System der Lebewesen (Stefan Hintsche, 2026)

Letztes Update 20.05.2026

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Muridae

 

 

 

 

 

 

 

Lophiomyinae

 

 

Muridae

 

 

 

 

Deomyinae

 

 

 

 

Leimacomyinae

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillinae

 

 

 

 

 

Murinae

 

 

 

 

 

 

            Familia Muridae Illiger, 1811 (Familie Langschwanzmäuse/Mice, Rats and Gerbils/Múridos/

Muridés/Muridi/鼠科/Мышиные/ネズミ科):

·         925 Arten, davon 18 ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Murina beschrieben und von Gray (1821) an die übliche Familienendung angepasst. Der Stammbaum basiert auf den Ergebnissen von Denys, Bryjová & Bryja (2025) und Steppan & Schenk (2017). Die Muridae enthalten fünf rezente und zwei fossile Unterfamilien.

·         Identifizierung/Beschreibung: Bei den Langschwanzmäusen handelt es sich um eine außerordentlich vielgestaltige Nagerfamilie. Der Schädel besitzt keine Fortsätze hinter der Augenhöhle (Processus postorbitales). Das Unteraugenloch (Foramen infraorbitale) ist oberseits relativ groß und Durchgang für den mittleren Ausläufer des Kaumuskels (Musculus masseter medialis), unterseits durch die vertikale Stellung der stark erweiterten Infraorbitalplatte (vordere Basis des Jochbogens) zu einem schmalen Spalt verengt, durch den sich der Unteraugennerv (Nervus infraorbitalis) zieht. Die Infraorbitalplatte bildet die Ursprüngsfläche für den verlagerten vorderen Teil des äußeren Kaumuskels (Musculus masseter lateralis). Je Kieferhälfte sind nie mehr als drei Backenzähne vorhanden, die im Grundplan niederkronig (brachyodont) sind. Die Höcker der Backenzähne (Molaren) sind zu Querleisten verbunden. Der Eingangsbereich des Magens (Cardia) ist verhornt.

·         Verbreitung: Afrika, Australien, Eurasien, Nord- und Südamerika.

·         Literatur: Denys, Bryjová & Bryja (2025); Gray (1821); Illiger (1811); Mickoleit (2004); Steppan & Schenk (2017).

 

            Subfamilia Lophiomyinae Milne-Edwards, 1867 (Unterfamilie Mähnenratten/Maned Rats/Lofiominos/

Lophiomyinés/Lofiomini/冠鼠亚科/Косматые хомяки/タテガミネズミ亜科):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Lophiomides beschrieben und von Thomas (1897) an den Rang einer Unterfamilie mit entsprechender Endung angepasst. In der Vergangenheit wurden die Mähnenratten teils auch als Familie (Gill, 1872), Überfamilie (Gill, 1872) oder Tribus (Stehlin & Schaub, 1951) klassifiziert, doch genetische Analysen (Steppan & Schenk, 2017) stützen die Einordung als Unterfamilie innerhalb der Muridae. Nominotypische Gattung Lophiomys Milne-Edwards, 1867; nominotypische Art Lophiomys imhausii Milne-Edwards, 1867. Rezent ist nur eine Gattung enthalten, doch sind in der Unterfamilie mit Faraframys Mein & Pickford, 2010 (Etymologie: Der Gattungsname leitet sich von der Farafra-Oase, südlich der Fundstelle sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab), Microlophiomys Topachevskiy & Skorik, 1984 und Protolophiomys Aguilar & Thaler, 1987 auch drei fossile Gattungen enthalten.  Die Gattung Faraframys enthält die nominotypische Art Faraframys heissigi Mein & Pickford, 2010 (Holotypus/Terra typica: SA 62a (Zentrum für Wirbeltier-Paläontologie der Mansoura-Universität Mansoura), gesammelt bei Sheikh Abdallahals, Ägypten. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Faraframys beschrieben. Die Art ist nach dem Paläontologen Kurt Heißig benannt). Die Gattung Microlophiomys enthält die nominotypische Art Microlophiomys vorontsovi Topachevskiy & Skorik, 1984, während die Gattung Protolophiomys neben der nominotypischen Art Protolophiomys ibericus Aguilar & Thaler, 1987 (Holotypus/Terra typica: SAL 122 (Universität von Montpellier), gesammelt bei Salobreña, Granada, Andalusien, Spanien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Das Artepitheton leitet sich von der Iberischen Halbinsel ab und bezieht sich somit auf den Fundort) noch die nicht offiziell publizierte Art Protolophiomys michauxi Coiffait, 1991 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Da nicht offiziell publiziert, wird das Taxon aktuell nicht anerkannt. Die Form ist nach dem französischen Paläontologen Jacques Michaux benannt) enthält.

·         Literatur: Aguilar & Thaler (1987); Coiffait (1991); Gill (1872); Mein & Pickford (2010); Milne-Edwards (1867a, 1867b); Stehlin & Schaub (1951); Thomas (1897); Topachevskiy & Skorik (1984).

 

            Subfamilia Deomyinae Thomas, 1888 (Unterfamilie Bürstenhaarmäuse/Brush-furred Mice and Rats/Deominos/

Déomyinés/Deomini/刺鼠亚科/Деомииновые/トゲマウス亜科):

·         57 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Deomyes beschrieben und von Lydekker (1889) an den Rang einer Unterfamilie angepasst. Nominotypische Gattung Deomys Thomas, 1888; nominotypische Art Deomys ferrugineus Thomas, 1888. Der Stammbaum basiert auf den Ergebnissen von Steppan & Schenk (2017).

·         Literatur: Lydekker (1889); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1888).

 

            Subfamilia Leimacomyinae Musser & Carleton, 2005 (Unterfamilie Togo-Waldmäuse/Togo Mice/Leimacominos/

Leimacomyinés/Leimacomini/溜攀鼠亚科/Леймакоминовые/トーゴマウス亜科):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Leimacomys Matschie, 1893; nominotypische Art Leimacomys büttneri Matschie, 1893. Als Unterfamilie eingeführt und so übernommen. Denys, Bryjová & Bryja (2025) sprechen sich anhand ihrer genetischen und morphologischen Analyen auch für die Einstufung als Unterfamilie aus und positionieren Leimacomyinae als Schwestertaxon von Deomyinae mit einer geschätzten Divergenzzeit von 14-17 Millionen Jahren.

·         Literatur: Denys, Bryjová & Bryja (2025); Matschie (1893); Musser & Carleton (2005).

 

            Subfamilia Gerbillinae J. E. Gray, 1825 (Unterfamilie Rennmäuse/Gerbils and Jirds/Gerbilinos/

Gerbillinés/Gerbillini/沙鼠亚科/Песчанковые/アレチネズミ亜科):

·         110 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Gerbillina beschrieben und von Alston (1876) als Unterfamilie mit der heute dafür typischen Endung umgeformt. Zeitweise war die Gruppe auch als eigene Familie Gerbillidae eingeordnet worden (De Kay, 1842), wird heute aber allgemein als Unterfamilie innerhalb der Muridae eingeordnet (Musser & Carleton, 2005). Nominotypische Gattung Gerbillus Desmarest, 1804; nominotypische Art Gerbillus gerbillus (Olivier, 1800). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026); Cui et al. (2025) und Steppan & Schenk (2017). Der Unterfamilienname Gerbillinae leitet sich von einer Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“ ab, welches vom arabischen Wort yarbū (يربوع) abstammt.

·         Literatur: Alston (1876); Cui et al. (2025); De Kay (1842); Desmarest (1804); Gray (1825); Kostin et al. (2026); Musser & Carleton (2005); Olivier (1800); Steppan & Schenk (2017).

 

            Subfamilia Murinae Illiger, 1811 (Unterfamilie Altweltmäuse/Old World Mice and Rats/Murinos/

Murinés/Murini/鼠亚科/Мышиные/ネズミ亜科):

·         756 Arten, davon 18 ausgestorben

·         Literatur: Illiger (1811).

 

 

 

Muridae > Lophiomyinae > Lophiomys

 

 

            Subfamilia Lophiomyinae Milne-Edwards, 1867 (Unterfamilie Mähnenratten/Maned Rats/Lofiominos/

Lophiomyinés/Lofiomini/冠鼠亚科/Косматые хомяки/タテガミネズミ亜科):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Lophiomides beschrieben und von Thomas (1897) an den Rang einer Unterfamilie mit entsprechender Endung angepasst. In der Vergangenheit wurden die Mähnenratten teils auch als Familie (Gill, 1872), Überfamilie (Gill, 1872) oder Tribus (Stehlin & Schaub, 1951) klassifiziert, doch genetische Analysen (Steppan & Schenk, 2017) stützen die Einordung als Unterfamilie innerhalb der Muridae. Nominotypische Gattung Lophiomys Milne-Edwards, 1867; nominotypische Art Lophiomys imhausii Milne-Edwards, 1867. Rezent ist nur eine Gattung enthalten, doch sind in der Unterfamilie mit Faraframys Mein & Pickford, 2010 (Etymologie: Der Gattungsname leitet sich von der Farafra-Oase, südlich der Fundstelle sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab), Microlophiomys Topachevskiy & Skorik, 1984 und Protolophiomys Aguilar & Thaler, 1987 auch drei fossile Gattungen enthalten.  Die Gattung Faraframys enthält die nominotypische Art Faraframys heissigi Mein & Pickford, 2010 (Holotypus/Terra typica: SA 62a (Zentrum für Wirbeltier-Paläontologie der Mansoura-Universität Mansoura), gesammelt bei Sheikh Abdallahals, Ägypten. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Faraframys beschrieben. Die Art ist nach dem Paläontologen Kurt Heißig benannt). Die Gattung Microlophiomys enthält die nominotypische Art Microlophiomys vorontsovi Topachevskiy & Skorik, 1984, während die Gattung Protolophiomys neben der nominotypischen Art Protolophiomys ibericus Aguilar & Thaler, 1987 (Holotypus/Terra typica: SAL 122 (Universität von Montpellier), gesammelt bei Salobreña, Granada, Andalusien, Spanien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Das Artepitheton leitet sich von der Iberischen Halbinsel ab und bezieht sich somit auf den Fundort) noch die nicht offiziell publizierte Art Protolophiomys michauxi Coiffait, 1991 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Da nicht offiziell publiziert, wird das Taxon aktuell nicht anerkannt. Die Form ist nach dem französischen Paläontologen Jacques Michaux benannt) enthält.

·         Literatur: Aguilar & Thaler (1987); Coiffait (1991); Gill (1872); Mein & Pickford (2010); Milne-Edwards (1867a, 1867b); Stehlin & Schaub (1951); Thomas (1897); Topachevskiy & Skorik (1984).

 

            Genus Lophiomys Milne-Edwards, 1867 (Gattung Afrikanische Mähnenratten/African Crested Rats/Ratas de Crin/

Rats à Crinière/Ratti Crestati/冠鼠属/Косматые хомяки/タテガミネズミ属):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Lophiomys imhausi Milne-Edwards, 1867.

·         Literatur: Milne-Edwards (1867).

 

            Lophiomys imhausi Milne-Edwards, 1867 (Mähnenratte/Maned Rat/Rata de Crin/

Rat à Crinière/Ratto Crestato/鬃鼠/Косматая хомяковая крыса/タテガミネズミ):

·         Alternative Bezeichnung: Afrikanische Mähnenratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Eritrea; Kenia; Somalia; Sudan; Tansania; Uganda).

·         Literatur: Milne-Edwards (1867); Schlitter (2016).

 

 

 

Muridae > Deomyinae

 

 

 

 

 

 

 

Uranomys

Deomyinae

 

 

 

 

 

Acomys

 

 

 

 

Deomys

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys

 

 

 

 

 

 

            Subfamilia Deomyinae Thomas, 1888 (Unterfamilie Bürstenhaarmäuse/Brush-furred Mice and Rats/Deominos/

Déomyinés/Deomini/刺鼠亚科/Деомииновые/トゲマウス亜科):

·         57 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Deomyes beschrieben und von Lydekker (1889) an den Rang einer Unterfamilie angepasst. Nominotypische Gattung Deomys Thomas, 1888; nominotypische Art Deomys ferrugineus Thomas, 1888. Der Stammbaum basiert auf den Ergebnissen von Steppan & Schenk (2017).

·         Literatur: Lydekker (1889); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1888).

 

            Genus Uranomys Dollman, 1909 (Gattung Weißbauch-Bürstenhaarmäuse/Rudd’s Bristle-furred Rats/Ratas de Pelaje Erizado de Rudd/

Uranomys de Rudd/Ratti Setolosi di Rudd/白腹蓬毛鼠属/Ураномисы/オオバネズミ属):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Uranomys ruddi Dollman, 1909. Die Gattung nimmt innerhalb der Unterfamilie Deomyinae eine basale Stellung ein und steht allen anderen Gattungn gegenüber. Der Gattungsname Uranomys setzt sich aus den griechischen Wörtern οὐρανός für „Gaumen“ μῦς und für „Maus“, was sich vermutlich darauf bezeith, dass der Gaumen über den dritten Molaren hinausreicht und die Vertiefung im mittleren Bereich des Flügelbeins (Fossa mesopterygoidea) überdeckt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Vertreter der Gattung Uranomys haben ein weißes bis cremefarbenes Bauchfell und sie sind kleiner als die Arten der Gattung Lophuromys. Ihre Hinterfußlänge erreicht 16-18 mm. Das Rückenfell ist borstig, aber nicht stachelig. Weibchen besitzen sechs Brustwarzenpaare. Die oberen Schneidezähen sind nach vorne geneigt (proodont) und der erste Haupthöcker (Lobus) des ersten Molaren besitzt drei Spitzen (Cuspides).

·         Literatur: Dollman (1909); Monadjem et al. (2015).

 

            Genus Acomys I. Geoffroy, 1838 (Gattung Altwelt-Stachelmäuse/Old World Spiny Mice/Ratones Espinosos/

Rats Épineux/Topi Spinosi/刺毛鼠属/Иглистые мыши/トゲマウス属):

·         21 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Acomys cahirinus (É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1803). Der Stammbaum orientiert sich hauptsächlich an den Ergebnissen von Aghová et al. (2019), Petruzela et al. (2018), Steppan & Schenk (2017), Renaud et al. (2013), Verheyen et al. (2011) und Nicolas et al. (2009),.

·         Literatur: Nicolas et al. (2009); Petruzela et al. (2018); Renaud et al. (2013); Steppan & Schenk (2017); Verheyen et al. (2011).

 

Genus Deomys Thomas, 1888 (Gattung Kongo-Waldmäuse/Congo Forest Rats/Ratas de Bosque de Congo/

Déomys/Deomi/刚果攀鼠属/Конголезские хомячки/コンゴキノボリマウス属):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Deomys ferrugineus Thomas, 1888.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Genus Lophuromys Peters, 1874 (Gattung Afrikanische Bürstenhaarmäuse/African Brush-furred Rats):

·         34 Arten.

·         Literatur: Peters (1874).

 

 

 

Muridae > Deomyinae > Uranomys

 

 

Uranomys

Uranomys ruddi

 

            Genus Uranomys Dollman, 1909 (Gattung Weißbauch-Bürstenhaarmäuse/Rudd’s Bristle-furred Rats/Ratas de Pelaje Erizado de Rudd/

Uranomys de Rudd/Ratti Setolosi di Rudd/白腹蓬毛鼠属/Ураномисы/オオバネズミ属):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Uranomys ruddi Dollman, 1909. Die Gattung nimmt innerhalb der Unterfamilie Deomyinae eine basale Stellung ein und steht allen anderen Gattungn gegenüber. Der Gattungsname Uranomys setzt sich aus den griechischen Wörtern οὐρανός für „Gaumen“ μῦς und für „Maus“, was sich vermutlich darauf bezeith, dass der Gaumen über den dritten Molaren hinausreicht und die Vertiefung im mittleren Bereich des Flügelbeins (Fossa mesopterygoidea) überdeckt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Vertreter der Gattung Uranomys haben ein weißes bis cremefarbenes Bauchfell und sie sind kleiner als die Arten der Gattung Lophuromys. Ihre Hinterfußlänge erreicht 16-18 mm. Das Rückenfell ist borstig, aber nicht stachelig. Weibchen besitzen sechs Brustwarzenpaare. Die oberen Schneidezähen sind nach vorne geneigt (proodont) und der erste Haupthöcker (Lobus) des ersten Molaren besitzt drei Spitzen (Cuspides).

·         Literatur: Dollman (1909); Monadjem et al. (2015).

 

            Uranomys ruddi Dollman, 1909 (Weißbauch-Bürstenhaarmaus/Rudd’s Brush-furred Mouse/Rata de Pelaje Erizado de Rudd/

Uranomys de Rudd/Ratto Setoloso di Rudd/白腹蓬毛鼠/Крупнозубая мышь/オオバネズミ):

·         Alternative Bezeichnung: Rudd-Bürstenfellmaus

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1910.4.1.182 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 14. September 1909 von Robin Kemp bei Kirui (ca. 1.830 m Höhe), Elgon-Berg, Kenia.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etmyologie: Die Art wurde gleich in der neuen Gattung Uranomys beschrieben und ist allgemein anerkannt. Sie ist nach C. D. Rudd benannt, der an der Expedition zur Entdeckung der Spezies mitwirkte.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Afrika (Äthiopien; Benin; DR Kongo; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Kamerun; Kenia; Liberia; Malawi; Mali; Mosambik; Nigeria; Senegal; Sierra Leone; Simbabwe; Togo; Tschad; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Dollman (1909); Granjon (2017).

 

 

 

Muridae > Deomyinae > Acomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys subspinosus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys ngurui

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys muzei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys selousi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys spinosissimus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys russatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys percivali

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys wilsoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys louisae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys ignitus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys kempi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys cineraceus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys dimidiatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys johannis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys mullah

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys chudeaui

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys seurati

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys cilicicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys minous

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys cahirinus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Acomys nesiotes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Acomys I. Geoffroy, 1838 (Gattung Altwelt-Stachelmäuse/Old World Spiny Mice/Ratones Espinosos/

Rats Épineux/Topi Spinosi/刺毛鼠属/Иглистые мыши/トゲマウス属):

·         21 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Acomys cahirinus (É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1803). Der Stammbaum orientiert sich hauptsächlich an den Ergebnissen von Aghová et al. (2019), Petruzela et al. (2018), Steppan & Schenk (2017), Renaud et al. (2013), Verheyen et al. (2011) und Nicolas et al. (2009),.

·         Literatur: Nicolas et al. (2009); Petruzela et al. (2018); Renaud et al. (2013); Steppan & Schenk (2017); Verheyen et al. (2011).

 

            Acomys subspinosus (Waterhouse, 1838) (Kap-Stachelmaus/Cape Spiny Mouse/Ratón Espinoso de El Cabo/

Acomys du Cap/Topo Spinoso del Capo/南非刺毛鼠/Капская иглистая мышь/ケープトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Südafrika: Östliche Kapprovinz, Nördliche Kapprovinz, Westkap).

·         Literatur: Palmer et al. (2017); Waterhouse (1838).

 

            Acomys ngurui Verheyen, Hulselmans, Wendelen, Leirs, Corti, Backeljau & Verheyen, 2011 (Nguru-Stachelmaus/Nguru Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Nguru/

Acomys des Nguru/Topo Spinosus dei Nguru/恩古鲁刺毛鼠/Нгуруйская иглистая мышь/ヌグルイトゲマウス):

·         Identifizierung/Beschreibung: Karyotyp 2n = 59-62 Chromosomen. Es handelt sich um eine Art mit polymorphen Karyotyp. Die meisten Tiere besitzen 60 Chromosomen, doch einige besitzen ein riesiges metazentrisches X-Chromosom (Xg) und eine variable diploide Chromosomenzahl von 59 bis 62.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Tansania).

·         Literatur: Castiglia & Annesi (2012); Dando & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2011).

 

            Acomys muzei Verheyen, Hulselmans, Wendelen, Leirs, Corti, Backeljau & Verheyen, 2011 (Muze-Stachelmaus/Muze Spiny Mouse/Ratón Espinoso Oriental/

Acomys de Muze/Topo Spinoso di Muze/姆泽刺毛鼠/Музейская иглистая мышь/ムゼトゲマウス):

·         Alternative Bezeichnung: Tansania-Stachelmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (DR Kongo; Sambia; Tansania).

·         Literatur: Dando & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2011).

 

            Acomys selousi de Winton, 1897 (Selous-Stachelmaus/Selous’ Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Selous/

Acomys de Selous/Topo Spinoso die Selous/塞卢斯刺毛鼠/Иглистая мышь Селуса/セルーストゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südafrika (Botswana; Mosambik; Simbabwe; Südafrika).

·         Literatur: Dando & Kennerley (2019); de Winton (1897).

 

            Acomys spinosissimus Peters, 1852 (Zwergstachelmaus/Southern African Spiny Mouse/Ratón Espinoso de África Meridional/

Acomys de Peters/Topo Spinoso dell’Africa Meridionale/莫桑比克刺毛鼠/Колючая иглистая мышь/ミナミアフリカトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Mosambik; Simbabwe).

·         Literatur: MacFadyen & Medger (2019); Peters (1852).

 

            Acomys russatus (Wagner, 1840) (Goldene Stachelmaus/Golden Spiny Mouse/Ratón Espinoso Dorado/

Acomys Doré/Topo Spinoso Dorato/金刺毛鼠/Золотистая иглистая мышь/ゴールデントゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Ägypten: Israel; Jemen; Jordanien; Saudi-Arabien).

·         Literatur: Shenbrot (2016); Wagner (1840).

 

            Acomys percivali Dollman, 1911 (Percival-Stachelmaus/Percival’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Percival/

Acomys de Percival/Topo Spinoso di Percival/珀西瓦尔刺毛鼠/Иглистая мышь Персиваля/パーシバルトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Südsudan; Uganda

·         Literatur: Cassola (2016); Dollman (1911).

 

            Acomys wilsoni Thomas, 1892 (Wilson-Stachelmaus/Wilson’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Wilson/

Acomys de Wilson/Topo Spinoso di Wilson/威尔逊刺毛鼠/Иглистая мышь Уилсона/ウィルソントゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Südsudan; Tansania; Uganda).

·         Literatur: Cassola (2017); Thomas (1892).

 

            Acomys louisae Thomas, 1896 (Louise-Stachelmaus/Louise’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Louise/

Acomys de Louise/Topo Spinoso di Louise/路易莎刺毛鼠/Сомалийская иглистая мышь/ルイザトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Äthiopien; Kenia; Somalia).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1896).

 

            Acomys ignitus Dollman, 1910 (Feuerrote Stachelmaus/Fiery Spiny Mouse/Ratón Espinoso Fogoso/

Acomys de Dollman/Topo Spinoso Fiammeggiante/灼热刺毛鼠/Огненная иглистая мышь/ベニトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Tansania).

·         Literatur: Dollman (1910); Schlitter (2016).

 

            Acomys kempi Dollman, 1911 (Kemp-Stachelmaus/Kemp’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Kemp/

Acomys de Kemp/Topo Spinoso di Kemp/肯氏刺毛鼠/Иглистая мышь Кемпа/ケンプトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Tansania).

·         Literatur: Cassola (2016); Dollman (1911).

 

            Acomys cineraceus Heuglin in Heuglin & Fitzinger, 1866 (Graue Stachelmaus/Grey Spiny Mouse/Ratón Espinoso Gris/

Acomys Cendré/Topo Spinoso Grigio/灰刺毛鼠/Серая иглистая мышь/ハイイロトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Südsudan; Sudan; Uganda; möglicherweise auch Dschibuti).

·         Literatur: Cassola (2016); Heuglin & Fitzinger (1866).

 

            Acomys dimidiatus (Cretzschmar, 1826) (Arabische Stachelmaus/Arabian Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Arabia/

Acomys d’Arabie/Topo Spinoso d’Arabia/金奈刺毛鼠/Восточная иглистая мышь/シナイトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Ägypten; Iran; Israel; Jemen; Jordanien; Oman; Pakistan; Palästina; Saudi-Arabien; Vereinigte Arabische Emirate).

·         Literatur: Cassola (2016); Cretzschmar (1826).

 

            Acomys johannis Thomas, 1912 (John-Stachelmaus/John’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de John/

Acomys de John/Topo Spinoso di John/约翰刺毛鼠/Иглистая мышь Иоганна/ヨハネトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Westafrika (Benin; Burkina Faso; Ghana; Kamerun; Mali; Niger; Nigeria; Togo; Tschad).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1912).

 

            Acomys mullah Thomas, 1904 (Mullah-Stachelmaus/Mullah Spiny Mouse/Ratón Espinoso Mulá/

Acomys Mollah/Topo Spinoso del Mullah/穆拉刺毛鼠/Сомалийская иглистая мышь/ムラートゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Dschibuti; Eritrea; Somalia).

·         Literatur: Schlitter (2016); Thomas (1904).

 

            Acomys chudeaui Kollman, 1911 (Chudeau-Stachelmaus/Chudeau’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Chudeau/

Acomys de Chudeau/Topo Spinoso di Chudeau/舒氏刺毛/Иглистая мышь Шюдо/シュードートゲマウス):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von cahirinus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Westsahara).

·         Literatur: Kollmann (1911).

 

            Acomys seurati Heim de Balsac, 1936 (Seurat-Stachelmaus/Seurat’s Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Seurat/

Acomys de Seurat/Topo Spinoso di Seurat/苏氏刺毛鼠/Иглистая мышь Сера/スーラートゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Algerien).

·         Literatur: Heim de Balsac (1936); Schlitter (2022).

 

            Acomys cilicicus Spitzenberger, 1978 (Türkische Stachelmaus/Turkish Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Turquía/

Acomys de Silifke/Topo Spinoso di Cilicia/土耳其刺毛鼠/Киликийская иглистая мышь/トルコトゲマウス):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Türkei).

·         Literatur: Gerrie & Kennerley (2019); Spitzenberger (1978).

 

            Acomys minous Bate, 1906 (Kreta-Stachelmaus/Crete Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Creta/

Acomys de Crète/Topo Spinoso di Creta/克里特刺毛鼠/Критская иглистая мышь/クレタトゲマウス):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südosteuropa (Griechenland: Kreta).

·         Literatur: Amori (2024); Bate (1906).

 

            Acomys cahirinus (É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1803) (Ägyptische Stachelmaus/Northeast African Spiny Mouse/Ratón Espinoso de África nororiental/

Acomys d’Égypte/Topo Spinoso Egiziano/埃及刺毛鼠/Египетская иглистая мышь/カイロトゲマウス):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Äthiopien; Dschibuti; Eritrea; Libyen; Sudan).

·         Literatur: Cassola (2016); Geoffroy Saint-Hilaire (1803).

 

            Acomys nesiotes Bate, 1906 (Zypern-Stachelmaus/Cyprus Spiny Mouse/Ratón Espinoso de Chipre/

Acomys de Chypre/Topo Spinoso di Cipro/塞浦路斯刺毛鼠/Кипрская иглистая мышь/キプロストゲマウス):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Zypern).

·         Literatur: Amori (2024); Bate (1906).

 

 

 

Muridae > Deomyinae > Deomys

 

 

Deomys

Deomys ferrugineus

 

            Genus Deomys Thomas, 1888 (Gattung Kongo-Waldmäuse/Congo Forest Rats/Ratas de Bosque de Congo/

Déomys/Deomi/刚果攀鼠属/Конголезские хомячки/コンゴキノボリマウス属):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Deomys ferrugineus Thomas, 1888.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Deomys ferrugineus Thomas, 1888 (Kongo-Waldmaus/Congo Forest Rat/Rata de Bosque de Congo/

Déomys Roux/Ratto di Deomys/刚果攀鼠/Конголезская мышь/コンゴキノボリマウス):

·         Alternative Bezeichnung: Deomys-Waldmaus.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1888.5.17.1 (Britsches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von Petit am unteren Kongo, Kamerun.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; DR Kongo; Gabun; Kamerun; Kongo; Ruanda; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Schlitter & Kerbis Peterhans (2016); Thomas (1888).

 

 

 

Muridae > Deomyinae > Lophuromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys luteogaster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys medicaudatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys woosnami

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys nudicaudatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys roseveari

Lophuromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys ansorgei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys rahmi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys angolensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys huttereri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys sikapusi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys dieterleni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys eisentrauti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys chrysopus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys brevicaudus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys melanonyx

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys simensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys kilonzoi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys aquilus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys verhageni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys brunneus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys flavopunctatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys chercherensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys menageshae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys pseudosikapusi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys cinereus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys rita

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys machangui

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys sabuni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys makundii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys dudui

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys laticeps

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys stanleyi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys margarettae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lophuromys zena

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Lophuromys Peters, 1874 (Gattung Afrikanische Bürstenhaarmäuse/African Brush-furred Mice):

·         34 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Verheyen et al. (2007) und Onditi et al. (2021).

·         Literatur: Onditi et al. (2021); Peters (1874); Verheyen et al. (2007).

 

            Lophuromys luteogaster Hatt, 1934 (Gelbbauch-Bürstenhaarmaus/Yellow-bellied Brush-furred Mouse/Rata de Pelaje de Cepillo de Vientre Pulido/Rat-hérissé à Ventre Fauve):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Cassola (2016); Hatt (1934).

 

            Lophuromys medicaudatus Dieterlen, 1975 (Mittelschwänzige Bürstenhaarmaus/Medium-tailed Brush-furred Mouse/Rata de Pelaje de Cepillo del Valle Occidental/Rat-hérissé à Longue Queue):

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Ruanda; Uganda).

·         Literatur: Dieterlen (1975); Kennerley (2016).

 

            Lophuromys woosnami Thomas, 1906 (Woosnam-Bürstenhaarmaus/Woosnam’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1906).

 

            Lophuromys nudicaudus Heller, 1911 (Rotbauch-Bürstenhaarmaus/Fire-bellied Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; DR Kongo; Gabun; Kamerun; Kongo; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Cassola (2016); Heller (1911).

 

            Lophuromys roseveari Verheyen, Hulselmans, Colyn & Hutterer, 1997 (Kamerunberg-Bürstenhaarmaus/Mount Cameroon Brush-furred Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Rosevear-Bürstenhaarmaus

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun).

·         Literatur: Dieterlen (2017); Verheyen et al. (1997).

 

            Lophuromys rahmi Verheyen, 1964 (Rahm-Bürstenhaarmaus/Rahm’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).

·         Literatur: Kennerley (2016); Verheyen (1964).

 

            Lophuromys ansorgei Thomas, 1915 (Ansorge-Bürstenhaarmaus/Ansorge’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von sikapusi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; Angola; DR Kongo; Gabun; Kamerun; Kenia; Kongo; Ruanda; Tansania; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Lophuromys angolensis Verheyen, Dierckx & Hulselmans, 2000 (Angola-Bürstenhaarmaus/Angolan Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von sikapusi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Angola; DR Kongo)

·         Literatur: Verheyen, Dierckx & Hulselmans (2000).

 

            Lophuromys huttereri Verheyen, Colyn & Hulselmans, 1996 (Hutterer-Bürstenhaarmaus/Hutterer’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Dieterlen (2017); Verheyen, Colyn & Hulselmans (1996).

 

            Lophuromys sikapusi (Temminck, 1853) (Braunbauch-Bürstenhaarmaus/Rusty-bellied Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Benin; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Kamerun; Liberia; Nigeria; Sierra Leone; Togo).

·         Literatur: Cassola (2016); Temminck (1853).

 

            Lophuromys dieterleni Verheyen, Hulselmans, Colyn & Hutterer, 1997 (Dieterlen-Bürstenhaarmaus/Dieterlen’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun).

·         Literatur: Kennerley (2016); Verheyen et al. (1997).

 

            Lophuromys eisentrauti Dieterlen, 1978 (Eisentraut-Bürstenhaarmaus/Eisentraut’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun).

·         Literatur: Dieterlen (1978); Hoffmann & Kennerley (2016).

 

            Lophuromys chrysopus Osgood, 1936 (Goldfüßige Bürstenhaarmaus/Ethiopian Forest Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Lavrenchenko (2016); Osgood (1936).

 

            Lophuromys brevicaudus Osgood, 1936 (Kurzschwänzige Bürstenhaarmaus/Short-tailed Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Osgood (1936); Verheyen, Lavrenchenko & Dando (2020).

 

            Lophuromys melanonyx Petter, 1972 (Schwarzkrallen-Bürstenhaarmaus/Black-clawed Brush-furred Rat/Rata de Pelaje de Cepillo Moteado/Rat-hérissé à Griffes Noires):

·         Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Kennerley & Lavrenchenko (2016); Petter (1972).

 

            Lophuromys simensis Osgood, 1936 (Simien-Bürstenhaarmaus/Mount Simien Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Lavrenchenko et al. (2019); Osgood (1936).

 

            Lophuromys kilonzoi Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (Kilonzo-Bürstenhaarmaus/Kilonzo’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Tansania).

·         Literatur: Dando (2019); Verheyen et al. (2007).

 

            Lophuromys aquilus True, 1892 (Massai-Bürstenhaarmaus/Masai Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Tansania).

·         Literatur: True (1892).

 

            Lophuromys verhageni Verheyen, Hulselmans, Dierckx & Verheyen, 2007 (Verhagen-Bürstenhaarmaus/Verhagen’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Tansania).

·         Literatur: Verheyen et al. (2007).

 

            Lophuromys flavopunctatus Thomas, 1888 (Gelbgefleckte Bürstenhaarmaus/Yellow-spotted Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1888).

 

            Lophuromys brunneus Thomas, 1906 (Braune Bürstenhaarmaus/Brown Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Lophuromys chercherensis Lavrenchenko, Verheyen, Verheyen, Hulselmans & Leirs, 2007 (Chercher-Bürstenhaarmaus/Chercher Mountains Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Dando et al. (2020); Lavrenchenko et al. (2007).

 

            Lophuromys menageshae Lavrenchenko, Verheyen, Verheyen, Hulselmans & Leirs, 2007 (Menagesha-Bürstenhaarmaus/Menagesha Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Dando et al. (2019); Lavrenchenko et al. (2007).

 

            Lophuromys pseudosikapusi Lavrenchenko, Verheyen, Verheyen, Hulselmans & Leirs, 2007 (Rostbauch-Bürstenhaarmaus/False Rusty-bellied Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Dando et al. (2018); Lavrenchenko et al. (2007).

 

            Lophuromys cinereus Dieterlen & Gelmroth, 1974 (Graue Bürstenhaarmaus/Grey Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Dieterlen & Gelmroth (1974); Gerrie & Kennerley (2016).

 

            Lophuromys rita Dollman, 1910 (Rita-Bürstenhaarmaus/Rita’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Sambia).

·         Literatur: Dollman (1910).

 

            Lophuromys machangui Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (Bürstenhaarmaus/Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Malawi; Mosambik; Tansania).

·         Literatur: Verheyen et al. (2007); Verheyen, Dando & Kennerley (2019).

 

            Lophuromys sabunii Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (Sabuni-Bürstenhaarmaus/Sabuni’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Tansania).

·         Literatur: Dando, Verheyen & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2007).

 

            Lophuromys makundii Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (Makundi-Bürstenhaarmaus/Makundi’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Tansania).

·         Literatur: Dando, Verheyen & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2007).

 

            Lophuromys dudui Verheyen, Hulselmans, Dierckx & Verheyen, 2002 (Dudu-Bürstenhaarmaus/Dudu’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Verheyen et al. (2002).

 

            Lophuromys laticeps Thomas & Wroughton, 1907 (Kivu-Bürstenhaarmaus/Kivu Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1907).

 

            Lophuromys stanleyi Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Mulungu, Leirs, Corti & Verheyen, 2007 (Stanley-Bürstenhaarmaus/Stanley’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Uganda).

·         Literatur: Dando, Verheyen & Kennerley (2019); Verheyen et al. (2007).

 

            Lophuromys margarettae Heller, 1912 (Margaretta-Bürstenhaarmaus/Margaretta’s Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Uganda).

·         Literatur: Heller (1912).

 

            Lophuromys zena Dollman, 1909 (Zena-Bürstenhaarmaus/Zena Brush-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavopunctatus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia).

·         Literatur: Dollman (1909).

 

 

 

Muridae > Leimacomyinae > Leimacomys

 

 

Leimacomyinae

 

Leimacomys

 

Leimacomys buettneri

 

 

 

            Subfamilia Leimacomyinae Musser & Carleton, 2005 (Unterfamilie Togo-Waldmäuse/Togo Mice/Leimacominos/Leimacomyinés/Leimacomini/溜攀鼠亚科/Леймакоминовые/トーゴマウス亜科):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Leimacomys Matschie, 1893; nominotypische Art Leimacomys büttneri Matschie, 1893. Als Unterfamilie eingeführt und so übernommen. Denys, Bryjová & Bryja (2025) sprechen sich anhand ihrer genetischen und morphologischen Analyen auch für die Einstufung als Unterfamilie aus und positionieren Leimacomyinae als Schwestertaxon von Deomyinae mit einer geschätzten Divergenzzeit von 14-17 Millionen Jahren.

·         Literatur: Denys, Bryjová & Bryja (2025); Matschie (1893); Musser & Carleton (2005).

 

            Genus Leimacomys Matschie, 1893 (Gattung Furchenzahn-Waldmäuse/Groove-toothed Forest Mice):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Leimacomys buettneri Matschie, 1893.

·         Literatur: Matschie (1893).

 

            Leimacomys buettneri Matschie, 1893 (Furchenzahn-Waldmaus/Groove-toothed Forest Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Togo).

·         Literatur: Matschie (1893); Van der Straeten (2016).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae

 

 

 

 

 

 

 

Ammodillini

Gerbillinae

 

 

 

 

 

Gerbillurini

 

 

 

 

Desmodilliscini

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillini

 

 

 

 

 

 

            Subfamilia Gerbillinae J. E. Gray, 1825 (Unterfamilie Rennmäuse/Gerbils and Jirds/Gerbilinos/

Gerbillinés/Gerbillini/沙鼠亚科/Песчанковые/アレチネズミ亜科):

·         110 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Gerbillina beschrieben und von Alston (1876) als Unterfamilie mit der heute dafür typischen Endung umgeformt. Zeitweise war die Gruppe auch als eigene Familie Gerbillidae eingeordnet worden (De Kay, 1842), wird heute aber allgemein als Unterfamilie innerhalb der Muridae eingeordnet (Musser & Carleton, 2005). Nominotypische Gattung Gerbillus Desmarest, 1804; nominotypische Art Gerbillus gerbillus (Olivier, 1800). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026); Cui et al. (2025) und Steppan & Schenk (2017). Der Unterfamilienname Gerbillinae leitet sich von einer Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“ ab, welches vom arabischen Wort yarbū (يربوع) abstammt.

·         Literatur: Alston (1876); Cui et al. (2025); De Kay (1842); Desmarest (1804); Gray (1825); Kostin et al. (2026); Musser & Carleton (2005); Olivier (1800); Steppan & Schenk (2017).

 

            Tribus Ammodillini Pavlinov, 1981 (Gattungsgruppe Somali-Rennmäuse/Somali Gerbils):

·         1 Art in einer Gattung.

·         Literatur: Pavlinov (1981).

 

            Tribus Gerbillurini Pavlinov, 1982 (Gattungsgruppe Nackt- und Haarsohlenrennmäuse/Naked- and Hairy-footed Gerbils):

·         20 Arten in drei Gattungen.

·         Literatur: Pavlinov (1982).

 

            Tribus Desmodilliscini Pavlinov, 1982 (Gattungsgruppe Duprasi-Rennmäuse):

·         2 Arten in zwei Gattungen.

·         Literatur: Pavlinov (1982).

 

            Tribus Gerbillini J. E. Gray, 1825 (Gattungsgruppe Echte Rennmäuse/True Gerbils):

·         87 Arten in acht Gattungen

·         Literatur: Gray (1825).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Ammodillini > Ammodillus

 

 

Ammodillini

 

Ammodillus

 

Ammodillus imbellis

 

 

 

            Tribus Ammodillini Pavlinov, 1981 (Gattungsgruppe Somali-Rennmäuse/Somali Gerbils):

·         1 Art

 

            Genus Ammodillus Thomas, 1904 (Gattung Walos/Walos):

·         1 Art

 

            Ammodillus imbellis (de Winton, 1898) (Somali-Rennmaus/Somali Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Walo.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH? (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt bei Goodar, Somalia.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich beschrieben als Gerbillus imbellis und von Trouessart (1904) übernommen, überführt Thomas (1904) die Art in die neue Gattung Ammodillus.

·         Bestand: Daten defizitär; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Somalia).

·         Literatur: de Winton (1898); Granjon, Gerrie & Kennerley (2017); Thomas (1904); Trouessart (1904).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini

 

 

 

 

 

Tatera

Gerbillurini

 

 

 

 

Desmodillus

 

 

 

Gerbilliscus

 

 

 

 

 

            Tribus Gerbillurini Pavlinov, 1982 (Gattungsgruppe Nackt- und Haarsohlen-Rennmäuse/Naked- and Hairy-footed Gerbils):

·         20 Arten in drei Gattungen.

·         Literatur: Pavlinov (1982).

 

            Genus Tatera Lataste, 1882 (Gattung Indische Nacktsohlenrennmäuse/Indian Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Lataste (1882).

 

            Genus Desmodillus Thomas & Schwann, 1904 (Gattung Kurzschwanzrennmäuse/Short-tailed Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas & Schwann (1904).

 

            Genus Gerbilliscus Thomas, 1897 (Gattung Afrikanische Nackt- und Haarsohlenrennmäuse/Savanna Gerbils):

·         18 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Gerbilliscus boehmi Noack, 1887. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Cui et al. (2025) und Granjon et al. (2012) und Colangelo et al. (2007).

·         Literatur: Colangelo et al. (2007); Cui et al. (2025); Granjon et al. (2012); Noack (1887); Thomas (1897).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini > Tatera

 

 

Tatera

Tatera indica

 

            Genus Tatera Lataste, 1882 (Gattung Indische Nacktsohlenrennmäuse/Indian Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Lataste (1882).

 

            Tatera indica (Hardwicke, 1807) (Indische Nacktsohlenrennmaus/Indian Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südasien (Afghanistan; Indien; Irak; Iran; Kuwait; Nepal; Pakistan; Sri Lanka; Syrien; Türkei).

·         Literatur: Hardwicke (1807); Kryštufek et al. (2017).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini > Desmodillus

 

 

Desmodillus

Desmodillus auricularis

 

            Genus Desmodillus Thomas & Schwann, 1904 (Gattung Kurzschwanzrennmäuse/Short-tailed Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas & Schwann (1904).

 

            Desmodillus auricularis (Smith, 1834) (Kap-Kurzschwanzrennmaus/Cape Short-tailed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Angola; Botswana; Namibia; Südafrika).

·         Literatur: Cassola (2016); Smith (1834).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillurini > Gerbilliscus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus nigricaudus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus robustus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus phillipsi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus vicinus

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus tytonis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus paeba

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus setzeri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus vallinus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus gambianus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus kempi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus giffardi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus guineae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus boehmi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus afer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus brantsii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus inclusus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus leucogaster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbilliscus validus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Gerbilliscus Thomas, 1897 (Gattung Afrikanische Nackt- und Haarsohlenrennmäuse/Savanna Gerbils):

·         18 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Gerbilliscus boehmi Noack, 1887. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Cui et al. (2025) und Granjon et al. (2012) und Colangelo et al. (2007).

·         Literatur: Colangelo et al. (2007); Cui et al. (2025); Granjon et al. (2012); Noack (1887); Thomas (1897).

 

            Gerbilliscus nigricaudus (Peters, 1878) (Schwarzschwanz-Nacktsohlenrennmaus/Black-tailed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Tansania).

·         Literatur: Peters (1878); Schlitter & Granjon (2017).

 

            Gerbilliscus robustus (Cretzschmar, 1830) (Fransenschwanz-Nacktsohlenrennmaus/Fringe-tailed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Zentral- und Ostfrika (Äthiopien; Eritrea; Kenia; Niger; Somalia; Sudan; Südsudan; Tansania; Tschad; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Cretzschmar (1830); Granjon (2016).

 

            Gerbilliscus phillipsi (de Winton, 1898) (Phillips-Nacktsohlenrennmaus/Phillips’ Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia).

·         Literatur: de Winton (1898); Schlitter (2016).

 

            Gerbilliscus vicinus Peters, 1878 (Ostafrikanische Nacktsohlenrennmaus/East African Gerbil):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zeitweise als Synonym von robustus gelistet (Musser & Carleton, 2005), aber genetische Analysen stützen den Artstatus (Cui et al., 2025).

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von robustus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Tansania).

·         Literatur: Musser & Carleton (2005); Peters (1878).

 

            Gerbilliscus tytonis (Bauer & Niethammer, 1960) (Dünen-Haarsohlenrennmaus/Dune Hairy-footed Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Dünen-Zwergrennmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Namibia).

·         Literatur: Bauer & Niethammer (1960); Cassola (2016).

