterfußlänge 16-18 mm; Ohrlänge 11-13 mm; Gewicht 7-20 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.
· Biologie/Ökologie: Die Johnson-Australienmaus bewohnt bewaldete Täler und Spinifex-Grasland bis Hochebenen mit offenem Waldland. Sie bevorzugt kiesige Bereiche mit Gräsern und spärlichem bis dichtem strauchartigen Unterholz.
· Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.
· Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium, Queensland, Westaustralien).
· Literatur: Aplin & Woinarski (2016); Breed & Ford (2007); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ford (2006);