 

            Gerbilliscus paeba (A. Smith, 1836) (Kalahari-Haarsohlenrennmaus/Peaba Hairy-footed Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Paeba-Zwergrennmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Angola; Botswana; Mosambik; Namibia; Simbabwe; Südafrika).

·         Literatur: Cassola (2016); Smith (1836).

 

            Gerbilliscus setzeri (Schlitter, 1973) (Setzer-Haarsohlenrennmaus/Setzer’s Hairy-footed Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Setzer-Zwergrennmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Angola; Namibia).

·         Literatur: Cassola (2016); Schlitter (1973).

 

            Gerbilliscus vallinus (Thomas, 1918) (Pinselschwanz-Haarsohlenrennmaus/Bushy-tailed Hairy-footed Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Pinselschwanz-Zwergrennmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südafrika (Namibia; Südafrika).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1918).

 

            Gerbilliscus giffardi (Wroughton, 1906) (Giffard-Nacktsohlenrennmaus/Giffard’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von kempi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Benin; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Niger).

·         Literatur: Wroughton (1906).

 

            Gerbilliscus guineae Thomas, 1910 (Guinea-Nacktsohlenrennmaus/Guinean Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Westafrika (Benin; Burkina Faso; Elfenbeinküste; Gambia; Ghana; Guinea-Bissau; Mali; Senegal; Sierra Leone; Togo).

·         Literatur: Granjon (2016); Thomas (1910).

 

            Gerbilliscus kempi (Wroughton, 1906) (Kemp-Nacktsohlenrennmaus/Northern Savanna Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: West- und Zentralafrika (Äthiopien; Benin; Burkina Faso; Burundi; DR Kongo; Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Kamerun; Kenia; Mali; Nigeria; Ruanda; Sierra Leone; Sudan; Südsudan; Togo; Tschad; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Granjon (2019); Wroughton (1906).

 

            Gerbilliscus gambianus Thomas, 1910 (Gambia-Nacktsohlenrennmaus/Sahelo-Sudanian Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Westafrika (Gambia; Mali; Niger; Senegal).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas (1910).

 

            Gerbilliscus boehmi (Noack, 1887) (Böhm-Nacktsohlenrennmaus/Boehm’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Angola; Burundi; DR Kongo; Kenia; Malawi; Mosambik; Ruanda; Sambia; Tansania; Uganda)

·         Literatur: Cassola (2016); Noack (1887).

 

            Gerbilliscus afer (J. E. Gray, 1830) (Kap-Nacktsohlenrennmaus/Cape Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südafrika (Südafrika).

·         Literatur: Cassola (2016); Gray (1830).

 

            Gerbilliscus brantsii (Smith, 1836) (Hochland-Nacktsohlenrennmaus/Highveld Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Brants-Nacktsohlenrennmaus, Highveld-Nacktsohlenrennmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südafrika (Angola; Botswana; Lesotho; Mosambik; Namibia; Sambia; Simbabwe; Südafrika; Swasiland).

·         Literatur: Cassola (2016); Smith (1836).

 

            Gerbilliscus inclusus Thomas & Wroughton, 1908 (Gorongosa-Nacktsohlenrennmaus/Gorongosa Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Mosambik; Simbabwe; Tansania)

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas & Wroughton (1908).

 

            Gerbilliscus leucogaster (Peters, 1852) (Weißbauch-Nacktsohlenrennmaus/Bushveld Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Süd- und Zentralafrika (Angola; Botswana; DR Kongo; Kenia; Malawi; Mosambik; Namibia; Sambia; Simbabwe; Südafrika; Swasiland; Tansania; Uganda).

·         Literatur: Cassola (2016); Peters (1852).

 

            Gerbilliscus validus (Bocage, 1890) (Savannen-Nacktsohlenrennmaus/Southern Savanna Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Namib-Nacktsohlenrennmaus

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Süd- und Zentralafrika (Angola; Burundi; DR Kongo; Kenia; Mali; Ruanda; Sambia; Simbabwe; Sudan; Südsudan; Tansania; Uganda).

·         Literatur: Bocage (1890); Schlitter (2016).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Desmodilliscini

 

 

 

 

 

Desmodilliscus

Desmodilliscini

 

 

 

 

Pachyuromys

 

 

 

 

            Tribus Desmodilliscini Pavlinov, 1982 (Gattungsgruppe Duprasi-Rennmäuse):

·         2 Arten in zwei Gattungen.

·         Literatur: Pavlinov (1982).

 

            Genus Desmodilliscus Wettstein, 1916 (Gattung Brauer-Zwergrennmäuse/Pouched Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Wettstein (1916).

 

            Genus Pachyuromys Lataste, 1880 (Gattung Fettschwanz-Rennmäuse/Fat-tailed Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Lataste (1880).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Desmodilliscini > Desmodilliscus

 

 

Desmodilliscus

Desmodilliscus braueri

 

            Genus Desmodilliscus Wettstein, 1916 (Gattung Brauer-Zwergrennmäuse/Pouched Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Wettstein (1916).

 

            Desmodilliscus braueri Wettstein, 1916 (Brauer-Zwergrennmaus/Pouched Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Afrika (Burkina Faso; Kamerun; Mali; Mauretanien; Niger; Nigeria; Senegal; Sudan).

·         Literatur: Granjon (2016); Wettstein (1916).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Desmodilliscini > Pachyuromys

 

 

Pachyuromys

Pachyuromys duprasi

 

            Genus Pachyuromys Lataste, 1880 (Gattung Fettschwanz-Rennmäuse/Fat-tailed Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Lataste (1880).

 

            Pachyuromys duprasi Lataste, 1880 (Fettschwanz-Rennmaus/Fat-tailed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Mauretanien; Tunesien; Westsahara).

·         Literatur: Granjon (2016); Lataste (1880).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini

 

 

 

 

 

 

Taterillus

 

 

 

 

 

 

Gerbillus

 

 

 

 

 

Sekeetamys

 Gerbillini 

 

 

 

 

 

 

Brachiones

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhombomys

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones

 

 

 

 

 

 

 

 

Psammomys

 

 

 

 

 

 

            Tribus Gerbillini J. E. Gray, 1825 (Gattungsgruppe Echte Rennmäuse/True Gerbils):

·         87 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026).

·         Literatur: Gray (1825); Kostin et al. (2026).

 

            Subtribus Taterillina (Gattungsuntergruppe Rennmäuschen/Tateri Gerbils):

·         9 Arten

 

            Genus Taterillus Thomas, 1910 (Gattung Taterillus-Rennmäuschen/Taterils):

·         9 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Taterillus emini (Thomas, 1892). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Alhajeri (2025), Cui et al. (2025), Steppan & Schenk (2017).

·         Literatur: Alhajeri (2025); Cui et al. (2025); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1892, 1910).

 

            Subtribus Gerbillina J. E. Gray, 1825 (Gattungsuntergruppe Niedere Rennmäuse/Lower Gerbils):

·         56 Arten.

·         Literatur: Gray (1825).

 

            Genus Gerbillus Desmarest, 1804 (Gattung Eigentliche Rennmäuse/Typcial Gerbils):

·         55 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026), Piwczyński et al. (2023), Ndiaye et al. (2016), Alhajeri (2018), Abiadh et al. (2010) und Lay (1983), wobei die Position bei einigen Arten aktuell sehr unsicher ist und sie hier teils nur aufgrund grober morphologischer Ähnlichkeiten und geographischer Nähe zu anderen Arten positionisert sind. Der Gattungsname Gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).

·         Literatur: Abiadh et al. (2010); Alhajeri (2018); Desmarest (1804); Kostin et al. (2026); Lay (1983); Ndiaye et al. (2016); Piwczyński et al. (2023).

 

            Genus Sekeetamys Ellerman, 1947 (Gattung Buschschwanz-Rennmäuse/Bushy-tailed Jirds):

·         1 Art.

·         Literatur: Ellerman (1947).

 

            Subtribus Rhombomyina Heptner, 1933 (Gattungsuntergruppe Höhere Rennmäuse/Higher Gerbils):

·         22 Arten.

·         Literatur: Heptner (1933).

 

            Genus Brachiones Thomas, 1925 (Gattung Przewalski-Rennmäuse/Przewalski’s Jirds):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1925).

 

            Genus Rhombomys Wagner, 1841 (Gattung Große Rennmäuse/Great Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Wagner (1841).

 

            Genus Meriones Illiger, 1811 (Gattung Rennratten/Typical Jirds):

·         17 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Darvish (2011).

·         Literatur: Darvish (2011); Illiger (1811).

 

            Genus Psammomys Cretzschmar, 1828 (Gattung Sandratten/Sand Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Cretzschmar (1828).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Taterillus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus congicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus emini

 

 

 

 

Taterillus

 

 

 

 

 

 

Taterillus harringtoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus petteri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus tranieri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus arenarius

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus pygargus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus gracilis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taterillus lacustris

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Taterillus Thomas, 1910 (Gattung Taterillus-Rennmäuschen/Taterils):

·         9 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Taterillus emini (Thomas, 1892). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Alhajeri (2025), Cui et al. (2025), Steppan & Schenk (2017).

·         Literatur: Alhajeri (2025); Cui et al. (2025); Steppan & Schenk (2017); Thomas (1892, 1910).

 

            Taterillus congicus Thomas, 1915 (Kongo-Rennmäuschen/Congo Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Kongo-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Kamerun; Tschad; Sudan; Südsudan; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Granjon (2016); Thomas (1915).

 

            Taterillus emini (Thomas, 1892) (Emin-Rennmäuschen/Emin’s Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Emin-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ost- und Zentralafrika (Äthiopien; DR Kongo; Kenia; Sudan; Südsudan; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Granjon (2016); Thomas (1892).

 

            Taterillus harringtoni (Thomas, 1906) (Harrington-Rennmäuschen/Harrington’s Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Harrington-Taterillus.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von emini geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ost- und Zentralafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Sudan; Südsudan; Tansanie; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Taterillus petteri Gautun, Tranier & Sicard, 1985 (Petter-Rennmäuschen/Petter’s Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Petter-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Westafrika (Burkina Faso; Mali; Niger).

·         Literatur: Cassola (2016); Gautun, Tranier & Sicard (1985).

 

            Taterillus tranieri Dobigny, Granjon, Aniskin, Ba & Volobouev, 2003 (Tranier-Rennmäuschen/Tranier’s Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Tranier-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Mali; Mauretanien).

·         Literatur: Dobigny et al. (2003); Granjon (2017).

 

            Taterillus arenarius Robbins, 1974 (Mauretanien-Rennmäuschen/Robbins’ Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Mauretanien-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Mauretanien; möglicherweise auch Mali und Niger).

·         Literatur: Granjon (2016); Robbins (1974).

 

            Taterillus pygargus (F. Cuvier, 1838) (Senegal-Rennmäuschen/Senegal Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Senegal-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Westafrika (Gambia; Niger; Senegal).

·         Literatur: Cuvier (1838); Granjon (2016).

 

            Taterillus gracilis (Thomas, 1892) (Schlankes Rennmäuschen/Gracile Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Schlanker Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: West- und Zentralafrika (Benin; Burkina Faso; Elfenbeinküste; Gambia; Ghana; Mali; Niger; Nigeria; Senegal; Togo; Tschad).

·         Literatur: Granjon (2016); Thomas (1892).

 

            Taterillus lacustris (Thomas & Wroughton, 1907) (Tschadsee-Rennmäuschen/Lake Chad Tateril):

·         Alternative Bezeichnung: Tschadsee-Taterillus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun; Niger; Nigeria).

·         Literatur: Cassola (2017); Thomas & Wroughton (1907).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Gerbillus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus haarwoodi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus percivali

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus pusillus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus peeli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus poecilops

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus henleyi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus syrticus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus vivax

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus amoenus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus grobbeni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus garamantis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus mesopotamiae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus famulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus nanus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus muriculus

Gerbillus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus principulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus brockmani

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus juliani

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus watersi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus rupicola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus jamesi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus campestris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus maghrebi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus dasyurus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus simoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus zakariai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus lowei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus bottai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus stigmonyx

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus mackilligini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus somalicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus mauritaniae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus nancillus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus gerbillus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus cheesmani

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus aquilus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus gleadowi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus andersoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus nigeriae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus rosalinda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus agag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus cosensi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus latastei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus hesperinus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus hoogstraali

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus occiduus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus tarabuli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus floweri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus burtoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus perpallidus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus dongolanus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus pyramidum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus pulvinatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus acticola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerbillus dunni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Gerbillus Desmarest, 1804 (Gattung Eigentliche Rennmäuse/Typical Gerbils):

·         55 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Kostin et al. (2026), Piwczyński et al. (2023), Ndiaye et al. (2016), Alhajeri (2018), Abiadh et al. (2010) und Lay (1983), wobei die Position bei einigen Arten aktuell sehr unsicher ist und sie hier teils nur aufgrund grober morphologischer Ähnlichkeiten und geographischer Nähe zu anderen Arten positionisert sind. Der Gattungsname Gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).

·         Literatur: Abiadh et al. (2010); Alhajeri (2018); Desmarest (1804); Kostin et al. (2026); Lay (1983); Ndiaye et al. (2016); Piwczyński et al. (2023).

 

            Subgenus Pusillus Kostin, Martynow, Cherepanova, Yihune, Wale, Pavlíčkova, Bryja & Lavrenchenko, 2026 (Untergattungattung Winzige Rennmäuse/Least Gerbils):

·         3 Arten.

·         Literatur: Kostin et al. (2026).

 

            Gerbillus harwoodi (Thomas, 1901) (Harwood-Rennmaus/Harwood’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Tansania).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1901).

 

            Gerbillus percivali (Dollman, 1914) (Percival-Rennmaus/Percival’s Gerbil):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 73-78 mm; Schwanzlänge 106-113 mm; Hinterfußlänge 19-20 mm; Ohrlänge 10-11 mm; Gewicht ca. 14 g.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia).

·         Literatur: Dollman (1914); Gerrie & Kennerley (2016).

 

            Gerbillus pusillus Peters, 1878 (Winzige Rennmaus/Least Gerbil):

·         Alternative Bezeichnung: Ostafrikanische Zwergrennmaus.

·         Syntypen/Terra typica: ZMB? (Zoologisches Museum Berlin), gesammelt bei Ndi (Taita) und Kitui (Ukamba), Kenia.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Gelegentlich wurde die Art in der Vergangenheit auch in die Gattung Dipodillus gestellt (Allen, 1939). Das aus dem Latein stammende Artepitheton pusillus bedeutet „winzig“ und bezieht sich auf die verhältnismäßig geringe Körpergröße.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 65-77 mm; Schwanzlänge 110-115 mm; Hinterfußlänge ca. 21 mm; Ohrlänge ca. 9 mm.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbeitung: Ostafrika (Äthiopien; Kenia; Somalia; Sudan; Tansania).

·         Literatur: Allen (1939); Granjon (2019); Peters (1878).

 

            Subgenus Microdillus Thomas, 1910 (Untergattungattung Somali-Zwergrennmäuse/Somali Pygmy Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Gerbillus peeli (de Winton, 1898) (Somali-Zwergrennmaus/Somali Pygmy Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Somalia).

·         Literatur: de Winton (1898); Schlitter (2019).

 

            Subgenus Hendecapleura Lataste, 1882 (Untergattung Arabische Rennmäuse/Arabian Gerbils):

·         15 Arten.

·         Literatur: Lataste (1882).

 

            Gerbillus poecilops Yerbury & Thomas, 1895 (Große Aden-Rennmaus/Large Aden Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Jemen; Saudi-Arabien).

·         Literatur: Cassola (2017); Yerbury & Thomas (1895).

 

            Gerbillus henleyi (de Winton, 1903) (Henley-Rennmaus/Henley’s Pygmy Gerbil):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1903.8.1.34 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 23. Februar 1903 von Francis R. Henley und Nathaniel Charles Rothschild bei Zahig, Wadi Natron, Ägypten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Dipodillus henleyi beschrieben und später in die Gattung Gerbillus überführt (Ellerman, 1947). Die Art ist nach dem britischen Adligen und Sammler Francis Robert Henley benannt, der auch beim Fund des Typusexemplares beteiligt war.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Burkina Faso; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Senegal; Sudan; Tschad; Tunesien), Vorderasien (Israel; Jemen; Jordanien; Oman; Palästina; Saudi-Arabien)

·         Literatur: de Winton (1903); Ellerman, 1947; Granjon (2016).

 

            Gerbillus syrticus Misonne, 1974 (Sandrennmaus/Sand Gerbil):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von henleyi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Libyen).

·         Literatur: Misonne (1974).

 

            Gerbillus vivax (Thomas, 1902 (Fezzan-Rennmaus/Vivacious Gerbil):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von nanus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Libyen).

·         Literatur: Thomas (1902).

 

            Gerbillus amoenus (de Winton, 1902) (Giza-Rennmaus/Pleasant Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Niger; Tschad; Tunesien; Westsahara).

·         Literatur: de Winton (1902); Granjon (2016); Younes, Khalifa & Ghazy (2016).

 

            Gerbillus grobbeni Klaptocz, 1909 (Grobben-Rennmaus/Grobben’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Libyen).

·         Literatur: Gerrie, Kennerley & Granjon (2017); Klaptocz (1909).

 

            Gerbillus garamantis Lataste, 1881 (Algerische Rennmaus/Algerian Gerbil):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von nanus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Algerien).

·         Literatur: Lataste (1881).

 

            Gerbillus mesopotamiae Harrison, 1956 (Mesopotamische Rennmaus/Harrison’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Vorderasien (Irak; Iran; Syrien).

·         Literatur: Harrison (1956); Kock & Amori (2016).

 

            Gerbillus famulus Yerbury & Thomas, 1895 (Schwarzquasten-Rennmaus/Black-tufted Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Jemen).

·         Literatur: Cassola (2017); Yerbury & Thomas (1895).

 

            Gerbillus nanus Blanford, 1875 (Belutschistan-Rennmaus/Balochistan Gerbil):

·         Syntypen/Terra typica: ZSI 3060 (Zoologische Forschungseinrichtung von Indien Kalkutta), gesammelt 1872 von William Thomas Blanford bei Gedrosia, westlich von Gwadar, Belutschistan, Pakistan.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Das aus dem Latein stammende Artepitheton nanus bedeutet „Zwerg“ und bezieht sich auf die verhältnismäßig geringe Körpergröße.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Vorderasien (Afghanistan; Indien; Irak; Iran; Jemen; Oman; Pakistan; Saudi-Arabien; Vereinigte Arabische Emirate).

·         Literatur: Blanford (1875); Shenbrot (2016).

 

            Gerbillus muriculus (Thomas & Hinton, 1923) (Darfur-Rennmaus/Barfur Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas & Hinton (1923).

 

            Gerbillus principulus (Thomas & Hinton, 1923) (Jebel-Meidob-Rennmaus/Principal Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas & Hinton (1923).

 

            Gerbillus brockmani (Thomas, 1910) (Brockman-Rennmaus/Brockman’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Somalia).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas (1910).

 

            Gerbillus juliani (St. Leger, 1935) (Julian-Rennmaus/Julian’s Gerbil):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 53-70 mm; Schwanzlänge 85-110 mm; Hinterfußlänge 18-21 mm; Ohrlänge 7-10 mm.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Somalia).

·         Literatur: St. Leger (1935); Schlitter (2017).

 

            Gerbillus watersi de Winton, 1901 (Waters-Rennmaus/Waters’ Gerbil):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 70-96 mm; Schwanzlänge 90-125 mm; Hinterfußlänge 18-23 mm; Ohrlänge 10-13 mm; Gewicht 14-20 g.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Sudan).

·         Literatur: de Winton (1901); Granjon (2016).

 

            Subgenus Dipodillus Lataste, 1881 (Untergattung Kurzschwanzrennmäuse/Short-tailed Gerbils):

·         12 Arten.

·         Synonyme: Petteromys Pavlinov, 1982.

·         Literatur: Lataste (1881).

 

            Gerbillus rupicola (Granjon, Aniskin, Volobouev & Sicard, 2002) (Felsen-Rennmaus/Rupicolous Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Mali).

·         Literatur: Granjon (2017); Granjon et al. (2002).

 

            Gerbillus jamesi (Harrison, 1967) (James-Rennmaus/James’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Tunesien).

·         Literatur: Gerrie, Granjon & Kennerley (2017); Harrison (1967).

 

            Gerbillus campestris (Loche, 1867) (Nordafrikanische Rennmaus/North African Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Niger; Sudan; Tunesien).

·         Literatur: Granjon (2016); Loche (1867); Younes, Khalifa & Ghazy (2016).

 

            Gerbillus maghrebi (Schlitter & Setzer, 1972) (Große Kurzschwanzrennmaus/Greater Short-tailed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Marokko).

·         Literatur: Cassola (2022); Schitter & Setzer (1972).

 

            Gerbillus dasyurus (Wagner, 1842) (Wagner-Rennmaus/Wagner’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Vorderasien (Ägypten; Bahrain; Irak; Israel; Jemen; Jordanien; Kuwait; Libanon; Oman; Saudi-Arabien; Syrien; Türkei; Vereinigte Arabische Emirate).

·         Literatur: Amori et al. (2021); Wagner (1842).

 

            Gerbillus simoni (Lataste, 1881) (Kleine Kurzschwanzrennmaus/Lesser Short-tailed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Tunesien).

·         Literatur: Granjon (2016); Lataste (1881).

 

            Gerbillus zakariai Cockrum, Vaughn & Vaughn, 1976 (Kerkanna-Rennmaus/Kerkennah Islands Gerbil):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von simoni geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Tunesien: Insel Kerkenna).

·         Literatur: Cockrum, Vaughn & Vaughn (1976).

 

            Gerbillus lowei (Thomas & Hinton, 1923) (Lowe-Rennmaus/Lowe’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Sudan).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas & Hinton (1923).

 

            Gerbillus bottai (Lataste, 1882) (Botta-Rennmaus/Botta’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Granjon (2017); Lataste (1882).

 

            Gerbillus stigmonyx (Heuglin, 1877) (Khartum-Rennmaus/Khartoum Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Granjon (2017); Heuglin (1877).

 

            Gerbillus mackilligini (Thomas, 1904) (Mackilligin-Rennmaus/Mackilligin’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Ägypten; Sudan).

·         Literatur: Schlitter et al. (2021); Thomas (1904).

 

            Gerbillus somalicus (Thomas, 1910) (Somalische Rennmaus/Somalian Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Dschibuti; Somalia).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas (1901).

 

            Subgenus Monodia Heim de Balsac, 1943 (Untergattung Mauretanische Rennmäuse/Mauritian Gerbils):

·         2 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Gerbillus (Monodia) mauritaniae Heim de Balsac, 1943.

·         Literatur: Heim de Balsac (1943).

 

            Gerbillus mauritaniae (Heim de Balsac, 1943) (Mauretanische Rennmaus/Mauritian Gerbil):

·         Holotypus/Terra typica: MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), adultes Männchen, gesammelt südlcih Archane Titarek, Aouker-Region, Mauretanien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Monodia mauritaniae beschrieben, aber später in die Gattung Gerbillus überführt (Corbet & Hill, 1980).

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von nancillus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Corbet & Hill (1980); Heim de Balsac (1943).

 

            Gerbillus nancillus Thomas & Hinton, 1923 (Sudan-Rennmaus/Sudan Gerbil):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1923.1.1.169 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 6. Februar 1922 nördlich von El Fasher, Darfur-Ebene, Sudan.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Das Artepitheton nancillus ist eine künstliche Verkleinerungsform vom lateinischen nanus und bedeutet „Zwerglein“, was sich auf die verhältnismäßig geringe Körpergröße bezieht.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Mali; Niger; Senegal; Sudan).

·         Literatur: Granjon & Kennerley (2017); Thomas & Hinton (1923).

 

            Subgenus Gerbillus Desmarest, 1804 (Untergattung Gemeine Rennmäuse/Common Gerbils):

·         22 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Ndiaye et al. (2016), Alhajeri (2018). Der Gattungsname Gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).

·         Literatur: Alhajeri (2018); Desmarest (1804); Ndiaye et al. (2016).

 

            Gerbillus cheesmani Thomas, 1919 (Cheesman-Rennmaus/Cheesman’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Vorderasien (Irak; Iran; Jemen; Jordanien; Kuwait; Oman; Saudi-Arabien; Syrien; Vereinigte Arabische Emirate).

·         Literatur: Shenbrot & Amr (2016); Thomas (1919).

 

            Gerbillus aquilus Schlitter & Setzer, 1972 (Dunkle Rennmaus/Swarthy Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Afghanistan; Iran; Pakistan).

·         Literatur: Molur (2016); Schlitter & Setzer (1972).

 

            Gerbillus gleadowi Murray, 1886 (Indische Haarfuß-Rennmaus/Indian Hairy-footed Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südasien (Indien; Pakistan).

·         Literatur: Molur (2016); Murray (1886).

 

            Gerbillus gerbillus (Olivier, 1800) (Kleine Ägyptische Rennmaus/Lesser Egyptian Gerbil):

·         Holotypus/Terra typica: MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt in der Giza-Provinz, Ägypten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Dipus gerbillus beschrieben, wurde die Art zunächst in die Gattung Meriones überführt (Illiger, 1815), bevor schließlich die Einordnung in Gerbillus stattfand (Trouessart, 1897). Das Artepitheton gerbillus ist die Verkleinerungsform von gerbo für „Springmaus“, abgeleitet vom arabischen Wort yarbū (يربوع).

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Sudan; Tschad; Tunesien; Westsahara), Vorderasien (Israel; Jordanien; möglicherweise auch Palästina).

·         Literatur: Granjon (2016); Illiger (1815); Olivier (1800); Trouessart (1897).

 

            Gerbillus andersoni de Winton, 1902 (Anderson-Rennmaus/Anderson’s Gerbil):

·         Unterarten:

1. Gerbillus andersoni andersoni de Winton, 1902 (Ägyptische Anderson-Rennmaus/Egytian Anderson’s Gerbil).

2. Gerbillus andersoni allenbyi Thomas, 1918 (Allenby-Rennmaus/Allenby’s Gerbil).

3. Gerbillus andersoni bonhotei Thomas, 1919 (Bonhote-Rennmaus/Bonhote’s Gerbil).

4. Gerbillus andersoni inflatus (Aufgeblasene Rennmaus/Inflated Gerbil)

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Israel; Jordanien; Libyen; Tunesien).

·         Literatur: de Winton (1902); Granjon (2016); Younes, Khalifa & Ghazy (2016).

 

            Gerbillus nigeriae Thomas & Hinton, 1920 (Nigeria-Rennmaus/Nigerian Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: West- und Zentralafrika (Burkina Faso; Mali; Mauritanien; Niger; Nigeria; Senegal; Tschad).

·         Literatur: Granjon (2016); Thomas & Hinton (1920).

 

            Gerbillus agag Thomas, 1903 (Agag-Rennmaus/Agag Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas (1903).

 

            Gerbillus cosensi Dollman, 1914 (Cosens-Rennmaus/Cosens’ Gerbil):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-135 mm; Schwanzlänge 100-143 mm; Hinterfußlänge 25-30 mm; Ohrlänge 13-20 mm; Gewicht 30-34 g.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Uganda)

·         Literatur: Dollman (1914); Gerrie & Kennerley (2016).

 

            Gerbillus rosalinda St. Leger, 1929 (Rosalinda-Rennmaus/Rosalinda Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Somalia; Sudan).

·         Literatur: Granjon (2016); St. Leger (1929).

 

            Gerbillus latastei Thomas & Trouessart, 1903 (Lataste-Rennmaus/Lataste’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Algerien; Libyen; Tunesien).

·         Literatur: Cassola (2019); Thomas & Trouessart (1903).

 

            Gerbillus hesperinus Cabrera, 1936 (Nordmarokkanische Rennmaus/Western Gerbil):

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Nordafrika (Marokko).

·         Literatur: Aulagnier (2019); Cabrera (1936).

 

            Gerbillus hoogstraali Lay, 1975 (Hoogstraal-Rennmaus/Hoogstraal’s Gerbil):

·         Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Marokko).

·         Literatur: Aulagnier & Kennerley (2018); Lay (1975).

 

            Gerbillus occiduus Lay, 1975 (Westliche Rennmaus/Occidental Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Marokko; Westsahara).

·         Literatur: Kennerley & Granjon (2017); Lay (1975).

 

            Gerbillus tarabuli Thomas, 1902 (Tarabul-Rennmaus/Tarabul’s Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nord- und Westafrika (Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Mauretanien; Niger; Senegal; Tschad; Tunesien).

·         Literatur: Granjon (2016); Thomas (1902).

 

            Gerbillus floweri Thomas, 1919 (Flower-Rennmaus/Flower’s Gerbil):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1919.5.7.4. (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 24. Dezember 1918 von Stanley Smyth Flower südlich von El Arish, Sinai, Ägypten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Gerbillus beschrieben und so anerkannt. Die Art ist nach dem englischen Offizier und Zoologen Stanley Smyth Flower benannt, der auch das Typusexemplar fand.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten).

·         Literatur: Schlitter (2022); Thomas (1919).

 

            Gerbillus burtoni F. Cuvier, 1838 (Burton-Rennmaus/Burton’s Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Cuvier (1838); Granjon (2017).

 

            Gerbillus perpallidus Setzer, 1958 (Helle Rennmaus/Pale Gerbil):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 95-117 mm; Schwanzlänge 128-150 mm; Hinterfußlänge 32-36 mm; Ohrlänge 14-18 mm; Gewicht 26-48 g.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten).

·         Literatur: Schlitter (2022); Setzer (1958).

 

            Gerbillus dongolanus (Heuglin, 1877) (Dongola-Rennmaus/Dongola Gerbil):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von pyramidum geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Sudan).

·         Literatur: Heuglin (1877).

 

            Gerbillus pyramidum Geoffroy, 1825 (Große Ägyptische Rennmaus/Greater Egyptian Gerbil):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 102-135 mm; Schwanzlänge 128-180 mm; Hinterfußlänge 30-39 mm; Ohrlänge 14-20 mm; Gewicht 37-67 g.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Mali; Mauretanien; Niger; Sudan).

·         Literatur: Aulagnier & Granjon (2016); Geoffroy (1825).

 

            Gerbillus pulvinatus Rhoads, 1896 (Dschibuti-Rennmaus/Cushioned Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Dschibuti; Kenia).

·         Literatur: Rhoads (1896); Schlitter (2016).

 

            Gerbillus acticola Thomas, 1918 (Berbera-Rennmaus/Berbera Gerbil):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Somalia).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas (1918).

 

            Gerbillus dunni Thomas, 1904 (Somalia-Rennmaus/Somalia Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien; Dschibuti; Eritrea; Somalia).

·         Literatur: Cassola (2016); Thomas (1904).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Sekeetamys

 

 

Sekeetamys

Sekeetamys calurus

 

            Genus Sekeetamys Ellerman, 1947 (Gattung Buschschwanz-Rennmäuse/Bushy-tailed Jirds):

·         1 Art.

·         Literatur: Ellerman (1947).

 

            Sekeetamys calurus (Thomas, 1892) (Buschschwanz-Rennmaus/Bushy-tailed Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Sudan), Vorderasien (Israel; Jordanien; Saudi-Arabien).

·         Literatur: Schlitter et al. (2016); Thomas (1892).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Brachiones

 

 

Brachiones

Brachiones przewalskii

 

            Genus Brachiones Thomas, 1925 (Gattung Przewalski-Rennmäuse/Przewalski’s Jirds):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1925).

 

            Brachiones przewalskii (Büchner, 1889) (Przewalski-Rennmaus/Przewalski’s Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (China: Gansu, Innere Mongolei, Xinjiang).

·         Literatur: Smith & Johnston (2016); Thomas (1925).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Rhombomys

 

 

Rhombomys

Rhombomys opimus

 

            Genus Rhombomys Wagner, 1841 (Gattung Große Rennmäuse/Great Gerbils):

·         1 Art.

·         Literatur: Wagner (1841).

 

            Rhombomys opimus (Lichtenstein, 1823) (Große Rennmaus/Great Gerbil):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Süd- und Zentralasien (Afghanistan; China; Iran; Kasachstan; Kirgistan; Mongolei; Pakistan; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan).

·         Literatur: Lichtenstein (1823); Shar & Lkhagvasuren & Molur (2016).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Meriones

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones tamariscinus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones persicus

 

 

 

 

 

 

Meriones

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones grandis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones shawi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones unguiculatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones chengi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones dahli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones meridianus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones sacramenti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones arimalius

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones libycus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones crassus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones rex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones zarudnyi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones hurrianae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones tristrami

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meriones vinogradovi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Meriones Illiger, 1811 (Gattung Rennratten/Typical Jirds):

·         17 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Darvish (2011).

·         Literatur: Darvish (2011); Illiger (1811).

 

            Meriones tamariscinus (Pallas, 1773) (Tamarisken-Wüstenrennmaus/Tamarisk Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (China; Kasachstan; Kirgisistan; Mongolei; Russland; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan).

·         Literatur: Pallas (1773); Tsytsulina, Formozov & Sheftel (2016).

 

            Meriones persicus (Blanford, 1875) (Persische Wüstenrennmaus/Persian Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Afghanistan; Armenien; Aserbaidschan; Irak; Iran; Pakistan; Türkei; Turkmenistan).

·         Literatur: Blanford (1875); Molur & Sozen (2016).

 

            Meriones grandis Cabrera, 1907 (Große Wüstenrennmaus/Moroccan Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Marokko).

·         Literatur: Cabrera (1907); Cassola (2016).

 

            Meriones shawi (Duvernoy, 1842) (Shaw-Wüstenrennmaus/Shaw’s Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Tunesien).

·         Literatur: Duvernoy (1842); Granjon (2016).

 

            Meriones unguiculatus (Milne-Edwards, 1867) (Mongolische Wüstenrennmaus/Mongolian Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (China; Mongolei; Russland).

·         Literatur: Batsaikhan & Tsytsulina (2016); Milne-Edwards (1867).

 

            Meriones chengi Wang, 1964 (Cheng-Wüstenrennmaus/Cheng’s Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (China: Xinjiang).

·         Literatur: Smith & Johnston (2016); Wang (1964).

 

            Meriones dahli Shidlovsky, 1962 (Dahl-Wüstenrennmaus/Dahl’s Jird):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht; Population abnehmend; ca. 1.600-2.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Vorderasien (Türkei; möglicherweise auch Aserbaidschan; in Armenien wahrscheinlich ausgestorben).

·         Literatur: Dando (2021); Shidlovsky (1962).

 

            Meriones meridianus (Pallas, 1773) (Mittag-Wüstenrennmaus/Midday Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (Afghanistan; China; Iran; Kasachstan; Kirgisistan; Mongolei; Russland; Tadschikistan; Turkmenistan; Usbekistan).

·         Literatur: Batsaikhan et al. (2016); Pallas (1773).

 

            Meriones sacramenti Thomas, 1922 (Negev-Wüstenrennmaus/Buxton’s Jird):

·         Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Ägypten; Israel; Palästina).

·         Literatur: Dando (2021); Thomas (1922)

 

            Meriones arimalius Cheesman & Hinton, 1924 (Arabische Wüstenrennmaus/Arabian Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitungsgebiet: Vorderasien (Oman; Saudi-Arabien).

·         Literatur: Cassola (2016); Cheesman & Hinton (1924).

 

            Meriones libycus Lichtenstein, 1823 (Libysche Wüstenrennmaus/Libyan Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Mauretanien; Tunesien; Westsahara), Vorderasien (Afghanistan; Aserbaidschan; China; Irak; Iran; Jordanien; Kasachstan; Kuwait; Pakistan; Katar; Saudi-Arabien; Syrien; Tadschikistan; Türkei; Turkmenistan; Usbekistan)..

·         Literatur: Granjon (2016); Lichtenstein (1823).

 

            Meriones crassus Sundevall, 1842 (Sundevall-Wüstenrennmaus/Sundevall’s Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Mali; Marokko; Niger; Sudan; Tunesien; Westsahara); Vorderasien (Afghanistan; Bahrain; Irak; Iran; Israel; Jordanien; Kuwait; Oman; Pakistan; Saudi-Arabien; Syrien; Türkei; Vereinigte Arabische Emirate).

·         Literatur: Granjon (2016); Sundevall (1842).

 

            Meriones rex Yerbury & Thomas, 1895 (Königs-Wüstenrennmaus/King Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Jemen; Saudi-Arabien).

·         Literatur: Cassola (2016); Yerbury & Thomas (1895).

 

            Meriones zarudnyi Heptner, 1937 (Afghanische Wüstenrennmaus/Zarudny’s Jird):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (Afghanistan; Iran; Turkmenistan).

·         Literatur: Heptner (1937); Kennerley (2017).

 

            Meriones hurrianae Jordon, 1867 (Indische Wüstenrennmaus/Indian Desert Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südasien (Indien; Iran; Pakistan).

·         Literatur: Chakraborty, Nameer & Molur (2016); Jordon (1867).

 

            Meriones tristrami Thomas, 1892 (Tristram-Wüstenrennmaus/Tristram’s Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Vorderasien (Armenien; Aserbaidschan; Georgien; Irak; Iran; Israel; Jordanien; Libanon; Syrien; Türkei; möglicherweise auch auf der griechischen Insel Kos).

·         Literatur: Sozen et al. (2021); Thomas (1892).

 

            Meriones vinogradovi Heptner, 1931 (Winogradow-Wüstenrennmaus/Vinogradov’s Jird):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Armenien; Aserbaidschan; Iran; Syrien; Türkei).

·         Literatur: Heptner (1931); Kryštufek, Yigit & Amori (2016).

 

 

 

Muridae > Gerbillinae > Gerbillini > Psammomys

 

 

 

 

 

Psammomys obesus

Psammomys

 

 

 

Psammomys vexillaris

 

 

 

            Genus Psammomys Cretzschmar, 1828 (Gattung Sandratten/Sand Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Cretzschmar (1828).

 

            Psammomys obesus Cretzschmar, 1828 (Fette Sandratte/Fat Sand Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Nordafrika (Ägypten; Algerien; Libyen; Marokko; Mauretanien; Sudan; Tunesien), Vorderasien (Israel; Jordanien; Palästina; Saudi-Arabien; Syrien).

·         Literatur: Cretzschmar (1828); Granjon (2016).

 

            Psammomys vexillaris Thomas, 1925 (Schlanke Sandratte/Thin Sand Rat):

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Nordafrika (Algerien; Libyen; Tunesien).

·         Literatur: Granjon (2017); Thomas (1925).

 

 

 

Muridae > Murinae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hapalomyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Phloeomyini

 Murinae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hydromyini

 

 

 

 

 

 

 

Chiropodomyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pithecheirini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rattini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Micromyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernayini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Millardini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vandeleurini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arvicanthini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Otomyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemurini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Malacomyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Murini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Subfamilia Murinae Illiger, 1811 (Unterfamilie Altweltmäuse/Old World Mice and Rats):

·         756 Arten, davon 18 ausgestorben

·         Literatur: Illiger (1811).

 

            Tribus Hapalomyini Fabre, Hautier & Douzery, 2015 (Gattungsgruppe Seidenratten/Marmoset Rats/Hapalomyinos/

Hapalomyinés/Hapalomyini/狨鼠族/Мартышковые крысы/ハパロミス族):

·         3 Arten in einer Gattung.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Hapalomys Blyth, 1859; nominotypische Art Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Nach aktuellem Stand umfassen die Seidenratten mit Hapalomys nur eine einzige Gattung. Der Tribusname Hapalomyini leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Literatur: Blyth (1859); Fabre, Hautier & Douzery (2015).

 

            Tribus Phloeomyini Peters, 1866 (Gattungsgruppe Borkenratten/Cloud Rats/Phloeomyinos/

Phloeomyinés/Phloeomyini/云鼠族/Облачные крысы/クモネズミ族):

·         18 Arten in fünf Gattungen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Phloeomys Waterhouse, 1839; nominotypische Art Phloeomys cumingi (Waterhouse, 1839). Ursprünglich als Phloeomyes beschrieben, wurde der Name von Tullberg (1899) an die typische Tribusform angepasst. Teils wurde die Gruppe auch als Unterfamilie Phloeomyinae geführt (Alston, 1876). Der Tribusname Phloeomyini leitet sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Literatur: Alston (1876); Peters (1866); Tullberg (1899); Waterhouse (1839).

 

            Tribus Hydromyini J. E. Gray, 1825 (Gattungsgruppe Australische Mäuse und Schwimmratten/Australasian Mice):

·         209 Arten, davon 15 ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hydromina beschrieben. Nominotypische Gattung Hydromys É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804, nominotypische Art Hydromys chrysogaster É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804.

·         Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804); Gray (1825).

 

            Tribus Chiropodomyini Fabre, Hautier & Douzery, 2015 (Gattungsgruppe Indomalaiische Baummäuse/Sunda Tree Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Fabre, Hautier & Douzery (2015).

 

            Tribus Pithecheirini Fabre, Hautier & Douzery, 2015 (Gattungsgruppe Affenfußratten/Monkey-footed Tree Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Fabre, Hautier & Douzery (2015).

 

            Tribus Rattini Burnett, 1830 (Gattungsgruppe Echte Ratten/True Rats):

·         209 Arten, davon drei ausgestorben.

·         Literatur: Burnett (1830).

 

            Tribus Micromyini Pagès, Fabre, Chaval, Mortelliti, Nicolas, Wells, Michaux & Lazzari, 2016 (Gattungsgruppe Paläarktische Zwergmäuse/Palaearctic Harvest Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Pagès et al. (2016).

 

            Tribus Vernayini Liu, Zhao, Liu & Chen in Liu, Zhao, Wang, Fu, Wang, Liu & Chen, 2025 (Gattungsgruppe Asiatische Klettermäuse/Asian Climbing Mice):

·         4 Arten.

·         Literatur: Liu et al. (2025).

 

            Tribus Millardini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Indische Mäuse und Ratten/Asian Soft-furred Rats):

·         8 Arten

 

            Tribus Vandeleurini Pagès, Fabre, Chaval, Mortelliti, Nicolas, Wells, Michaux & Lazzari, 2016 (Gattungsgruppe Langschwanzklettermäuse/Long-tailed Climbing Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Pagès et al. (2016).

 

            Tribus Arvicanthini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Buschratten/Grass Rats):

·         101 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Tribus Otomyini Thomas, 1897 (Gattungsgruppe Lamellenzahnratten/Vlei Rats):

·         32 Arten.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Tribus Apodemini Denys, Lecompte, Dubois & Taylor, 2017 (Gattungsgruppe Paläarktische Waldmäuse/Old World Field Mice):

·         31 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Tribus Malacomyini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Afrikanische Sumpfratten/African Swamp Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Tribus Murini Illiger, 1811 (Gattungsgruppe Echte Mäuse/True Mice):

·         50 Arten.

·         Literatur: Illiger (1811).

 

            Tribus Praomyini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Afrikanische Mäuse und Ratten/African Mice and Rats):

·         70 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hapalomyini

 

 

Hapalomyini

Hapalomys

 

            Tribus Hapalomyini Fabre, Hautier & Douzery, 2015 (Gattungsgruppe Seidenratten/Marmoset Rats/Hapalomyinos/

Hapalomyinés/Hapalomyini/狨鼠/Мартышковые крысы/ハパロミス族):

·         3 Arten in einer Gattung.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Hapalomys Blyth, 1859; nominotypische Art Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Nach aktuellem Stand umfassen die Seidenratten mit Hapalomys nur eine einzige Gattung. Der Tribusname Hapalomyini leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Literatur: Blyth (1859); Fabre, Hautier & Douzery (2015).

 

            Genus Hapalomys Blyth, 1859 (Gattung Asiatische Seidenratten/Asian Marmoset Rats/Ratas de öps Rastrojos/

Hapalomys/Ratti di Foresta/狨鼠属/Камышовые крысы/ハラロミスマウス属):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Der Stammbaum orieintiert sich an den Ergebnissen von Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017). Neben den drei rezenten Arten der Gattung sind mit Hapalomys angustidens Zheng, 1993, Hapalomys eurycidens Zheng, 1993, Hapalomys gracilis Zheng, 1993 und Hapalomys khaorupchangi Chaimanee, 1998 (Holotypus/Terra typica: DMR TF 4832 (Abteilung für Bodenschätze Bangkok), gesammelt in der Khao-Rupchang-Höhle, Songkla-Provinz, Thailand. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben. Das Artepitheton khaorupchangi leitet von der Khao-Rupchang-Höhle ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch vier fossile Arten bekannt. Der Gattungsname Hapalomys leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Literatur: Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017); Blyth (1859); Chaimanee (1998); Zheng (1993).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hapalomyini > Hapalomys

 

 

 

 

 

 

Hapalomys longicaudatus

Hapalomys

 

 

 

 

 

Hapalomys delacouri

 

 

 

 

 

 

Hapalomys suntsovi

 

 

 

 

 

            Genus Hapalomys Blyth, 1859 (Gattung Asiatische Seidenratten/Asian Marmoset Rats/Ratas de öps Rastrojos/

Hapalomys/Ratti di Foresta/狨鼠属/Камышовые крысы/ハラロミスマウス属):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859. Der Stammbaum orieintiert sich an den Ergebnissen von Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017). Neben den drei rezenten Arten der Gattung sind mit Hapalomys angustidens Zheng, 1993, Hapalomys eurycidens Zheng, 1993, Hapalomys gracilis Zheng, 1993 und Hapalomys khaorupchangi Chaimanee, 1998 (Holotypus/Terra typica: DMR TF 4832 (Abteilung für Bodenschätze Bangkok), gesammelt in der Khao-Rupchang-Höhle, Songkla-Provinz, Thailand. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben. Das Artepitheton khaorupchangi leitet von der Khao-Rupchang-Höhle ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch vier fossile Arten bekannt. Der Gattungsname Hapalomys leitet sich von den griechischen Wörtern ἁπαλός für „weich“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Literatur: Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017); Blyth (1859); Chaimanee (1998); Zheng (1993).

 

            Hapalomys longicaudatus Blyth, 1859 (Langschwanz-Seidenratte/Greater Marmoset Rat/Ratta Titi Mayor/

Grand Hapalomys/Ratto di Foresta a Coda Lunga/长尾狨鼠/Длиннохвостая камышовая крыса/オナガハラロミスマウス):

·         Alternative Bezeichnung: Langschwanz-Kletterratte.

·         Syntypen/Terra typica: ZSI 6425/ZSI 16480 (Zoologische Forschungseinrichtung Kalkutta), adultes Männchen und Weibchen, gesammelt im Sitang-Flusstal, Tenasserim, Myanmar.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Hapalomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das aus dem Latein stammende Artepitheton longicaudatus bedeutet „langschwänzig“ und bezieht sich auf den verhältnismäßig langen Schwanz der Tiere.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 140-165 mm; Schwanzlänge 176-202 mm; Hinterfußlänge 28-32 mm; Ohrlänge 12-15 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 50 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Langschwanz-Seidenratte bewohnt tropische, immergrüne Tieflandwälder auf rund 500 m Höhe. Die bambusbewohnende Art meidet anthropogen stark veränderte Lebensräume. Sie baut Nester aus Blättern in den Abschnitten (Internodien) zwischen zwei Knotenpunkten sowohl von abgestorbenem als auch lebendem Bambus und ernährt sich pflanzlich, vermutlich zu einem großen Teil von Pollen.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (Malaysia; in Myanmar und Thailand möglicherweise ausgestorben).

·         Literatur: Blyth (1859); Clayton (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023).

 

            Hapalomys delacouri Thomas, 1927 (Delacour-Seidenratte/Lesser Marmoset Rat/Ratta Titi Menor/

Petit Hapalomys/Ratto di Foresta di Delacour/小狨鼠/Камышовая крыса Делакура/デラクールハラロミスマウス):

·         Alternative Bezeichung: Delacour-Kletterratte.

·         Holotypus/Terra typcia: BMNH 1926.10.4.183 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 17. März 1926 bei Dakto, Vietnam.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben und allgemein anerkannt. Wahrscheinlich ist delacouri die Schwesterart von suntsovi. Nach Lunde (2008) sind zwei Unterarten zu unterscheiden, wobei sich hinter delacouri wahrscheinlich ein Komplex aus mehreren Arten und/oder Unterarten verbirgt, was noch durch weitere Untersuchungen aufzuschlüsseln ist. Das Artepitheton delacouri ehrt den französisch-amerikanischen Zoologen Jean Théodore Delacour, der mehrere zoologische Expedition nach Indochina (Vietnam, Laos, Kambodscha) organisierte.

·         Unterarten:

1. Hapalomys delacouri delacouri Thomas, 1927 (Indochinesische Delacour-Seidenratte/Indochinese Lesser Marmoset Rat).

2. Hapalomys delacouri marmosa G. M. Allen, 1927 (Hainan-Delacour-Seidenratte/Hainan Lessser Marmoset Rat). Holotypus/Terra typica: AMNH M-59046 (Amerikanisches Museum für Naturgeschichte New York), adultes Weibchen, gesammelt am 27. Dezember 1922 von C. H. Pope nahe Nodoa, Insel Hainan, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben, wird die Form in neuerer Zeit entweder als Synonym (Musser & Carleton, 2005) oder als Unterart (Lunde, 2008) von delacouri eingeordnet. Das Epitheton marmosa leitet sich von der Gattung Marmosa der Zwergbeutelratten ab, mit denen die Seidenratten morphologische Ähnlichkeiten teilen, die sich aber unabhängig voneinander entwickelten (Analogien).

·         Synonyme: Hapalomys pasquieri Thomas, 1927 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1926.10.4.185 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), subadultes Männchen, gesammelt am 1. Januar 1926 bei Xien Khouang, Laos. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben, wird die Form aktuell in der Regel als Synonym von delacouri eingestuft (Musser & Carleton, 2005). Da es sich bei delacouri wahrscheinlich um einen Artkomplex handelt, ist eine künftige Revalidierung von pasquieri aber nicht auszuschließen. Das Epithethon pasquieri ehrt den französischen Kolonialbeamten Pierre Marie Antoine Pasquier, der die Forschungsreisen in Indochina unterstützte.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 102-146 mm; Schwanzlänge 135-171 mm; Hinterfußlänge 22-24 mm; Ohrlänge 10-15 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Delacour-Seidenratte besiedelt sowohl tropische immergrüne Wälder ab 600 m Höhe als auch Laub abwerfende montane Trockenwälder mit Eichen und Kastanien bis 1.500 m Höhe, aber stets mit dichtem, natürlichen Bambusbestand. Sie baut Nester aus Blättern in den Abschnitten (Internodien) zwischen zwei Knotenpunkten sowohl von abgestorbenem als auch lebendem Bambus und ernährt sich pflanzlich, vermutlich vor allem von Bambusspitzen und fruchttragenden Bambusarten.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (China; Laos; Thailand; Vietnam).

·         Literatur: Allen (1927); Dando & Kennerley (2021); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Lunde (2008); Musser & Carleton (2005); Thomas (1927).

 

            Hapalomys suntsovi Abramov, Balakirev & Rozhnov, 2017 (Suntsov-Seidenratte/Suntsov’s Marmoset Rat/Ratta Titi de Suntsov/

Hapalomys de Suntsov/Ratto di Foresta di Suntsov/孙氏狨鼠/Камышовая крыса Сунцова/スンツォフハラロミスマウス):

·         Alternative Bezeichnung: Suntsov-Kletterratte.

·         Holotypus/Terra typica: ZIN 99487 (Zoologisches Institut in Sankt Petersburg), Männchen, gesammelt 1m 14. Januar 2010 von A. V. Shchinov & Aleksey Vladimirovich Abramov im Bu-Gia-Map-Nationalpark (ca. 540 m Höhe), nordöstlich Bu Gia Map, Binh-Phuoc-Provinz, Vietnam.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Hapalomys beschrieben und allgemein anerkannt. Wahrscheinlich ist suntsovi die Schwesterart von delacouri. Das Artepitheton suntsovi ehrt Viktor V. Suntsov vom Severtsov-Institut für Ökologie und Evolution der Russischen Akademie der Wissenschaften für seine umfangreichen Arbeiten an vietnamesischen Nagetieren.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 127-146 mm; Schwanzlänge 150-165 mm; Hinterfußlänge 21-25 mm; Ohrlänge 14-15,5 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 38 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Suntsov-Seidenratte lebt in älteren Bambuswäldern um die 540 m über Meeresniveau. Die baumbewohnende Art ernährt sich wahrscheinlich nur pflanzlich, aber genaue Informationen liegen bisher nicht vor. Trächtige Weibchen mit 4-5 Embryos wurden im Januar gefunden.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (Vietnam; möglicherweise auch Kambodscha).

·         Literatur: Abramov, Balakirev & Rozhnov (2017); Abramov & Kennerley (2025); Denys et al. (2017, 2020, 2023).

 

 

 

Muridae > Murinae > Phloeomyini

 

 

 

 

 

 

 

Phloeomys

 

 

Phloeomyini

 

 

 

 

Batomys

 

 

 

 

Crateromys

 

 

 

 

 

 

 

Carpomys

 

 

 

 

 

Musseromys

 

 

 

 

 

 

            Tribus Phloeomyini Peters, 1866 (Gattungsgruppe Borkenratten/Cloud Rats/Phloeomyinos/

Phloeomyinés/Phloeomyini/云鼠族/Облачные крысы/クモネズミ族):

·         18 Arten in fünf Gattungen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nominotypische Gattung Phloeomys Waterhouse, 1839; nominotypische Art Phloeomys cumingi (Waterhouse, 1839). Ursprünglich als Phloeomyes beschrieben, wurde der Name von Tullberg (1899) an die typische Tribusform angepasst. Teils wurde die Gruppe auch als Unterfamilie Phloeomyinae geführt (Alston, 1876). Der Tribusname Phloeomyini leitet sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Literatur: Alston (1876); Peters (1866); Tullberg (1899); Waterhouse (1839).

 

            Genus Phloeomys Waterhouse, 1839 (Gattung Riesenborkenratten/Giant Cloud Rats/Ratas de las Cortecce de Luzón/

Rats-tachetés de Luzon/Ratti delle Cortecce/云鼠属/Тонкохвостые крысы/ホソオクモネズミ属):

·         2 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Phloeomys cumingi (Waterhouse, 1839). Ursprünglich wurde Phloeomys als Untergattung von Mus beschrieben, aber dann von Lesson (1842) in den Rang einer Gattung erhoben. Der Gattungsname Phloeomys leitet sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Synonyme: Phlaeomys Trouessart, 1881 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreib­feh­ler).

·         Literatur: Lesson (1842); Trouessart (1881); Waterhouse (1839).

 

            Genus Batomys Thomas, 1895 (Gattung Philippinen-Haarschwanzratten/Hairy-tailed Rats/Ratas de Cola Peluda/

Batomys des Philippines/Ratti dalla Coda Pelosa/毛尾鼠属/Волосатохвостые крысы/モウオネズミ属):

·         6 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Batomys grantii Thomas, 1895. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2015) sowie der geographischen Verteilung. Neben den sechs rezenten Arten ist mit Batomys cagayanensis Ochoa, Mijares, Piper, Reyes & Heaney, 2021 (Holotypus/Terra typica: NMPh II-1977-J3-7554 (Nationalmuseum der Philippinen Manila), gesammelt in der Callao-Höhle, Peñablanca, Cagayan-Provinz, Luzon, Philippien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben. Das Artepitheton cagayanensis leitet sich von dem Cagayan-Flusstal ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch eine fossile Arte der Gattung bekannt. Der Gattungsname Batomys leitet sich von den griechischen Wörtern βάτος für „Dornbusch“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Lebensraum dieser mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Synonyme: Mindanaomys Sanborn, 1953 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mindanaomys salomonseni Sanborn, 1953. Als separate Gattung beschrieben, aber später mit Batomys synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Der Name leitet sich von der philippinischen Insel Mindanao und dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Fundort des Typusexemplars dieser mäuseartigen Tiere bezieht).

·         Literatur: Balete et al. (2015); Musser & Carleton (2005); Ochoa et al. (2021); Sanborn (1953); Thomas (1895).

 

            Genus Crateromys Thomas, 1895 (Gattung Borkenkletterer/Bushy-tailed Cloud Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Genus Carpomys Thomas, 1895 (Gattung Zwergborkenratten/Dwarf Cloud Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Genus Musseromys Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2009 (Gattung Bergwaldmäuse/Luzon Tree Mice):

·         4 Arten.

·         Literatur: Heaney et al. (2009).

 

 

 

Muridae > Murinae > Phloeomyini > Phloeomys

 

 

 

 

 

Phloeomys cumingi

Phloeomys

 

 

 

Phloeomys pallidus

 

 

 

            Genus Phloeomys Waterhouse, 1839 (Gattung Riesenborkenratten/Giant Cloud Rats/Ratas de las Cortecce de Luzón/

Rats-tachetés de Luzon/Ratti delle Cortecce/云鼠属/Тонкохвостые крысы/ホソオクモネズミ属):

·         2 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Phloeomys cumingi (Waterhouse, 1839). Ursprünglich wurde Phloeomys als Untergattung von Mus beschrieben, aber dann von Lesson (1842) in den Rang einer Gattung erhoben. Der Gattungsname Phloeomys leitet sich von den griechischen Wörtern φλοιός für „Rinde“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die teils baumkletternde Lebensweise der mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Synonyme: Phlaeomys Trouessart, 1881 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreib­feh­ler).

·         Literatur: Lesson (1842); Trouessart (1881); Waterhouse (1839).

 

            Phloeomys cumingi (Waterhouse, 1839) (Südliche Riesenborkenratte/Southern Giant Luzon Cloud Rat/Rata Gigante de Luzón Meridional/

Rat-tacheté de Cuming/Ratto delle Cortecce Gigante Meridionale吕宋南部巨云鼠/Южная гигантская дымчатая крыса/ミナミクモネズミ):

·         Syntypen/Terra typica: BMNH? (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt auf Luzon, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus (Phloeomys) cumingi beschrieben und von Lesson (1842);  in die Gattung Phloeomys überführt. Das Artepitheton ehrt den englischen Naturforscher Hugh Cuming, der dem Britischen Museum auch die Syntypen für die Erstbschreibung schickte.

·         Synonyme: Phloeomys cumingii Lesson, 1842 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Phloeomys cummingi Giebel, 1855 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Phloeomys cummingii Murray, 1866 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreib­feh­ler); Phlaeomys albayensis Elera, 1895 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nur Name ohne weitere Beschreibung, mit cumingi synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das Epitheton albayensis leitet sich von der philippinischen Provinz Albay ab, wo die Art verbreitet ist); Phlaeomys cumingi Trouessart, 1897 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Capromys elegans Cabrera, 1901 (Holotypus/Terra typica:  MNCN 284 (Nationalmuseum der Naturwissenschaften Madrid), adultes Tier, gesammelt in den Philippinen. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Capromys beschrieben, doch später mit Phloeomys cumingi synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton elegans bedeutet „elegant“, was sich auf den im Verhältnis zu den Kuba-Baumratten der Gattung Capromys schlankeren Körper bezieht).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 397-438 mm; Schwanzlänge 274-314 mm; Hinterfußlänge 74-85 mm; Ohrlänge 34-37 mm; Gewicht 1,8-2,1 kg. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 44 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Südliche Riesenborkenratte ist nachtaktiv und bewohnt sowohl primäre als auch störungsreiche Tieflandwälder sowie Kokosnussplantagen und Weideland zwischen 150 und 1.100 m Höhe. Sie ernährt sich von einem breiten Spektrum an Pflanzenmaterial von jungen Blättern, Bambussprossen und Blüten zu Süßkartoffeln, Chayoten und Mais. Riesenborkenratten nisten in hohlen Bäumen. Die Weibchen bringen meist ein Junges zur Welt, selten auch zwei. Beim Tragen klammern sich die Jungtiere an den Zitzen der Mutter fest.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).

·         Literatur: Cabrera (1901); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Elera (1895); Giebel (1855); Kennerley (2019); Lesson (1842); Murray (1866); Musser & Carleton (2005); Trouessart (1897); Waterhouse (1839).

 

            Phloeomys pallidus Nehring, 1890 (Nördliche Riesenborkenratte/Northern Giant Luzon Cloud Rat/Rata Gigante de Luzón Septentrional/

Rat-tacheté de Nehring/Ratto delle Cortecce Gigante Settentrionale北吕宋巨云鼠/Северная гигантская дымчатая крыса/ウスイロホソオクモネズミ):

·         Syntypen/Terra typica: NMW? (Naturhistorisches Museum Wien), von Hugh Cuming an Johann Natterer übergeben, gesammelt auf Luzon, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Phloeomys beschrieben. Das aus dem Latein stammende Artepitheton pallidus bedeutet „blass“ und bezieht sich darauf, dass große Teile des Fells im Gegensatz zur Schwesterart hell sind.

·         Synonyme: Phlaeomys pallidus Trouessart, 1904 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 387-427 mm; Schwanzlänge 320-349 mm; Hinterfußlänge 80-90 mm; Ohrlänge 34-39 mm; Gewicht 2,2-2,7 kg. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 40 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die nachtaktive und baumbewohnende Nördliche Riesenborkenratte bewohnt vom Meeresspiegel bis in ca. 2.300 m Höhe primäre und sekundäre Tiefland-, Berg- und Feuchtwälder. Sie akzeptiert auch störungsreiches Buschland und dringt teils bis in die dichte Vegetation von Vorstadtgebieten vor. Die Art ernähert sich bevorzugt von weichen Pflanzenteilen wie Blätter und Bambussprossen. Da sie auch an Feldfrüchte geht, wird sie gelegentlich auch als Schädling betrachtet. Geburten finden das ganze Jahr statt, wobei die Tragzeit auf 65 bis 95 Tage geschätzt wird und meist nur ein Jungtier geboren wird, selten Zwillinge. Die Weibchen erreichen die Geschlechtsreife mit acht Monaten und die Männchen mit 12-18 Monaten. In Haltung können die Tiere ein Alter von knapp 14 Jahren erreichen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Heaney, Balete & Ong (2016); Nehring (1890); Trouessart (1904).

 

 

 

Muridae > Murinae > Phloeomyini > Batomys

 

 

 

 

 

 

 

Batomys dentatus

 

 

 

 

 

 

 

Batomys grantii

Batomys

 

 

 

 

 

 

Batomys uragon

 

 

 

 

 

 

 

 

Batomys russatus

 

 

 

 

 

 

 

Batomys hamiguitan

 

 

 

 

 

 

 

 

Batomys salomonseni

 

 

 

 

 

 

            Genus Batomys Thomas, 1895 (Gattung Philippinen-Haarschwanzratten/Hairy-tailed Rats/Ratas de Cola Peluda/

Batomys des Philippines/Ratti dalla Coda Pelosa/毛尾鼠属/Волосатохвостые крысы/モウオネズミ属):

·         6 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Batomys grantii Thomas, 1895. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2015) sowie der geographischen Verteilung. Neben den sechs rezenten Arten ist mit Batomys cagayanensis Ochoa, Mijares, Piper, Reyes & Heaney, 2021 (Holotypus/Terra typica: NMPh II-1977-J3-7554 (Nationalmuseum der Philippinen Manila), gesammelt in der Callao-Höhle, Peñablanca, Cagayan-Provinz, Luzon, Philippien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben. Das Artepitheton cagayanensis leitet sich von dem Cagayan-Flusstal ab, wo das Typusmaterial gefunden wurde) auch eine fossile Arte der Gattung bekannt. Der Gattungsname Batomys leitet sich von den griechischen Wörtern βάτος für „Dornbusch“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Lebensraum dieser mäuseartigen Tiere bezieht.

·         Synonyme: Mindanaomys Sanborn, 1953 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mindanaomys salomonseni Sanborn, 1953. Als separate Gattung beschrieben, aber später mit Batomys synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Der Name leitet sich von der philippinischen Insel Mindanao und dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den Fundort des Typusexemplars dieser mäuseartigen Tiere bezieht).

·         Literatur: Balete et al. (2015); Musser & Carleton (2005); Ochoa et al. (2021); Sanborn (1953); Thomas (1895).

 

            Batomys dentatus G. S. Miller, 1911 (Großzähnige Haarschwanzratte/Large-toothed Hairy-tailed Rat/Rata de Cola Peluda de Dientes Grandes/

Batomys du Benguet/Ratto dalla Coda Pelosa Dentato/大齿毛尾鼠/Крупнозубая филиппинская крыса/オオハモウオネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: USNM 151506 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Männchen, gesammelt am 31. Juli 1907 von Edgar Alexander Mearns im Eichenbergwald (Haight-in-the-Oaks), Benguet, Luzon, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton dentatus bedeutet „gezähnt“ und bezieht sich auf die ungewöhnlich großen Backenzähne der Art.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 195 mm; Schwanzlänge ca. 185 mm; Hinterfußlänge ca. 36 mm. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Über die Großzähnige Haarschwanzratte ist bisher wenig bekannt. Sie scheint in den bergigen Bereichen der Benguet-Provinz von Luzon moosreiche Eichenwälder in rund 2.100 m Höhe zu bewohnen.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Gerrie & Kennerley (2016); Miller (1911).

 

            Batomys grantii Thomas, 1895 (Luzon-Haarschwanzratte/Luzon Hairy-tailed Rat/Rata de Cola Peluda de Luzón/

Batomys de GrantRatto dalla Coda Pelosa di Luzon/格氏毛尾鼠/Филиппинская крыса Гранта/ルソンモウオネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1895.8.2.15 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Männchen, gesammelt am Berg Data (ca. 2.500 m Höhe), Luzon, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das Artepietheton grantii ehrt den schottischen Ornithologen William Robert Ogilvie-Grant, der einst auch Kurator am Britischen Museum für Naturgeschichte in London war.

·         Synonyme: Batomys granti Thomas, 1898 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 185-200 mm; Schwanzlänge 148-180 mm; Hinterfußlänge 33-39 mm, Ohrlänge 21-23 mm; Gewicht 145-226 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 52 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die nachtaktive Luzon-Haarschwanzratte bewohnt primäre und sekundäre Bergwälder zwischen 1.600 und 2.600 m Höhe, oft mit moosreichem Untergrund. Sie ernährt sich von Samen und Früchten, wahrscheinlich auch Blättern, die am Boden und in Bäumen bis 5 m Höhe gesucht werden.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).

·         Literatur: Dando & Kennerley (2017); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1895, 1898).

 

            Batomys uragon Balete, Rickart, Heaney & Jansa, 2015 (Isarog-Haarschwanzratte/Mount Isarog Hairy-tailed Rat/Rata de Cola Peluda de Isarog/

Batomys de l’Isarog/Ratto dalla Coda Pelosa del Monte Isarog/伊萨洛格山毛尾鼠/Исарогская филиппинская крыса/イサログ山モウオネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: USNM 458949 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Männchen, gesammelt am 25. April 1988 von Eric A. Rickart im primären Fechtwald am Berg Isarog (ca. 1.750 m Höhe), nahe Naga-Stadt, Provinz Camarines Sur, Luzon, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das Artepietheton uragon stammt aus der Sprache Bicolano (Region Bicol auf Luzon) und bedeutet sinngemäß „mit großer Fähigkeit“, was sich auf Ausbreitungsfähigkeit, Beständigkeit und Einzigartigkeit der Art bezieht.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 177-206 mm; Schwanzlänge 128-171 mm; Hinterfußlänge 36-40 mm; Ohrlänge 20-22 mm; Gewicht 135-200 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 52 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Isarog-Haarschwanzratte lebt in primären Berg- und moosreichen Feuchtwäldern zwischen 1.350 und 1.800 m Höhe. Sie ernährt sich von Pflanzen, wahrscheinlich bevorzugt Samen, eventuell aber auch Blätter und Früchte.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Luzon).

·         Literatur: Balete et al. (2015); Dando & Kennerley (2017); Denys et al. (2017, 2020, 2023).

 

            Batomys russatus Musser, Heaney & Tabaranza, 1998 (Dinagat-Haarschwanzratte/Dinagat Hairy-tailed Rat/Rata de Cola Peluda Rojza/

Batomys Roux/Ratto dalla Coda Pelosa Rossiccio/变红毛尾鼠/Рыжая филиппинская крыса/アカモウオネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: DMNH 4594 (Delaware-Museum für Naturgeschichte Wilmington), adultes Männchen, gesammelt am 18. April 1972 von Roberto Lim bi Libjo, Plaridel, Dinagat-Insel, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der neuen Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das aus dem Latein stammende Artepietheton russatus bedeutet „mit rötlichbraun“, was sich auf die Fellfärbung der Tiere bezieht.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 140-151 mm; Schwanzlänge 102-118 mm; Hinterfußlänge 30-31 mm; Ohrlänge 16-18 mm; Gewicht ca. 115 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Dinagat-Haarschwanzratte bewohnt tropische Tieflandwälder bei rund 350 m Höhe und ernährt sich vermutlich von Pflanzen.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Dinagat).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Kennerley (2017); Musser, Heaney & Tabaranza (1998).

 

            Batomys hamiguitan Balete, Heaney, Rickart, Quidlat & Ibanez, 2008 (Hamiguitan-Haarschwanzratte/Hamiguitan Hairy-tailed Rat/Rata de Cola Peluda de Hamiguitan/

Batomys de l’Hamiguitan/Ratto dalla Coda Pelosa del Monte Hamiguitan/哈米吉伊坦山毛尾鼠/Хамигуитанская крыса/ハミグイタンモウオネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: FMNH 190163 (Feldmuseum für Naturgeschichte Chicago), adultes Weibchen, gesammelt am 10. Mai 2006 am Berg Hamiguitan, San Isidro, Östliche Davao-Provinz, Mindanao, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Batomys beschrieben und allgemein anerkannt. Das Artepitheton hamiguitan leitet sich vom Berg Hamiguitan ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 171-189 mm; Schwanzlänge 111-125 mm; Hinterfußlänge 35-36 mm; Ohrlänge 22-25 mm; Gewicht 155-183 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die nachtaktive Hamiguitan-Haarschwanzratte bewohnt primäre Tieflandwälder, kommt aber auch auch mit anthropogen beeinträchtigen Lebensräumen im Übergangsbereich zwischen Tiefland- und Bergwäldern von 950 bis 1.128 m Höhe zurecht. Sie ernährt sich von Pflanzen. Sonst ist über die Art bisher wenig bekannt. Bei im Mai gefangenen Tieren, waren auch trächtige Weibchen dabei.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Mindanao).

·         Literatur: Balete et al. (2008); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Engelbrektsson & Kennerley (2017).

 

            Batomys salomonseni (Sanborn, 1953) (Mindanao-Haarschwanzratte/Mindanao Hairy-tailed Rat/Rata de Cola Peluda de Mindanao/

Batomys de Salomonsen/Ratto dalla Coda Pelosa di Mindanao/萨氏毛尾鼠/萨氏毛尾鼠/Минданаоская филиппинская крыса/ミンダナオモウオネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: ZMUC 11912 (Zoologisches Museum der Universität Kopenhagen), adulte Männchen, gesammelt am 19. Dezember 1951 von Finn Salomonsen am Berg Katanglad (ca. 1.600 m Höhe), Bukidnon-Provinz, Mindanao, Philippinen.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mindanaomys salomonseni beschrieben und von Honacki, Kinman & Koeppl (1982) in die Gattung Batomys überführt. Das Artepitheton salomonseni ehrt den dänischen Ornithologen Finn Salomonsen, der auch dast Typusexemplar fand.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 138-191 mm; Schwanzlänge 130-167 mm; Hinterfußlänge 33-41 mm; Ohrlänge 19-24 mm; Gewicht 143-255 g. Zahnfomrel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 52 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Mindano-Haarschwanzratte lebt in tropischen immergrünen Tieflandwäldern und Bergwäldern vom Meeresspiegel bis in ca. 2.400 m Höhe. Die Art ernährt sich von Pflanzen. Trächtige Weibchen mit 1-2 Embryonen wurden im März gefunden.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südostasien (Philippinen: Biliran-Inseln, Dinagat, Leyte, Mindana)

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Heaney (2016); Honacki, Kinman & Koeppl (1982); Sanborn (1953).

 

 

 

Muridae > Murinae > Phloeomyini > Crateromys

 

 

 

 

 

 

Crateromys australis

Crateromys

 

 

 

 

 

 

Crateromys paulus

 

 

 

 

 

 

Crateromys heaneyi

 

 

 

 

 

 

 

Crateromys schadenbergi

 

 

 

 

 

 

            Genus Crateromys Thomas, 1895 (Gattung Borkenkletterer/Bushy-tailed Cloud Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Crateromys australis Musser, Heaney & Rabor, 1985 (Dinagat-Borkenratte/Dinagat Bushy-tailed Cloud Rat):

·         Bestand: vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Musser, Heaney & Rabor (1985).

 

            Crateromys paulus Musser & Gordon, 1981 (Ilin-Borkenratte/Ilin Bushy-tailed Cloud Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser & Gordon (1981).

 

            Crateromys heaneyi Gonzales & Kennedy, 1996 (Panay-Borkenratte/Panay Bushy-tailed Cloud Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Gonzales & Kennedy (1996).

 

            Crateromys schadenbergi (Meyer, 1895) (Schadenberg-Borkenratte/Luzon Bushy-tailed Cloud Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Meyer (1895).

 

 

 

Muridae > Murinae > Phloeomyini > Carpomys

 

 

 

 

 

Carpomys melanurus

Carpomys

 

 

 

Carpomys phaeurus

 

 

 

            Genus Carpomys Thomas, 1895 (Gattung Zwergborkenratten/Dwarf Cloud Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Carpomys melanurus Thomas, 1895 (Schwarzschwanz-Zwergborkenratte/Short-footed Luzon Tree Rat):

·         Alternative Bezeichnung Schwarzschwanz-Luzonbaumratte.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Carpomys phaeurus Thomas, 1895 (Braunschwanz-Zwergborkenratte/White-bellied Luzon Tree Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Braunschwanz-Luzonbaumratte

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

 

 

Muridae > Murinae > Phloeomyini > Musseromys

 

 

 

 

 

 

 

Musseromys gulantang

Musseromys

 

 

 

 

 

 

Musseromys inopinatus

 

 

 

 

 

 

Musseromys anacuao

 

 

 

 

 

 

 

Musseromys gulantang

 

 

 

 

 

 

            Genus Musseromys Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2009 (Gattung Bergwaldmäuse/Luzon Tree Mice):

·         4 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Heaney et al. (2014).

·         Literatur: Heaney et al. (2009, 2014).

 

            Musseromys gulantang Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2009 (Banahaw-Bergwaldmaus/Mount Banahaw Tree Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Banahaw-Baummaus.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Heaney et al. (2009).

 

            Musseromys inopinatus Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2014 (Amuyao-Baummaus/Mount Amuyao Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Heaney et al. (2014).

 

            Musseromys anacuao Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2014 (Anacuao-Baummaus/Mount Anacuao Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Heaney et al. (2014).

 

            Musseromys beneficus Heaney, Balete, Rickart, Veluz & Jansa, 2014 (Pulag-Bergwaldmaus/Mount Pulag Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Heaney et al. (2014).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haeromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Archboldomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhynchomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Hydromyini

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrotomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Soricomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coryphomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anisomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lorentzimys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chiruromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Macruromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hyomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Coccymys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brassomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mammelomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Xenuromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mallomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abeomelomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomelomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crossomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baiyankamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hydromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Parahydromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leptomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mirzamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paraleptomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Xeromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Microhydromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudohydromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zyzomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leggadina

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Uromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paramelomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Protochromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Melomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Tribus Hydromyini J. E. Gray, 1825 (Gattungsgruppe Australische Mäuse und Schwimmratten/Australasian Mice):

·         209 Arten, davon 15 ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hydromina beschrieben. Nominotypische Gattung Hydromys É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804, nominotypische Art Hydromys chrysogaster É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804.

·         Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804); Gray (1825).

 

            Genus Haeromys Thomas, 1911 (Gattung Zwergbaummäuse/Ranee Mice/Ratones Ranee/

Haeromys Ranee/Topi Ranee/小树鼠属/Малые мыши/ボルネオオナガマウス属):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Haeromys maragarettae (Thomas, 1893). Der Gattungsname Haeromys leitet sich von den griechischen Wörtern für „klammern“ und für „Maus“ ab, was sich auf die gute Kletterfähigkeit dieser Mäuse durch die opponierbare Großzehe bezieht.

·         Literatur: Thomas (1893, 1911).

 

            Genus Apomys Mearns, 1905 (Gattung Philippinenwaldmäuse/Philippine Forest Mice):

·         22 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Genus Archboldomys Musser, 1982 (Gattung Archboldmäuse/Mount Isarog Shrew Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Genus Rhynchomys Thomas, 1895 (Gattung Nasenratten/Tweezer-beaked Shrew Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Genus Chrotomys Thomas, 1895 (Gattung Luzon-Streifenratten/Luzon Striped Shrew Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Genus Soricomys Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya, Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Gattung Philippinische Spitzkopfmäuse/Philippine Shrew Mice):

·         4 Arten.

·         Literatur: Balete et al. (2012).

 

            Genus Coryphomys Schaub, 1937 (Gattung Timor-Riesenratten/Timor Giant Rats):

·         2 ausgestorbene Arten.

·         Literatur: Schaub (1937).

 

            Genus Anisomys Thomas, 1904 (Gattung Hörnchenzahnratten/Uneven-toothed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Genus Lorentzimys Jentink, 1911 (Gattung Neuguinea-Baumspringmäuse/Long-footed Tree Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Jentink (1911).

 

            Genus Chiruromys Thomas, 1888 (Gattung Breitkopfbaummäuse/New Guinea Tree Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Genus Macruromys Stein, 1933 (Gattung Neuguinea-Kleinzahnratten/New Guinea Small-toothed Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Stein (1933).

 

            Genus Hyomys Thomas, 1904 (Gattung Weißohrriesenratten/White-eared Giant Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Genus Pogonomys Milne-Edwards, 1877 (Gattung Greifschwanzratten/Prehensile-tailed Tree Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Milne-Edwards (1877).

 

            Genus Coccymys Menzies, 1990 (Gattung Neuguinea-Bürstenschwanzmäuse/New Guinea Brush Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Menzies (1990).

 

            Genus Brassomys Musser & Lunde, 2009 (Gattung Neuguinea-Weißzahnmäuse/New Guinea White-toothed Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Menzies (1990).

 

            Genus Mammelomys Menzies, 1996 (Gattung Neuguinea-Mosaikschwanzratten/New Guinea Mosaic-tailed Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Menzies (1996).

 

            Genus Xenuromys Tate & Archibold, 1914 (Gattung Neuguinea-Weißschwanzratten/Rock-dwelling Giant Rat):

·         1 Art.

·         Literatur: Tate & Archibold (1914).

 

            Genus Mallomys Thomas, 1898 (Gattung Riesenbaumratten/New Guinea Woolly Rats):

·         7 Arten.

·         Literatur: Thomas (1898).

 

            Genus Abeomelomys Menzies, 1990 (Gattung Hochland-Bürstenmäuse/Papuan Highland Brush Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Menzies (1990).

 

            Genus Pogonomelomys Rümmler, 1936 (Gattung Bürsten-Mosaikschwanzratten/Bruijn’s Brush Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Rümmler (1936).

 

            Genus Crossomys Thomas, 1907 (Gattung Monckton-Schwimmratten/Earless New Guinea Water Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Genus Baiyankamys Hinton, 1943 (Gattung Baiyanka-Schwimmratten/Baiyanka Water Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Hinton (1943).

 

            Genus Hydromys É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804 (Gattung Eigentliche Schwimmratten/Typical Water Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804).

 

            Genus Parahydromys Poche, 1906 (Gattung Bergschwimmratten/New Guinea Waterside Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Poche (1906).

 

            Genus Leptomys Thomas, 1897 (Gattung Neuguinea-Wasserratten/New Guinea Water Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Genus Mirzamys Helgen & Helgen, 2009 (Gattung Mirza-Moosratten/Mirza’s Moss Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Genus Paraleptomys Tate & Archibold, 1941 (Gattung Neuguinea-Bergmoosratten/Short-haired Water Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Tate & Archibold (1941).

 

            Genus Xeromys Thomas, 1889 (Gattung Falsche Schwimmratten/False Water Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1889).

 

            Genus Microhydromys Tate & Archbold, 1941 (Gattung Neuguinea-Kleinwassermäuse/Groove-toothed Shrew Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Tate & Archbold (1941).

 

            Genus Pseudohydromys Rümmler, 1934 (Gattung Neuguinea-Moosmäuse/New Guinea Small-toothed Mice):

·         12 Arten.

·         Literatur: Rümmler (1934).

 

            Genus Zyzomys Thomas, 1909 (Gattung Australische Dickschwanzratten/Australian Rock Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1909).

 

            Genus Leggadina Thomas, 1910 (Gattung Australienzwergmäuse/Australian Short-tailed Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Genus Notomys Lesson, 1842 (Gattung Australienhüpfmäuse/Australian Hopping Mice):

·         10 Arten, davon fünf ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Notomys mitchelllii (Ogilby, 1838). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Roycroft et al. (2022), Alhajeri (2022) und Ford (2006), Nach genetischesn Analysen ist allerdings die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Die Gattung Notomys spaltete sich voraussichtlich vor rund 2,6 Mio. Jahren in zwei Entwicklungsäste. Der erste Ast enthält neben der noch lebenen Art N. cervinus noch die ausgestorbenen Arten macrotis und longicaudatus, die sich vor 0,55 bzw. 1,3 Mio. Jahren von cervinus trennten. Möglicherweise gehören auch die bereits ausgestorbenen Arten robustus und mordax in diesen Ast, doch bedarf es hier noch genauerer Studien. Im zweiten Ast steht die ausgestorbene Art amplus an der Basis. Sie spaltete sich vor ca. 2,4 Mio. Jahren als erstes ab, gefolgt von fuscus vor etwa 1,0 Mio. Jahren und mitchellii vor ca. 0,8 Mio. Jahren. Schließlich trennten sich vor 0,7 Mio. Jahren noch alexis und aquilo auf. Neben den zehn aktuell lebenden oder erst kürzlich ausgestorbenen Arten, ist mit der Großen Australienhüpfmaus (Notomys magnus Vakil, Cramb, Price, Webb & Louys, 2023 (Holotypus/Terra typica: QM F55835 (Queensland-Museum Brisbane), gesammelt in den Tripot- und Beehive-Höhlen am Fluss Broken River, nordöstliches Queensland, Australien. Etymologie: Das aus dem Latein stammende Artepitheton magnus bedeutet „groß“ und bezieht sich auf die stattliche Körpergröße im Verhältnis zu anderen Arten der Gattung) noch eine fossile Art der Gattung bekannt. Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern νῶτον für „Rücken“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den durch die hüpfgende Fortbewegung gewölbten Rücken der Mäuse bezieht.

·         Synonyme: Podanomalus Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Podanomalus longicaudatus (Gould, 1844). Als Gattung beschrieben und von Brazenor (1934) übernommen, wurde Podanomalus von Iredale & Troughton (1934) mit Notomys synonymisiert. Der Name Podanomalus leitet sich von den griechischen Wörtern πούς für „Fuß“ und ἀνώμαλος für „abweichend“ ab und bezieht sich auf die von anderen Mäusen abweichende Fortbewegungsweise); Thylacomys Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Thylacomys cervinus (Gould, 1853). Als Gattung beschrieben, synonymisierten Iredale & Troughton (1934) Thylacomys mit Ascopharynx, während Brazenor (1934) und weitere Autoren das Taxon mit Notomys synonymisierten. Der Name Thylacomys ist bereits durch Thylacomys Blyth, 1840 besetzt und leitet sich von den griechischen Wörtern θύλακος für „Sack“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich hier auf die drüsenreiche Kehltasche bei den Mäusen bezieht); Ascopharynx Waite, 1900 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Ascopharynx cervinus (Gould, 1853). Der Name wurde als Ersatz für Thylacomys eingeführt, da dieser bereits besetzt war und wurde von Iredale & Troughton (1934) verwendet, während Brazenor (1934), Ellerman (1941) und weitere Autoren Ascopharynx mit Notomys synonymisierten. Der Name Ascopharynx leitet sich von den griechischen Wörtern ἀσκός für „Sack“ und φάρυγξ für „Schlund“, was sich auf die drüsenreiche Hauttasche an der Kehle der Tiere bezieht).

·         Literatur: Alhajeri (2022); Blyth, 1840; Brazenor (1934); Ellerman (1941); Ford (2006); Gould (1844, 1853); Iredale & Troughton (1934); Lesson (1842); Ogilby (1838); Roycroft et al. (2021, 2022); Vakil et al. (2023); Waite (1898, 1900).

 

            Genus Mastacomys Thomas, 1882 (Gattung Australische Breitzahnmäuse/Broad-toothed Mice):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mastacomys fuscus Thomas, 1882. Nach genetischesn Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Innerhalb der Gattung Pseudomys stellt Mastacomys fuscus das Schwestertaxon zu einem Ast aus den Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus dar. Die Trennung erfolgte wahrscheinlich vor rund 2,4 Mio. Jahren. Der Gattungname leitet sich von den griechischen Wörtern für „mahlender Kiefer“ und für „Maus“ ab und beziet sich auf die breiten Bachenzähne sowie den kräfigen Kiefer.

·         Literatur : Thomas (1882).

 

            Genus Pseudomys J. E. Gray, 1832 (Gattung Australienmäuse/Australian Native Mice):

·         24 Arten, davon zwei ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Pseudomys autralis J. E. Gray, 1832. Nach genetischesn Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys und bedarf einer umfangreichen Revision (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Hoser (2020) schlug eine Integration von Mastacomys und Notomys und eine Unterteilung der Gattung Pseudomys in die Untergattungen Ouchmys (mit den Pseudomys-Arten calabyi, chapmani, johnsoni, patrius), Ascopharynx (mit den Notomys-Arten cervinus, amplus, macrotis, longicaudatus), Notomys (mit den Notomys-Arten mitchelli, alexis, aquilo, eyreius, mordax), Eekmys (Pseudomys occidentalis), Ohmys (mit den Pseudomys-Arten fumeus, apodemoides, albocinereus, glaucus, griseorursus, pesrosea), Thetomys (mit den Pseudomys-Arten gracilicaudatus, nanus), Farkmys (Pseudomys oralis), Oimys (mit den Pseudomys-Arten shortridgei, subrufus, pellicauda), Pseudomys (Pseudomys autralis), Mastocomys (Mastacomys fuscus) und Gyomys (mit den Pseudomys-Arten higginsi, fieldi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, delicatulus, pilligaensis, praeconis) vor. Diese Systematik wird aber allgemein nicht anerkannt. Gemäß molekularbiologischer Daten stellt der Zweig mit calabyi, chapmani, johnsoni und patrius die basalste Linie innerhalb der Australienmäuse dar. Sie spalteten sich zusammen mit Notomys von der Linie der anderen Pseudomys-Arten vor ca. 4 Mio. Jahren ab. Von Notomys trennten sie sich schließlich vor 3,6 Mio. Jahren. Bei der anderen Pseudomys-Linie spaltete sich als nächstes P. occidentalis vor 3,6 Mio. Jahren ab, gefolgt von einer Klade aus den Arten fumeus, apodemoides, albocinereus und vermutlich glaucus vor ca. 3,3 Mio. Jahren, wobei sich hier fumeus vor etwa 2,8 Mio. Jahren von den anderen Arten trennte. Vor ca. 3 Mio. Jahren folgte dann die Abtrennung eines Astes, der sich dann vor ca. 2,85 Mio. Jahren weiter in eine Linie aus gracilicaudatus und nanus sowie eine Linie mit oralis, desertor und shortridgei aufteilte. Der letzte verbleibende Ast verzweigte sich schließlich weiter in eine Linie aus auritus und australis (Abspaltung vor ca. 2,65 Mio. Jahren), eine Linie aus Mastacomys fuscus (Abspaltung vor ca. 2,4) und den restlichen Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus. Neben den rezenten Formen ist mit der Van-Dyck-Australienmaus (Pseudomys vandycki Godthelp, 1990 (Holotypus/Terra Typica: QM F16834 (Queensland Museum Brisbane), gesammelt 1983 von Michael Archer, Gillespie, Blandford und Henk Godthelp im Schluchtensystem der Chinchilla-Sand-Formation, Chinchilla, südöstliches Queensland, Australien) auch eine fossile Art bekannt. Der Gattungsname Pseudomys leitet sich von den griechischen Wörtern ψευδής für „falsch“ und μῦς für „Maus“ ab und soll die Abgrenzung gegenüber den Eigentlichen Mäusen der Gattung Mus unterstreichen. 

·         Synonyme: Gyomys Thomas, 1910 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Pseudomys (Gyomys) novaehollandiae (Waterhouse, 1843). Urspürnglich als Untergattung beschrieben, wurde Gyomys von Iredale & Troughton (1934) sowie Ellerman (1941) in den Gattungsstatus erhoben, während Tate (1951) das Taxon wieder als Subgenus einordnete und Ride (1970) es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Gyomys leitet sich von den griechischen Wörtern γῆ für „Erde“ und μῦς für „Maus“ ab und spielt auf die grabende Lebensweise der Tiere an); Thetomys Thomas, 1910 (Generotypus Pseudomys (Thetomys) nanus (Gould, 1858). Urspürnglich als Untergattung beschrieben, wurde Thetomys von Iredale & Troughton (1934) sowie Troughton (1967) in den Gattungsstatus erhoben, während Ellerman (1941) und Tate (1951) das Taxon wieder als Subgenus einordneten und Ride (1970) es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Thetomys leitet sich von den griechischen Wörtern θετός für „gesetzt“ und μῦς für „Maus“ und soll wahrscheinlich auf die Ordnung innerhalb der Mäuse hinweisen); Paraleporillus Martínez & Lidicker, 1971 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Paraleporillus stirtoni Martínez & Lidicker, 1971; von Watts & Aslin (1981) sowie Musser & Carleton (1993, 2005) mit Pseudomys australis synonymisiert. Der Gattungsname Paraleporillus leitet sich von dem griechischen Wort für „nahe bei“ und dem Gattungsnamen Leporillus für die Ausralischen Häschenratten ab, wiederum abgeleitet von dem lateinischen Wort lepus für „Hase“. Damit soll auf die Ähnlichkeiten mit der Gattung Leporillus hingewiesen werden); Eekmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Eekmys) occidentalis Tate, 1951. Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf eek einer Frau des Aborigines-Stammes Noongar, als sie eine Australienmaus sah, sowie dem griecheischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Farkmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Farkmys) oralis Thomas, 1921. Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf fark eines Mannes des Aborigines-Stammes Birpai, als er von einer Australienmaus gebissen wurde, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Ohmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Ohmys) albocinereus (Gould, 1845). Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf oh eines Mannes des Aborigines-Stammes Jardwadjali, als er fast auf eine Australienmaus trat, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Oimys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Oimys) shortridgei (Thomas, 1907). Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Alarmruf oi des Aborigines-Stammes Bunganditj, wenn eine Australienmaus gesehen wird, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Ouchmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Ouchmys) chapmani Kitchener, 1980. Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf ouch des Autors, als er sich den Zeh an einem Bau einer Australienmaus stieß, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Godthelp (1990); Gould (1845, 1858); Gray (1832); Hoser (2020); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1980); Martínez & Lidicker (1971); Ride (1970); Tate (1951); Thomas (1907, 1910, 1921); Troughton (1967); Waterhouse (1843); Zijlstra (2025).

 

            Genus Leporillus Thomas, 1906 (Gattung Australische Häschenratten/Australian Stick-nest Rats):

·         2 Arten, davon eine ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Genus Conilurus Ogilby, 1838 (Gattung Australische Kaninchenratten/Australian Rabbit Rats):

·         3 Arten, davon zwei ausgestorben.

·         Literatur: Ogilby (1838).

 

            Genus Mesembriomys Palmer, 1906 (Gattung Australische Baumratten/Australian Tree Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Palmer (1906).

 

            Genus Uromys Peters, 1867 (Gattung Mosaikschwanz-Riesenratten/Mosaic-tailed Giant Rats):

·         11 Arten.

·         Literatur: Peters (1867).

 

            Genus Paramelomys Rümmler, 1936 (Gattung Berg-Mosaikschwanzratten/Montane Mosaic-tailed Rats):

·         9 Arten.

·         Literatur: Rümmler (1936).

 

            Genus Protochromys Menzies, 1996 (Gattung Papua-Mosaikschwanzratten/Papuan Mosaic-tailed Rats):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Protochromys fellwosi (Hinton, 1943). Der Gattungsname Protochromys leitet sich von den griechischen Wörtern πρτος für „erster“, für πρῶτος „blass“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die relativ helle Färbung der Schneidezähne bezieht.

·         Literatur: Hinton (1943); Menzies (1996).

 

            Genus Melomys Thomas, 1922 (Gattung Eigentliche Mosaikschwanzratten/Typical Mosaic-tailed Rats):

·         23 Arten, davon zwei ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Melomys rufescens (Alston, 1877)

·         Literatur: Alston (1877); Thomas (1920, 1922).

 

            Genus Solomys Thomas, 1922 (Gattung Nacktschwanzratten/Naked-tailed Giant Rats):

·         5 Arten, davon eine ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1922).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Haeromys

 

 

 

 

 

Haeromys minahassae

Haeromys

 

 

 

 

 

Haeromys margarettae

 

 

 

 

 

 

Haeromys pusillus

 

 

 

 

 

            Genus Haeromys Thomas, 1911 (Gattung Zwergbaummäuse/Ranee Mice/Ratones Ranee/

Haeromys Ranee/Topi Ranee/小树鼠属/Малые мыши/ボルネオオナガマウス属):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Haeromys maragarettae (Thomas, 1893). Der Gattungsname Haeromys leitet sich von den griechischen Wörtern für „klammern“ und für „Maus“ ab, was sich auf die gute Kletterfähigkeit dieser Mäuse durch die opponierbare Großzehe bezieht.

·         Literatur: Thomas (1893, 1911).

 

            Haeromys minahassae (Thomas, 1896) (Sulawesi-Zwergbaummaus/Lowland Sulawesi Ranee Mouse/Ratón Rani de Célebes/

Haeromys de Minahasa/Topo Ranee di Minahassa/米纳哈沙小树鼠/Минахасская мышь/セレベスオナガマウス):

·         Alterantive Bezeichnung: Minhassa-Zwergbaummaus.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1897.1.2.39 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt aus dem November 1895 von Charles Hose und Ernest Hose bei Rurukan, Minahassa, Sulawesi, Indonesien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus minahassae beschrieben und von Thomas (1911) in die neue Gattung Haeromys überführt. Das Artepitheton leitet sich von der Halbinsel Minahasa ab, auf der das Typusexemplar gefunden wurde.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 70-78 mm; Schwanzlänge 120-131 mm; Hinterfußlänge 19-21 mm; Ohrlänge 15-16 mm; Gewicht 12-15 g. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Sulawesi-Zwergbaummaus bewohnt tropische, immergrüne Regenwälder des Tief- und Hügellands von 75 bis 1.000 m Höhe. Sie ernährt sich von den Früchten der Arekapalmen und Feigen sowie weiteren Früchten und Samen.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (Indonesien: Sulawesi).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Handika & Gazzard (2024); Thomas (1896, 1911).

 

            Haeromys margarettae (Thomas, 1893) (Borneo-Zwergbaummaus/Margaret’s Ranee Mouse/Ratón Rani de Margaret/

Haeromys de Margaret/Topo Ranee/玛格丽特小树鼠/Саравакская мышь/ボルネオオナガマウス):

·         Alternative Bezeichnung: Große Zwergbaummaus.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1893.4.1.55 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt im Juni 1892 von A. Everett in den Penrisen-Hügeln, Sarawak, Malaysia.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus margarettae beschrieben und von Thomas (1911) in die neue Gattung Haeromys überführt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 76 mm; Schwanzlänge ca. 144 mm; Hinterfußlänge ca. 19,7 mm; Ohrlänge ca. 13 mm.

·         Biologie/Ökologie: Die Borneo-Zwergbaummaus lebt in tropischen, immergrünen Regenwäldern im Bergland Borneos und ernährt sich vermutlich vor allem von Samen.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (Malaysia: Sabah, Sarawak).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Gerrie & Kennerley (2016); Thomas (1893, 1911).

 

            Haeromys pusillus (Thomas, 1893) (Palawan-Zwergbaummaus/Sundaic Ranee Mouse/Ratón Rani de Sonda/

Haeromys Pygmée/Topo Ranee Minore/小精悍树鼠/Малая мышь/マメオナガマウス):

·         Alterantive Bezeichnung: Kleine Zwergbaummaus.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH? (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt von A. Everett am Berg Kinabalu, Sabah, Malaysia.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Mus margarettae pusillus beschrieben, wurde pusillus von Thomas (1911) einige Jahre später in den Artstatus erhoben und der Gattung Haeromys zugeordnet. Dadurch wurde auch das Problem gelöst, dass durch Mus pusillus Philippi in Philippi & Landbeck, 1858 (aktuell Synonym von Calomys laucha) der Name bereits besetzt war.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 67 mm; Schwanzlänge ca. 123 mm; Hinterfußlänge ca. 16,8 mm; Ohrlänge ca. 13,8 mm.

·         Biologie/Ökologie: Die Palawan-Zwergbaummaus bewohnt tropische Tieflandregenwälder und Auwälder sowie Bergwälder bis ca. 1000 m Höhe. Es ist zu vermuten, dass sich die Art vor allem von Samen ernährt.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (Indonesien: Kalamantan; Malaysia: Sabah; Philippinen: Calawit-Inseln, Palawan).

·         Literatur: Chiozza (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1893, 1911).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Apomys

 

 

            Genus Apomys Mearns, 1905 (Gattung Philippinenwaldmäuse/Philippine Forest Mice):

·         22 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Subgenus Apomys Mearns, 1905 (Untergattung Eigentliche Philippinenwaldmäuse/Typical Philippine Forest Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Apomys camiguinensis (Heaney & Tabaranza, 1997) (Camiguin-Philippinenwaldmaus/Camiguin Forest Mouse):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Heaney & Tabaranza (1997).

 

            Apomys hylocoetes Mearns, 1905 (Nebelwald-Philippinenwaldmaus/Mindanao Mossy Forest Mouse):

·         Bestand: Nicht Gefährdet.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Apomys insignis Mearns, 1905 (Mindanao-Philippinenwaldmaus/Mindanao Montane Forest Mouse):

·         Bestand: Nicht Gefährdet.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Apomys littoralis (Sanborn, 1952) (Küsten-Philippinenwaldmaus/Mindanao Lowland Forest Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sanborn (1952).

 

            Apomys microdon Hollister, 1913 (Kleinzahn-Philippinenwaldmaus/Small Luzon Forest Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hollister (1913).

 

            Apomys musculus Miller, 1911 (Zwerg-Philippinenwaldmaus/Least Philippine Forest Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1911).

 

            Subgenus Megapomys Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Untergattung Große Philippinenwaldmäuse/Greater Philippine Forest Mice):

·         16 Arten.

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys abrae (Sanborn, 1952) (Cordillera-Philippinenwaldmaus/Luzon Cordillera Forest Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sanborn (1952).

 

            Apomys aurorae Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Aurora-Philippinenwaldmaus/Aurora Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys banahao Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Banahaw-Philippinenwaldmaus/Banahaw Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys brownorum Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Brown-Philippinenwaldmaus/Brown’s Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys crinitus Heaney, Balete, Duya, Duya, Kyriazis, Rickart, Steppan & Rowsey, 2025 (Fransenohr-Philippinenwaldmaus/Fringe-eared Mindoro Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet).

·         Litratur: Heaney et al. (2025).

 

            Apomys datae (Meyer, 1899) (Data-Philippinenwaldmaus/Northern Luzon Forest Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Meyer (1899).

 

            Apomys gracilirostris L. A. Ruedas, 1995 (Schmalschnauzen-Philippinenwaldmaus/Large Mindoro Forest Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Ruedas (1995).

 

            Apomys iridensis Heaney, Balete, Veluz, Steppan, Esselstyn, Pfeiffer & Rickart, 2014 (Irid-Philippinenwaldmaus/Mount Irid Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2014).

 

            Apomys lubangensis Heaney, Balete, Veluz, Steppan, Esselstyn, Pfeiffer & Rickart, 2014 (Lubang-Philippinenwaldmaus/Lubang Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2014).

 

            Apomys magnus Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Große Philippinenwaldmaus/Large Luzon Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys minganensis Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Mingan-Philippinenwaldmaus/Mount Mingan Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys minor Heaney, Balete, Duya, Duya, Kyriazis, Rickart, Steppan & Rowsey, 2025 (Kleine Philippinenwaldmaus/Small Mindoro Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet).

·         Litratur: Heaney et al. (2025).

 

            Apomys sacobianus Johnson, 1962 (Langnasen-Philippinenwaldmaus/Long-nosed Luzon Forest Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Johnson (1962).

 

            Apomys sierrae Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Sierra-Madre-Philippinenwaldmaus/Sierra Madre Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

            Apomys veluzi Heaney, Balete, Duya, Duya, Kyriazis, Rickart, Steppan & Rowsey, 2025 (Verluz-Philippinenwaldmaus/Veluz’s Mindoro Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet).

·         Litratur: Heaney et al. (2025).

 

            Apomys zambalensis Heaney, Balete, Rickart, Alviola, Duya, Duya, Veluz, VandeVrede & Steppan, 2011 (Zambales-Philippinenwaldmaus/Zambales Forest Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Heaney et al. (2011).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Archboldomys

 

 

 

 

 

Archboldomys luzonensis

Archboldomys

 

 

 

Archboldomys maximus

 

 

 

            Genus Archboldomys Musser, 1982 (Gattung Archboldmäuse/Mount Isarog Shrew Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Archboldomys luzonensis Musser, 1982 (Isarog-Archboldmaus/Isarog Shrew Mouse):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Archboldomys maximus Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya, Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Große Archboldmaus/Large Cordillera Shrew Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Balete et al. (2012).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Rhynchomys

 

 

 

 

 

 

 

Rhynchomys banahao

 

 

 

 

 

 

 

Rhynchomys isarogensis

 

 

 

 Rhynchomys

 

 

 

Rhynchomys labo

 

 

 

 

 

 

 

Rhynchomys tapulao

 

 

 

 

 

 

 

Rhynchomys mingan

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhynchomys soricoides

 

 

 

 

 

 

            Genus Rhynchomys Thomas, 1895 (Gattung Nasenratten/Tweezer-beaked Shrew Rats):

·         6 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Rickert et al. (2019) und Rowe et al. (2019).

·         Literatur: Rickert et al. (2019); Rowe et al. (2019); Thomas (1895).

 

            Rhynchomys banahao Balete, Rickart, Rosell-Ambal, Jansa & Heaney, 2007 (Banahaw-Nasenratte/Mount Banahaw Shrew Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litratur: Baletet et al. (2007).

 

            Rhynchomys isarogensis Musser & Freeman, 1981 (Isarog-Nasenratte/Mount Isarog Shrew Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Musser & Freeman (1981).

 

            Rhynchomys labo Rickart, Balete, Timm, Alviola, Esselstyn & Heaney, 2019 (Labo-Nasenratte/Labo Shrew Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Litratur: Rickert et al. (2019).

 

            Rhynchomys tapulao Balete, Rickart, Rosell-Ambal, Jansa & Heaney, 2007 (Tapulao-Nasenratte/Mount Tapulao Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Balete et al. (2007).

 

            Rhynchomys mingan Rickart, Balete, Timm, Alviola, Esselstyn & Heaney, 2019 (Mingan-Nasenratte/Mingan Shrew Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Litratur: Rickert et al. (2019).

 

            Rhynchomys soricoides Thomas, 1895 (Data-Nasenratte/Mount Data Shrew Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Thomas (1895).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Chrotomys

 

 

 

 

 

 

 

Chrotomys sibuyanensis

Chrotomys

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrotomys silaceus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrotomys whiteheadi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrotomys gonzalesi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chrotomys mindorensis

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Chrotomys Thomas, 1895 (Gattung Luzon-Streifenratten/Luzon Striped Shrew Rats):

·         5 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2012).

·         Literatur: Balete et al. (2012); Thomas (1895).

 

            Chrotomys sibuyanensis Rickart, Heaney, Goodman & Jansa, 2005 (Sibuyan-Streifenratte/Sibuyan Striped Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Rickart et al. (2005).

 

            Chrotomys silaceus Thomas, 1895 (Ockergelbe Streifenratte/Blazed Striped Shrew Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatut: Thomas (1895).

 

            Chrotomys whiteheadi Thomas, 1895 (Luzon-Bergstreifenratte/Montane Striped Shrew Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

            Chrotomys gonzalesi Rickart & Heaney, 1991 (Isarog-Streifenratte/Isarog Striped Shrew Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Rickart & Heaney (1991).

 

            Chrotomys mindorensis Kellogg, 1945 (Luzon-FlachlandStreifenratte/Lowland Striped Shrew Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Kellogg (1945).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Soricomys

 

 

 

 

 

 

Soricomys leonardocoi

Soricomys

 

 

 

 

 

 

Soricomys musseri

 

 

 

 

 

 

Soricomys kalinga

 

 

 

 

 

 

 

Soricomys montanus

 

 

 

 

 

 

            Genus Soricomys Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya, Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Gattung Philippinische Spitzkopfmäuse/Philippine Shrew Mice):

·         4 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Balete et al. (2012).

·         Literatur: Balete et al. (2012).

 

            Soricomys leonardocoi Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya, Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Leonardo-Spitzkopfmaus/Leonardo Shrew Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Balete et al. (2012).

 

            Soricomys musseri (Rickart, Heaney, Tabaranza & Balete, 1998) (Musser-Spitzkopfmaus/Sierra Madre Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rickart et al. (1998)

 

            Soricomys kalinga (Balete, Rickart & Heaney, 2006) (Kalinga-Spitzkopfmaus/Kalinga Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Balete, Rickart & Heaney (2006).

 

            Soricomys montanus Balete, Rickart, Heaney, Alviola, Duya, Duya, Sosa & Jansa, 2012 (Berg-Spitzkopfmaus/Mountain Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Balete et al. (2012).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Coryphomys

 

 

            Genus Coryphomys Schaub, 1937 (Gattung Timor-Riesenratten/Timor Giant Rats):

·         2 ausgestorbene Arten.

·         Literatur: Schaub (1937).

 

            Coryphomys buehleri Schaub, 1937 (Bühler-Timor-Riesenratte/Buehler’s Giant Rat/Rata Gigante de Bühler/Coryphomys de Bühler):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Schaub (1937).

 

            Coryphomys musseri Aplin & Helgen, 2010 (Musser-Timor-Riesenratte/Musser’s Giant Rat/Rata Gigante de Musser/Coryphomys de Musser):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Aplin & Helgen (2010).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Anisomys

 

 

Anisomys

Anisomys imitator

 

            Genus Anisomys Thomas, 1904 (Gattung Hörnchenzahnratten/Uneven-toothed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Anisomys imitator Thomas, 1904 (Hörnchenzahnratte/Uneven-toothed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Lorentzimys

 

 

            Genus Lorentzimys Jentink, 1911 (Gattung Neuguinea-Baumspringmäuse/Long-footed Tree Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Jentink (1911).

 

            Lorentzimys nouhuysi Jentink, 1911 (Neuguinea-Baumspringmaus/Long-footed Tree Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet

·         Literatur: Jentink (1911).

 

            Lorentzimys sp. 1 [Helgen & Helgen, 2009] (Huon-Springmaus/Huon Tree Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Lorentzimys sp. 2 [Aplin & Kale, 2011] (Misim-Springmaus/Mount Misim Tree Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Aplin & Kale (2011).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Chiruromys

 

 

            Genus Chiruromys Thomas, 1888 (Gattung Breitkopfbaummäuse/New Guinea Tree Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Chiruromys forbesi Thomas, 1888 (Forbes-Breitkopfbaummaus/Forbes’s Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Chiruromys lamia (Thomas, 1897) (Gemeine Breitkopfbaummaus/Broad-headed Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Chiruromys vates (Thomas, 1908) (Kleine Breitkopfbaummaus/Lesser Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1908).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Macruromys

 

 

 

 

 

Macruromys elegans

Macruromys

 

 

 

Macruromys major

 

 

 

            Genus Macruromys Stein, 1933 (Gattung Neuguinea-Kleinzahnratten/New Guinea Small-toothed Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Stein (1933).

 

            Macruromys elegans Stein, 1933 (Kleine Neuguinea-Kleinzahnratte/Lesser Small-toothed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Stein (1933).

 

            Macruromys major Rümmler, 1935 (Große Neuguinea-Kleinzahnratte/Greater Small-toothed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rümmler (1935).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Hyomys

 

 

 

 

 

Hyomys dammermani

Hyomys

 

 

 

Hyomys goliath

 

 

 

            Genus Hyomys Thomas, 1904 (Gattung Weißohrriesenratten/White-eared Giant Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Hyomys dammermani Stein, 1933 (Westliche Weißohrriesenratte/Western White-eared Giant Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Stein (1933).

 

            Hyomys goliath (Milne-Edwards, 1900) (Östliche Weißohrriesenratte/Eastern White-eared Giant Rat):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Milne-Edwards (1900).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Pogonomys

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomys fergussoniensis

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomys loriae

 

 

 

 

Pogonomys

 

 

 

Pogonomys championi

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomys sylvestris

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomys macrourus

 

 

 

 

 

 

 

 

Pogonomys sp.

 

 

 

 

 

 

            Genus Pogonomys Milne-Edwards, 1877 (Gattung Greifschwanzratten/Prehensile-tailed Tree Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Milne-Edwards (1877).

 

            Pogonomys fergussoniensis Laurie, 1952 (D’Entrecasteaux-Inseln-Greifschwanzratte/D’Entrecasteaux Archipelago Tree Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Laurie (1952).

 

            Pogonomys loriae Thomas, 1897 (Loria-Greifschwanzratte/Loria’s Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Pogonomys championi Flannery, 1988 (Champion-Greifschwanzratte/Champion’s Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Flannery (1988).

 

            Pogonomys sylvestris Thomas, 1920 (Graubauch-Greifschwanzratte/Grey-bellied Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Pogonomys macrourus (Milne-Edwards, 1877) (Kastanienbraune Greifschwanzratte/Chestnut Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Milne-Edwards (1877).

 

            Pogonomys sp. (Queensland-Greifschwanzratte/Prehensile-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Coccymys

 

 

            Genus Coccymys Menzies, 1990 (Gattung Neuguinea-Bürstenschwanzmäuse/New Guinea Brush Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Menzies (1990).

 

            Coccymys kirrhos Musser & Lunde, 2009 (Gelbbraune Bürstenschwanzmaus/Tawny Brush Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

 

            Coccymys ruemmleri (Tate & Archbold, 1941) (Rümmler-Bürstenschwanzmaus/Rümmler’s Brush Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet

 

            Coccymys shawmayeri (Hinton, 1943) (Shaw-Mayer-Bürstenschwanzmaus/Central Cordillera Brush Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Brassomys

 

 

Brassomys

Brassomys albidens

 

            Genus Brassomys Musser & Lunde, 2009 (Gattung Neuguinea-Weißzahnmäuse/New Guinea White-toothed Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Menzies (1990).

 

            Brassomys albidens (Tate, 1951) (Neuginea-Weißzahnmaus/White-toothed Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate (1951).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Mammelomys

 

 

 

 

 

Mammelomys lanosus

Mammelomys

 

 

 

Mammelomys rattoides

 

 

 

            Genus Mammelomys Menzies, 1996 (Gattung Neuguinea-Mosaikschwanzratten/New Guinea Mosaic-tailed Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Menzies (1996).

 

            Mammelomys lanosus (Thomas, 1922 (Hochland-Mosaikschwanzratte/Highland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1922).

 

            Mammelomys rattoides (Thomas, 1922) (Tiefland-Mosaikschwanzratte/Lowland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1922).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Xenuromys

 

 

Xenuromys

Xenuromys barbatus

 

            Genus Xenuromys Tate & Archibold, 1914 (Gattung Neuguinea-Weißschwanzratten/Rock-dwelling Giant Rat):

·         1 Art.

·         Literatur: Tate & Archibold (1914).

 

            Xenuromys barbatus (Milne-Edwards, 1900) (Neuguinea-Weißschwanzratte/Rock-dwelling Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Milne-Edwards (1900).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Mallomys

 

 

            Genus Mallomys Thomas, 1898 (Gattung Riesenbaumratten/New Guinea Woolly Rats):

·         7 Arten.

·         Literatur: Thomas (1898).

 

            Mallomys aroaensis (de Vis, 1907) (De-Vis-Riesenbaumratte/De Vis’s Woolly Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: de Vis (1907).

 

            Mallomys gunung Flannery, Aplin, Groves & Adams, 1989 (Gebirgs-Riesenbaumratte/Alpine Woolly Rat):

·         Bestand: stark gefährdet

 

            Mallomys istapantap Flannery, Aplin, Groves & Adams, 1989 (Hochland-Riesenbaumratte/Subalpine Woolly Rat):

·         Bestand: nicht gefährdet

 

            Mallomys rothschildi Thomas, 1898 (Rothschild-Riesenbaumratte/Rothschild’s Woolly Rat):

·         Bestand: nicht gefährdet

 

            Mallomys sp. 1 [Helgen et al., 2004] (Arfak-Riesenbaumratte/Arfak Woolly Rat):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

 

            Mallomys sp. 2 [Helgen, 2007] (Foja-Riesenbaumratte/Foja Woolly Rat):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

 

            Mallomys sp. 3 [Helgen et al., 2009] (Bosavi-Riesenbaumratte/Bosavi Woolly Rat):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Abeomelomys

 

 

Abeomelomys

Abeomelomys sevia

 

            Genus Abeomelomys Menzies, 1990 (Gattung Hochland-Bürstenmäuse/Papuan Highland Brush Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Menzies (1990).

 

            Abeomelomys sevia (Tate & Archbold, 1935) (Hochland-Bürstenmaus/Papuan Highland Brush Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Tate & Archobold (1935).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Pogonomelomys

 

 

            Genus Pogonomelomys Rümmler, 1936 (Gattung Bürsten-Mosaikschwanzratten/New Guinea Brush Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Rümmler (1936).

 

            Pogonomelomys brassi Tate & Archbold, 1941 (Brass-Mosaikschwanzratte/Brass’ Brush Mouse):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Peters & Doria (1876).

 

            Pogonomelomys bruijni (Peters & Doria, 1876) (Vogelkop-Mosaikschwanzratte/Bruijn’s Brush Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Tiefland-Mosaikschwanzratte.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Peters & Doria (1876).

 

            Pogonomelomys mayeri (Rothschild & Dollman, 1932) (Shaw-Mayer-Mosaikschwanzratte/Shaw Mayer’s Brush Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rothschild & Dollman (1932).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Crossomys

 

 

Crossomys

Crossomys moncktoni

 

            Genus Crossomys Thomas, 1907 (Gattung Monckton-Schwimmratten/Earless New Guinea Water Rat):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Crossomys moncktoni Thomas, 1907 (Monckton-Schwimmratte/Earless New Guinea Water Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Baiyankamys

 

 

 

 

 

Baiyankamys habbema

Baiyankamys

 

 

 

Baiyankamys shawmayeri

 

 

 

            Genus Baiyankamys Hinton, 1943 (Gattung Baiyanka-Schwimmratten/Baiyanka Water Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Hinton (1943).

 

            Baiyankamys habbema (Tate & Archbold, 1941) (Habbema-Schwimmratte/Mountain Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1941).

 

            Baiyankamys shawmayeri Hinton, 1943 (Shaw-Mayer-Schwimmratte/Shaw Mayer’s Water Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hinton (1943).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Hydromys

 

 

            Genus Hydromys É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804 (Gattung Eigentliche Schwimmratten/Typical Water Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804).

 

            Hydromys chrysogaster É. Geoffroy Saint-Hilaire, 1804 (Goldbauch-Schwimmratte/Austalian Water Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Geoffroy Saint-Hilaire (1804).

 

            Hydromys hussoni Musser & Piik, 1982 (Husson-Schwimmratte/Husson’s Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser & Piik (1982).

 

            Hydromys neobrittanicus Tate & Archbold, 1935 (Neubritannien-Schwimmratte/New Britain Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1935)

 

            Hydromys ziegleri Helgen, 2005 (Ziegler-Schwimmratte/Ziegler’s Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen (2005).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Parahydromys

 

 

Parahydromys

Parahydromys asper

 

            Genus Parahydromys Poche, 1906 (Gattung Bergschwimmratten/New Guinea Waterside Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Poche (1906).

 

            Parahydromys asper (Thomas, 1906) (Bergschwimmratte/New Guinea Waterside Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Leptomys

 

 

            Genus Leptomys Thomas, 1897 (Gattung Neuguinea-Wasserratten/New Guinea Water Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Leptomys arfakensis Musser, Helgen & Lunde, 2008 (Arfak-Neuguinea-Wasserratte/Arfak Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser, Helgen & Lunde (2008).

 

            Leptomys elegans Thomas, 1897 (Elegante Neuguinea-Wasserratte/Elegant Water Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Leptomys ernstmayri Rümmler, 1932 (Ernst-Mayr-Neuguinea-Wasserratte/Ernst Mayr’s Water Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rümmler (1932).

 

            Leptomys paulus Musser, Helgen & Lunde, 2008 (Kleine Neuguinea-Wasserratte/Small Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser, Helgen & Lunde (2008).

 

            Leptomys signatus Tate & Archbold, 1938 (Fly-Neuguinea-Wasserratte/Fly River Water Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Tate & Archbold (1938).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Mirzamys

 

 

 

 

 

Mirzamys louiseae

Mirzamys

 

 

 

Mirzamys norahae

 

 

 

            Genus Mirzamys Helgen & Helgen, 2009 (Gattung Mirza-Moosratten/Mirza’s Moss Rats):

·         2 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie:

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Mirzamys louiseae Helgen & Helgen, 2009 (Westliche Moosratte/Mirza’s Western Moss Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Mirzamys norahae Helgen & Helgen, 2009 (Östliche Mirza-Ratte/Mirza’s Eastern Moss Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Paraleptomys

 

 

 

 

 

Paraleptomys rufilatus

Paraleptomys

 

 

 

Paraleptomys wilhelmina

 

 

 

            Genus Paraleptomys Tate & Archibold, 1941 (Gattung Neuguinea-Bergmoosratten/Short-haired Water Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Tate & Archibold (1941).

 

            Paraleptomys rufilatus Osgood, 1945 (Große Bergmoosratte/Northern Water Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Osgood (1945).

 

            Paraleptomys wilhelmina Tate & Archbold, 1941 (Kleine Bergmoosratte/Short-haired Water Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1941).

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Xeromys

 

 

Xeromys

Xeromys myoides

 

            Genus Xeromys Thomas, 1889 (Gattung Falsche Schwimmratten/False Water Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1889).

 

            Xeromys myoides Thomas, 1889 (Falsche Schwimmratte/False Water Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1889).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Microhydromys

 

 

 

 

 

Microhydromys argenteus

Microhydromys

 

 

 

Microhydromys richardsoni

 

 

 

            Genus Microhydromys Tate & Archbold, 1941 (Gattung Neuguinea-Kleinwassermäuse/Groove-toothed Shrew Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Tate & Archbold (1941).

 

            Microhydromys argenteus Helgen, Leary & Aplin, 2010 (Südliche Kleinwassermaus/Southern Groove-toothed Shrew Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen, Leary & Aplin (2010).

 

            Microhydromys richardsoni Tate & Archbold, 1941 (Nördliche Kleinwassermaus/Northern Groove-toothed Shrew Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1941).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Pseudohydromys

 

 

            Genus Pseudohydromys Rümmler, 1934 (Gattung Neuguinea-Moosmäuse/New Guinea Small-toothed Mice):

·         12 Arten.

·         Literatur: Rümmler (1934).

 

            Pseudohydromys berniceae Helgen & Helgen, 2009 (Bishop-Moosmaus/Bishop Moss Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Pseudohydromys carlae Helgen & Helgen, 2009 (Huon-Halbinsel-Moosmaus/Huon Small-toothed Moss Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Pseudohydromys eleanorae Helgen & Helgen, 2009 (Eleonora-Moosmaus/Laurie’s Moss Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Pseudohydromys ellermani (Laurie & Hill, 1954) (Shaw-Mayer-Moosmaus/Shaw Mayer’s Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Laurie & Hill (1954).

 

            Pseudohydromys fuscus (Laurie, 1952) (Fleckenschwanz-Moosmaus/Mottled-tailed Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Laurie (1952).

 

            Pseudohydromys germani (Helgen, 2005) (German-Moosmaus/German’s One-toothed Moss Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen (2005).

 

            Pseudohydromys murinus Rümmler, 1934 (Östliche Moosmaus/Eastern New Guinea Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rümmler (1934).

 

            Pseudohydromys musseri Flannery, 1989 (Musser-Moosmaus/Torricelli Mountains Shrew Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Flannery (1989).

 

            Pseudohydromys occidentalis Tate, 1951 (Westliche Moosmaus/Western New Guinea Shrew Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate (1951).

 

            Pseudohydromys patriciae Helgen & Helgen, 2009 (Woolley-Moosmaus/Woolley’s Moss Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Pseudohydromys pumehanae Helgen & Helgen, 2009 (Südliche Moosmaus/Southern Small-toothed Moss Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

            Pseudohydromys sandrae Helgen & Helgen, 2009 (Weißbauch-Moosmaus/White-bellied Moss Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Helgen & Helgen (2009).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Zyzomys

 

 

            Genus Zyzomys Thomas, 1909 (Gattung Australische Dickschwanzratten/Australian Rock Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1909).

 

            Zyzomys argurus (Thomas, 1889) (Gemeine Dickschwanzratte/Common Australian Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1889).

 

            Zyzomys maini Kitchener, 1989 (Arnhemland-Dickschwanzratte/Arnhem Land Rock Rat):

·         Bestand: Potenzielle gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Kitchener (1989).

 

            Zyzomys palatalis Kitchener, 1989 (Carpentaria-Dickschwanzratte/Carpentarian Rock Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Kitchener (1989).

 

            Zyzomys pedunculatus (Waite, 1896) (Zentralaustralische Dickschwanzratte/Central Australian Rock Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Waite (1896).

 

            Zyzomys woodwardi (Thomas, 1909) (Kimberley-Dickschwanzratte/Kimberley Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1909).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Leggadina

 

 

            Genus Leggadina Thomas, 1910 (Gattung Australienzwergmäuse/Australian Short-tailed Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Leggadina forresti (Thomas, 1906) (Zentrale Australienzwergmaus/Central Short-tailed Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Leggadina lakedownensis Watts, 1976 (Nördliche Australienzwergmaus/Northern Short-tailed Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Watts (1976).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Notomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys longicaudatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys robustus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys macrotis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys cervinus

Notomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys mordax

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys amplus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys fuscus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys mitchellii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys alexis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Notomys aquilo

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Notomys Lesson, 1842 (Gattung Australienhüpfmäuse/Australian Hopping Mice):

·         10 Arten, davon fünf ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Notomys mitchelllii (Ogilby, 1838). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Roycroft et al. (2022), Alhajeri (2022) und Ford (2006), Nach genetischesn Analysen ist allerdings die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Die Gattung Notomys spaltete sich voraussichtlich vor rund 2,6 Mio. Jahren in zwei Entwicklungsäste. Der erste Ast enthält neben der noch lebenen Art N. cervinus noch die ausgestorbenen Arten macrotis und longicaudatus, die sich vor 0,55 bzw. 1,3 Mio. Jahren von cervinus trennten. Möglicherweise gehören auch die bereits ausgestorbenen Arten robustus und mordax in diesen Ast, doch bedarf es hier noch genauerer Studien. Im zweiten Ast steht die ausgestorbene Art amplus an der Basis. Sie spaltete sich vor ca. 2,4 Mio. Jahren als erstes ab, gefolgt von fuscus vor etwa 1,0 Mio. Jahren und mitchellii vor ca. 0,8 Mio. Jahren. Schließlich trennten sich vor 0,7 Mio. Jahren noch alexis und aquilo auf. Neben den zehn aktuell lebenden oder erst kürzlich ausgestorbenen Arten, ist mit der Großen Australienhüpfmaus (Notomys magnus Vakil, Cramb, Price, Webb & Louys, 2023 (Holotypus/Terra typica: QM F55835 (Queensland-Museum Brisbane), gesammelt in den Tripot- und Beehive-Höhlen am Fluss Broken River, nordöstliches Queensland, Australien. Etymologie: Das aus dem Latein stammende Artepitheton magnus bedeutet „groß“ und bezieht sich auf die stattliche Körpergröße im Verhältnis zu anderen Arten der Gattung) noch eine fossile Art der Gattung bekannt. Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern νῶτον für „Rücken“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf den durch die hüpfgende Fortbewegung gewölbten Rücken der Mäuse bezieht.

·         Synonyme: Podanomalus Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Podanomalus longicaudatus (Gould, 1844). Als Gattung beschrieben und von Brazenor (1934) übernommen, wurde Podanomalus von Iredale & Troughton (1934) mit Notomys synonymisiert. Der Name Podanomalus leitet sich von den griechischen Wörtern πούς für „Fuß“ und ἀνώμαλος für „abweichend“ ab und bezieht sich auf die von anderen Mäusen abweichende Fortbewegungsweise); Thylacomys Waite, 1898 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Thylacomys cervinus (Gould, 1853). Als Gattung beschrieben, synonymisierten Iredale & Troughton (1934) Thylacomys mit Ascopharynx, während Brazenor (1934) und weitere Autoren das Taxon mit Notomys synonymisierten. Der Name Thylacomys ist bereits durch Thylacomys Blyth, 1840 besetzt und leitet sich von den griechischen Wörtern θύλακος für „Sack“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich hier auf die drüsenreiche Kehltasche bei den Mäusen bezieht); Ascopharynx Waite, 1900 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Ascopharynx cervinus (Gould, 1853). Der Name wurde als Ersatz für Thylacomys eingeführt, da dieser bereits besetzt war und wurde von Iredale & Troughton (1934) verwendet, während Brazenor (1934), Ellerman (1941) und weitere Autoren Ascopharynx mit Notomys synonymisierten. Der Name Ascopharynx leitet sich von den griechischen Wörtern ἀσκός für „Sack“ und φάρυγξ für „Schlund“, was sich auf die drüsenreiche Hauttasche an der Kehle der Tiere bezieht).

·         Literatur: Alhajeri (2022); Blyth, 1840; Brazenor (1934); Ellerman (1941); Ford (2006); Gould (1844, 1853); Iredale & Troughton (1934); Lesson (1842); Ogilby (1838); Roycroft et al. (2021, 2022); Vakil et al. (2023); Waite (1898, 1900).

 

            Notomys longicaudatus (Gould, 1844) (Langschwanz-Australienhüpfmaus/Long-tailed Hopping Mouse):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Thomas (1921a) einen Lectotypus. BMNH 1844.7.9.15 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Weibchen, gesammelt von John Gilbert am Fluss Moore River, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hapalotis longicaudata beschrieben, stellte Ogilby (1892) die Art in die Gattung Conilurus, während Waite (1898) sowie Brazenor (1934) sie in Podanomalus listeten. Thomas (1921b) ordnete die Art in die Gattung Notomys, gefolgt von Wood Jones (1925), Iredale & Troughton (1934), Finlayson (1940), Ellerman (1941), Tate (1951), Mahoney & Richardson (1988) und weiteren Autoren. Nach molekularbiologischen Daten hat longicaudatus sich vor 1,3 Mio. Jahren von der cervinus/macrotis-Linie getrennt. Die Art gilt als monotypisch. Das Artepitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern longus für „lang“ und caudatus für „Schwanz tragend“ ab und bezieht sich auf den verhältnismäßg langen Schwanz der Tiere.

·         Synonyme: Notomys sturti Thomas, 1921 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1846.5.14.43 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt im Juli 1845 von Charles Sturt am Berg Gipps, nahe dem Broken-Hügel in der unteren Darling-Region, Neusüdwales, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als separte Art beschrieben und von Iredale & Troughton (1934), Brazenor (1934), Ellerman (1941) und Tate (1951) übernommen, synonymisierten hingegen Watts & Aslin (1981), Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993) und weitere Autoren sturti mit longicaudatus. Die Form ist nach dem Entdecker Kapitän Charles Sturt benannt, der auch das Typusexemplar fand).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 102-164 mm; Schwanzlänge 132-204 mm; Gewicht ca. 100 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Langschwanz-Australienhüpfmaus bevorzugte vermutlich Trockengebiete mit festen, lehmigen Böden. Allgemein ist über die Art wenig bekannt.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1977). Letzte Sichtungen 1901-1902, aber Schädelfragmente wurden bis 1977 noch in Speiballen von Eulen gefunden.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Neusüdwales, Nördliches Territorium, Queensland, Südaustralien, Westaustralien). Der Hauptgrund für das Aussterben war wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch Rotfüchse und verwilderte Hauskatzen.

·         Literatur: Brazenor (1934); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Ellerman (1941); Finlayson (1940); Gould (1844); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Menkhorst & Dixon (2023); Musser & Carleton (1993); Ogilby (1892); Tate (1951); Thomas (1921a, 1921b); Waite (1898); Watts & Aslin (1981); Wood Jones (1925).

 

            Notomys robustus Mahoney, Smith & Medlin, 2008 (Breitwangen-Australienhüpfmaus/Broad-cheeked Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: SAMA P19967 (Südaustralisches Museum Adelaide), subadultes Tier, geseammelt im Mai 1976 von G. C. Medlin in Schichten des späten Holozäns, obere Ebende, Höhle D, Chambers Gorge nordöstlich Flinders Ranges, Südaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Vor der Erstbeschreibung wurde die Art bereits als Notomys sp. von Watts & Aslin (1981), Tunbridge (1991), Medlin (1993), Flannery (1998) sowie Robinson et al. (2000) und Flannery & Schouten (2001) erwähnt. Die genaue Position innerhalb der Gattung ist aktuell noch unklar, doch wird aufgrund ähnlicher Schädelmerkmale und Körpergröße eine verwandtschaftliche Nähe zu longicaudatus angenommen, worauf die vorläufige Einordung hier beruht. Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton robustus bedeutet „kräftig“ und bezieht sich auf den breiten Jochbogen, der stärker ausgeprägt ist als bei anderen Notomys-Arten.

·         Identifizierung/Beschreibung: Schädellänge 37,1-40,9 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Über die Breitwangen-Australienhüpfmaus ist wenig bekannt. Wahrscheinlich besiedelte sie Graslandschaften und Buschland mit Gänsefußgewächsen. Die stark vergrößerten Wangenbögen und die langen schmalen Schneidezähnen könnten auf eine Ernährung mit harten und faserreichen Pflanzenteilen hindeuten.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1850). Lediglich von Schädelfragmenten aus alten Speiballen von Eulen bekannt, aber wahrscheinlich überlebte die Art bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Hauptursachen für das Aussterben waren wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch verwilderte Hauskatzen sowie die Lebensraumzerstörung durch mobile Weidewirtschaft. Möglicherweise spielten auch Dürren im 19. Jahrhundert eine Rolle.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Südaustralien).

·         Literatur: Burbidge et al. (2008); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Flannery (1998); Flannery & Schouten (2001); Jackson & Groves (2015); Mahoney, Smith & Medlin (2008); Medlin (1993, 2023); Robinson et al. (2000); Tunbridge (1991); Watts & Aslin (1981).

 

            Notomys macrotis Thomas, 1921 (Großohr-Australienhüpfmaus/Big-eared Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1844.7.9.14 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von John Gilbert am Fluss Moore River, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigene Art in der Gattung Notomys beschrieben, stellten Gerrard (1862) und Gould (1863) sie in die Gattung Hapalotis. Iredale & Troughton (1934) synonymisierten macrotis mit richardsoni und Ellerman (1941) mit megalotis. Mahoney & Richardson (1988) und weitere Autoren erhoben macrotis schließlich wieder in den Artstatus. Genetische Analysen bestätigen dies und deuten auf eine enge Verwandtschaft zu cervinus (Roycroft et al., 2022) mit einer Divergenzzeit von rund 550.000 Jahren. Die Art gilt als monotypisch. Das Artepitheton leitet sich von den griechischen Wörtern μακρός für „groß“ und οὖς für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die verhältnisäßig großen Ohren der Art.

·         Synonyme: Notomys megalotis Iredale & Troughton, 1934 (Taxonomie/Etymologie: Neuer Name für macrotis, der aber später zum Synonym erklärt wurde (Watts & Aslin, 1981; Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005). Das Epitheton leitet sich von den griechischen Wörtern von μέγας für „groß“ und οὖς für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die verhältnismäßig großen Ohren der Form).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 117-118 mm; Schwanzlänge 129-136 mm; Gewicht ca. 45 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Großohr-Australienhüpfmaus besiedelte wahrscheinlich Küstenheiden und lichte Wälder. Genauere Informationen zur Art liegen nicht vor.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1844). Möglicherweise überlebte die Art noch bis ins 20. Jahrhundert hinein. Eine wesentliche Ursache für das Aussterben war wahrscheinlich die großflächige Rodung für Landwirtschaftsflächen.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Westaustralien).

·         Literatur: Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Ellerman (1941); Gerrard (1862); Gould (1863); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Menkhorst & Dixon (2023); Musser & Carleton (2005); Roycroft et al. (2022); Thomas (1921); Watts & Aslin (1981).

 

            Notomys cervinus (Gould, 1853) (Rehbraune Australienhüpfmaus/Fawn Hopping Mouse):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Thomas (1921) einen Lectotypus. BMNH 1853.10.22.7 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt in Neusüdwales, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Hapalotis cervinus beschrieben, wurde die Form zeitweise in die Gattungen Conilurus (Ogilby, 1892), Thylacoms (Waite, 1898) oder Ascopharynx (Trouessart, 1904; Longman, 1916; Wood Jones, 1925; Iredale & Troughton, 1934) gestellt, bevor Thomas (1906) sie in die Gattung Notomys überführte, was von weiteren Autoren übernommen wurde (Brazenor, 1934, Finlayson, 1939, Ellerman, 1941, Tate, 1951, Troughton, 1967, Mahoney & Richardson, 1988). Genetische Analysen sehen eine enge Verwandtschaft zu macrotis (Roycroft et al., 2022) mit einer Divergenzzeit von rund 550.000 Jahren. Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton cervinus bedeutet „hirschfarben“ und bezieht sich auf die Fellfarbe der Tiere.

·         Synonyme: Podanomalus aistoni Brazenor, 1934 (Holotypus/Terra typica: NMV C7818 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), Männchen, gesammelt im Oktober 1932 von G. Aiston bei Mulka, ostlich von Lake Eyre, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigene Art beschrieben und von Finlayson (1939) sowie Ellerman (1941) in die Gattung Notomys überführt, wurde die Form später mit Notomys cervinus synonymisiert (Watts & Aslin, 1981; Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005). Das Taxon ist nach dem australischen Polizisten, Kamelzüchter und Sammler George Aiston benannt, der auch das Typusexemplar fand).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 95-120 mm; Schwanzlänge 105-160 mm; Hinterfußlänge 32-37 mm; Ohrlänge 23-29 mm; Gewicht 30-50 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Rehbraune Australienhüpfmaus bewohnt Busch- und Tussockgrasland auf steinigen Ebenen oder Lehnflächen vor. Sie lebt einzeln oder in kleinen Gruppen und ernährt sich hauptsächlcich von Samen, aber auch von Blättern, Stängeln und gelegentlich Wirbellosen. Der Wasserbedarf wird über sukkulente, salztolerante Pflanzen gedeckt. Die Fortpflanzung erfolgt wahrscheinlich opportunistisch, vor allem nach hohen Niederschlagsmengen. Weibchen erreichen ihre Geschlechtsreife mit etwa sechs Monaten und bringen nach einer Tragzeit von 38-43 Tagen pro Wurf 1-5, meist drei Jungen zur Welt.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Queensland, Südaustralien, im Nördlichen Territorium möglicherweise ausgestorben).

·         Literatur: Baverstock, Watts & Hogarth (1977); Brazenor (1934); Breed (2023); Burbidge & Woinarski (2025); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1939); Gould (1853); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (1993, 2005); Ogilby (1892); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1906, 1921); Trouessart (1904); Troughton (1967); Waite (1898); Watts & Aslin (1981).

 

            Notomys mordax Thomas, 1922 (Darling-Downs-Australienhüpfmaus/Darling Downs Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1846.4.4.65 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt bei Darling Downs, südliches Queensland, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als eigenständige Art innerhalb der Gattung Notomys beschrieben, wurde von Ellerman (1941), Tate (1951) und Mahoney (1977) der Artstatus bestätigt. Die genaue phylogenetische Position ist unklar. Es bestehen morphologische Ähnlichkeiten am Schädel mit cervinus und mitchellii (Ellerman, 1949). Ford (2006) sieht die größten Ähnlichenkeiten mit cervinus, was hier für die Stammbaumeinteilung Berücksichtigung findet. Die Art gilt als monotypisch. Das asu dem Latein stammende Artepitheton mordax bedeutet „bissig“ und bezieht sich auf die kräftigen Zähne.

·         Identifizierung/Beschreibung: Schädellänge ca. 32,9 mm; Schädelbreite >16,9 mm (unvollständig). Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Darling-Downs-Australienhüpfmaus besiedelte möglicherweise Graslandschaften und lichte Wälder. Genaue Informationen zur Art liegen nicht vor.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1840). Die Hauptursachen für das Aussterben waren wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch verwilderte Hauskatzen sowie die Lebensraumzerstörung durch Ackerbau und Viehhaltung.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Queensland).

·         Literatur: Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Ellerman (1941, 1949); Jackson & Groves (2015); Mahoney (1977); Tate (1951); Thomas (1922); Treloar (2023).

 

            Notomys amplus Brazenor, 1936 (Kurzschwanz-Australienhüpfmaus/Short-tailed Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: NMV C512 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), gesammelt im Juni 1896 von P. M. Byrne bei Charlotte Waters, Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als eigenständig Art beschrieben, wurde dies von Tate (1951) und weiteren Autoren auch anerkannt. Nach molekularbiologischen Daten nimmt amplus eine basale Stellung innerhalb eines Astes der Gattung ein, der auch die Arten fuscus, mitchellii, alexis und aquilo beinhaltet (Roycroft et al., 2022). Die Trennung von den anderen Arten erfolgte voraussichtlich vor etwa 2,4 Millionen Jahren. N. amplus gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton amplus bedeutet „groß“ und bezieht sich auf die verhältnismäßig ausgeprägte Körpergröße.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 143 mm; Schwanzlänge 153-160 mm; Gewicht ca. 100 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Kurzschwanz-Australienhüpfmaus lebte möglicherweise in Geröllebenen mit Wüstengräsern und niedrigen Gebüsch, eventuell auch Sanddünenlandschaften. Bisher ist wenig von der Art bekannt.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1896). Lediglich drei Exemplare bekannt sowie Fragmentfunde aus Eulengewöllen. Die Hauptursache für das Aussterben war wahrscheinlich eine übermäßige Prädation durch verwilderte Hauskatzen.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Nördliches Terriotorium, Südaustralien, Westaustralien).

·         Literatur: Brazenor (1936); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2020); Jackson & Groves (2015); Menkhorst & Dixon (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951).

 

            Notomys fuscus (Wood Jones, 1925) (Dunkle Australienhüpfmaus/Dusky Hopping Mouse):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Finlayson (1960) einen Lectotypus. SAMA M6258 (Südaustralisches Museum Adelaide), Männchen, gesammelt von A. G. Bolam im Ooldea-Distrikt, Südaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Ascopharynx fuscus beschrieben, wurde die Art später von Tate (1951) und weiteren Autoren in die Gattung Notomys überführt. Iredale & Trouhgton (1934) ordneten fuscus als Synonym von cervinus ein und Brazenor (1934) als Synonym von alexis, doch in der Regel wird fuscus als eigene Art anerkannt. Dies wird auch durch genetische Analysen gestützt, die für fuscus eine Abspaltung vor rund 1 Million Jahren vom Ast der Arten mitchellii, alexis und aquilo vermuten lassen (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton fuscus bedeutet „braun“ und bezieht sich auf die etwas dunklere Fellfarbe der Tiere.

·         Synonyme: Notomys fuscus eeyreius Finlayson, 1960 (Holotypus/Terra typica: SAMA M4595 (Südaustralische Museum Adelaide), Weibchen, gesammelt im April 1934 von G. Aiston bei Mulka (New Well), Ostseite des Eyre-Sees, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als Unterart von fuscus beschrieben, wurde die Form von Aitken (1968), Watts & Aslin (1981) und weiteren Autoren mit fuscus synonymisiert. Das Epitheton leitet sich vom Eyre-See ab, in dessen Nähe das Typusexemplar gefunden wurde); Notomys filmeri Mack, 1961 (Holotypus/Terra typica: QM J10316 (Queensland Museum Brisbane), Männchen, gesammelt im November 1957 von I. G. Filmer nahe Birdsville, Queensland, Australien. Taxonomie/Etymologie: Die Form wurde als eigene Art beschrieben, aber von Aitken (1968), Ride (1970) und anderen mit fuscus synonymisiert. Das Epitheton filmeri leitet sich von I. G. Filmer ab, der ein wissenschaftlicher Sammler war und auch das Typusexemplar fand).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 76-115 mm; Schwanzlänge 115-155 mm; Hinterfußlänge 33-39 mm; Ohrlänge 23-29 mm; Gewicht 26-52 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Dunkle Australienhüpfmaus ist vor allem in sandigen Bereichen zu finden, wie beispielsweise Sanddünen. Es werden zwar auch felsige Gebirgszüge und Lehmebenen angenommen, sofern sie auch sandige Bereiche enthalten. Die Art ist hauptsächlich nachtaktiv und verbringt den Tag in Höhlensystemen. Sie ernährt sich vor allem von Samen, aber auch anderes Pflanzenmaterial und gelegentlich Wirbellose gehören zur Nahrung. Die Fortpflanzung findet vor allem nach stärkeren Regenfällen statt. Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 38-41 Tagen 1-5 Jungtiere zur Welt. Die Geschlechtsreife wird mit 75-90 Tagen erreicht.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwäles, Queensland, Südaustralien, möglicherweise ausgestorben im Nördlichen Terriotrium und Westaustralien).

·         Literatur: Aitken (1968); Baverstock, Watts & Hogarth (1977); Brazenor (1934); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Finlayson (1960); Iredale & Trouhgton (1934); Jackson & Groves (2015); Mack (1961); Moseby, Owens & Brandle (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Watts & Aslin (1981); Woinarski & Burbidge (2025); Wood Jones (1925).

 

            Notomys mitchellii (Ogilby, 1838) (Mitchell-Australienhüpfmaus/Mitchell’s Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: AM 22 (Australisches Museum Sydney), gesammelt von T. L. Mitchell ca. 12 km südöstlich von Lake Boga, Viktoria, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Dipus mitchellii beschrieben und von Mitchell (1838) so übernommen. Gould (1845) und Krefft (1866) stellten die Art in die Gattung Hapalotis, während Ogilby (1892) sie in die Gattung Conilurus überführte. Thomas (1921a), Wood Jones (1925), Iredale & Troughton (1934) sowie weitere Autoren ordneten mitchellii schließlich in der Gattung Notomys ein. Nach genetischen Daten trennte sich mitchellii vor ca. 0,8 Millionen Jahren vom Artenpaar alexis und aquilo (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch und ist nach dem schottischen Entdecker Sir Thomas Livingstone Mitchell benannt, der Expeditionen in Australien leitete und auch das Typusexemplar sammelte.

·         Synonyme: Hapalotis richardsonii J. E. Gray, 1847 (nur Name); Hapalotis richardsonii Gould, 1853 (ungültig, da falscher Autor); Hapalotis gouldii Gould, 1863 (Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt wurde, bestimmte Thomas (1921a) einen Lectotypus. BMNH 1907.1.1.135 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von J. Gilbert im südwestlichen Westaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als separate Art beschrieben und von Brazenor (1934) sowie Tate (1951) übernommen, synonymisierten Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993, 2005) und weiteren Autoren aber gouldii mit mitchellii. Der Name ist auch durch Hapalotis gouldii J. E. Gray, 1843 (Synonym von Mesembriomys gouldii) bereits besetzt. Die Form ist nach dem britischen Zoologen John Gould benannt); Hapalotis richardsonii J. E. Gray, 1875 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1843.8.21.3 (Britisches Museum für Naturgeschichte London, gesammelt am Swan River, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie: Der Name Hapalotis richardsonii wurde von Gray (1847) für eine neue Art bereits früher eingeführt, aber noch ohne Beschreibung. Dennoch wurde die Art von Thomas (1906), Iredale & Troughton (1934), Tate (1951) und Troughton (1967) in die Gattung Notomys überführt, wobei Tate und Troughton als Autor Gould, 1853 angaben. Brazenor (1934) synonymisierte richardsonii mit gouldii, während Ride (1970), Watts & Aslin (1981), Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993, 2005) sowie andere richardsonii mit mitchellii synonymisierten. Die Form ist nach dem schottischen Naturforscher John Richardson benannt); Notomys richardsoni Thomas, 1906 (Schreibfehler zu richardsonii); Notomys mitchelli macropus Thomas, 1921b (Holotypus/Terra typica: BMNH 1855.12.24.361 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von J. B. Harvey auf der Känguru-Insel, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Als Unterart von mitchellii beschrieben, wurde dies zunächst von zahlreichen Autoren übernommen (Iredale & Troughton, 1934; Brazenor, 1936; Finlayson, 1939; Ellerman, 1941, Tate, 1951). Watts & Aslin (1981), Musser & Carleton (1993, 2005) sowie andere synonymisierten hingegen macropus mit mitchellii. Das Epitheton macropus leitet sich von den griechischen Wörtern μακρός für „groß“ und πούς für „Fuß“ ab, was sich auf die verhältnismäßig großen Füße der Tiere bezieht); Notomys mitchelli alutacea Brazenor, 1934 (Holotypus/Terra typica: NMV C38 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), Weibchen, gesammelt im Juli 1921 von J. A. Kershaw bei Ooldea, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von mitchellii beschrieben und von Ellerman (1941) und Tate (1951) übernommen, wurde alutacea von Watts & Aslin (1981), Mahoney & Richardson (1988), Musser & Carleton (1993, 2005) und weiteren Autoren aber mit mitchellii synonymisiert. Das aus dem Latein stammende Epitheton alutacea bedeutet „lederfarben“ und bezieht sich auf die bräunliche Fellfarbe); Notomys gouldi Musser & Carleton, 2005 (Schreibfehler zu gouldii).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 100-125 mm; Schwanzlänge 140-155 mm; Hinterfußlänge 31-38 mm; Ohrlänge 23-26 mm; Gewicht 40-60 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Mitchell-Australienhüpfmaus lebt vor allem in offeneren Wäldern mit Eukalyptus-Formationen sowie in Heidelandschaften, zumindest teils mit Sandböden. Die Art ist hauptsächlich nachtaktiv und verbringt in Gruppen von bis zu acht Tieren den Tag in Höhlensystemen. Als Nahrung dienen vor allem Samen und andere Pflanzenteile, gelegentlich auch Wirbellose. Die Reproduktion findet vor allem von Juli bis November statt. Nach einer Tragzeit von 38-0 Tagen bringen Weibchen 1-5 Junge zur Welt. In Haltung erreichen Weibchen ihre Geschlechtsreife mit etwa 90 Tagen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Südaustralien, Viktoria, Westaustralien).

·         Literatur: Brazenor (1934, 1936); Breed, Carthew & Bradley (2023); Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1939); Gould (1853, 1863); Gray (1843, 1847, 1875); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Krefft (1866); Mahoney & Richardson (1988); Mitchell (1838); Musser & Carleton (1993, 2005); Ogilby (1838); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1906, 1921a, 1921b); Troughton (1967); Watts & Aslin (1981); Wood Jones (1925).

 

            Notomys alexis Thomas, 1922 (Spinifex-Australienhüpfmaus/Spinifex Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1906.3.9.35 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 29. Juli 1905 von W. Stalker ca. 56 km südwestlich Alroy (ca. 244 m Höhe), Alexandria Downs, Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art beschrieben und auch weiter anerkannt (Iredale & Troughton, 1934; Finlayson, 1940). Die Art trennte sich nach molekularbiologischen Daten vor etwa 0,7 Millionen Jahren von der Schwesterart aquilo (Roycroft et al., 2022). In den meisten aktuelleren Arbeiten werden drei Unterarten anerkannt. Das Artepitheton alexis leitet sich von der Rinderfarm Alexandria Downs ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde.

·         Unterarten:

1. Notomys alexis alexis Thomas, 1922 (Westliche Spinifex-Australienhüpfmaus/Western Spinifex Hopping Mouse).

2. Notomys alexis everardensis Finlayson, 1940 (Südliche Spinifex-Australienhüpfmaus/Southern Spinifex Hopping Mouse). Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt wurde, bestimmte Aitken (1976) einen Lectotypus. SAMA M3673 (Südaustralisches Museum Adelaide), Weibchen, gesammelt im Februar 1933 von H. H. Finlayson bei Chundrinna und Walthajalkanna, nördliches Everard-Gebirge, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde als Unterart von alexis beschrieben. Von einigen Autoren wurde die Form mit der Nominatform synonymisiert (Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005; Burbidge et al., 2014), während andere sie als Unterart anerkennen (Tate, 1951, Watts & Aslin, 1981, Clayton et al., 2006; Jackson & Groves, 2015; Denys et al., 2017, 2020, 2023; Breed, 2023). Das Unterartepitheton leitet sich von dem Everard-Gebirge ab, in dem das Typusexemplar gefunden wurde.

3. Notomys alexis reginae Troughton, 1936 (Östliche Australienhüpfmaus/Eastern Spinifex Hopping Mouse). Holotypus/Terra typica: QM J5997 (Queensland-Museum Brisbane), subadultes Männchen, gesammelt von F. L. Berney in bergigen Sandlandschaften an der Barcarolle-Station, südlich Longreach, Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde als Unterart von alexis beschrieben. Von einigen Autoren wurde die Form mit der Nominatform synonymisiert (Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993, 2005; Burbidge et al., 2014), während andere sie als Unterart anerkennen (Tate, 1951, Watts & Aslin, 1981, Clayton et al., 2006; Jackson & Groves, 2015; Denys et al., 2017, 2020, 2023; Breed, 2023). Das Unterartepitheton leitet sich von dem lateinischen Wort regina für „Königin“ ab und bezieht sich auf Queensland (Land der Königin), wo das Typusexemplar gefunden wurde.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-115 mm; Schwanzlänge 115-150 mm; Hinterfußlänge 32-36 mm; Ohrlänge 21-26 mm; Gewicht 27-50 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Spinifex-Australienhüpfmaus bewohnt ein breites Spektrum von Lebensräumen, von Sanddünen über Grasland bis offenen Waldgebieten mit Grasunterwuchs. Neben sandigen Böden werden auch lehmig bis tonige Böden angenommen. Die Art ist nachtaktiv und verbringt den Tag in tiefen Höhlensystemen. Sie ernährt sich omnivor, wobei Samen und Wirbellose besonders wichtig sind, aber auch Blüten, Stängel, Blätter, Wurzeln und Pilze gefressen werden. Bezüglich der Fortpflanzung sind Spinifex-Australienhüpfmäuse Opportunisten und haben ihren Schwerpunkt nach höhren Niederschlagsmengen. In Haltung variierte die Wurfgröße zwischen einem und neun Jungtieren, wobei der Durchschnitt bei vier liegt. Die Tragzeit beträgt 32-34 Tage, bei säugenden Weibchen auch bis zu 40 Tage. Die Geschlechtsreife erreichen Weibchen mit ca. 85 Tagen. 

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien).

·         Literatur: Aitken (1976); Baverstock, Watts & Hogarth (1977); Breed (2023); Burbidge et al. (2014); Clayton et al. (2006); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Finlayson (1940); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Moseby (2016); Musser & Carleton (1993, 2005); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1922); Troughton (1936); Watts & Aslin (1981).

 

            Notomys aquilo Thomas, 1921 (Nördliche Australienhüpfmaus/Northern Hopping Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1867.9.17.2 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt von J. T. Cockerell bei Cape York, nördliches Queensland, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Notomys beschrieben und von Ellerman (1941), Tate (1951), Troughton (1967), Mahoney & Richardson (1988) und weiteren Autoren auch so anerkannt. Die Art gilt als monotypisch und trennte sich nach molekularbiologischen Daten vor etwa 0,7 Millionen Jahren von der Schwesterart alexis (Roycroft et al., 2022). Das Artepitheton aquilo ist das lateinische Wort für „Nordwind“ und bezieht sich auf das nördliche gelegene Verbreitungsgebiet.

·         Synonyme: Notomys carpentarius Johnson, 1959 (USNM 284353 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Weibchen gesammelt am 8. Juni 1948 von David H. Johnson bei Umbakumba, Port Langdon, nordöstlicher Bereich von Groote Eylandt, Nördliches Territorium, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigene Art beschrieben und von Johnson (1964) sowie Troughton (1967) zunächst übernommen, aber später mit aquilo synonymisiert (Ride, 1970; Watts & Aslin, 1981, Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 2005 und andere). Das Epitheton carpentarius leitet sich vom Carpentaria-Golf ab, in dessen Bereich das Typusexemplar gesammelt wurde).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 85-115 mm; Schwanzlänge 147-189 mm; Hinterfußlänge 33-40 mm; Ohrlänge 15-21 mm; Gewicht 28-47 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Nördliche Australienhüpfmaus ist vor allem nachtaktiv und verbringt die Tage in selbstgegrabenen Bauten. Der Aktionsradius liegt bei 0,4 bis 24 Hektar. Sie besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Habitate, von Heideflächen und Tussockgrasländer über Buschland zu offenen Eukalyptuswäldern, überwiegend mit tiefen Sandböden. Als Nahrung dienen vor allem Samen. In Haltung wurden auch Früchte und andere Pflanzenteil sowie gelegentlich Wirbellose angenommen. Die Fortpflanzung findet das ganze Jahr über statt, wobei die meisten Jungtiere in der Mitte der Trockenzeit (Juni/Juli) geboren werden. Die Wurfgröße liegt bei 2-5 Tieren.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend; ca. 2.400 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium, in Queensland ausgestorben).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Diete et al. (2025); Diete, Woinarski & Flannery (2023); Ellerman (1941); Jackson & Groves (2015); Johnson (1959, 1964); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (2005); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1921); Troughton (1967); Watts & Aslin (1981).

 

 

 

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Mastacomys

Mastacomys fuscus

 

            Genus Mastacomys Thomas, 1882 (Gattung Australische Breitzahnmäuse/Broad-toothed Mice):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mastacomys fuscus Thomas, 1882. Nach genetischesn Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys, weshalb es einer umfangreichen Revision dieses Artenkomplexes bedarf (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Innerhalb der Gattung Pseudomys stellt Mastacomys fuscus das Schwestertaxon zu einem Ast aus den Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus dar. Die Trennung erfolgte wahrscheinlich vor rund 2,4 Mio. Jahren. Der Gattungname leitet sich von den griechischen Wörtern für „mahlender Kiefer“ und für „Maus“ ab und beziet sich auf die breiten Bachenzähne sowie den kräfigen Kiefer.

·         Literatur : Thomas (1882).

 

            Mastacomys fuscus Thomas, 1882 (Australische Breitzahnmaus/Broad-toothed Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Breitzahn-Australienmaus, Australische Breitzahnratte.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1852.1.15.15 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt auf Tasmanien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Art wird hauptsächlich, wie auch bei der Erstbeschreibung als Mastacomys fuscus geführt (Ellerman, 1941; Tate, 1951; Mahoney & Richardson, 1988; Jackson & Groves, 2015). Einige Autoren wie Musser & Carleton (1993) ordneten sie aber in der Gattung Pseudomys ein. Nach genetische Untersuchungen nistet Mastacomys fuscus tatsächlich in der Gattung Pseudomys (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022), was eine Überführung in diese Gattung unterstützten würde. Alternativ wäre auch eine Aufsplittung der Gattung Pseudomys in mehrere Gattungen denkbar. Das aus dem Latein stammende Artepitheton fuscus bedeutet „braun“ und bezieht sich auf die Fellfarbe der Tiere.

·         Unterarten:

1. Mastacomys fuscus fuscus Thomas, 1882 (Tasmanische Breitzahnmaus/Tasmanian Broad-toothed Mouse).

2. Mastacomys fuscus mordicus Thomas, 1922 (Südaustralische Breitzahnmaus/South Australian Broad-toothed Mouse). Holotypus/Terra typica: BMNH 1922.10.1.3 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von Frederic Wood Jones in der Guano-Höhle am Gambier-Berg, Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mastacomys mordicus beschrieben, wurde die Form von Iredale & Troughton (1934) und Watts & Aslin (1981) mit fuscus synonymisiert, während Ellerman (1941) und Tate (1951) mordicus als separate Art listeten. Troughton (1967), Wakefield (1972), Jackson & Groves (2015) und andere ordneten sie als Unterart von fuscus ein. Das aus dem Latein stammende Unterartepitheton mordicus bedeutet „beißend“ und bezieht sich auf die breiten Schneide- und Backenzähne der Tiere.

·         Synonyme: Mus castaneus Higgins & Petterd, 1884 (Syntypen/Terra typica: Syntypen wurden vermutlich in den tasmanischen Long Plains, Australien gesammelt, sind aber nicht erhalten. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde von Iredale & Troughton (1934) mit Rattus velutinus synonymisiert, während Lord & Scott (1923), Mahoney & Richardson (1988) und anderen sie aber als Synonym von Mastacomys fuscus einordneten. Der Name castaneus gilt bereits besetzt durch Mus musculus castaneus Waterhouse, 1843. Das aus dem Latein stammende Epitheton castaneus bedeutet „kastanienbraun“ und bezieht sich auf die Fellfarbe); Mastacomys wombeyensis Ride, 1956 (Holotypus/Terra typica: AM F.47322 (Australisches Museum Sydney), gesammelt von Robert Broom in der Broom-Höhle des Wombeyan-Höhensystems, nahe Taralga, Neusüdwales, Australien: Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als separate fossile Art beschrieben, wurde die Form von Wakefield (1972), Watts & Aslin (1981) und Musser & Carleton (2005) mit fuscus synonymieiert. Andere Autoren wie Jackson & Groves (2015) synonymisierten wombeyensis mit der Unterart fuscus mordicus. Der Taxonname wombeyensis leitet sich vom Fundort Wombeyan-Höhlen ab); Mastacomys fuscus brazenori Ride, 1956 (Holotypus/Terra typica: NMV C199 (Nationalmuseum Viktoria Melbourne), Männchen, gesammelt von C. W. Brazenor bei Olangolah nahe Beech Forest, am Oberlauf des Gellibrand-Flusses, Viktoria, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Unterart von fuscus beschrieben, wurde die Form von Watts & Aslin (1981) und Musser & Carleton (2005) mit fuscus synonymieiert, während andere Autoren wie Jackson & Groves (2015) brazenori mit der Unterart mordicus synonymisierten. Das Taxon brazenori ist nach dem am australischen Viktoria-Museum beschäftigten Säugetierforscher C. W. Brazenor benannt, der auch das Typusexemplar sammelte).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 142-195 mm, Schwanzlänge 100-135 mm, Hinterfußlänge 31-35 mm; Ohrlänge 20-23 mm, Gewicht 97-180 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen

·         Biologie/Ökologie: Die Breitzahnmaus ist nachtaktiv und ernährt sich hauptsächlich von Gräsern, aber auch von Strauchblättern, Samen, Pilzen und Rinde. Die bevorzugten Lebensräume sind alpine und subalpine Heideflächen, Grasland an Felsvorsprüngen, Sümpfen, Seggenriede und mit Gräsern und Sträuchern bewachsene Küstendünen. Manchmal werden auch Wälder mit grasbewachsenem Unterholz besiedelt. Bei Weibchen sind zwischen Oktober und März ein bis zwei Würfe möglich, wobei nach einer Tragzeit von ca. 35 Tagen 1-4 behaarte Jungen zur Welt kommen.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Hauptstadt-Territorium, Neusüdwales, Tasmanien, Viktoria).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Ford (2006); Higgins & Petterd (1884); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Lord & Scott (1923); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (1993); Ride (1956); Tate (1951); Thomas (1882, 1922); Troughton (1967); Waterhouse (1843); Watts & Aslin (1981); Woinarski & Burbidge (2016).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Pseudomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys calabyi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys chapmani

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys johnsoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys patrius

Pseudomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys occidentalis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys fumeus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys apodemoides

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys albocinereus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys glaucus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys nanus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys gracilicaudatus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys oralis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys desertor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys shortridgei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys auritus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys australis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys gouldii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys higginsi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys hermannsburgensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys bolami

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys novaehollandiae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys pilbarensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys delicatulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pseudomys mimulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Pseudomys J. E. Gray, 1832 (Gattung Australienmäuse/Australian Native Mice/Ratones Australianos/

Pseudomys Australiennes/Topi Nativi Australiani/伪鼠/Ложные мыши/シュードミス属):

·         24 Arten, davon zwei ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Pseudomys autralis J. E. Gray, 1832. Nach genetischesn Analysen ist die Gattung Pseudomys paraphyletisch in Bezug auf die Taxa Mastacomys und Notomys und bedarf einer umfangreichen Revision (Ford, 2006; Roycroft et al., 2021, 2022). Hoser (2020) schlug eine Integration von Mastacomys und Notomys und eine Unterteilung der Gattung Pseudomys in die Untergattungen Ouchmys (mit den Pseudomys-Arten calabyi, chapmani, johnsoni, patrius), Ascopharynx (mit den Notomys-Arten cervinus, amplus, macrotis, longicaudatus), Notomys (mit den Notomys-Arten mitchelli, alexis, aquilo, eyreius, mordax), Eekmys (Pseudomys occidentalis), Ohmys (mit den Pseudomys-Arten fumeus, apodemoides, albocinereus, glaucus, griseorursus, pesrosea), Thetomys (mit den Pseudomys-Arten gracilicaudatus, nanus), Farkmys (Pseudomys oralis), Oimys (mit den Pseudomys-Arten shortridgei, subrufus, pellicauda), Pseudomys (Pseudomys autralis), Mastocomys (Mastacomys fuscus) und Gyomys (mit den Pseudomys-Arten higginsi, fieldi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, delicatulus, pilligaensis, praeconis) vor. Diese Systematik wird aber allgemein nicht anerkannt. Gemäß molekularbiologischer Daten stellt der Zweig mit calabyi, chapmani, johnsoni und patrius die basalste Linie innerhalb der Australienmäuse dar. Sie spalteten sich zusammen mit Notomys von der Linie der anderen Pseudomys-Arten vor ca. 4 Mio. Jahren ab. Von Notomys trennten sie sich schließlich vor 3,6 Mio. Jahren. Bei der anderen Pseudomys-Linie spaltete sich als nächstes P. occidentalis vor 3,6 Mio. Jahren ab, gefolgt von einer Klade aus den Arten fumeus, apodemoides, albocinereus und vermutlich glaucus vor ca. 3,3 Mio. Jahren, wobei sich hier fumeus vor etwa 2,8 Mio. Jahren von den anderen Arten trennte. Vor ca. 3 Mio. Jahren folgte dann die Abtrennung eines Astes, der sich dann vor ca. 2,85 Mio. Jahren weiter in eine Linie aus gracilicaudatus und nanus sowie eine Linie mit oralis, desertor und shortridgei aufteilte. Der letzte verbleibende Ast verzweigte sich schließlich weiter in eine Linie aus auritus und australis (Abspaltung vor ca. 2,65 Mio. Jahren), eine Linie aus Mastacomys fuscus (Abspaltung vor ca. 2,4) und den restlichen Pseudomys-Arten gouldii, higginsi, hermannsburgensis, bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus. Neben den rezenten Formen ist mit der Van-Dyck-Australienmaus (Pseudomys vandycki Godthelp, 1990 (Holotypus/Terra Typica: QM F16834 (Queensland Museum Brisbane), gesammelt 1983 von Michael Archer, Gillespie, Blandford und Henk Godthelp im Schluchtensystem der Chinchilla-Sand-Formation, Chinchilla, südöstliches Queensland, Australien) auch eine fossile Art bekannt. Der Gattungsname Pseudomys leitet sich von den griechischen Wörtern ψευδής für „falsch“ und μῦς für „Maus“ ab und soll die Abgrenzung gegenüber den Eigentlichen Mäusen der Gattung Mus unterstreichen. 

·         Synonyme: Gyomys Thomas, 1910 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Pseudomys (Gyomys) novaehollandiae (Waterhouse, 1843). Urspürnglich als Untergattung beschrieben, wurde Gyomys von Iredale & Troughton (1934) sowie Ellerman (1941) in den Gattungsstatus erhoben, während Tate (1951) das Taxon wieder als Subgenus einordnete und Ride (1970) es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Gyomys leitet sich von den griechischen Wörtern γῆ für „Erde“ und μῦς für „Maus“ ab und spielt auf die grabende Lebensweise der Tiere an); Thetomys Thomas, 1910 (Generotypus Pseudomys (Thetomys) nanus (Gould, 1858). Urspürnglich als Untergattung beschrieben, wurde Thetomys von Iredale & Troughton (1934) sowie Troughton (1967) in den Gattungsstatus erhoben, während Ellerman (1941) und Tate (1951) das Taxon wieder als Subgenus einordneten und Ride (1970) es schließlich mit Pseudomys synonymisierte. Der Name Thetomys leitet sich von den griechischen Wörtern θετός für „gesetzt“ und μῦς für „Maus“ und soll wahrscheinlich auf die Ordnung innerhalb der Mäuse hinweisen); Paraleporillus Martínez & Lidicker, 1971 (Taxonomie/Etymologie: Generotypus Paraleporillus stirtoni Martínez & Lidicker, 1971; von Watts & Aslin (1981) sowie Musser & Carleton (1993, 2005) mit Pseudomys australis synonymisiert. Der Gattungsname Paraleporillus leitet sich von dem griechischen Wort für „nahe bei“ und dem Gattungsnamen Leporillus für die Ausralischen Häschenratten ab, wiederum abgeleitet von dem lateinischen Wort lepus für „Hase“. Damit soll auf die Ähnlichkeiten mit der Gattung Leporillus hingewiesen werden); Eekmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Eekmys) occidentalis Tate, 1951. Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf eek einer Frau des Aborigines-Stammes Noongar, als sie eine Australienmaus sah, sowie dem griecheischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Farkmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Farkmys) oralis Thomas, 1921. Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf fark eines Mannes des Aborigines-Stammes Birpai, als er von einer Australienmaus gebissen wurde, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Ohmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Ohmys) albocinereus (Gould, 1845). Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf oh eines Mannes des Aborigines-Stammes Jardwadjali, als er fast auf eine Australienmaus trat, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Oimys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Oimys) shortridgei (Thomas, 1907). Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Alarmruf oi des Aborigines-Stammes Bunganditj, wenn eine Australienmaus gesehen wird, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab); Ouchmys Hoser, 2020 (Generotypus Pseudomys (Ouchmys) chapmani Kitchener, 1980. Die beschriebene Untergattung wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von Pseudomys betrachtet (Zijlstra, 2025). Der Name leitet sich von dem Ausruf ouch des Autors, als er sich den Zeh an einem Bau einer Australienmaus stieß, sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Godthelp (1990); Gould (1845, 1858); Gray (1832); Hoser (2020); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1980); Martínez & Lidicker (1971); Ride (1970); Tate (1951); Thomas (1907, 1910, 1921); Troughton (1967); Waterhouse (1843); Zijlstra (2025).

 

            Pseudomys calabyi Kitchener & Humphreys, 1987 (Calaby-Australienmaus/Kakadu Pebble Mouse/Ratón de Guijarros de Kakadu/

Pseudomys de Calaby/Topo Costruttore di Tumuli die Kakadu/卡卡杜卵石堆伪鼠/Ложная мышь Калаби/カカドゥコイシニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: ANWC CM7895 (Australische Wildtier-Nationalsammlung Canberra), adultes Männchen, gesammelt am 14. Juli 1973 von T. O. Wolfe und John H. Calaby etwa 3 km südöstlich des Uranium-Entwicklungsprojets (UDP) Falls (ca. 100 m Höhe), Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Pseudomys laborifex calabyi beschrieben, wurde die Art zunächst auch als Synonym von laborifex betrachtet (Musser & Carleton, 1993). Lee (1995) erhob calabyi schließlich in den Artstatus, was von weiteren Autoren (z.B. Musser & Carleton, 2005) übernommen wurde und durch genetische Analysen auch gestützt wird (Roycroft et al., 2022). Demnach steht calabyi einem Entwicklungszweig aus den Arten chapmani, johnsoni und patrius gegenüber und trennte sich von diesen vor ca. 1,9 Mio. Jahren. Die Art ist nach John Calaby benannt, der die Art entdeckte und auch sehr zur Erforschung der australischen Säugetierfauna beitrug.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 68-95 mm; Schwanzlänge 64-94 mm; Hinterfußlänge 16-19 mm; Ohrlänge 12-14 mm; Gewicht 12-20 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Calaby-Australienmaus bewohnt Savannenwaldhänge mit kiesigem Untergrund. Die Tiere bauen Kieshügel und richten darunter ihre Bauten ein. Es wird angenommen, dass Samen eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellen. In Haltung sind in neun Monaten sieben Würfe mit zusammen 22 Jungtieren möglich.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 15.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Jackson & Groves (2015); Kitchener & Humphreys (1987); Lee (1995); Musser & Carleton (1993, 2005); Roycroft et al. (2022); Woinarski & Burbidge (2025); Woinarski & Ford (2023).

 

            Pseudomys chapmani Kitchener, 1980 (Westliche Australienmaus/Western Pebble Mouse/Ratón de Guijarros de Occidental/

Pseudomys de Chapman/Topo Costruttore di Tumuli Occidentale/西部卵石堆伪鼠/Ложная мышь Чапмена/ニシコイシニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: WAM M18251 (Westaustralisches Museum Perth), adultes Männchen, gesammelt am 15. Juni 1979 von J. N. Dunlop am Berg Meharry (West-Angelas-Abbaustelle), Pilbara-Distrikt, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Von Anfang an als eigenständige Art beschrieben, wird der Status auch durch molekularbiologische Daten bestätigt (Roycroft et al., 2022). Die Art steht dem Artenpaar johnsoni und patrius gegenüber und trennte sich von diesen wahrscheinlich vor rund 1,7 Mio. Jahren. Die Art ist nach Andrew Chapman benannt, der in der Säugetierabteilung des Westaustralischen Museums arbeitete.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 52-67 mm; Schwanzlänge 73-79 mm; Hinterfußlänge 15-17 mm; Ohrlänge 9-12 mm; Gewicht 10-15 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Westliche Australienmaus lebt auf felsigen Bereichen mit wenig Oberboden und Akazienoberwuchs innerhalb hügeliger Graslandschaften. Es sind mehrere Würfe pro Jahr mit etwa vier Jungtieren pro Wurf möglich.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Westaustralien).

·         Literatur: Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1980); Start (2023).

 

            Pseudomys johnsoni Kitchener, 1985 (Johnson-Australienmaus/Central Pebble Mouse/Ratón de Guijarros de Australia Central/

Pseudomys de Johnson/Topo Costruttore di Tumuli dell’Australia centrale/中澳卵石堆伪鼠/Ложная мышь Джонсона/チュウブコイシニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: MAGNT U.3486 (Museum für Künste und Wissenschaften im Nördlichen Territorium Darwin), adultes Männchen, gesammelt am 27. September 1983 von M. Hewett an der Kurundi Station (ca. 150 m Höhe), Kurinelli-Mine, zentrales Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nach genetischen Daten ist johnsoni die Schwesterart zu patrius (Roycroft et al., 2021) und trennte sich von dieser vor ca. 1,1 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Die Art ist nach Ken Johnson benannt, der sich in Nordaustralien für Schutz und Erforschung der Säugetierfauna einsetzte.

·         Synonyme: Pseudomys laborifex Kitchener & Humphreys, 1986 (Holotypus/Terra typica: WAM M21961 (Westaustralisches Museum Perth), adultes Weibchen, gesammelt am 20. Juli 1982 von R. Collyer, J. L. Barnett und P. Presidente beim Camp Creek, Mitchell-Plateau, Kimberley-Region, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde zunächst als separate Art geführt, aber aufgrund genetischer Analysen (Ford, 2006) schließlich von Breed & Ford (2007) mit johnsoni synonymisiert. Das aus dem Latein stammende Epitheton laborifex bedeutet „Arbeiter“ und bezieht sich auf die ausdauernde Beschäftigung der Tiere Kieselsteine zu sammeln); Pseudomys (Ouchmys) johnsoni luxauris Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: QM JM10866 (Queensland Museum Brisbane), Weibchen, gesammelt an der Maronan-Station über Cloncurry, nordwestliches Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Unterart wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von johnsoni betrachtet (Zijlstra, 2025). Das Artepitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern lux für „Licht“ und auris für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die hell gefärbte Innenseite der Ohren); Pseudomys (Ouchmys) johnsoni occultatum Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: MAGNT U4897 (Museum für Künste und Wissenschaften des Nördlichen Territoriums Darwin), gesammelt am Wickham-Fluss im Gregory-Nationalpark, Nördliches Territorium, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Unterart wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von johnsoni betrachtet (Zijlstra, 2025). Das aus dem Latein stammende Epitheton occulatum bedeutet „verborgen“ und bezieht sich auf die erst späte Identifzierung).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 58-76 mm; Schwanzlänge 63-95 mm; Hinterfußlänge 16-18 mm; Ohrlänge 11-13 mm; Gewicht 7-20 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Johnson-Australienmaus bewohnt bewaldete Täler und Spinifex-Grasland bis Hochebenen mit offenem Waldland. Sie bevorzugt kiesige Bereiche mit Gräsern und spärlichem bis dichtem strauchartigen Unterholz.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium, Queensland, Westaustralien).

·         Literatur: Aplin & Woinarski (2016); Breed & Ford (2007); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ford (2006); Hoser (2020); Jackson & Groves (2015); Kerle & Ford (2023); Kitchener (1985); Kitchener & Humphreys (1986); Roycroft et al. (2021, 2022); Zijlstra (2025).

 

            Pseudomys patrius (Thomas & Dollman, 1909) (Queensland-Australienmaus/Eastern Pebble Mouse/Ratón de Guijarros Oriental/

Pseudomys de l’Inkerman/Topo Costruttore di Tumuli Orientale/东部卵石堆伪鼠/Квинслендская ложная мышь/ヒガシコイシニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1907.8.9.44 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 27. Juli 1907 von W. Stalker am Berg Inkerman, nahe Townsville, südliches Nord-Queensland, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Mus patrius beschrieben, wurde die Art von Iredale & Troughton (1934), Ellerman (1941) sowie Tate (1951) in die Gattung Leggadina gestellt, während Longman (1916) und Musser & Carleton (1993) sie bereits in der Gattung Pseudomys einordnete. Einige Autoren ordneten zeitweise patrius als Synonym von delicatulus ein (Ride, 1970; Watts & Aslin, 1981; Kitchener, 1985). Genetische Daten unterstützen den Status als separate Art und sehen patrius als Schwesterart von johnsoni. Beide Arten trennten sich wahrscheinlich vor ca. 1,1 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Das aus dem Latein stammende Artepitheton patrius bedeutet „einheimisch“ und bezieht sich auf die Beschränkung des Vorkommens auf Queensland.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 54-77 mm; Schwanzlänge 55-85 mm; Hinterfußlänge ca. 18 mm; Ohrlänge ca. 12 mm; Gewicht 10-19 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Queensland-Australienmaus bewohnt im Hügel- und Bergland felsige und buschige Bereiche in trockenen, offenen Wäldern mit grasbewachsenen Unterholz. Sie baut Kieshügel, unter denen dann Bauten angelegt werden.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Queensland).

·         Literatur: Burnett & Aplin (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Ford (2023); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kitchener (1985); Longman (1916); Musser & Carleton (1993); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas & Dollman (1909); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys occidentalis Tate, 1951 (Stumpfschnauzige Australienmaus/Western Mouse/Ratón de Australia Occidental/

Pseudomys Occidental/Topo Australiano Occidentale/西部伪鼠/Западная ложная мышь/ニシニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: FMNH 34725 (Feldmuseum für Naturgeschichte Chicago), subadultes Tier, gesammelt 1930 von J. Baldwin bei Tambellup, südliches Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Pseudomys (Gyomys) occidentalis, wurde die Art von Troughton (1967) in der Gattung Gyomys geführt, doch von Ride (1970), Mahoney & Richardson (1988) und anderen wieder in die Gattung Pseudomys überführt. Innerhalb der Gattung Pseudomys bildet occidentalis eine eigenständige Entwicklungslinie, die vor rund 3,6 Millionen Jahren ihren Ursprung nahm (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch und das aus dem Latein stammende Artepitheton occidentalis bedeutet „westlich“, was sich auf das Verbreitungsgebiet in Westaustralien bezieht.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 85-110 mm; Schwanzlänge 120-140 mm; Hinterfußlänge 30-34 mm; Ohrlänge 15-22 mm; Gewicht 80-100 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Stumpfschnäuzige Australienmaus lebt in 20 bis 30 cm tiefen Bauten aus einem vertikalen Eingangsschacht, verbunden mit einem horizontalen kreisförmigen Tunnel von 2-3 m Durchmesser und einer Nestkammer gegenüber dem Eingangsschacht verbunden ist. Vom Hauptkreis können weitere Tunnelschlaufen abzweigen. In einem solchen Bau können bis zu zehn Tiere wohnen.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Population abnehmend. Eine Gefährdung besteht hauptsächlich durch verwilderte Katzen und Lebensraumzerstörung.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Westaustralien).

·         Literatur: Burbidge & Woinarski (2019); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Jackson & Groves (2015); Mahoney & Richardson (1988); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Troughton (1967); Whisson (2023).

 

            Pseudomys fumeus Brazenor, 1934 (Rauchgraue Australienmaus/Australian Smoky Mouse/Ratón Ahumado de Australia/

Pseudomys Fuligineux/Topo Australiano Fumoso/烟灰伪鼠/Дымчатая ложная мышь/スモーキーニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: NMV C197 (Nationalmuseum Viktoria Melbourne), adultes Männchen, gesammelt am 20. Oktober 1933 von C. W. Brazenor am Turton-Pass, Otway-Wald, Viktoria, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Beschrieben als Pseudomys (Gyomys) fumeus, wurde die Art von Ellerman (1941) und Troughton (1967) in der Gattung Gyomys geführt, doch von Ride (1970) wieder in die Gattung Pseudomys überführt. Nach genetischen Daten steht fumeus als Schwestertaxon einem Zweig der Arten apodemoides, albocinereus und glaucus gegenüber. Die Trennung von den anderen Arten fand vor ca. 2,8 Mio. Jahren statt (Roycroft et al., 2022). Das aus dem Latein stammende Artepitheton fumeus bedeutet „rauchfarben“ und bezieht sich auf die Fellfarbe der Tiere.

·         Synonyme: Pseudomys (Ohmys) griseorursus Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: AM M.13231 (Australisches Museum Sydney), gesammelt im Brindabella-Gebirge, Australisches Hauptstadt-Terrirtorium, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Art wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von fumeus betrachtet (Zijlstra, 2025). Das Artepitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern griseus für „grau“ und rurus für „wieder“ ab und bezieht sich auf die farbliche Ähnlichkeit zwischen fumeus und griseorursus); Pseudomys (Ohmys) pesrosea Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: NMV C26821 (Nationalmuseum Viktoria Melbourne), Männchen, gesammelt 22,7 km östlich vom Campingplatz Sheep Yard Flat auf dem Howqua-Weg am Howqua-Fluss, in der Hochlandregion des östlichen Viktoria, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Art wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von fumeus betrachtet (Zijlstra, 2025). Das Artepitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern pes für „Fuß“ und rosea für „rosa“ ab und bezieht sich auf die rosafarbenen Füße der Tiere).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 85-125 mm; Schwanzlänge 110-155 mm; Hinterfußlänge 28-29 mm; Ohrlänge 21-22; Gewicht 45-90 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 10.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Viktoria).

·         Literatur: Brazenor (1934); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Ford & Burns (2023); Hoser (2020); Jackson & Groves (2015); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Troughton (1967); Woinarski & Burbidge (2016).

 

            Pseudomys apodemoides Finlayson, 1932 (Seidige Australienmaus/Silky Mouse/Ratón Sedoso/

Pseudomys Soyeux/Topo Australiano SetosoIt/丝光伪鼠/Полевочья ложная мышь/キヌゲニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: SAMA M3466 (Südaustralisches Museum Adelaide), Weibchen, gesammelt im August 1932 von W. J. Harvey bei Coombe, Südaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Pseudomys (Gyomys) apodemoides, wurde die Art von Iredale & Troughton (1934), Ellerman (1941) und Troughton (1967) in der Gattung Gyomys geführt, doch von Tate (1951) und Watts & Aslin (1981) wieder in die Gattung Pseudomys überführt. Genetische Analysen sehen eine Verwandtschaft zu albocinereus (Roycroft et al., 2022). Beide Arten trennten sich vor ca. 1,2 Mio. Jahren. Das Artepitheton apodemoides leitet sich von der Waldmaus-Gattung Apodemus (vom griechischen Wort ἀπόδημος für „fern von zuhause“ als Abgrenzung zu Hausmäusen) und dem griechischen Suffix οειδές für „ähnlich“ ab, was sich auf morphologische Ähnlichkeiten der Seidigen Australienmaus zu europäischen Waldmäusen bezieht.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 65-95 mm; Schwanzlänge 90-115 mm; Hinterfußlänge 20-23 mm; Ohrlänge 16-19 mm; Gewicht 16-22 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Seidige Australienmaus bewohnt trockene bis halbtrockene, artenreiche Heidelandschaften. Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden gemieden. Ihre Bauten legt die Art am Fuß von Sträuchern an. Bei günstigen Bedingungen sind mehrere Würfe im Jahr mit jeweils zwei bis fünf Jungen pro Wurf möglich

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Südaustralien, Viktoria).

·         Literatur: Cassola & Menkhorst (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1932); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Menkhorst (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys albocinereus (Gould, 1845) (Aschgraue Australienmaus/Ash-grey Mouse/Ratón Gris Cenizo/

Pseudomys Gris/Topo Australiano Grigio Cenere/灰白伪鼠/Пепельная ложная мышь/ハイイロニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar bestimmt worden war, legte später Thomas (1921) einen Lectotypus fest. BMNH 1844.7.9.16 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von J. Gilbert nahe Perth, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus albocinereus beschrieben, überführte Longman (1916) die Art in die Gattung Pseudomys. Einige Autoren führten albocinereus auch zeitweise in der Gattung Gyomys (Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941). Aktuell werden zwei Unterarten gelistet, wobei genetische Daten andeuten, dass sqaulorum auch eine separate Art sein könnte (Roycroft et al., 2022). Das Artepitheton albocinereus leitet sich von den lateinischen Wörtern albus für „weiß“ und cinereus für „aschgrau“ ab und bezieht sich auf die aschgraue Fellfarbe der Tiere.

·         Unterarten:

1. Pseudomys albocinereus albocinereus (Gould, 1845) (Große Aschgraue Australienmaus/Greater Ash-grey Mouse).

2. Pseudomys albocinereus squalorum (Thomas, 1907) (Kleine Aschgraue Australienmaus/Lesser Ash-grey Mouse). Holotypus/Terra typica: BMNH 1906.10.5.6 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 4. Juli 1906 von Guy Chester Shortridge auf der Bernier-Insel, Haibucht, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus albocinereus squalorum beschrieben, wurde squalorum zeitweise auch als Synonym von albocinereus betrachtet (Watts & Aslin, 1981). Das Unterartepitheton squalorum leitet sich vom lateinischen Wort squalor für „Schmutz“ ab und bezieht sich auf die schmutziggraue Fellfarbe.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 63-110 mm; Schwanzlänge 85-115 mm; Hinterfußlänge 20-26 mm; Ohrlänge 17-19 mm; Gewicht 14-60 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Aschgraue Australienmaus ist nachtaktiv und bewohnt sandige Böden mit niedriger Heide- und Buschvegetation. Nach einer Tragzeit von 37 bis 38 Tagen bringen Weibchen zwei bis sechs Junge zur Welt.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Westaustralien).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Gould (1845); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Morris & Cowen (2023); Morris, Friend & Burbidge (2016); Roycroft et al. (2022); Thomas (1907, 1921); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys glaucus Thomas, 1910 (Blaugraue Australienmaus/Blue-grey Mouse/Ratón Gris Azulado/

Pseudomys Bleuté/Topo Grigio-azzurro/蓝灰伪鼠/Голубая ложная мышь/ウスアオニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1892.8.7.2 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt im südlichen Queensland, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Pseudomys (Gyomys) glaucus beschrieben, wurde die Form zeitweise als Syonym von albocinereus (Ride, 1970) oder apodemoides (Watts & Aslin, 1981) betrachtet. Einige Autoren führten glaucus auch in der Gattung Gyomys (Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941). Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich bei glaucus um eine eigenständige Art, die eine enge Verwandtschaft zu albocinereus (Lavery, Dickman & Lindenmayer, 2022) aufweist. Das aus dem Latein stammende Artepitheton glaucus bedeutet „blaugrau“ und bezieht sich auf die Fellfarbe der Tiere.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 93 mm; Schwanzlänge ca. 111 mm; Hinterfußlänge ca. 22,5 mm; Ohrlänge ca. 18 mm; Gewicht 25-30 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Blaugraue Australienmaus bewohnte offene Wald- und Buschlandhabitaten mit strauchartigem Unterholz. Sie ernährte sich omnivor von Wirbellosen, Samen, Früchten und weiterem Pflanzenmaterial.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1956). Prädation durch Hauskatzen und Lebensraumzerstörung für Ackerbau und Viehzucht führten vermutlich zum Aussterben der Art.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Neusüdwales, Queensland).

·         Literatur: Burbridge & Woinarski (2024); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Dickman (2023); Jackson & Groves (2015); Lavery, Dickman & Lindenmayer (2022); Ride (1970); Thomas (1910); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys gracilicaudatus (Gould, 1845) (Ostküsten-Australienmaus/Eastern Chestnut Mouse/Ratón Castaño Oriental/

Pseudomys á Queue Fine/Topo Castano Orientale/细尾伪鼠/Тонкохвостая ложная мышь/ヒガシクリイロニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1858.11.20.3 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt am Oakley-Bach, Darling-Hügellandschaft, Queensland, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus gracilicaudatus beschrieben, wurde die Art bei Iredale & Troughton (1934) und Troughton (1967) in die Gattung Thetomys überführt. Fitzinger (1867), Longman (1916), Ellerman (1941) und Tate (1951) sowie Musser & Carleton (1993) und alle späteren Autoren ordneten die Spezies hingegen in der Gattung Pseudomys ein. Nach molekularbiologischen Daten ist gracilicaudatus eng mit nanus verwandt. Beide Arten trennten sich vor rund 0,9 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Das Artepitheton setzt sich aus den lateinischen Wörtern gracilis für „schlank“ und caudatus für „Schwanz tragend“ zusammen, was sich auf den im Verhältnis zum Körper schlank wirkenden Schwanz der Tiere bezieht.

·         Synonyme: Thetomys gracilicaudatus ultra Troughton, 1939 (Holotypus/Terra typica: AM M.6407 (Australisches Museum Sydney), adultes Weibchen, gesammelt bei Mackay, Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Unterart beschrieben, wurde die Form von Watts & Aslin (1981) sowie Musser & Carleton (1993) und späteren Autoren als Synonym von gracilicaudatus eingeordnet. Das aus dem Latein stammende Epitheton ultra bedeutet „jenseits“ und bezieht sich wahrscheinlich auf den weiter nördlich liegenden Fundort, jenseits der davor bekannten südlich lebenden Populationen).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-145 mm; Schwanzlänge 70-120 mm; Hinterfußlänge 24-29 mm; Ohrlänge ca. 15 mm; Gewicht 45-118 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Ostküsten-Australienmaus bewohnt offene Waldgebiete und Eukalyptuswälder mit grasbewachsenem Unterholz sowie feuchte Heideflächen und sumpfige Gebiete. Weibchen bringen jährlich bis zu drei Würfe mit oft drei bis fünf Jungtieren pro Wurf zur Welt. Die Tragzeit liegt bei etwa 27 Tagen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Queensland).

·         Literatur: Brunett (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Fitzinger (1867); Fox (2023); Gould (1845); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Musser & Carleton (1993); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Troughton (1939, 1967); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys nanus (Gould, 1858) (Kleine Australienmaus/Western Chestnut Mouse/Ratón Castaño Occidental/

Petit Pseudomys/Topo Castano Occidentale/小伪鼠/Крошечная ложная мышь/ニシクリイロニセマウス):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt wurde, bestimmte Thomas (1921) einen Lectotypus. BMNH 1844.9.30.10 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von J. Gilbert am Moore-Fluss, Viktoria-Ebene, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus nanus beschrieben. Iredale & Troughton (1934) and Troughton (1967) plazierten die Art in die Gattung Thetomys, während Longman (1916), Finlayson (1941), Ellerman (1941), Tate (1951), Mahoney & Richardson (1988) und andere Autoren sie in die Gattung Pseudomys einordneten. Das aus dem Latein stammende Artepitheton nanus bedeutet „klein“ und bezieht sich auf die geringere Körpergröße im Vergleich zur verwandten gracilicaudatus.

·         Unterarten:
1. Pseudomys nanus nanus (Gould, 1858) (Östliche Kleine Australienmaus/Common Western Chestnut Mouse).

2. Pseudomys nanus ferculinus (Thomas, 1902) (Westliche Kleine Australienmaus/Barrow Island Chestnut Mouse). Holotypus/Terra typica: BMNH 1902.10.10.7 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), subadultes Weibchen, gesammelt 1900 von J. T. Tunney auf der Barrow-Insel, Westaustralien. Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Art Mus ferculinus beschrieben, wurde die Form von Longman (1916), Ellerman (1941) sowie Tate (1951) in der Gattung Pseudomys eingeordnet, während Iredale & Troughton (1934) und Troughton (1967) sie in der Gattung Thetomys führten. Das Epitheton leitet sich von dem lateinischen Wort ferculum für „Platte“ ab und könnte sich auf die Form der Barrow-Insel beziehen.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 71-130 mm; Schwanzlänge 75-121 mm; Hinterfußlänge 23-26 mm; Ohrlänge 14-15 mm; Gewicht 17-56 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium, Queensland, Westaustralien).

·         Literatur: Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1941); Gould (1858); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Mahoney & Richardson (1988); Robinson, Cooper & Olds (2023); Tate (1951); Thomas (1902, 1921); Troughton (1967).

 

            Pseudomys oralis Thomas, 1921 (Hastingsfluss-Australienmaus/Hastings River Mouse/Ratón de Hastings/

Pseudomys du Hastings/Topo del Fiume Hastings/黑斯廷斯河伪鼠/Улыбающаяся ложная мышь/ヘイスティングスリバーニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1847.1.20.2 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), subadultes Tier, gesammelt an der Küste von Neusüdwales, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Pseudomys australis oralis beschrieben und zunächst auch so geführt (Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941), erhob Tate (1951) die Form schließlich in den Artstatus, was dann von anderen Autoren weiter übernommen wurde (Musser & Carleton, 2005). Molekularbiologische Daten unterstützen den Artstatus und sehen oralis als Schwestertaxon zum Artenpaar desertor und shortridgei. Pseudomys oralis spaltete sich vor rund 2,5 Mio. Jahren von den beiden Arten ab (Roycroft et al., 2022). Das aus dem Latein stammende Artepithteton oralis bedeutet „an der Küste lebend“ und bezieht sich auf den Fundort des Typusexemplares.

·         Synonyme: Pseudomys (Farkmys) albapes Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: QM JM10958 (Queensland Museum Brisbane), Weibchen, gesammelt im Gambubal-Staatsforst im südöstliche Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art beschrieben, wurde die Form bisher allgemein nicht anerkannt und wird derzeit als Synonym von oralis eingeordenet (Zijlstra, 2025). Das Epitethon leitet sich von den lateinischen Wörtern albus für „weiß“ und pes für „Fuß“ ab und bezieht sich auf die hellen Füße der Tiere).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 120-165 mm; Schwanzlänge 110-150 mm; Hinterfußlänge 30-34 mm; Ohrlänge 15-22 mm; Gewicht 80-100 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Hastingsfluss-Australienmaus ist omnivor und ernährt sich von Samen, Hülsenfrüchten, Insekten, Früchten, Gräsern, Farnen, Moosen, Blüten, Blättern, und Pilzen. Sie bewoht oft felsige Bereiche in feuchten oder trockenen Hartlaubwäldern und Wäldern mit einem Unterwuchs aus Gräsern, Farnen oder Heidekraut und Versteckmöglichkeiten wie umgestürzte Bäume, Wurzelhöhlen oder Steinhaufen.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 5.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Queensland).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Hoser (2020); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Musser & Carleton (2005); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1921); Townley (2023); Woinarski & Burbidge (2016); Zijlstra (2025).

 

            Pseudomys desertor Troughton, 1932 (Wüsten-Australienmaus/Australian Desert Mouse/Ratón de Desierto/

Pseudomys Déserteur/Topo del Deserto/荒漠伪鼠/Пустынная ложная мышь/サバクニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: AM M.1306 (Australisches Museum Sydney), gesammelt am 15. Juli 1896 im Nördlichen Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Pseudomys (Gyomys) desertor beschrieben, stellten Iredale & Troughton (1934), Ellerman (1941) und Troughton (1967) die Art in die Gattung Gyomys, während Tate (1951) und Mahoney & Richardson (1988) sie wieder in Pseudomys integrierten. Nach genetischen Analysen ist desertor die Schwesterart von shortridgei mit einer Divergenzzeit von ca. 750.000 Jahren (Roycroft et al., 2022). Das Artepitheton leitet sich vom lateinischen Wort desertum für „Wüste“ ab und bezieht sich auf die Besiedelung von ariden und semi-ariden Regionen.

·         Synonyme: Mus subrufus murrayensis Krefft, 1862 (Syntypen/Terra typica: AM PA.53/AM PA.58 (Australisches Museum Sydney), gesammelt zwischen Gol-Gol-Bach, Viktoria, und Darling-Fluss, Neusüdwales, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Vergessener Name. Von Wakefield (1966) und Musser & Carleton (1993) als Synonym von desertor eingeordnet. Das aus dem Latein stammende Epitheton subrufus bedeuetet „rötlich“ und bezieht sich auf die Fellfarbe, während murrayensis sich vom Flussnamen Murray ableitet, in dessen Nähe die Syntypen gesammelt wurden).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 70-110 mm; Schwanzlänge 80-103 mm; Hinterfußlänge 20-22 mm; Ohrlänge 10-15 mm; Gewicht 11-35 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Wüsten-Australienmaus besiedelt verschiedene trockenere Lebensräume wie Savannenwald, Busch- und Grasland, wobei eine dichte Bodenbedeckung mit Gräsern, Seggen oder Sträuchern wichtig erscheint. Die Fortpflanzung ist ganzjährig möglich. Weibchen bringen nach einer Tragzeit von 27-28 Tagen durchschnittlich drei Jungen zur Welt.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kerle, Kutt & Read (2023); Krefft (1862); Kutt, Thurgate & Hannah (2004); Mahoney & Richardson (1988); Musser & Carleton (1993); Read & Woinarski (2016); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Troughton (1932, 1967); Wakefield (1966).

 

            Pseudomys shortridgei (Thomas, 1907) (Heide-Australienmaus/Heath Mouse/Ratón de Brezo/

Pseudomys de Shortridge/Topo delle Brughiere/肖氏伪鼠/Ложная мышь Шортриджа/ヒースニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1906.8.1.73 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Männchen, gesammelt am 27. April 1906 beim Woyerling-Reservat (ca. 300 m Höhe), östlich von Pinjelly, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus shortridgei beschrieben, wurde die Art von Longman (1916), Ellerman (1941), Tate (1951) und weiteren Autoren konstant in der Gattung Pseudomys eingeordnet. Genetische Daten identifizierten shortridgei als Schwesterart von desertor mit einer Divergenzzeit von ca. 750.000 Jahren. Außerdem deuten sie an, dass es sich bei der östlichen Population wahrscheinlich um eine separate Art handelt (Salinas et al., 2009), die sich vor ca. 450.000 Jahren von der westlichen Form trennte (Roycroft et al., 2022).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-120 mm; Schwanzlänge 85-100 mm; Hinterfußlänge 26-28 mm; Ohrlänge 14-16 mm; Gewicht 55-90 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Synonyme: Pseudomys (Oimys) pellicauda Hoser, 2020 (Holotypus/Terra typica: NMV C24361 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), Weibchen, gesammelt 13,3 km nordöstlich von Dartmoor, Viktoria, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die beschriebene Art wird bisher nicht anerkannt und als Synonym von shortridgei betrachtet (Zijlstra, 2025). Das Epitheton leitet sich von den lateinischen Wörtern pellis für „Fell“ und cauda für „Schwanz“ ab und bezieht sich auf den haarigen Schwanz der Tiere).

·         Biologie/Ökologie: Die Heide-Australienmaus bewohnt vor allem artenreiche Trockenheiden, aber auch trockene Eukalytus-Wälder und offene Wälder mit Heidekrautuntersuchs sowie Busch- und Hartlaubgebiete. Sie ernährt sich vor allem von Kräutern, Samen, anderen Pflanzenteilen und Wirbellosen. Die Fortpflanzung findet im späteren Frühjahr und Sommer statt. Weibchen werden mit zwölf Monaten und Männchen mit 18 Monaten geschlechtsreif und bleiben während der viermonatigen Fortpflanzungszeit zusammen, in der ein bis zwei Würfe mit jeweils etwa drei Jungtieren pro Wurf erfolgen. Die Generationsdauer liegt wahrscheinlich bei ca. 2 Jahren. Es wird eine maximale Lebenserwartung von bis zu vier Jahren angenommen.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 20.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Südaustralien, Viktoria, Westaustralien).

·         Literatur: Burbidge, Menkhorst & Woinarski (2024); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Hoser (2020); Jackson & Groves (2015); Kemper, Medlin & Bachmann (2010); Longman (1916), Menkhorst & Cancilla (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Salinas et al. (2009); Thomas (1907); Zijlstra (2025).

 

            Pseudomys auritus Thomas, 1910 (Langohr-Australienmaus/Long-eared Mouse/Ratón de Orejas Largas/

Pseudomys Oreillard/Topo dalle Orecchie Lunghe/大耳伪鼠/Длинноухая ложная мышь/ミミナガニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1853.10.22.6 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt von Frederick Strange am Albertsee, Südaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde zunächst als eigene Art geführt (Longman, 1916; Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941), dann aber lange Zeit von vielen Autoren als Synonym von australis gelistet (Ride, 1970; Watts & Aslin, 1981; Musser & Carleton, 2005). Breed & Ford (2007) stellten auritus aber wieder in den Artstatus. Genetischen Daten belegen den Status als separate Art und deuten eine Trennung zwischen australis und auritus vor rund 2,2 Mio. Jahren an (Roycroft et al., 2021, 2022). Das aus dem Latein stammende Artepitheton auritus bedeutet „langohrig“ und bezieht sich auf die relativ großen Ohren der Art.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 130-172 mm; Schwanzlänge 112-125 mm; Hinterfußlänge ca. 32 mm; Ohrlänge 25-28 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Langohr-Australienmaus besiedlte offenes Heide- und Buschland über dichte Eukalytuswälder bis Wälder mit dichtem Farn- und Heideunterwuchs.

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1853). Prädation durch Hauskatzen und Lebensraumzerstörung für Ackerbau und Viehzucht führten vermutlich zum Aussterben der Art.

·         Verbreitung: Ozeanien (ehemals Australien: Südaustralien, Viktoria).

·         Literatur: Breed & Ford (2007); Burbidge & Woinarski (2024); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Medlin (2023); Musser & Carleton (2005); Ride (1970); Roycroft et al. (2021, 2022); Thomas (1910); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys australis J. E. Gray, 1832 (Südliche Australienmaus/Australian Plains Mouse/Ratón de Ilanura/

Pseudomys de gray/Topo Australiano delle Pianure/澳洲伪鼠/Равнинная мышь/ヒョウモンニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 232a (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von Allan Cunningham an der südwestlichen Seite der Liverpool-Ebene, Neusüdwales, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Pseudomys australis beschrieben. Trouessart (1897) ordnete die Art in der Gattung Mus ein, während andere Autoren die Einordung in Pseudomys beibehalten haben. Die Schwesterarten australis und auritus trennten sich wahrscheinlcih vor ca. 2,2 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Das aus dem Latein stammende Artepitheton australis bedeutet „südlich“ und bezieht sich auf den im Süden liegenden Kontinent Australien.

·         Syonyme: Mus lineolatus Gould, 1845 (Holotypus//Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar festgelegt worden war, bestimmte Thomas (2021) einen Lectotypus. BMNH 1858.11.24.4 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Männchen, gesammelt in den offenen Ebenen der Darling-Hügellandschaft, Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde lineolatus von Longman (1916) sowie Tate (1951) in die Gattung Pseudomys überführt und schließlich von Ellerman (1941), Watts & Aslin (1981) und Musser & Carleton (1993) mit australis synonymisiert); Hapalotis murinus Gould, 1845 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1853.10.22.4 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt in den Liverpool-Ebenen, nahe dem Namoi-Fluss, Neusüdwales, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der Gattung Hapalotis beschrieben, wurde murinus von Ogilby (1892) in die Gattung Conilurus und von Thomas (1906) in die Gattung Leporillus überführt und schließlich von Ellerman (1941), Watts & Aslin (1981) und Musser & Carleton (1993) mit Pseudomys australis synonymisiert); Pseudomys (Pseudomys) minnie Troughton, 1932 (Holotypus/Terra typica: AM M.5192 (Australisches Museum Sydney), subadultes Männchen, gesammelt an der Minnie-Downs-Station, äußerster Nordosten von Südaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als separate Art beschrieben, wurde minnie von Tate (1951) als Unterart von australis eingeordnet und schließlich von Ride (1970), Watts & Aslin (1981) sowie Musser & Carleton (1993) mit australis synonymisiert. Das Taxon ist nach dem Fundort Minnie-Downs-Station benannt); Pseudomys minnie flavescens Troughton, 1936 (Holotypus/Terra typica: AM M.6004 (Australisches Museum), Männchen, gesammelt im September 1935 von F. L. Berney an der Barcarolle-Station, südlich von Longreach, Queensland, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Unterart von minnie beschrieben, aber von Tate (1951) und Troughton (1967) als Unterart von australis eingeordnet und von Musser & Carleton (1993) schließlich mit australis synonymisiert. Das aus dem Latein stammende Epitheton flavescens bedeutet „gelblich“ und bezieht sich auf die gelblich braune Fellfarbe); Paraleporillus stirtoni Martínez & Lidicker, 1971 (Holotypus/Terra typica: UMMP 86341 (Paläontologiemuseum der Universität Michigan Ann Arbor), gesammelt in den Wellington-Höhlen, Neusüdwales, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art aus dem Pleistozän beschrieben, wurde die Form von Watts & Aslin (1981) sowie Musser & Carleton (1993, 2005) mit Pseudomys australis synonymisiert. Die Form ist nach dem US-amerikanischen Paläontologen Ruben Arthur Stirton benannt, der australische Fossilienfundstellen erforschte).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-145 mm; Schwanzlänge 85-125 mm; Hinterfußlänge 24-31 mm; Ohrlänge 20-25 mm; Gewicht 30-65 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Südliche Australienmaus ist hauptsächlich nachtaktiv und ernährt sich vor allem von Samen, grünen Pflanzenteilen und Wirbellosen. Während früher ein breites Spektrum von Lebensräumen wie Sandhügel, Flussauen, Gras- und niederes Buschland besiedelt wurden, kommen Populationen heute hauptsächlich noch in Geröllwüsten, Buschland mit Gänsefußgewächsen, Lehmebenen und in der Umgebung von kleineren Ent­wässerungs­an­lagen vor. Bauten werden hauptsächlich am Fuße von Sträuchern angelegt und können einzeln oder von bis zu 20 Tieren bewohnt werden. Der Aktionsraum beträgt bis zu 1,6 Hektar. Südliche Australienmäuse erreichen ihre Geschlechtsreife mit 8-10 Wochen. Nach einer Tragzeit von 30-31 Tagen werden meist um die vier Jungtiere geboren. Die Fortpflanzungszeit wird wahrscheinlich wesentlich von Niederschlägen beeinflusst. Die Australienmäuse können bis zu zwei Jahre alt werden, wobei nur wenige Tiere dieses Alter erreichen.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; wahrscheinlich weniger als 10.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Nördliches Territorium, Südaustralien, möglicherweise auch Queensland und Westaustralien).

·         Literatur: Brandle et al. (2023); Burbidge & Woinarski (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Gray (1832); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Martínez & Lidicker (1971); Musser & Carleton (1993, 2005); Ogilby (1892); Ride (1970); Roycroft et al. (2021, 2022); Tate (1951); Thomas (1906, 1921); Trouessart (1897); Troughton (1932, 1936, 1967); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys higginsi (Trouessart, 1897) (Langschwanz-Australienmaus/Long-tailed Mouse/Ratón de Cola Larga/

Pseudomys de Higgins/Topo dalla Coda Lunga/长尾伪鼠/Тасманийская ложная мышь/オナガニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: Das Typusexemplar ging verloren, aber ursprünglich gesammelt von E. T. Higgins bei Kentishbury, nahe dem Minnaw-Fluss, Tasmanien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Art wurde zunächst unter Mus leucopus Higgins & Petterd, 1883 beschrieben. Der Name leucopus erwies sich aber als bereits durch Acanthomys leucopus J. E. Gray, 1867 (inzwischen Rattus leucopus (Ellerman, 1947)) besetzt. Daher wurde Mus higginsi als neuer Name festgelegt, der später in die Gattung Pseudomys (Longman, 1916; Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941; Tate, 1951) überführt wurde. Die Schwesterarten higginsi und gouldii trennten sich vor etwa 1,3 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch und ist nach dem Mediziner und Naturforscher Edmund Thomas Higgins benannt, der sich vor allem für die Fauna Tasmaniens interessierte.

·         Synonyme: Pseudomys higginsi australiensis Wakefield, 1972 (NMV P20903 (Nationalmuseum von Viktoria Melbourne), gesammelt in der Pleistozän-Formation der Pyramiden-Höhlen, Buchan, östliches Viktoria, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als fossile Unterart von higginsi auf dem australischen Festland beschrieben, wurde die Form von Watts & Aslin (1981) sowie Musser & Carleton (1993) mit higginsi synonymisiert. Das Epitethon australiensis leitet sich von Australien ab und bezieht sich auf die ehemalige Verbreitung auf dem australischen Kontinent).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 115-150 mm; Schwanzlänge 145-200 mm; Hinterfußlänge 30-36 mm; Ohrlänge 21-26 mm; Gewicht 50-90 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Langschwanz-Australienmaus bewohnt hauptsächlich subalpine Geröllhalden und Felsenlandschaften, ist aber auch in südlichen Buchenwäldern, gemäßigten Feuchtwälder und tiefen Farnschluchten anzutreffen. Weibchen bringen pro Wurf 3-4 Jungtiere zur Welt, wobei jährlich ein bis zwei Würfe möglich sind.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verschreibung: Ozeanien (Australien: Tasmanien, Insel Bruny).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Dickman & Menkhorst (2016); Driessen (2023); Ellerman (1941, 1947); Gray (1867); Higgins & Petterd (1883); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Musser & Carleton (1993); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Trouessart (1897); Wakefield (1972); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys gouldii (Waterhouse, 1839) (Gould-Australienmaus/Gould’s Mouse/Ratón de Gould/

Pseudomys de Gould/Topo di Gould/古氏伪鼠/Мышь Гульда/グールドニセマウス):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar bestimmt wurde, legte Thomas (1921) einen Lectotypus fest. BMNH 1855.12.24.149 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Weibchen, gesammelt von John Gould nördlich des Hunter-Flusses, Neusüdwales, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus gouldii beschrieben, listeten Iredale & Troughton (1934) und Troughton (1967) die Art in der Gattung Thetomys auf, während Longman (1916), Ellerman (1941), Tate (1951) und andere die Art in die Gattung Pseudomys überführten. Die Art galt seit 1857 als ausgestorben. Genetische Analysen von Roycroft et al. (2021) zeigten aber, dass gouldii und fieldi die gleiche Art darstellen und somit die bisher unter fieldi laufenden Populationen nun als Pseudomys gouldii klassifiziert werden, da dieser Name Priorität besitzt. Die Schwesterarten higginsi und gouldii trennten sich vor etwa 1,3 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Die Art gilt als monotypisch und ist nach der britischen Illustratorin Elizabeth Gould, der Frau des britischen Zoologen John Gould, benannt.

·         Synonyme: Mus gouldi Giebel, 1855 (Schreibfehler); Mus fieldi Waite, 1896 (Holotypus/Terra typica: AM M.1069 (Australisches Museum Sydney), adultes Weibchen, gesammelt im Juni 1895 von J. F. Field bei Alice Springs, Nördliches Territorium, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus fieldi bschrieben, wurde die Form von Ellerman (1941) in die Gattung Leggadina und von Longman (1916), Troughton (1937), Tate (1951) und anderen in die Gattung Pseudomys eingeordnet. Anhand genetischer Analysen synonymisierten Roycroft et al. (2021) fieldi schließlich mit gouldii. Das Epitheton bezieht sich auf den Beamten J. F. Field aus Alice Springs, der das Typusexemplar fand); Pseudomys (Thetomys) praecornis Thomas, 1910 (BMNH 1858.12.27.11 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt von F. M. Rayner auf der Peron-Halbinsel, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Art beschrieben, wurde das Taxon von Iredale & Troughton (1934) und Troughton (1967) in der Gattung Thetomys eingeordnet, während andere Autoren praecornis weiter in Pseudomys listeteten (Longman, 1916; Ellerman, 1941; Tate, 1951; Mahoney & Richardson, 1988; Musser & Carleton, 1993). Schließlich wurde von Musser & Carleton (2005) sowie weiteren Taxonomen praecornis mit fieldi synonymisiert und darüber von Roycroft et al. (2021) als Synoynm von gouldii identifiziert. Das Epitheton leitet sich von den latteinischen Wörtern prae für „vorn“ und cornu für „Horn“ ab und bezieht sich auf einen bei den Tieren vorne stehenden Höcker der Backenzähne); Pseudomys (Pseudomys) rawlinnae Troughton, 1932 (AM M.4642 (Australische Museum Sydney), adultes Männchen, gesammelt bei der Rawlinna-Station der transaustralischen Eisenbahn, Westaustralien, Australien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als eigene Art beschrieben und von Iredale & Troughton (1934), Ellerman (1941), Tate (1951) und Troughton (1967) auch so gelistet, wurde rawlinnae von manchen wie Watts & Aslin (1981) mit australis synonymisiert und von Ride (1970) sowie Jackson & Groves (2015) mit gouldii synonymisiert. Das Epitheton leitet sich von dem Fundort Rawlinna ab); Pseudomys gouldi Corbet & Hill, 1980 (Schreibfehler).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 85-115 mm; Schwanzlänge 115-125 mm; Hinterfußlänge 24-27 mm; Ohrlänge ca. 19 mm; Gewicht 30-61 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Auf der Bernier-Insel besiedelt die Gould-Australienmaus vor allem die sandigen, mit Stachelkopfgräsern und Küsten-Gänseblümchenbüschen bewachsenen Küstendünen. In geringer Dichte ist die Art aber auch in Heidelandschaften des Landesinneren zu finden. Auf dem australischen Festland wurden wahrscheinlich ebenfalls Küstenlandschaften bevorzugt, doch liegen hierzu wenig Informationen vor. Die Bauten von Gould-Australienmäusen sind komplex mit mehreren Kammern, sind aber nicht sehr tief angelegt. Sie werden von vier bis acht Tieren bewohnt. Nestkammern werden mit getrocknetem, weichen Gras ausgepolstert.

·         Bestand: Gefährdet; Population zunehmend; ca. 10.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Westaustralien, wahrscheinlich ausgestorben in Neusüdwales, Nördliches Territorium, Südaustralien und Viktoria).

·         Literatur: Corbet & Hill (1980); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Giebel (1855); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Mahoney & Richardson (1988); Menkhorst & Dixon (2023); Musser & Carleton (1993, 2005); Sims, Morris & Robinson (2023); Ride (1970); Roycroft et al. (2021, 2022); Tate (1951); Thomas (1910, 1921); Troughton (1932, 1937, 1967); Waite (1896); Waterhouse (1839); Watts & Aslin (1981); Woinarski et al. (2024).

 

            Pseudomys hermannsburgensis (Waite, 1896) (Sand-Australienmaus/Sandy Inland Mouse/Ratón de Interior de Arena/

Pseudomys de Hermannsburg/Topo delle Sabbie dell’Entroterra/赫曼斯堡伪鼠/Песчаная ложная мышь/スナニセマウス):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar bestimmt wurde, wurde von Troughton (1932) ein Lectotypus bestimmt. AM M.1070A (Australisches Museum Sydney), gesammelt 1895 nahe George-Gill-Bergkette, Hermannsburg, Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus hermannsburgensis beschrieben und von Longman (1916) sowie Finlayson (1941) in die Gattung Pseudomys überführt. Von einigen Autoren wurde die Art auch zeitweise in die Gattung Leggadina eingeordnet (Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941; Tate, 1951; Troughton, 1967). Ride (1970) und spätere Autoren stellten hermannsburgensis wieder in die Gattung Pseudomys. Die Art spaltete sich nach genetischen Daten vor etwa 1,4 Mio. Jahren von einem Zweig ab, der sich später in die Arten bolami, novaehollandiae, pilbarensis, delicatulus und mimulus auftrennte (Roycroft et al., 2022). Das Artepitheton hermannsburgensis leitet sich vom Fundort Hermannsburg, der heute eine Aborigines-Gemeinde darstellt, aber ursprünglich auf eine christliche Missionsstation der deutschen Hermannsburger Missionsgesellschaft zurückgeht.

·         Synonyme: Leggadina hermannsburgensis brazenori Troughton, 1937 (Holotypus/Terra typica: NMV C984 (Nationalmuseum Viktoria Melbourne), gesammelt 1857 nahe der Verbindung von Murray- und Darling-Fluss, Neusüdwales, Australien. Taxo­no­mie/­Phy­lo­ge­nie/Ety­mo­lo­gie: Als Unterart von hermannsburgensis beschrieben, wurde das Taxon von Watts & Aslin (1981) und anderen Autoren mit hermannsburgensis synonymisiert. Das Taxon ist nach dem Kurator und Forscher des Viktoria-Nationalmuseums Charles Walter Brazenor benannt).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 65-85 mm; Schwanzlänge 70-90 mm; Hinterfußlänge 16-20 mm; Ohrlänge 12-15 mm; Gewicht 8-15 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Sand-Australienmaus ist nachtaktiv und verbringt den Tag in Höhlen. Sie besiedelt verschiedene trockene Habitate von Sanddünen bis zu Hügel- und Tussockgraslandschaften. Weibchen bringen in der Regel drei bis vier Junge zur Welt.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales; Nördliches Territorium; Queensland; Südaustralien; Westaustralien).

·         Literatur: Breed (2023); Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Finlayson (1941); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Ride (1970); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Troughton (1932, 1937); Waite (1896); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys bolami Troughton, 1932 (Bolam-Australienmaus/Bolam’s Mouse/Ratón de Bolam/

Pseudomys de Bolam/Topo Australiano di Bolam/博拉姆伪鼠/Мышь Болама/ボラムニセマウス):

·         Holotypus/Terra typica: AM M.4938 (Australisches Museum Sydney), trächtiges Weibchen, gesammelt am 16. Oktober 1921 von A. G. Bolam, E. Le G. Troughton und J. H. Wright bei Ooldea, Südaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Pseudomys hermannsburgensis bolami beschrieben und zunächst auch so von zahlreichen Autoren gelistet (Finlayson, 1941; Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941; Tate, 1951), wurde bolami von Watts & Aslin (1981) mit hermannsburgensis synchronisiert. Kitchener, Adams & Baverstock (1984) und die nachfolgenden Autoren erhoben bolami aber schließlich in den Artstatus. Die Schwesterarten bolami und novaehollandiae trennten sich vor ca. 0,9 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Die Art ist nach dem australischen Eisenbahnstationsvorsteher und Naturforscher Andrew G. Bolam benannt, der auch das Typusexemplar fand.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 50-80 mm; Schwanzlänge 71-103 mm; Hinterfußlänge 18,4-20,1 mm; Ohrlänge 15-18,6 mm; Gewicht 9-16 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die Bolam-Australienmaus ist hauptsächlich nachtaktiv und bewohnt vor allem trockene Gebiete mit Hartlaub- und Strauchgewächsen und Akazienwald, teils aber auch Buschlandschaften mit lehmigen und tonigen Böden.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Südaustralien, Westaustralien).

·         Literatur: Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Finlayson (1941); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Kitchener, Adams & Baverstock (1984); Moseby & Read (2023); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Troughton (1932); Watts & Aslin (1981).

 

            Pseudomys novaehollandiae (Waterhouse, 1843) (Neuholland-Australienmaus/New Holland Mouse/Ratón Castaño de Nueva Holanda/

Pseudomys de Nouvelle-Hollande/Topo della Nuova Olanda/新荷兰伪鼠/Новоголландская мышь/ビクトリアニセマウス):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Zunächst kein Typusexemplar bestimmt, legte Thomas (1921) einen Lectotypus fest. BMNH 1843.2.24.1/1843.2.24.2 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt bei Yarrundi am oberen Hunter-Fluss, Neusüdwales, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus novaehollandiae beschrieben, überführte Longman (1916) die Art in die Gattung Pseudomys. Iredale & Troughton (1934), Ellerman (1941) und Troughton (1967) ordneten novaehollandiae in Gyomys ein, während Tate (1951), Mahoney & Richardson (1988) und weitere Autoren die Art in Pseudomys sehen. Die Schwesterarten bolami und novaehollandiae trennten sich vor ca. 0,9 Mio. Jahren (Roycroft et al., 2022). Der Artname leitet sich von Neuholland ab, einer alten Bezeichnung für Australien.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 65-95 mm; Schwanzlänge 81-110 mm; Hinterfußlänge 20-22 mm; Ohrlänge 15-18 mm; Gewicht 12-25 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 46 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Neuholland-Australienmaus ist hauptsächlich nachtaktiv und ernährt sich omnivor. Die Nahrung besteht vor allem aus Samen, Stängel- und Blattgewebe, Wurzeln, Pilzen, Insekten und anderen Wirbellosen. Als Lebensraum dienen Heide- und Waldgebiete mit grasbewachsenen oder strauchigem Unterholz sowie bewachsene Sanddünen. Die Art nutzt flache Oberflächennester bis komplexe Tunnelsysteme als Gemeinschaftsbauten. Der Aktionsraum reicht von 0,5 bis 1,8 Hektar. Es sind Populationsdichten von 10-20 Individuen pro Hektar möglich. Die Fortpflanzungszeit ist nach bisherigen Erkenntnissen stark an Niederschläge gekoppelt. In Neusüdwales sind bis zu sechs Würfe pro Jahr möglich, während in Viktoria und Tasmanien 1-2 Würfe üblich sind. Im Durchschnitt werden pro Wurf 4,6 Jungtiere geboren. Weibchen werden mit 16 Wochen und Männchen mit 20 Wochen. Die maximale Lebenserwartung liegt bei 2-3 Jahren und die Generationsdauer bei 1,5 Jahren.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend; ca. 20.000 geschlechtsreife Tiere.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Neusüdwales, Queensland, Tasmanien, Viktoria).

·         Literatur: Burns, Kemper & Wilson (2023); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Jackson & Groves (2015); Longman (1916); Mahoney & Richardson (1988); Roycroft et al. (2022); Tate (1951); Thomas (1921); Waterhouse (1843); Woinarski & Burns (2024).

 

            Pseudomys pilbarensis Roycroft, Breed & Ford in Roycroft, Ford, Ramm, Schembri, Breed, Burns, Rowe & Moritz 2024 (Westliche Zierliche Australienmaus/Western Delicate Mouse/Ratón Nativo Pequeño del Oeste/

Pseudomys Délicate de l’Ouest/Topo Delicato Occidentale/皮尔巴拉伪鼠/Западная нежная мышь/ニシウスイロネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: WAM M44140 (Westaustralisches Museum Perth), adultes Weibchen, gesammelt am 1. Oktober 1998 von R. J. Teale bei Cape Lambert, Westaustralien, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Vor der Erstbeschreibung wurden Exemplare der Form delicatulus zugeordnet (Roycroft et al., 2022). Nach genetischen Analysen ist pilbarensis das Schwestertaxon zum Artenpaar delicatulus und mimulus (Roycroft et al., 2024) und trennte sich von diesen vor ca. 620.000 Jahren. Das Artepitheton bezieht sich auf die Region Pilbara im nördlichen Westaustralien. Pilbara leitet sich von dem aus den Aborigines-Sprachen Nyamal und Banyjima stammenden Wort bilybara für „trocken“ ab.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 58-59 mm; Schwanzlänge 67-68 mm; Hinterfußlänge 14-17 mm; Gewicht 6-10 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von delicatulus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Westaustralien, wahrscheinlich auch Nördliches Territorium).

·         Literatur: Roycroft et al. (2022, 2024).

 

            Pseudomys delicatulus (Gould, 1842) (Nördliche Zierliche Australienmaus/Northern Delicate Mouse/Ratón Nativo Pequeño del Norte/

Pseudomys Délicat du Nord/Topo Delicato Settentrionale/纤细伪鼠/Северная нежная мышь/キタウスイロネズミ):

·         Holotypus/Lectotypus/Terra typica: BMNH 1842.5.26.17 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), zunächst kein Typusexemplar bestimmt, Lectotypus von Thomas (1921) festgelegt, gesammelt von J. Gilbert bei Port Essington, Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus delicatulus beschrieben, überführte Thomas (1926) die Art in die Gattung Pseudomys und die Untergattung Leggadina, die von Tate (1951) in den Gattungsstatus erhoben wurde und zunächste delicatulus auch enthielt. Ride (1970) stellte delicatulus schließlich wieder in die Gattung Pseudomys. Das Taxon mimulus wurde früher als Synonym oder Unterart von delicatus eingeordnet. Genetische Analysen von Roycroft et al. (2024) zeigten aber, dass mimulus eine separate Art darstellt, die sich vor ca. 480.000 Jahren von delicatulus trennte. Das aus dem Latein stammende Artepitheton delicatulus bedeutet „ein wenig zart“ und spielt auf den zierlichen Körperbau an.

·         Synonyme: Mus albirostris J. E. Gray, 1843 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ungültiges Taxon ohne nähere Beschreibung, von Iredale & Troughton (1934) und Flannery (1990) mit delicatulus synonymisiert).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 55-75 mm; Schwanzlänge 55-80 mm; Hinterfußlänge 14-19 mm; Ohrlänge 10-12 mm; Gewicht 6-15 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Nördliches Territorium, Westaustralien; Papua-Neuguinea).

·         Literatur: Burbidge (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Flannery (1990); Ford (2023); Gould (1842); Gray (1843); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Ride (1970); Tate (1951); Roycroft et al. (2024); Thomas (1921, 1926).

 

            Pseudomys mimulus Thomas, 1926 (Östliche Zierliche Australienmaus/Eastern Delicate Mouse/Ratón Nativo Pequeño del Este/

Pseudomys Délicat de l’Est/Topo Delicato Orientale/皮利加伪鼠/Восточная нежная мышь/ヒガシウスイロネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1926.3.11.174 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 6. März 1925 von G. H. Wilkins bei Groote Eylandt, Golf von Carpentaria, Nördliches Territorium, Australien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form wurde ursprünglich als Unterart Pseudomys (Leggadina) delicatulus mimulus beschrieben und von zahlreichen Autoren zunächst auch so gelistet (Iredale & Troughton, 1934; Ellerman, 1941; Tate, 1951). Das aus dem Latein stammende Artepitheton mimulus bedeutet „kleiner Nachahmer“ und bezieht sich auf die äußerlichen Ähnlichkeiten zu delicatulus.

·         Synonyme: Gyomys pumilus Troughton, 1936 (AM M.6032 (Australisches Museum Sydney), Weibchen, gesammelt im Oktober 1924 von Anthony Musgrave bei Byfield, nördlich von Yeppoon, Queensland, Australien. Taxonomie: Die Form wurde zeitweise als Synonym (Musser & Carleton, 2005) oder Unterart von delicatulus gelistet (Denys et al., 2017). Das aus dem Latein stammende Epitheton pumilus bedeutet „winzig“ und bezieht sich auf die relativ geringe Größe der Tiere); Pseudomys pilligaensis Fox & Briscoe, 1980 (Holotypus/Terra typica: AM M.11263 (Australisches Museum Sydney), adultes Männchen, gesammelt am 21. November 1979 von Barry J. Fox, D. A. Briscoe, E. Rolls und M. Rolls an der Cumberdeen-Straße, 3 km westlich der Pilliga-Baradine-Straße, Merriwindi-Staatsforst, Neusüdwales, Australien. Taxonomie: Jackson & Groves (2015) stuften pilligaensis als Synonym von delicatulus ein, gemäß der molekularbiologischen Ergebnisse von Roycroft et al. (2024) handelt es sich aber wahrscheinlich um ein Synonym von mimulus. Der Taxonname leitet sich vom Fundort am Pilliga-Wald ab. Das Wort pilliga ist ein Aborigines-Wort für Kasuarinabäume).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 58-79 mm; Schwanzlänge 61-79 mm; Hinterfußlänge 16,7-19,3 mm; Ohrlänge 11-13 m; Gewicht 10-14 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von delicatulus geführt; Populationsentwicklung unbekannt. Die synonymisierte Pilliga-Australienmaus wird von der IUCN mit Daten defizitär bewertet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ozeanien (Australien: Groote Eylandt, Neusüdwales, Queensland).

·         Literatur: Burbidge & Woinarski (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1941); Fox & Briscoe (1980); Iredale & Troughton (1934); Jackson & Groves (2015); Musser & Carleton (2005); Roycroft et al. (2024); Tate (1951); Thomas (1926); Troughton (1936).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Leporillus

 

 

            Genus Leporillus Thomas, 1906 (Gattung Australische Häschenratten/Australian Stick-nest Rats):

·         2 Arten, davon eine ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Leporillus apicalis (Gould, 1853) (Kleine Häschenratte/Lesser Stick-nest Rat):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Gould (1853).

 

            Leporillus conditor (Gould, 1848) (Große Häschenratte/Greater Stick-nest Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Gould (1848).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Conilurus

 

 

            Genus Conilurus Ogilby, 1838 (Gattung Australische Kaninchenratten/Australian Rabbit Rats):

·         3 Arten, davon zwei ausgestorben.

·         Literatur: Ogilby (1838).

 

            Conilurus albipes (Lichtenstein, 1829) (Weißfuß-Kaninchenratte/White-footed Rabbit Rat):

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1862).

·         Literatur: Lichtenstein (1829).

 

            Conilurus capricornensis Cramb & Hocknull, 2010 (Steinbock-Kaninchenratte/Capricorn Rabbit Rat):

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1862).

·         Literatur: Lichtenstein (1829).

 

            Conilurus penicillatus (Gould, 1842) (Bürstenschwanz-Kaninchenratte/Brush-tailed Rabbit Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Gould (1842).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Mesembriomys

 

 

            Genus Mesembriomys Palmer, 1906 (Gattung Australische Baumratten/Australian Tree Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur : Palmer (1906).

 

            Mesembriomys gouldii (J. E Gray, 1843) (Schwarzfuß-Baumratte/Black-footed Tree Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Gray (1843).

 

            Mesembriomys macrurus (Peters, 1876) (Goldrücken-Baumratte/Golden-backed Tree Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Peters (1876).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Uromys

 

 

            Genus Uromys Peters, 1867 (Gattung Mosaikschwanz-Riesenratten/Mosaic-tailed Giant Rats):

·         11 Arten.

·         Literatur: Peters (1867).

 

            Uromys imperator (Thomas, 1888) (Kaiserriesenratte/Emperor Giant Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht; möglicherweise bereits ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Uromys porculus Thomas, 1904 (Guadalcanal-Riesenratte/Guadalcanal Giant Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht; mögicherweise bereits ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Uromys rex (Thomas, 1888) (Königsriesenratte/King Giant Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Uromys vika Lavery & Judge, 2017 (Vanguru-Riesenratte/Vanguru Giant Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Lavery & Judge (2017).

 

            Uromys anak Thomas, 1907 (Schwarzschwanz-Riesenratte/Black-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Uromys boeadii Groves & Flannery, 1994 (Biak-Riesenratte/Biak Island Giant Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Groves & Flannery (1994).

 

            Uromys caudimaculatus (Krefft, 1867) (Weißschwanz-Riesenratte/Common White-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Krefft (1867).

 

            Uromys emmae Groves & Flannery, 1994 (Emma-Riesenratte/Emma’s Giant Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht; möglicherweise bereits ausgestorben.

·         Literatur: Groves & Flannery (1994).

           

Uromys hadrourus (Winter, 1983) (Queensland-Riesenratte/Masked White-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Winter (1984).

 

            Uromys neobritannicus Tate & Archbold, 1935 (Neubritannien-Riesenratte/New Britain Island Giant Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Tate & Archbold (1935).

 

            Uromys siebersi Thomas, 1923 (Kei-Inseln-Riesenratte/Great Key Island Giant Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1923).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Paramelomys

 

 

            Genus Paramelomys Rümmler, 1936 (Gattung Berg-Mosaikschwanzratten/Montane Mosaic-tailed Rats):

·         9 Arten.

·         Literatur: Rümmler (1936).

 

            Paramelomys gressitti Menzies, 1996 (Gressitt-Mosaikschwanzratte/Gressitt’s Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Menzies (1996).

 

            Paramelomys levipes (Thomas, 1897) (Papua-Tiefland-Mosaikschwanzratte/Papuan Lowland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Paramelomys lorentzii (Jentink, 1908) (Lorentz-Mosaikschwanzratte/Lorentz’s Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1909).

 

            Paramelomys mollis (Thomas, 1913) (Weichfell-Mosaikschwanzratte/Montane Soft-furred Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1913).

 

            Paramelomys moncktoni (Thomas, 1904) (Monckton-Mosaikschwanzratte/Monckton’s Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Paramelomys naso Thomas, 1911 (Langnasen-Mosaikschwanzratte/Long-nosed Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Paramelomys platyops (Thomas, 1906) (Gemeine Tiefland-Mosaikschwanzratte/Common Lowland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Paramelomys rubex Thomas, 1922 (Berg-Mosaikschwanzratte/Mountain Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1922).

 

            Paramelomys steini Rümmler, 1935 (Stein-Mosaikschwanzratte/Stein’s Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Rümmler (1935).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Protochromys

 

 

Protochromys

Protochromys fellowsi

 

            Genus Protochromys Menzies, 1996 (Gattung Papua-Mosaikschwanzratten/Papuan Mosaic-tailed Rat):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Protochromys fellwosi (Hinton, 1943). Der Gattungsname Protochromys leitet sich von den griechischen Wörtern πρτος für „erster“, für πρῶτος „blass“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die relativ helle Färbung der Schneidezähne bezieht.

·         Literatur: Hinton (1943); Menzies (1996).

 

            Protochromys fellowsi (Hinton, 1943) (Fellows-Mosaikschwanzratte/Papuan Mosaic-tailed Rat):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1947.1175 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Männchen, gesammelt im Juni 1940 von Frederick William Shaw Mayer bei Baiyanka (ca. 2.440 m Höhe), Purari-Ramu-Gabelung, südöstliches Bismarck-Gebirge, Papua-Neuguina.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Melomys fellowsi stellte Menzies (1996) die Art schließlich in die eigene Gattung Protochromys. Vermutlich ist die Art nach jemanden in Hintons Umfeld mit dem Namen Fellows benannt. Möglicherweise könnte der Archäologe Charles Fellows, der für das Londoner Museum sammelte, gemeint sein. Denkbar wäre aber auch die Forschervereinigung „Fellows of the Royal Society“ als Namensgeber, von der Hinton selbst Teil war. Genauere Informationen sind nicht bekannt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 136-180 mm; Schwanzlänge 184-207 mm; Hinterfußlänge 29-34 mm; Ohrlänge 19-20 mm; Gewicht 75-86 g.

·         Biologie/Ökologie: Die Papua-Mosaikschwanzratte bewohnt feuchte Bergwälder.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ozeanien (Papua-Neuguinea).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Helgen, Leary & Wright (2016); Hinton (1943); Menzies (1996).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Melomys

 

 

            Genus Melomys Thomas, 1922 (Gattung Eigentliche Mosaikschwanzratten/Typical Mosaic-tailed Rats):

·         23 Arten, davon zwei ausgestorben.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Melomys rufescens (Alston, 1877)

·         Literatur: Alston (1877); Thomas (1920, 1922).

 

            Melomys aerosus (Thomas, 1920) (Dunkle Seram-Mosaikschwanzratte/Dusky Seram Mosaic-tailed Rat):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1920.7.26.24 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt im Februar 1920 von den Brüdern Felix Pratt, Charles Pratt und Joseph Pratt am Berg Manusela (ca. 1.830 m Höhe), Pulau Seram, Indonesien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Uromys aerosus beschrieben, überführte Thomas (1922) die Art in die Gattung Melomys.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Südostasien (Indien: Seram).

·         Literatur: Clayton (2016); Thomas (1920, 1922).

 

            Melomys arcium (Thomas, 1913) (Rossel-Mosaikschwanzratte/Rossel Island Mosaic-tailed Rat):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1889.6.3.2 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 18. Oktober 1888 von Basil Thomson auf der Rossel-Insel, Louisiade-Archipel, Milne-Bay-Provinz, Papua-Neuguinea.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Uromys arcium beschrieben, überführte Thomas (1922) die Art in die Gattung Melomys.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ozeanien (Papua-Neuguinea).

·         Literatur: Lamoreux (2016); Thomas (1913, 1922).

 

            Melomys bannisteri Kitchener & Maryanto, 1993 (Bannister-Mosaikschwanzratte/Bannister’s Mosaic-tailed Rat):

·         Holotypus/Terra typica: WAM M42669 (Westaustralisches Museum Perth), adultes Weibchen, gesammelt am 13. Oktober 1992 von Ibnu Maryanto und Darrell John Kitchener westlich Fakoi, Kai-Besar-Insel, Maluku Tengah, Indonesien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Art ist nach dem Zoologen John Bannister benannt, der auch Direktor des Westaustralischen Museums war.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Literatur: Kitchener & Maryanto (1993); Wright (2016).

 

            Melomys bougainvillei Troughton, 1936 (Bougainville-Mosaikschwanzratte/Bougainville Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Troughton (1936).

 

            Melomys burtoni (Ramsay, 1887) (Nordaustralische Grasland-Mosaikschwanzratte/Northern Grassland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Ramsay (1887).

 

            Melomys capensis Tate, 1951 (Kap-York-Mosaikschwanzratte/Cape York Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Tate (1951).

 

            Melomys caurinus Thomas, 1921 (Kurzschwanz-Mosaikschwanzratte/Short-tailed Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1921).

 

            Melomys cervinipes (Gould, 1852) (Kitzfüßige Mosaikschwanzratte/Fawn-footed Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gould (1852).

 

            Melomys cooperae Kitchener & Maryanto, 1995 (Yamdena-Mosaikschwanzratte/Yamdena Island Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Kitchener & Maryanto (1995).

 

            Melomys dollmani (Thomas, 1906) (Dollman-Mosaikschwanzratte/Dollman’s Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Melomys fraterculus (Thomas, 1920) (Manusela-Mosaikschwanzratte/Manusela Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Melomys frigicola Tate, 1951 (Schneegebirge-Mosaikschwanzratte/Snow Mountains Grassland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Tate (1951).

 

            Melomys fulgens (Thomas, 1920) (Langschwänzige Seram-Mosaikschwanzratte/ Long-tailed Seram Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Melomys howi Kitchener & Suyanto, 1996 (Riama-Mosaikschwanzratte/Riama Island Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Kitchener & Suyanto (1996).

 

            Melomys leucogaster (Jentink, 1908) (Weißbauch-Mosaikschwanzratte/White-bellied Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1908).

 

            Melomys lutillus (Thomas, 1913) (Neuguinea-Grasland-Mosaikschwanzratte/Papua Grassland Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1913).

 

            Melomys matambuai Flannery, Colgan & Trimble, 1994 (Manus-Mosaikschwanzratte/Manus Island Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Flannery, Colgan & Trimble (1994).

 

            Melomys obiensis (Thomas, 1911) (Obi-Mosaikschwanzratte/Obi Island Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Melomys paveli Helgen, 2003 (Pavel-Seram-Mosaikschwanzratte/Pavel’s Seram Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Helgen (2003).

 

            Melomys rubicola Thomas, 1924 (Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte/Bramble Cay Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1924).

 

            Melomys rufescens (Alston, 1877) (Schwarzschwanz-Mosaikschwanzratte/Black-tailed Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Alston (1877).

 

            Melomys spechti Flannery & Wickler, 1990 (Buka-Mosaikschwanzratte/Buka Island Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Flannery & Wickler (1990).

 

            Melomys talaudium (Thomas, 1921) (Langschwänzige Talaud-Mosaikschwanzratte/Long-tailed Talaud Mosaic-tailed Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1921).

 

 

 

Muridae > Murinae > Hydromyini > Solomys

 

 

            Genus Solomys Thomas, 1922 (Gattung Nacktschwanzratten/Naked-tailed Giant Rats):

·         5 Arten, davon eine ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1922).

 

            Solomys ponceleti (Troughton, 1935) (Poncelet-Nacktschwanzratte/Poncelet’s Giant Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Troughton (1935).

 

            Solomys salamonis (Ramsay, 1883) (Ugi-Insel-Nacktschwanzratte/Ugi Island Giant Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Ramsay (1882).

 

            Solomys spriggsarum Flannery & Wickler, 1990 (Buka-Insel-Nacktschwanzratte/Buka Island Giant Rat):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Flannery & Wickler (1990).

 

            Solomys salebrosus Troughton, 1936 (Bougainville-Nacktschwanzratte/Bougainville Island Giant Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Troughton (1936).

 

            Solomys sapientis (Thomas, 1902) (Santa-Isabel-Nacktschwanzratte/Isabel Island Giant Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1902).

 

 

 

Muridae > Murinae > Chiropodomyini

 

            Tribus Chiropodomyini Fabre, Hautier & Douzery, 2015 (Gattungsgruppe Indomalaiische Baummäuse/Sunda Tree Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Fabre, Hautier & Douzery (2015).

 

            Genus Chiropodomys Peters, 1868 (Gattung Pinselschwanzbaummäuse/Pencil-tailed Tree Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Peters (1868).

 

 

 

Muridae > Murinae > Chiropodomyini > Chiropodomys

 

 

            Genus Chiropodomys Peters, 1868 (Gattung Pinselschwanzbaummäuse/Pencil-tailed Tree Mice):

·         6 Arten.

·         Literatur: Peters (1868).

 

            Chiropodomys calamianensis (Taylor, 1934) (Palawan-Pinselschwanzbaummaus/Palawan Pencil-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Taylor (1934).

 

            Chiropodomys gliroides (Blyth, 1856) (Indomalaiische Pinselschwanzbaummaus/Indomalayan Pencil-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Blyth (1856).

 

            Chiropodomys karlkoopmani Musser, 1979 (Koopman-Pinselschwanzbaummaus/Koopman’s Pencil-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Musser (1979).

 

            Chiropodomys major Thomas, 1893 (Große Pinselschwanzbaummaus/Greater Pencil-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1893).

 

            Chiropodomys muroides Medway, 1965 (Graubauch-Pinselschwanzbaummaus/Grey-bellied Pencil-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Medway (1965).

 

            Chiropodomys pusillus Thomas, 1893 (Kleine Pinselschwanzbaummaus/Lesser Pencil-tailed Tree Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1893).

 

 

 

Muridae > Murinae > Pithecheirini

 

 

            Tribus Pithecheirini Fabre, Hautier & Douzery, 2015 (Gattungsgruppe Affenfußratten/Monkey-footed Tree Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Fabre, Hautier & Douzery (2015).

 

            Genus Pithecheir Lesson, 1840 (Gattung Sunda.Affenfußratten/Woolly Tree Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Lesson (1840).

 

            Genus Pithecheirops Emmons, 1993 (Gattung Borneo-Affenfußratten/Bornean Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Emmons (1993).

 

 

 

Muridae > Murinae > Pithecheirini > Pithecheir

 

 

            Genus Pithecheir Lesson, 1840 (Gattung Sunda-Affenfußratten/Woolly Tree Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Lesson (1840).

 

            Pithecheir melanurus (F. G. Cuvier, 1833) (Java-Affenfußratte/Red Tree Rat):

·         Bestand: gefährdet

 

            Pithecheir parvus Kloss, 1916 (Malaiische Affenfußratte/Malayan Tree Rat):

·         Bestand: Daten defizitär

 

 

 

Muridae > Murinae > Pithecheirini > Pithecheirops

 

 

Pithecheirops

Pithecheirops otion

 

            Genus Pithecheirops Emmons, 1993 (Gattung Borneo-Affenfußratten/Bornean Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Emmons (1993).

 

            Pithecheirops otion Emmons, 1993 (Borneo-Affenfußratte/Bornean Tree Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Emmons (1993).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crunomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommeromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gracilimus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Waiomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hyorhinomys

  Rattini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Echiothrix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paucidentomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Melasmothrix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tateomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saxatilomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tonkinomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lenothrix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Margaretamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Niviventer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chiromyscus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dacnomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leopoldamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Srilankamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berylmys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diplothrix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bandicota

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nesokia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anonymomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abditomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tryphomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Palawanomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rattus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kadarsanomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baletemys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Limnomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tarsomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Papagomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paulamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Komodomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sundamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bullimus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halmaheramys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Taeromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frateromys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eropeplus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lenomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Tribus Rattini Burnett, 1830 (Gattungsgruppe Echte Ratten/True Rats):

·         209 Arten, davon drei ausgestorben.

·         Literatur: Burnett (1830).

 

            Genus Crunomys Thomas, 1897 (Gattung Rajahratten/Rajah Spiny Rats):

·         23 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Achmadi et al. (2025).

·         Synonyme: Maxomys Sody, 1936.

·         Literatur: Achmadi et al. (2025); Sody (1936); Thomas (1897).

 

            Genus Sommeromys Musser & Durden, 2002 (Gattung Sommer-Sulawesi-Langnasenratten/Sommer’s Sulawesi Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser & Durden (2002).

 

            Genus Gracilimus Rowe, Achmadi & Esselstyn, 2016 (Gattung Sulawesi-Schlankratten/Sulawesi Slender Root Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Rowe, Achmadi & Esselstyn (2016).

 

            Genus Waiomys Rowe, Achmadi & Esselstyn, 2014 (Gattung Wasser-Spitzmausratten/Mamasa Water Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Rowe, Achmadi & Esselstyn (2014).

 

            Genus Hyorhinomys Esselstyn, Achmadi, Handika & Rowe, 2015 (Gattung Schweinsnasen-Spitzmausratten/Hog-nosed Shrew Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Esselstyn et al. (2015).

 

            Genus Echiothrix J. E. Gray, 1867 (Gattung Sulawesi-Stachelratten/Sulawesi Spiny Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Gray (1867).

 

            Genus Paucidentomys Esselstyn, Achmadi & Rowe, 2012 (Gattung Zahnarme Regenwurmratten/Edented Sulawesi Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Esselstyn, Achmadi & Rowe (2012).

 

            Genus Melasmothrix Miller & Hollister, 1921 (Gattung Kleine Sulawesi-Spitzmausratten/Diurnal Sulawesian Shrew Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Genus Tateomys Musser, 1969 (Gattung Langschwanz-Sulawesi-Spitzmausratten/Long-tailed Sulawesian Shrew Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Musser (1969).

 

            Genus Saxatilomys Musser, Smith, Robinson & Lunde, 2005 (Gattung Paulina-Karstratten/Paulina’s Limestone Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser et al. (2005).

 

            Genus Tonkinomys Musser, Lunde & Son, 2006 (Daovantien-Karstratten/Daovantien’s Limestone Rats):

·         1 Art

·         Literatur: Musser, Lunde & Son (2006).

 

            Genus Lenothrix Miller, 1903 (Gattung Graue Haarbaumratten/Grey Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller (1903).

 

            Genus Margaretamys Musser, 1981 (Gattung Margaretaratten/ Margareta Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Genus Niviventer Marshall, 1976 (Gattung Weißbauchratten/White-bellided Rats):

·         24 Arten.

·         Literatur: Marshall (1976).

 

            Genus Chiromyscus Thomas, 1925 (Gattung Fea-Baumratten/Fea’s Tree Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Thomas (1925).

 

            Genus Dacnomys Thomas, 1916 (Gattung Millardratten/Millard’s Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Genus Leopoldamys Ellerman, 1947 (Gattung Langschwanzriesenratten/Long-tailed Giant Rats):

·         9 Arten.

·         Literatur: Ellerman (1947).

 

            Genus Srilankamys Musser, 1981 (Gattung Ohiyaratten/Ohia Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Genus Berylmys Ellerman, 1947 (Gattung Weißzahnratten/White-toothed Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Ellerman (1947).

 

            Genus Diplothrix Thomas, 1916 (Gattung Ryukyuratten/Ryukyu Island Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Genus Bandicota J. E. Gray, 1873 (Gattung Bandikutratten/Bandicoot Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Gray (1873).

 

            Genus Nesokia J. E. Gray, 1842 (Gattung Pestratten/Pest Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Gray (1842).

 

            Genus Anonymomys Musser, 1981 (Gattung Anonymusatten/Mindoro Climging Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Genus Abditomys Musser, 1982 (Gattung Luzon-Breitzahnratten/Luzon Broad-toothed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Genus Tryphomys Miller, 1910 (Gattung Mearns-Luzonratten/Luzon Short-nosed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller (1910).

 

            Genus Palawanomys Musser & Newcomb, 1983 (Gattung Palawanratten/Palawan Mountain Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser & Newcomb (1983).

 

            Genus Rattus Fischer von Waldheim, 1803 (Gattung Eigentliche Ratten/Typical Rats):

·         76 Arten, davon drei ausgestorben.

·         Literatur: Fischer (1803).

 

            Genus Kadarsanomys Musser, 1981 (Gattung Javaratten/Javan Bamboo Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Genus Baletemys Rowsey, Duya, Ibañez, Jansa, Rickart & Heaney, 2022 (Gattung Kampalili-Spitzmausratten/Kampalili Shrew Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Rowsey et al. (2022).

 

            Genus Limnomys Mearns, 1905 (Gattung Mindanao-Moosratten/Mindanoa Moss Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Genus Tarsomys Mearns, 1905 (Gattung Philippinen-Fersenratten/Philippine Long-footed Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Genus Papagomys Sody, 1941 (Gattung Flores-Riesenratten/Flores Giant Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur Sody (1941).

 

            Genus Paulamys Musser, 1986 (Gattung Flores-Langnasenratten/Flores Long-nosed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1986).

 

            Genus Komodomys Musser & Boeadi, 1980 (Gattung Komodoratten/Komodo Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser & Boeadi (1980).

 

            Genus Sundamys Musser & Newcomb, 1983 (Gattung Sunda-Riesenratten/Sundaic Giant Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Musser & Newcomb (1983).

 

            Genus Bullimus Mearns, 1905 (Gattung Philippinen-Waldratten/Philippine Forest Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Genus Bunomys Thomas, 1910 (Gattung Sulawesi-Bergratten/Sulawesi Hill Rats):

·         8 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Genus Halmaheramys Fabre, Pagès, Musser, Fitriana, Semiadi & Helgen, 2013 (Gattung Halmahera-Stachelratten/Halmahera Spiny Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Fabre et al.  (2013).

 

            Genus Taeromys Sody, 1941 (Gattung Eigentliche Sulawesiratten/True Sulawesi Rats):

·         8 Arten.

·         Litarutr: Sody (1941).

 

            Genus Frateromys Sody, 1941 (Gattung Halbinsel-Bergratten/Fraternal Hill Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Genus Eropeplus Miller & Hollister, 1921 (Gattung Sulawesi-Langhaarratten/Sulawesi Soft-furred Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Genus Lenomys Thomas, 1898 (Gattung Kleezahn-Riesenratten/Trefoil-toothed Giant Rats):

·         2 Arten, davon eine ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1898).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Crunomys

 

 

            Genus Crunomys Thomas, 1897 (Gattung Rajahratten/Rajah Spiny Rats):

·         23 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Achmadi et al. (2025).

·         Synonyme: Maxomys Sody, 1936.

·         Literatur: Achmadi et al. (2025); Sody (1936); Thomas (1897).

 

            Crunomys alticola (Thomas, 1888) (Gebirg-Rajahratte/Bornean Mountain Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Crunomys baeodon (Thomas, 1894) (Kleine Rajahratte/Small Bornean Spiny Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1894).

 

            Crunomys bartelsii (Jentink, 1910) (Bartels-Rajahratte/Bartels’ Javan Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1910).

 

            Crunomys celebensis Musser, 1982 (Sulawesi-Spitzmausratte/Sulawesi Shrew Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Celebes-Spitzmausratte.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Crunomys dollmani (Ellerman, 1941) (Dollman-Rajahratte/Dollman’s Sulawesi Spiny Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Ellerman (1941).

 

            Crunomys fallax Thomas, 1897 (Luzon-Spitzmausratte/ Luzon Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Crunomys hellwaldii (Jentink, 1878) (Hellwald-Rajahratte/Hellwald’s Sulawesi Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1878).

 

            Crunomys hylomyoides (Robinson & Kloss, 1916) (Sumatra-Rajahratte/Sumatran Mountain Spiny Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1916).

 

            Crunomys inas (Bonhote, 1906) (Malaiische Rajahratte/Malayan Mountain Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bonhote (1906).

 

            Crunomys inflatus (Robinson & Kloss, 1916) (Breitnasen-Rajahratte/Broad-nosed Sumatran Spiny Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1916).

 

            Crunomys melanius Thomas, 1907 (Mindanao-Spitzmausratte/Mindanao Shrew Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Crunomys moi (Robinson & Kloss, 1922) (Indochinesische Rajahratte/Indochinese Mountain Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1922).

 

            Crunomys musschenbroekii (Jentink, 1878) (Musschenbroek-Rajahratte/Musschenbroek’s Sulawesi Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1878).

 

            Crunomys ochraceiventer (Thomas, 1894) (Ockerbauch-Rajahratte/Ochraceous-bellied Bornean Spiny Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1894).

 

            Crunomys pagensis (Miller, 1903) (Mentawai-Rajahratte/Mentawai Archipelago Spiny Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Miller (1903).

 

            Crunomys panglima (Robinson, 1921) (Palawan-Rajahratte/Palawan Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Robinson (1921).

 

            Crunomys rajah (Thomas, 1894) (Braune Rajahratte/Rajah Sundaic Spiny Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1894).

 

            Crunomys suncoides Rickart, Heaney, Tabaranza & Balete, 1998 (Katanglad-Spitzmausratte/Katanglad Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Rickart et al. (1998).

 

            Crunomys surifer (Miller, 1900) (Rote Rajahratte/Indomalayan Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1900).

 

            Crunomys tajuddinii (Achmadi, Maryanto & Maharadatunkamsi, 2012) (Tajuddin-Rajahratte/Tajuddin’s Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Achmadi, Maryanto & Maharadatunkamsi (2012)

 

            Crunomys tompotika Achmadi & Fabri in Giarla, Achmadi, Fabre, Handika, Chipps, Swanson, Nations, Morni, William-Dee, Inayah, Dwijayanti, Nurdin, Griffin, Khan, Heaney, Rowe & Esselstyn, 2025 (Tompotika-Rajahratte/Mount Tompotika Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Achmadi, Maryanto & Maharadatunkamsi (2012)

 

            Crunomys wattsi (Musser, 1991) (Watts-Rajahratte/Watts’ Sulawesi Spiny Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Musser (1991).

 

            Crunomys whiteheadi (Thomas, 1894) (Whitehead-Rajahratte/Whitehead’s Sundaic Spiny Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1894).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Sommeromys

 

 

Sommeromys

Sommeromys macrorhinos

 

            Genus Sommeromys Musser & Durden, 2002 (Gattung Sommer-Sulawesi-Langnasenratten/Sommer’s Sulawesi Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser & Durden (2002).

 

            Sommeromys macrorhinos Musser & Durden, 2002 (Sommer-Sulawesi-Langnasenratten/Sommer’s Sulawesi Rat/Rat de Célebes de Sommer/Rat de Sommer):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser & Durden (2002).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Gracilimus

 

 

Gracilimus

Gracilimus radix

 

            Genus Gracilimus Rowe, Achmadi & Esselstyn, 2016 (Gattung Sulawesi-Schlankratten/Sulawesi Slender Root Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Rowe, Achmadi & Esselstyn (2016).

 

            Gracilimus radix Rowe, Achmadi & Esselstyn, 2016 (Sulawesi-Schlankratte/Sulawesi Slender Root Rat/Rata de Raíces de Célebes/Rat des Rhizomes):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Rowe, Achmadi & Esselstyn (2016).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Waiomys

 

 

Waiomys

Waiomys mamasae

 

            Genus Waiomys Rowe, Achmadi & Esselstyn, 2014 (Gattung Wasser-Spitzmausratten/Mamasa Water Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Rowe, Achmadi & Esselstyn (2014).

 

            Waiomys mamasae Rowe, Achmadi & Esselstyn, 2014 (Wasser-Spitzmausratte/Mamasa Water Rat/Rata de Agua de Mamasa/Rat de Mamasa):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Rowe, Achmadi & Esselstyn (2016).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Hyorhinomys

 

 

            Genus Hyorhinomys Esselstyn, Achmadi, Handika & Rowe, 2015 (Gattung Schweinsnasen-Spitzmausratten/Hog-nosed Shrew Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Esselstyn et al. (2015).

 

            Hyorhinomys stuempkei Esselstyn, Achmadi, Handika & Rowe, 2015 (Schweinsnasen-Spitzmausratte/Hog-nosed Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Esselstyn et al. (2015).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Echiothrix

 

 

            Genus Echiothrix J. E. Gray, 1867 (Gattung Sulawesi-Stachelratten/Sulawesi Spiny Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Gray (1867).

 

            Echiothrix centrosa Miller & Hollister, 1921 (Zentrale Sulawesi-Stachelratte/Central Sulawesi Spiny Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Echiothrix leucura J. E. Gray, 1867 (Nördliche Sulawesi-Stachelratte/Northern Sulawesi Spiny Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Gray (1867).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Paucidentomys

 

 

            Genus Paucidentomys Esselstyn, Achmadi & Rowe, 2012 (Gattung Zahnarme Regenwurmratten/Edented Sulawesi Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Esselstyn, Achmadi & Rowe (2012).

 

            Paucidentomys vermidax Esselstyn, Achmadi & Rowe, 2012 (Zahnarme Regenwurmratte/Edented Sulawesi Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Esselstyn, Achmadi & Rowe (2012).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Melasmothrix

 

 

            Genus Melasmothrix Miller & Hollister, 1921 (Gattung Kleine Sulawesi-Spitzmausratten/Diurnal Sulawesian Shrew Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Melasmothrix naso Miller & Hollister, 1921 (Kleine Sulawesi-Spitzmausratte/Diurnal Sulawesian Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Tateomys

 

 

            Genus Tateomys Musser, 1969 (Gattung Langschwanz-Sulawesi-Spitzmausratten/Long-tailed Sulawesian Shrew Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Musser (1969).

 

            Tateomys macrocercus Musser, 1982 (Langschwanz-Sulawesi-Spitzmausratte/Long-tailed Sulawesian Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Tateomys rhinogradoides Musser, 1969 (Tate-Sulawesi-Spitzmausratte/Tate’s Sulawesian Shrew Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser (1969).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Saxatilomys

 

 

            Genus Saxatilomys Musser, Smith, Robinson & Lunde, 2005 (Gattung Paulina-Karstratten/Paulina’s Limestone Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser et al. (2005).

 

            Saxatilomys paulinae Musser, Smith, Robinson & Lunde, 2005 (Paulina-Karstratte/Paulina’s Limestone Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser et al. (2005).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Tonkinomys

 

 

            Genus Tonkinomys Musser, Lunde & Son, 2006 (Daovantien-Karstratten/Daovantien’s Limestone Rats):

·         1 Art

·         Literatur: Musser, Lunde & Son (2006).

 

            Tonkinomys daovantieni Musser, Lunde & Son, 2006 (Daovantien-Karstratte/Daovantien’s Limestone Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser, Lunde & Son (2006).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Lenothrix

 

 

            Genus Lenothrix Miller, 1903 (Gattung Graue Haarbaumratten/Grey Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller (1903).

 

            Lenothrix canus Miller, 1903 (Graue Haarbaumratte/Grey Tree Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1903).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Margaretamys

 

 

            Genus Margaretamys Musser, 1981 (Gattung Margaretaratten/ Margareta Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Margaretamys beccarii (Jentink, 1880) (Beccari-Margaretaratte/Beccari’s Margareta Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Jentink (1880).

 

            Margaretamys elegans Musser, 1981 (Elegante Margaretaratte/Elegant Margareta Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Margaretamys parvus Musser, 1981 (Kleine Margaretaratte/Lesser Margareta Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Margaretamys christinae Mortelliti, Castiglia, Amori, Maryanto & Musser, 2012 (Christina-Margaretaratte/Christina’s Margareta Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Mortelliti et al. (2012).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Niviventer

 

 

            Genus Niviventer Marshall, 1976 (Gattung Weißbauchratten/White-bellided Rats):

·         24 Arten.

·         Literatur: Marshall (1976).

 

            Niviventer andersoni (Thomas, 1911) (Anderson-Weißbauchratte/Anderson’s White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litertur: Thomas (1911).

 

            Niviventer brahma (Thomas, 1914) (Brahma-Weißbauchratte/Brahman White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1914).

 

            Niviventer bukit (Bonhote, 1903) (Bukit-Weißbauchratte/Bukit White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Thomas (1914).

 

            Niviventer cameroni (Chasen, 1940) (Cameron-Hochland-Weißbauchratte/Cameron Highlands White-bellied Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Chasen (1940).

 

            Niviventer confucianus (Milne-Edwards, 1871) (Chinesische Weißbauchratte/Confucian White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Milne-Edwards (1871).

 

            Niviventer coninga (Swinhoe, 1864) (Stachelige Taiwan-Weißbauchratte/Spiny Taiwan White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Swinhoe (1864).

 

            Niviventer cremoriventer (Miller, 1900) (Sunda-Weißbauchratte/Sundaic Arboreal White-bellied Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Miller (1900).

 

            Niviventer culturatus (Thomas, 1917) (Weiche Taiwan-Weißbauchratte/Soft-furred Taiwan White-bellied Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Thomas (1917).

 

            Niviventer eha (Wroughton, 1916) (Kleine Himalaya-Weißbauchratte/Smoke-bellied White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Wroughton (1916).

 

            Niviventer excelsior (Thomas, 1911) (Sichuan-Weißbauchratte/Sichuan White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Niviventer fengi Ge, Feijó & Yang, 2020 (Feng-Weißbauchratte/Feng’s White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Ge, Feijó & Yang (2020).

 

            Niviventer fraternus (Robinson & Kloss, 1916) (Sumatra-Weißbauchratte/Montane Sumatran White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1916).

 

            Niviventer fulvescens (Gray, 1847) (Kastanien-Weißbauchratte/Indochinese White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1847).

 

            Niviventer gladiusmaculus Ge, Lu, Xia, du, Wen, Cheng, Abramov & Yang, 2018 (Tibet-Weißbauchratte/Least White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Ge et al. (2018).

 

            Niviventer hinpoon (Marshall, 1976) (Karst-Weißbauchratte/Limestone White-bellied Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Marshall (1976).

 

            Niviventer huang (Bonhote, 1906) (Fukien-Weißbauchratte/South China White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Bonhote (1905).

 

            Niviventer lepturus (Jentink, 1879) (Java-Weißbauchratte/Montane Javan White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1879).

 

            Niviventer lotipes G. Allen, 1925 (Hainan-Weißbauchratte/Hainan White-bellied Rat):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet).

·         Literatur: Allen (1925).

 

            Niviventer mekongis (Robinson & Kloss, 1922) (Mekong-Weißbauchratte/Mekong White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1922).

 

            Niviventer niviventer (Hodgson, 1836) (Große Himalaya-Weißbauchratte/Himalayan White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hodgson (1836).

 

            Niviventer pianmaensis Li & Yang, 2009 (Pianma-Weißbauchratte/Pianma White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Li & Yang (2009).

 

            Niviventer rapit (Bonhote, 1903) (Langschwanz-Weißbauchratte/Montane Bornean White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bonhote (1903).

 

            Niviventer sacer (Thomas, 1908) (Shandong-Weißbauchratte/Shandong White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Thomas (1908).

 

            Niviventer tenaster (Thomas, 1916) (Indochinesische Weißbauchratte/Indochinese Mountain White-bellied Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Chiromyscus

 

 

            Genus Chiromyscus Thomas, 1925 (Gattung Fea-Baumratten/Fea’s Tree Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Thomas (1925).

 

            Chiromyscus chiropus (Thomas, 1891) (Burma-Fea-Baumratte/Burmese Tree Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1891).

 

            Chiromyscus langbianis (Robinson & Kloss, 1922) (Langbian-Fea-Baumratte/Langbian Tree Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1922).

 

            Chiromyscus thomasi Balakirev, Abramov & Rozhnov, 2014 (Thomas-Fea-Baumratte/Thomas’ Tree Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Balakirev, Abramov & Rozhnov (2014).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Dacnomys

 

 

            Genus Dacnomys Thomas, 1916 (Gattung Millardratten/Millard’s Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Dacnomys millardi Thomas, 1916 (Millardratte/Millard’s Rat):

·         Bestand: Daten defizitär

·         Literatur: Thomas (1916).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Leopoldamys

 

 

            Genus Leopoldamys Ellerman, 1947 (Gattung Langschwanzriesenratten/Long-tailed Giant Rats):

·         9 Arten.

·         Literatur: Ellerman (1947).

 

            Leopoldamys milleti (Robinson & Kloss, 1922) (Millet-Langschwanzriesenratte/Millet’s Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1922).

 

            Leopoldamys edwardsi (Thomas, 1882) (Edwards-Langschwanzriesenratte/Edwards’ Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1882).

 

            Leopoldamys hainanensis (Xu & Yu, 1985) (Hainan-Langschwanzriesenratte/Hainan Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Xu & Yu (1985).

 

            Leopoldamys herberti (Kloss, 1916) (Herbert-Langschwanzriesenratte/Herbert’s Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Kloss (1916).

 

            Leopoldamys neilli (Marshall, 1976) (Neill-LangschwanzRiesenratte/Neill’s Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Marshall (1976).

 

            Leopoldamys ciliatus Bonhote, 1900 (Sunda-Langschwanzriesenratte/Sundaic Mountain Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bonhote (1900).

 

            Leopoldamys diwangkarai Maryanto & Sinaga, 2008 (Diwangkara-Langschwanzriesenratte/Diwangkara’s Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Maryanto & Sinaga (2008).

 

            Leopoldamys sabanus (Thomas, 1887) (Südasiatische Langschwanzriesenratte/Indomalayan Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1887).

 

            Leopoldamys siporanus (Thomas, 1895) (Mentawai-Langschwanzriesenratte/Mentawai Long-tailed Giant Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Srilankamys

 

 

            Genus Srilankamys Musser, 1981 (Gattung Ohiyaratten/Ohia Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Srilankamys ohiensis (Phillips, 1929) (Ohiyaratte/Ohia Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Phillips (1929).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Berylmys

 

 

            Genus Berylmys Ellerman, 1947 (Gattung Weißzahnratten/White-toothed Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Ellerman (1947).

 

            Berylmys berdmorei (Blyth, 1851) (Berdmore-Weißzahnratte/Berdmore’s White-toothed Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Kleine Weißzahnratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Blyth (1851).

 

            Berylmys bowersii (Anderson, 1879) (Bowers-Weißzahnratte/Bowers’ White-toothed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Anderson (1879).

 

            Berylmys latouchei (Thomas, 1897) (Westchinesische Weißzahnratte/West Chinese White-toothed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Berylmys mackenziei (Thomas, 1916) (Mackenzie-Weißzahnratte/Mackenzie’s White-toothed Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Kenneth-Weißzahnratte.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Berylmys manipulus (Thomas, 1916) (Manipur-Weißzahnratte/Manipur White-toothed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1916).

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Muridae > Murinae > Rattini > Diplothrix

 

 

            Genus Diplothrix Thomas, 1916 (Gattung Ryukyuratten/Ryukyu Island Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Diplothrix legata (Thomas, 1906) (Ryukyuratte/Ryukyus Islands Tree Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Bandicota

 

 

            Genus Bandicota J. E. Gray, 1873 (Gattung Bandikutratten/Bandicoot Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Gray (1873).

 

            Bandicota bengalensis (J. E. Gray, 1835) (Kleine Bandikutratte/Lesser Bandicoot Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1835).

 

            Bandicota indica (Bechstein, 1799) (Große Bandikutratte/Greater Bandicoot Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bechstein (1799).

 

            Bandicota savilei Thomas, 1916 (Savile-Bandikutratte/Savile’s Bandicoot Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1916).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Nesokia

 

 

            Genus Nesokia J. E. Gray, 1842 (Gattung Pestratten/Pest Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Gray (1842).

 

            Nesokia bunnii (Khajuria, 1981) (Rote Pestratte/Short-tailed Bandicoot Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Khajuria (1981).

 

            Nesokia indica (Gray, 1830) (Indische Pestratte/Long-tailed Bandicoot Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1830).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Anonymomys

 

 

            Genus Anonymomys Musser, 1981 (Gattung Anonymusatten/Mindoro Climging Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Anonymomys mindorensis Musser, 1981 (Mindoro-Anonymusratte/Mindoro Climbing Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser (1981).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Abditomys

 

 

            Genus Abditomys Musser, 1982 (Gattung Luzon-Breitzahnratten/Luzon Broad-toothed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1982).

 

            Abditomys latidens (Sanborn, 1952) (Luzon-Breitzahnratte/Luzon Broad-toothed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sanborn (1952).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Tryphomys

 

 

            Genus Tryphomys Miller, 1910 (Gattung Mearns-Luzonratten/Luzon Short-nosed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller (1910).

 

            Tryphomys adustus Miller, 1910 (Mearns-Luzonratte/Luzon Short-nosed Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Miller (1910).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Palawanomys

 

 

            Genus Palawanomys Musser & Newcomb, 1983 (Gattung Palawanratten/Palawan Mountain Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser & Newcomb (1983).

 

            Palawanomys furvus Musser & Newcomb, 1983 (Palawanratte/Palawan Mountain Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser & Newcomb (1983).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Rattus

 

 

            Genus Rattus Fischer von Waldheim, 1803 (Gattung Eigentliche Ratten/Typical Rats):

·         76 Arten, davon drei ausgestorben.

·         Literatur: Fischer (1803).

 

            Rattus adustus Sody, 1940 (Indonesische Glattfellratte/Burnished Enggano Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sody (1940).

 

            Rattus andamanensis Hinton, 1919 (Sikkim-Ratte/Indochinese Forest Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hinton (1919).

 

            Rattus arfakiensis (Rümmler, 1935) (Vogelkop-Ratte/Arfak Mountain Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Rümmler (1935).

 

            Rattus argentiventer (Robinson & Kloss, 1916) (Große Reisfeldratte/Ricefield Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1916).

 

            Rattus arrogans (Thomas, 1922) (Kleine Westeuguinearratte/Western New Guinea Mountain Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1922).

 

            Rattus baluensis (Thomas, 1894) (Kinabalu-Ratte/Kinabalu Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1894).

 

            Rattus blangorum Miller, 1942 (Aceh-Ratte/Aceh Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Miller (1942).

 

            Rattus bontanus Thomas, 1921 (Südwestliche Gelbschwanzratte/South-western Xanthurus Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1921).

 

            Rattus burrus (Miller, 1902) (Nikobaren-Ratte/Nicobar Archipelago Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Miller (1902).

 

            Rattus ceramicus (Thomas, 1920) (Seram-Dschungelratte/Seram Island Mountain Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Rattus colletti (Thomas, 1904) (Australische Dunkelratte/Australian Dusky Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Rattus detentus Timm, Wijola, Aplin, Flannery & Pine, 2016 (Manus-Ratte/Manus Island Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Rattus elaphinus Sody, 1941 (Sula-Ratte/Sula Archipelago Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Rattus enganus (Miller, 1906) (Enggano-Ratte/Enggano Island Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Miller (1906).

 

            Rattus everetti (Günther, 1879) (Philippinische Ratte/Philippine Forest Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Günther (1879).

 

            Rattus exulans (Peale, 1848) (Pazifische Ratte/Pacific Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Peale (1848).

 

            Rattus facetus Miller & Hollister, 1921 (Lore-Lindu-Ratte/Lore Lindu Xanthurus Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Rattus feileri Fabre, Portela Miguez, Holden, Fitriana, Semiadi, Musser & Helgen, 2023 (Feiler-Ratte/Feiler’s Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Fabre et al. (2023).

 

            Rattus feliceus Thomas, 1920 (Seram-Ratte/Spiny Seram Island Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Rattus fuscipes (Waterhouse, 1839) (Australische Schwarzfußratte/Australian Bush Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Waterhouse (1839).

 

            Rattus giluwensis Hill, 1960 (Giluwe-Ratte/Mount Giluwe Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Hill (1960).

 

            Rattus hainaldi Kitchener, How & Maharadatunkamsi, 1991 (Hainald-Ratte/Hainald’s Flores Island Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Kitchener, How & Maharadatunkamsi (1991).

 

            Rattus halmaheraensis Fabre, Portela Miguez, Holden, Fitriana, Semiadi, Musser & Helgen, 2023 (Halmahera-Ratte/Halmahera Island Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Fabre et al. (2023).

 

            Rattus hoffmanni (Matschie, 1901) (Hoffmann-Ratte/Hoffmann’s Sulawesi Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litertur: Matschie (1901).

 

            Rattus hoogerwerfi Chasen, 1939 (Hoogerwerf- Ratte/Hoogerwerf’s Sumatran Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Chasen (1939).

 

            Rattus jobiensis Rümmler, 1935 (Yapen-Ratte/Yapen Island Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Rümmler (1935).

 

            Rattus koopmani Musser & Holden, 1991 (Koopman-Ratte/Koopman’s Peleng Island Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser & Holden (1991).

 

            Rattus korinchi (Robinson & Kloss, 1916) (Sumatra-Ratte/Sumatran Mountain Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Robinson & Kloss (1916).

 

            Rattus leucopus (J. E. Gray, 1867) (Kap-York-Ratte/Cape York Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1867).

 

            Rattus losea (Swinhoe, 1871) (Kleine Reisfeldratte/Losea Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Swinhoe (1871).

 

            Rattus lugens (Miller, 1903) (Mentawai-Ratte/Mentawai Archipelago Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Miller (1903).

 

            Rattus lutreola (J. E. Gray, 1841) (Australische Riedgrasratte/Australian Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1841).

 

            Rattus macleari (Thomas, 1887) (Maclear-Ratte/Maclear’s Rat):

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1904).

·         Literatur: Thomas (1887).

 

            Rattus marmosurus Thomas, 1921 (Opossum-Gelbschwanzratte/Marmoset Xanthurus Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1921).

 

            Rattus mindorensis (Thomas, 1898) (Schwarze Mindoro-Ratte/Mindoro Mountain Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1898).

 

            Rattus mollicomulus Tate & Archbold, 1935 (Lampobatang-Ratte/Lampobatang Sulawesi Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Tate & Archbold (1935).

 

            Rattus montanus Phillips, 1932 (Sri-Lanka-Ratte/Sri Lankan Mountain Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Phillips (1932).

 

            Rattus mordax (Thomas, 1904) (Große Ostneuguinea-Ratte/Eastern New Guinea Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Rattus morotaiensis Kellogg, 1945 (Molukken-Ratte/Halmahara Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Kellogg (1945).

 

            Rattus nativitatis (Thomas, 1889) (Weihnachtsinsel-Ratte/Bulldog Rat):

·         Bestand: Ausgestorben (seit ca. 1898).

·         Literatur: Thomas (1889).

 

            Rattus nikenii Maryanto, Sinaga, Achmadi & Maharadatunkamsi, 2010 (Insel-Gag-Ratte/Gag Island Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Maryanto et al. (2010).

 

            Rattus niobe (Thomas, 1906) (Kleine Ostneuguinea-Ratte/Eastern New Guinea Mountain Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Rattus nitidus (Hodgson, 1845) (Himalaya-Ratte/White-footed Indochinese Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hodgson (1845).

 

            Rattus norvegicus (Berkenhout, 1769) (Wanderratte/Brown Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Berkenhout (1769).

 

            Rattus novaeguineae Taylor & Calaby, 1982 (Papua-Neuguinea-Ratte/Papua New Guinea Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Taylor & Calaby (1982).

 

            Rattus ombirah Fabre, Portela Miguez, Holden, Fitriana, Semiadi, Musser & Helgen, 2024 (Obi-Ratte/Obi Island Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Fabre et al. (2024).

 

            Rattus omichlodes Misonne, 1979 (Misonne-Neuguinea-Ratte/Arianus’ New Guinea Mountain Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Misonne (1979).

 

            Rattus osgoodi Musser & Newcomb, 1985 (Osgood-Ratte/Osgood’s Vietnamese Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Musser & Newcomb (1985).

 

            Rattus palmarum (Zelebor, 1869) (Nikobaren-Palmenratte/Car Nicobar Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Zelebor (1868).

 

            Rattus pelurus Sody, 1941 (Peleng-Gelbschwanzatte/Peleng Island Xanthurus Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Rattus pococki Ellerman, 1941 (Pocock-Neuguinea-Ratte/Pocock’s New Guinea Highland Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Ellerman (1941).

 

            Rattus praetor (Thomas, 1888) (Große Neuguinea-Ratte/Large New Guinea Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Rattus pyctoris (Hodgson, 1845) (Nepal-Ratte/Himalayan Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hodgson (1845).

 

            Rattus radityaniae Dwijayanti, Maryanto, Achmadi, Wiantoro, Dharmayanthi, Kurnianingsih & Maharadatunkamsi, 2025 (Radityani-Ratte/Radityani’s Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Dwijayanti et al. (2025).

 

            Rattus ranjiniae Agrawal & Ghosal, 1969 (Kerala-Ratte/Ranjini’s Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Agrawal & Ghosal (1969).

 

            Rattus rattus (Linnaeus, 1758) (Gemeine Hausratte/Roof Rat/Rata Negra/Rat Noir):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Linnaeus (1758).

 

            Rattus richardsoni Tate, 1949 (Richardson-Neuguinea-Ratte/Richardson’s New Guinea Mountain Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Tate (1949).

 

            Rattus sakeratensis Gyldenstolpe, 1916 (Thailändische Reisfeld-Ratte/Little Indochinese Field Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Gyldenstolpe (1916).

 

            Rattus salocco Tate & Archbold, 1935 (Südöstliche Gelbschwanzratte/Southeastern Xanthurus Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1935).

 

            Rattus sanila Flannery & White, 1991 (Neuirland-Ratte/New Ireland Rat):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Flannery & White (1991).

 

            Rattus satarae Hinton, 1918 (Sahyadris-Ratte/Sahyadris Forest Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Hinton (1918).

 

            Rattus simalurensis (Miller, 1903) (Simalur-Ratte/Simalur Archipelago Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Miller (1903).

 

            Rattus sordidus (Gould, 1858) (Australische Zuckerrohrratte/Canefield Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gould (1858).

 

            Rattus steini Rümmler, 1935 (Stein-Neuguinea-Ratte/Stein’s New Guinea Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rümmler (1935).

 

            Rattus stoicus (Miller, 1902) (Andamanen-Ratte/Andaman Archipelago Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Miller (1902).

 

            Rattus taliabuensis Fabre, Portela Miguez, Holden, Fitriana, Semiadi, Musser & Helgen, 2023 (Taliabu-Ratte/Taliabu Island Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Fabre et al. (2023).

 

            Rattus tanezumi Temminck, 1844 (Asiatische Hausratte/Oriental House Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Temminck (1844).

 

            Rattus tawitawiensis Musser & Heaney, 1985 (Tawi-Tawi-Ratte/Tawitawi Forest Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser & Heaney (1985).

 

            Rattus timorensis Kitchener, Aplin & Boeadi, 1991 (Timor-Ratte/Timor Forest Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Kitchener, Aplin & Boeadi (1991).

 

            Rattus tiomanicus (Miller, 1900) (Malaiische Feldratte/Malaysian Field Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1900)

 

            Rattus tunneyi (Thomas, 1904) (Blasse Australische Feldratte/Australian Pale Field Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Rattus turkestanicus (Satunin, 1903) (Blasse Feldratte/Pale Field Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Rattus vandeuseni Taylor & Calaby, 1982 (Van-Deusen-Neuguinea-Ratte/Van Deusen’s New Guinea Mountain Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Taylor & Calaby (1982).

 

            Rattus verecundus Thomas, 1904 (Schlanke Neuguinea-Ratte/New Guinea Slender Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Rattus villosissimus (Waite, 1898) (Langhaarige Australische Ratte/Australian Long-haired Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Waite (1898).

 

            Rattus xanthurus (J. E. Gray, 1867) (Nordöstliche Gelbschwanzratte/Northeastern Xanthurus Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Gray (1867).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Kadarsanomys

 

 

            Genus Kadarsanomys Musser, 1981 (Gattung Javaratten/Javan Bamboo Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1981).

 

            Kadarsanomys sodyi (Bartels, 1937) (Javaratte/Javan Bamboo Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Bartels (1937).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Baletemys

 

 

            Genus Baletemys Rowsey, Duya, Ibañez, Jansa, Rickart & Heaney, 2022 (Gattung Kampalili-Spitzmausratten/Kampalili Shrew Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Rowsey et al. (2022).

 

            Baletemys kampalili Rowsey, Duya, Ibañez, Jansa, Rickart & Heaney, 2022 (Kampalili-Spitzmausratte/Kampalili Shrew Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Bartels (1937).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Limnomys

 

 

            Genus Limnomys Mearns, 1905 (Gattung Mindanao-Moosratten/Mindanoa Moss Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Limnomys bryophilus Rickart, Heaney & Tabaranza, 2003 (Graubauch-Moosratte/Grey-bellied Moss Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rickart, Heaney & Tabaranza (2003).

 

            Limnomys sibuanus Mearns, 1905 (Langschwanz-Moosratte/Long-tailed Moss Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Tarsomys

 

 

            Genus Tarsomys Mearns, 1905 (Gattung Philippinen-Fersenratten/Philippine Long-footed Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Tarsomys apoensis Mearns, 1905 (Dunkle Fersenratte/Dusky Long-footed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Mearns (1905)

 

            Tarsomys echinatus Musser & Heaney, 1992 (Stachlige Fersenratte/Spiny Long-footed Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Musser & Heaney (1992).

 

            Tarsomys orientalis Rickart, Rowsey, Ibañez, Quidlat, Balete & Heaney, 2024 (Kampalili-Fersenratte/Kampalili Long-footed Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Rickart et al. (2024).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Papagomys

 

 

            Genus Papagomys Sody, 1941 (Gattung Flores-Riesenratten/Flores Giant Tree Rats):

·         1 Art.

·         Literatur Sody (1941).

 

            Papagomys armandvillei (Jentink, 1892) (Flores-Riesenratte/Armandville’s Giant Tree Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Jentink (1892).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Paulamys

 

 

            Genus Paulamys Musser, 1986 (Gattung Flores-Langnasenratten/Flores Long-nosed Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Musser (1986).

 

            Paulamys naso (Musser, 1981) (Flores-Langnasenratte/Paula’s Long-nosed Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Musser (1981).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Komodomys

 

 

            Genus Komodomys Musser & Boeadi, 1980 (Gattung Komodoratten/Komodo Rats):

·         1 Art

·         Literatur: Musser & Boeadi (1980).

 

            Komodomys rintjanus (Sody, 1941) (Komodoratte/Komodo Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Sody (1941).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Sundamys

 

 

            Genus Sundamys Musser & Newcomb, 1983 (Gattung Sunda-Riesenratten/Sundaic Giant Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Musser & Newcomb (1983).

 

            Sundamys annandalei (Bonhote, 1903) (Annandale-Sunda-Riesenratte/Annandale’s Giant Sunda Rat):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Bonhote (1903).

 

            Sundamys infraluteus (Thomas, 1888) (Berg-Sunda-Riesenratte/Mountain Giant Sunda Rat):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1888).

 

            Sundamys maxi (Sody, 1932) (Bartels-Sunda-Riesenratte/Bartels’ Giant Sunda Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Sody (1932).

 

            Sundamys muelleri (Jentink, 1880) (Müller-Sunda-Riesenratte/Müller’s Giant Sunda Rat):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1880).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Bullimus

 

 

            Genus Bullimus Mearns, 1905 (Gattung Philippinen-Waldratten/Philippine Forest Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Bullimus bagobus Mearns, 1905 (Mindanao-Waldratte/Mindanao Forest Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Mearns (1905).

 

            Bullimus carletoni Heaney, Kyriazis, Balete, Rickart & Bates, 2021 (Carleton-Waldratte/Carleton’s Forest Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Heaney & Tabaranza (1997).

 

            Bullimus gamay (Heaney & Tabaranza, 1997) (Camiguin-Waldratte/Camiguin Forest Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Heaney & Tabaranza (1997).

 

            Bullimus luzonicus (Thomas, 1895) (Luzon-Waldratte/ Luzon Forest Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1895).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Bunomys

 

 

            Genus Bunomys Thomas, 1910 (Gattung Sulawesi-Bergratten/Sulawesi Hill Rats):

·         8 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Bunomys andrewsi (J. A. Allen, 1911) (Andrews-Sulawesi-Bergratte/Andrew’s Hill Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Allen (1911).

 

            Bunomys heinrichi (Sody, 1941) (Heinrich-Sulawesi-Bergratte/Heinrich’s Hill Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Bunomys chrysocomus (Hoffmann, 1887) (Gelbhaarige Sulawesi-Bergratte/Yellow-haired Hill Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hoffmann (1887).

 

            Bunomys coelestis (Thomas, 1896) (Lompobatang-Sulawesi-Bergratte/Lompobatang Hill Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Thomas (1896).

 

            Bunomys karokophilus Musser, 2014 (Karoko-Sulawesi-Bergratte/Karoko Hill Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser (2014).

 

            Bunomys torajae Musser, Achmadi, Esselstyn & Rowe, 2014 (Toraja-Sulawesi-Bergratte/Tana Toraja Hill Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Musser et al. (2014).

 

            Bunomys penitus (Miller & Hollister, 1921) (Zentral-Sulawesi-Bergratte/Montane Hill Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Bunomys prolatus Musser, 1991 (Tambusisi-Sulawesi-Bergratte/Tambusisi Hill Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Musser (1991).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Halmaheramys

 

 

            Genus Halmaheramys Fabre, Pagès, Musser, Fitriana, Semiadi & Helgen, 2013 (Gattung Halmahera-Stachelratten/Halmahera Spiny Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Fabre et al.  (2013).

 

            Halmaheramys bokimekot Fabre, Pagès, Musser, Fitriana, Semiadi & Helgen, 2013 (Halmahera-Stachelratte/Boki Mekot Spiny Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Fabre et al.  (2013).

 

            Halmaheramys wallacei Fabre, Reeve, Fitriana, Aplin & Helgen, 2018 (Wallace-Stachelratte/Wallace’s Spiny Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Fabre et al.  (2013).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Taeromys

 

 

            Genus Taeromys Sody, 1941 (Gattung Sulawesiratten/Sulawesi Rats):

·         8 Arten.

·         Litarutr: Sody (1941).

 

            Taeromys arcuatus (Tate & Archbold, 1935) (Salokko-Sulawesiratte/Salokko Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1935).

 

            Taeromys callitrichus (Jentink, 1879) (Schönhaar-Sulawesiratte/Lovely-haired Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Jentink (1879).

 

            Taeromys celebensis (J. E. Gray, 1867) (Langschwanz-Sulawesiratte/Long-tailed Celebes Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1867).

 

            Taeromys dominator (Thomas, 1921) (Riesen-Sulawesiratte/Giant Sulawesi Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Sulawesi-Riesenratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1921).

 

            Taeromys hamatus (Miller & Hollister, 1921) (Berg-Sulawesiratte/Sulawesi Montane Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Taeromys microbullatus (Tate & Archbold, 1935) (Kleinohr-Sulawesiratte/Small-eared Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Tate & Archbold (1935).

 

            Taeromys punicans (Miller & Hollister, 1921) (Rötliche Sulawesiratte/Sulawesi Forest Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Taeromys taerae (Sody, 1932) (Tondano-Sulawesiratte/Tondano Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sody (1932).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Frateromys

 

            Genus Frateromys Sody, 1941 (Gattung Halbinsel-Bergratten/Fraternal Hill Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Frateromys fratrorum (Thomas, 1896) (Nordöstliche Sulawesi-Bergratte/North Eastern Peninsula Hill Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1896).

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Eropeplus

 

 

            Genus Eropeplus Miller & Hollister, 1921 (Gattung Sulawesi-Langhaarratten/Sulawesi Soft-furred Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

            Eropeplus canus Miller & Hollister, 1921 (Sulawesi-Weichratte/Sulawesi Soft-furred Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Miller & Hollister (1921).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Lenomys

 

 

            Genus Lenomys Thomas, 1898 (Gattung Kleezahn-Riesenratten/Trefoil-toothed Giant Rats):

·         2 Arten, davon eine ausgestorben.

·         Literatur: Thomas (1898).

 

            Lenomys grovesi Musser, 2015 (Groves-Riesenratte/Grove’s Giant Rat):

·         Bestand: Ausgestorben.

·         Literatur: Musser (2015).

 

            Lenomys meyeri (Jentink, 1879) (Kleezahn-Riesenratte/Meyer’s Giant Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Jentink (1879).

 

 

 

Muridae > Murinae > Micromyini

 

 

Micromyini

Micromys

 

            Tribus Micromyini Pagès, Fabre, Chaval, Mortelliti, Nicolas, Wells, Michaux & Lazzari, 2016 (Gattungsgruppe Paläarktische Zwergmäuse/Palaearctic Harvest Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Pagès et al. (2016).

 

            Genus Micromys Dehne, 1841 (Gattung Eurasische Zwergmäuse/Eurasian Harvest Mice/Ratones Espigueros/

Rats des Moissons/Topolini delle Risaie/巢鼠属/Мыши-малютки/カヤネズミ属):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Micromys minutus (Pallas, 1771), eigentlich Micromys agilis Dehne, 1841, doch gilt die Form als Synonym von minutus. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Chen et al. (2023). Gemäß molekularer Uhr entstand die Gattung vor ca. 11 Millionen Jahren im späten Miozän. Nach mitochondrialen Genomsequencen handelt es sich um einen relativ frühen Zweig innerhalb der Muriden (Jing et al., 2015). Nach Im Pliozän spaltete sich dann vor ca. 3,35 Mio. Jahren eine erste Linie ab, aus der die Art minutus hervorging. Die Arten erythrotis und pygmaeus trennten sich schließlich vor ca. 2,55 Mio. Jahren. Neben den drei rezenten Arten, sind auch einige fossile Arten beschrieben, wie Micromys bendai Van de Weerd, 1979 (Holotypus/Terra typica: PT1 393 (Institut für Geowissenschaften Utrecht), gesammelt im Ptolemais-Becken, westliches Makedonien, Griechenland. Etymologie: Die Art ist nach dem Geologen Leopold Benda vom Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung in Hannover benannt. Synonyme: Micromys kozaniensis Van de Weerd, 1979 (Holotypus/Terra typica: PT3 306 (Institut für Geowissenschaften Utrecht), gesammelt im Ptolemais-Becken, westliches Makedonien, Griechenland. Etymologie: Das Epitheton leitet sich von der Provinzhauptstadt Kozani ab, in deren Nähe das Typusmaterial gefunden wurde); Micromys tedfordi Wu & Flynn, 1992 (IVPP V8859.3 (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt im Yuncu-Becken, frühes Pliozän, Yushe-Bezirk, Gaozhuang-Formation, Shanxi, China. Etymologie: Das Epitheton ehrt Richard Hall Tedford für seine Arbeit in der Wirbeltier-Paläontologie)), Micromys caesaris Minwer-Barakat, García-Alix, Martín-Suárez & Freudenthal, 2008 (Granada TCH-13 27 (Abteilung für Stratigraphie und Paläontologie der Universität von Granada. Etymologie: Die Art ist nach César Viseras Alarcón benannt, der vor allem Schichten und Sedimente im Guadix-Becken erforschte, wo das Typusmaterial gefunden wurde), gesammelt bei Tollo de Chiclana, Guadix-Becken, Spanien), Micromys chalceus Storch, 1987 (IVPP? (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt in der Ertemte-Formation, Innere Mongolei, China. Etymologie: Das Artepitheton chalceus leitet sich vom griechischen Wort χάλκεος für „erzfarben“ ab, was sich auf die Farbe der fossilierten Zähne bezieht), Micromys cingulatus Storch & Dahlmann, 1995 (Holotypus/Terra typica: MAA 20/1520 (Paläontologische Sammlung des Senckenberg-Museums Frankfurt), gesammelt bei Maramena, zentrales Makedonien, Griechenland. Etymologie: Das aus dem Latein stammende Artepitheton cingulatus bedeutet „gegürtet“ und bezieht sich auf die besondere Zahnmorphologie), Micromys liui Zheng, 1993 (Holotypus/Terra typica: IVPP V 10461 (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt in der Shanyangzhai-Höhle, Qinhuangdao, Hebei, China. Etymologie: Die Art ist nach dem chinesischen Paläontologien Dongsheng Liu benannt), Micromys paricioi Mein, Moissenet & Adrover, 1983 (Holotypus/Terra typica: CE-4B (Universität von Lyon) gesammelt in den unteren Pliozän-Schichten bei Celadas, Spanien. Etymologie: Die Art ist nach dem spanischen Geologen Juan Paricio benannt), Micromys praeminutus Kretzoi, 1959 (Holotypus/Terra typica: MAFI? (Ungarisches Geologisches Institut Budapest), gesammelt bei Carnóta, Villányer-Gebirge, Ungarn. Etymologie: Das Artepitheton setzt sich aus der lateinischen Vorsilbe prae für „vor“ und dem Artnamen der Eurasischen Zwergmaus minutus zusammen und soll andeuten, dass es sich um einen Vorläufer dieser Art handelt), Micromys steffensi Van de Weerd, 1979 (Holotypus/Terra typica: KD 244 (Institut für Geowissenschaften Utrecht), gesammelt bei Kardia im Ptolemais-Becken, westliches Makedonien, Griechenland. Etymologie: Die Art ist nach P. Steffens vom Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung in Hannover benannt). Der Gattungsname Micromys leitet sich von den griechischen Wörtern μικρός für „klein“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die geringe Größe der Vertreter der Gattung bezieht.

·         Literatur: Chen et al. (2023); Dehne (1841); Jing et al. (2015); Kretzoi (1959); Mein, Moissenet & Adrover (1983); Minwer-Barakat et al. (2008); Pallas (1771); Storch (1987); Storch & Dahlmann (1995); Van de Weerd (1979); Wu & Flynn (1992); Zheng (1993).

 

 

 

Muridae > Murinae > Micromyini > Micromys

 

 

 

 

 

 

Micromys erythrotis

Micromys

 

 

 

 

 

Micromys minutus

 

 

 

 

 

 

Micromys pygmaeus

 

 

 

 

 

            Genus Micromys Dehne, 1841 (Gattung Eurasische Zwergmäuse/Eurasian Harvest Mice/Ratones Espigueros/

Rats des Moissons/Topolini delle Risaie/巢鼠属/Мыши-малютки/カヤネズミ属):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Micromys minutus (Pallas, 1771), eigentlich Micromys agilis Dehne, 1841, doch gilt die Form als Synonym von minutus. Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Chen et al. (2023). Gemäß molekularer Uhr entstand die Gattung vor ca. 11 Millionen Jahren im späten Miozän. Nach mitochondrialen Genomsequencen handelt es sich um einen relativ frühen Zweig innerhalb der Muriden (Jing et al., 2015). Nach Im Pliozän spaltete sich dann vor ca. 3,35 Mio. Jahren eine erste Linie ab, aus der die Art minutus hervorging. Die Arten erythrotis und pygmaeus trennten sich schließlich vor ca. 2,55 Mio. Jahren. Neben den drei rezenten Arten, sind auch einige fossile Arten beschrieben, wie Micromys bendai Van de Weerd, 1979 (Holotypus/Terra typica: PT1 393 (Institut für Geowissenschaften Utrecht), gesammelt im Ptolemais-Becken, westliches Makedonien, Griechenland. Etymologie: Die Art ist nach dem Geologen Leopold Benda vom Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung in Hannover benannt. Synonyme: Micromys kozaniensis Van de Weerd, 1979 (Holotypus/Terra typica: PT3 306 (Institut für Geowissenschaften Utrecht), gesammelt im Ptolemais-Becken, westliches Makedonien, Griechenland. Etymologie: Das Epitheton leitet sich von der Provinzhauptstadt Kozani ab, in deren Nähe das Typusmaterial gefunden wurde); Micromys tedfordi Wu & Flynn, 1992 (IVPP V8859.3 (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt im Yuncu-Becken, frühes Pliozän, Yushe-Bezirk, Gaozhuang-Formation, Shanxi, China. Etymologie: Das Epitheton ehrt Richard Hall Tedford für seine Arbeit in der Wirbeltier-Paläontologie)), Micromys caesaris Minwer-Barakat, García-Alix, Martín-Suárez & Freudenthal, 2008 (Granada TCH-13 27 (Abteilung für Stratigraphie und Paläontologie der Universität von Granada. Etymologie: Die Art ist nach César Viseras Alarcón benannt, der vor allem Schichten und Sedimente im Guadix-Becken erforschte, wo das Typusmaterial gefunden wurde), gesammelt bei Tollo de Chiclana, Guadix-Becken, Spanien), Micromys chalceus Storch, 1987 (IVPP? (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt in der Ertemte-Formation, Innere Mongolei, China. Etymologie: Das Artepitheton chalceus leitet sich vom griechischen Wort χάλκεος für „erzfarben“ ab, was sich auf die Farbe der fossilierten Zähne bezieht), Micromys cingulatus Storch & Dahlmann, 1995 (Holotypus/Terra typica: MAA 20/1520 (Paläontologische Sammlung des Senckenberg-Museums Frankfurt), gesammelt bei Maramena, zentrales Makedonien, Griechenland. Etymologie: Das aus dem Latein stammende Artepitheton cingulatus bedeutet „gegürtet“ und bezieht sich auf die besondere Zahnmorphologie), Micromys liui Zheng, 1993 (Holotypus/Terra typica: IVPP V 10461 (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt in der Shanyangzhai-Höhle, Qinhuangdao, Hebei, China. Etymologie: Die Art ist nach dem chinesischen Paläontologien Dongsheng Liu benannt), Micromys paricioi Mein, Moissenet & Adrover, 1983 (Holotypus/Terra typica: CE-4B (Universität von Lyon) gesammelt in den unteren Pliozän-Schichten bei Celadas, Spanien. Etymologie: Die Art ist nach dem spanischen Geologen Juan Paricio benannt), Micromys praeminutus Kretzoi, 1959 (Holotypus/Terra typica: MAFI? (Ungarisches Geologisches Institut Budapest), gesammelt bei Carnóta, Villányer-Gebirge, Ungarn. Etymologie: Das Artepitheton setzt sich aus der lateinischen Vorsilbe prae für „vor“ und dem Artnamen der Eurasischen Zwergmaus minutus zusammen und soll andeuten, dass es sich um einen Vorläufer dieser Art handelt), Micromys steffensi Van de Weerd, 1979 (Holotypus/Terra typica: KD 244 (Institut für Geowissenschaften Utrecht), gesammelt bei Kardia im Ptolemais-Becken, westliches Makedonien, Griechenland. Etymologie: Die Art ist nach P. Steffens vom Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung in Hannover benannt). Der Gattungsname Micromys leitet sich von den griechischen Wörtern μικρός für „klein“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf die geringe Größe der Vertreter der Gattung bezieht.

·         Literatur: Chen et al. (2023); Dehne (1841); Jing et al. (2015); Kretzoi (1959); Mein, Moissenet & Adrover (1983); Minwer-Barakat et al. (2008); Pallas (1771); Storch (1987); Storch & Dahlmann (1995); Van de Weerd (1979); Wu & Flynn (1992); Zheng (1993).

 

            Micromys minutus (Pallas, 1771) (Eurasische Zwergmaus/Eurasian Harvest Mouse/Ratón Espiguero Euroasiático/

Rat des Moissons Eurasien/Topolino delle Risaie Eurasiatico/欧亚巢鼠/Евразийская мышь-малютка/ユーラシアカヤネズミ):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus minutus beschrieben, überführte Bonaparte (1845) die Art in die Gattung Micromys. Zeitweise wurde sie von Thomas (1908) auch in der Gattung Apodemus gelistet. In der Vergangenheit wurden teils 14 Unterarten unterschieden (Ellerman & Morrison-Scott, 1951, 1966), von denen die meisten inzwischen als Synonyme eingeordnet werden. Wang (2003) und Lunde (2008) listeten für China die sieben Unterarten erythrotis, pianmaensis, pygmaeus, shenshiensis, takasagoensis, ussuricus und zhenjiangensis. Die Taxa erythrotis und pygmaeus gelten inzwischen jedoch als separate Arten, während shenshiensis sowie zhenjiangensis als Synonyme von erythrotis, pianmaensis als Synonym von pygmaeus und takasagoensis sowie ussuricus als Synonyme von minutus eingeordnet werden (Chen et al., 2023). Nach molekularbiologischen Analysen trennte sich minutus von erythrotis und pygmaeus vor ca. 3,35 Millionen Jahren. Trotz des großen Verbreitungsgebiets sind die genetischen Unterschiede zwischen den Populationen nach bisherigen Ergebnissen gering (Lin et al., 2013; Yasuda et al., 2005; Orlov & Bulatova, 1983), weshalb die Art als monotypisch betrachtet wird. Das aus dem Latein stammende Artepitheton minutus bedeutet „winzig“ und bezieht sich auf geringe Körpergröße der Art.

·         Synonyme: Mus soricinus Hermann, 1780 (Holotypus/Terra typica: Kein Typusexemplar genannt, Fundort bei Straßburg im Rheintal, Frankreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form von Miller (1912) als Unterart von Micromys minutus eingeordnet und von anderen Autoren mit minutus synonymisiert (Sélys-Longchamps, 1839; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton soricinus bedeutet „spitzmausartig“ und bezieht sich auf die etwas spitzere Schnauze der Tiere); Mus triticeus Boddaert, 1785 (Holotypus/Terra typica: Kein Typusexemplar genannt, Fundort bei Hampshire, England, Vereinigtes Königreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde sie später von späteren Autoren mit Micromys minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton triticeus bedeutet „zum Weizen gehörend“, was sich darauf bezieht, dass die Tiere auch Getreidefelder besiedeln); Mus minimus White, 1789 (Holtypus/Terra Typica: Kein Typusexemplar genannt, Fundort Selborne, Hampshire, England, Vereinigtes Königreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form von Trouessart (1904) als Unterart von minutus klassifiziert und schließlich von späteren Autoren mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton minimus bedeutet „am kleinsten“ und bezieht sich auf die geringe Körpergröße der Tiere); Mus messorius Kerr, 1792 (Holotypus/Terra typica: Kein Typusexemplar genannt, Fundort Hampshire, England, Vereinigtes Königreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Sélys-Longchamps, 1839; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton messorius bedeutet „die Ernte betreffend“ und soll darauf hinweisen, dass die Tiere auch Getreidefelder besiedeln); Mus minutus flavus Kerr, 1792 (Holotypus/Terra typica: Kein Typusexemplar genannt, Fundort Sibirien, Russland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Urspünglich als Unterart Mus minuturs flavus beschrieben, überführte Ognev (1912) die Form in die Gattung Micromys und spätere Autoren synonymisierten flavus mit minutus (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton flavus bedeutet „gelblich“ und bezieht sich auf die hellere Fellfarbe); Mus avenarius Wolf, 1794 (Holotyps/Terra typica: Kein Typusexemplar genannt, Fundort Europa. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Sélys-Longchamps, 1839; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton avenarius bedeutet „zum Hafer gehörig“ und bezieht sich auf die Besiedelung der Tiere von Getreidefeldern); Mus pendulinus Hermann, 1804 (MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt bei Straßburg, Rhein-Becken, Frankreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art in der Gattung Mus beschrieben und von Brants (1827) übernommen, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Sélys-Longchamps, 1839; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton pendulinus bedeutet „hängend“ und bezieht sich auf die oft an Schilf- oder Getreidehalmen hängenden Nestern); Mus parvulus Hermann, 1804 (Holotypus/Terra typcia: MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt bei Straßburg, Rhein-Becken, Frankreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben und von Fischer (1829) übernommen, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Sélys-Longchamps, 1839; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton parvulus bedeutet „sehr klein“ und bezieht sich auf die geringe Körpergröße der Tiere); Mus arvensis Leach, 1816 (Holotypus/Terra typica: Verbleib des Typusexemplars unklar, wahrscheinlich von G. Montagu an das Britische Msuem für Naturgeschichte in London übergeben, gesammelt bei Devonshire, England, Vereinigtes Königreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nur Name erwähnt, ohne nähere Beschreibung, daher synonymisiert mit Micromys minutus (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton arvensis bedeutet „auf Feldern lebend“ und bezieht sich auf die Besiedelung von Feldern durch die Tiere); Mus campestris Desmarest, 1822 (MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt in Frankreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, ordnete Trouessart (1904) die Form als Unterart von minutus ein, während andere Autoren campestris mit minutus synonymisierten (Sélys-Longchamps, 1839; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton campestris bedeutet „auf dem Feld lebend“ und bezieht sich auf die Besiedelung von Feldern durch die Tiere); Mus pratensis Ockskay, 1831 (Holotypus/Terra typica: Das Typusexemplar gilt als verschollen, ursprünglich gesammelt im westlichen Ungarn. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form von Trouessart (1904) und Miller (1912) als Unterart von minutus eingeordnet, während andere Autoren sie mit minutus synonymisierten (Petényi, 1882; Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton pratensis bedeutet „auf Wiesen lebend“ und bezieht sich auf Besiedelung von Graslandschaften durch die Tiere); Mus pumilus G. Cuvier, 1833 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nur Erwähnung, Beschreibung in Cuvier, 1842); Mus minatus Schinz, 1840 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler); Micromys agilis Dehne, 1841 (Holotypus/Terra typica: Das Typusexemplar gilt als verschollen, gesammelt in Sachsen, Deutschland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als separate Art der neuen Gattung Micromys beschrieben, wurde die Art von Trouessart (1904) als Unterart von minutus eingeordnet und von späteren Autoren schließlich mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton agilis bedeutet „geschickt“ und bezieht sich auf das hervorragende Klettervermögen der Tiere); Mus oryzivorus Sélys-Longchamps, 1841 (Holotypus/Terra typica: RBINS? (Königliches Belgischen Institut für Naturwissenschaften), wahrscheinlich kein Typusexemplar festgelegt, ursprünglich gesammelt von De Filippi in der Lombardei, Italien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form später mit Micromys minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton oryzivorus bedeutet „reisfressend“ und bezieht sich auf die Ernährung der Tiere und ihren Lebensraum in Reisfeldern); Mus pumilus C. F. Cuvier, 1842 (Holotypus/Terra typica: MNHN? (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt bei Paris, Frankreich. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Form später mit Micromys minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton pumilus bedeutet „winzig“ und bezieht sich auf die geringe Körpergröße); Mus meridionalis Costa, 1844 (Holotypus/Lectotypus/Terra typica: Da zunächst kein Typusexemplar bestimmt worden war, legten Agnelli, Nappi & Maio (2004) einen Lectotypus fest. ZMFUN Z124 (Zoologisches Museum der Federico-II-Universität Neapel), Männchen, gesammelt bei Neapel, Campania, Italien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als separate Art der Gattung Mus beschrieben und von Trouessart (1897, 1904) sowie Lucifero (1907) übernommen, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton meridionalis bedeutet „südlich“ und bezieht sich auf das Vorkommen in der Mittelmeerregion); Mus arundinaceus Petényi, 1882 (Holotypus/Terra typica: Das Typusexemplar gilt als verschollen, ursrpünglich gesammelt bei Budapest, Ungarn. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art der Gattung Mus beschrieben, aber später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton arundinaceus bedeutet hier „im Schilf wohnend“ und bezieht sich auf den Nestbau der Tiere an Schilfhalmen); Mus minutus typicus Barrett-Hamilton, 1899 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Neuer Name für minutus (Pallas, 1771) bezogen auf alle europäischen Vorkommen, ist aber als Synonym von minutus eingestuft (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton typicus bedeutet „bezeichnend“ und bezieht sich darauf, dass es sich um die Vorstellungen von der Art prägende Form handelt); Mus minutus ussuricus Barrett-Hamilton, 1899 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1891.6.29.1 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), gesammelt von Dörries in der Ussuri-Region, südöstliches Sibirien, Verwaltungsregion Primorje, Russland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursrpünglich als Unterart von minutus beschrieben und von Trouessart (1904) sowie Ognev (1912) so übernommen, wobei Ognev bereits Micromys als Gattung verwendete. Spätere Autoren synonymisierten ussuricus dann häufig mit minutus (Musser & Carleton, 2005). Das Epitheton ussuricus leitet sich von der Ussuri-Region ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde); Micromys minutus japonicus Thomas, 1906 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1905.3.3.44 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 15. Februar 1904 von R. Gordon Smith bei Tosa, Kochi Ken, Kyushu, Japan. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von Micromys minutus beschreiben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das Epitheton japonicus leitet sich von Japan ab und bezieht sich somit auf den Fundort); Mus minutus batarovi Kashchenko, 1910 (Holotypus/Terra typica: ZIN? (Zoologisches Institut von Sankt Petersburg), gesammelt nahe Irkutsk, Baikalsee, Transbaikalien, östliches Sibirien, Russland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde batarovi später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005; Chen et al., 2023). Die Form ist nach dem russischen Sammler Batarov benannt); Mus minutus kytmanovi Kashchenko, 1910 (Holotypus/Terra typica: ZIN? (Zoologisches Institut von Sankt Petersburg), gesammelt in Transbaikalien, östliches Sibirien, Russland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde kytmanovi später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Die Form ist nach dem russischen Naturforscher Alexander Nikolajewitsch Kytmanow benannt)); Mus minutus fenniae Hilzheimer, 1911 (Syntypen/Terra typica: MZH KS.KN137 (Finnisches Naturkundemuseum der Universität Helsinki) und SMNS 1139/1140 (Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart), gesammelt bei Mantsala, Finnland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, aber später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Neulatein stammende Epitheton fenniae bedeutet „aus Finnland“ und bezieht sich auf den Fundort der Form); Mus minutus sareptae Hilzheimer, 1911 (Holotypus/Terra typica: SMNS? (Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart), Typusexemplar verschollen, ursprünglich gesammelt bei Sarepta, untere Wolga, Oblast Wolgograd, Russland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, aber später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das Epitheton sareptae leitet sich vom Fundort Sarepta ab, einem Teil von Wolgograd); Micromys minutus kastschenkoi Charlemagne, 1915 (Holotypus/Terra typica: NMNHU? (Nationales Naturhistorisches Museum der Ukraine Kiew), gesammelt in der Ukraine. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, doch später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Die Form ist nach dem russischen Biologen Nikolai Feofanowitsch Kashchenko (Kastschenko) benannt); Micromys minutus aokii Kuroda, 1922 (Holotypus/Terra typica: Nr? (Kuroda-Sammlung), 1945 durch ein Feuer zerstört, adultes Weibchen, gesammelt am 29. Oktober 1920 von Y. Utano nahe Izugahara, Tsushima, Präfektur Nagasaki, Japan. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, doch später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Die Form ist nach dem japanischen Säugetierforscher Bunichirō Aoki benannt); Micromys minutus mehelyi Bolkay, 1925 (Holotypus/Terra typica: ZMBiH? (Zoologische Sammlung des Landesmuseums von Bosnien und Herzegowina Sarajevo), gesammelt bei Sarajevo, Bosnien-Herzegowina. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Die Form ist nach dem ugnarischen Zoologen Lajos Méhelÿ benannt); Micromys minutus brauneri Martino, 1930 (Holotypus/Terra typica: ZIN S. 34624 (Zoologisches Institut von Sankt Petersburg), adultes Weibchen, gesammelt am 24. Juli 1927 von V. Kazakov bei Krljevo, Serbien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde brauneri später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Die Form ist nach dem russischen Zoologen Alexander Alexandrowitsch Brauner benannt); Micromys minutus hondonis Kuroda, 1933 (Holotypus/Terra typica: Nr. 1391 (Kuroda-Sammlung), 1945 durch ein Feuer zerstört, adultes Weibchen, gesammelt von Nagamichi Kuroda bei Kashiya, Tagatagori, Shizuoka-Präfektur, Hondo, Japan. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, später aber mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das Epitheton hondonis leitet sich von der japansichen Insel Hondo ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde); Micromys minutus subobscurus Fritsche, 1934 (Holotypus/Terra typica: SMF? (ursprünglich in der Sammlung von K. Fritsche, aktuell aber im Senckenberg-Museum Frankfurt), adultes Männchen, gesammelt am 24. Januar 1925 am Gut Male bei Appeln, Westermünde, Niedersachsen, Deutschland. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Artepitheton subobscurus bedeutet „etwas dunkel“ und bezieht sich auf die etwas dunklere Fellfärbung gegenüber anderen Populationen); Micromys minutus var. takasagoensis Tokuda, 1939 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nur Erwähnung des Namens, ohne weitere Beschreibung); Micromys minutus var. takasagoensis Tokuda, 1941 (Holotypus/Terra typica: KUM-M? (ursprünglich in der Sammlung von M. Tokuda, aber inzwischen wahrscheinlich in der Universität von Kyôto), adultes Männchen, gesammelt im Juli 1931 von Tadao Kano bei Sikayau, Taiwan (Formosa). Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Variation von minutus beschrieben und von Wang (2003) sowie Lunde (2008) als Unterart gelistet, aber von anderen Autoren als Synonym von minutus betrachtet (Musser & Carleton, 2005; Chen et al., 2023). Das Epitheton takasagoensis leitet sich von dem japanischen Wort Takasago an, einer alten Bezeichnung für Taiwan und bezieht sich somit auf den Fundort); Micromys minutus kurodai Mori, 1942 (Holotypus/Terra typica: Keine Informationen zum Verbleib des Holotypus. Adultes Weibchen, gesammelt am 23. September 1938 von H. Tomari bei Kirin (Jilin), Mandschurei, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Die Form ist nach dem japanischen Zoologen Nagamichi Kuroda benannt); Micromys minutus hertigi Johnson & Jones, 1955 (Holotypus/Terra typica: USNM 299104 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Weibchen, gesammelt am 11. September 1954 von Warren D. Thomas südöstlich Mosulp’o, Quelpart-Insel, Cheju Do, Südkorea. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Die Form wurde nach dem US-amerikanischen Entomologen Marshall Hertig benannt, der half das Typusexemplar zu organisieren); Micromys danubialis Simionescu, 1971 (Holotypus/Terra typica: MINI? (Zoologische Sammlung der Universität Iaşi), gesammelt im Donau-Delta, Rumänien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde die Form später mit minutus syonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Das aus dem Latein stammende Epitheton danubialis bedeutet „an der Donau lebend“ und bezieht sich auf den Fundort im Bereich des Donau-Deltas); Mus minutus batawvi Chen, Pei, Song, Song, Shi, Onditi, Li & Jiang, 2023 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Schreibfehler zu batarovi).

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil. Rote Liste Deutschland Potenziell gefährdet (Vorwarnliste). Rote Liste Bayern Gefährdet. Lokale Bestände können durch die Zerstörung von Feuchtgebieten oder eine zunehmende Mechanisierung und Chemisierung in der Landwirtschaft bedroht sein. 

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 48-80 mm; Schwanzlänge 39-72 mm; Hinterfußlänge 12-16 mm; Ohrlänge 8-10 mm; Gewicht 4-11 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 68 Chromosomen. Das Rückenfell ist gelblich mit orange-braunen Tönen mit starkem Kontrast zur weißen Bauchseite. Die Füße sind oberseits hellgelb. Der Schwanz ist kürzer als die Kopf-Rumpf-Länge und deutlich zweifarbig, oberseits braun, unterseits grau meliert. Der Unterkiefer ist grazil und der Gelenkfortsatz (Processus condyloides) ist kleiner als bei erythrotis und pygmaeus.

·         Biologie/Ökologie: Die Eurasische Zwergmaus ist vorzugsweise nachtaktiv und besiedelt von der Meeresniveau bis zu 1.700 m Höhe eine große Zahl unterschiedlicher Lebensräume, wie alpine Wiesen, Bambusbestände, Feuchtgebiete, Schilfgürtel sowie Lichtungen und Waldränder in feuchten Wäldern. Auch Gärten, feuchte Landwirtschaftsflächen, Getreide- und Reisfelder und die Umgebung von Entwässerungsgräben können als Habitat angenommen werden. Die Art baut Nester aus Pflanzenmaterial in der Regel an Schilf oder Getreide in ca. 20-50 cm Höhe, gelegentlich auch höher. Vor allem nach der Ernte werden auch Nester in Brombeersträuchern oder Gebüschen gebaut. Aus China und Japan sind auch Bodennester bekannt. Die Überwinterung findet in Bodennestern innerhalb gegrabener Höhlen, gelegentlich aber auch in Scheunen statt. Die Ernährung besteht aus Samen, Früchten, Wurzeln, Moos, grünen Pflanzenteilen, Pilzen, Wirbellosen und Vogeleiern. Die Reviergröße liegt bei ca. 350 m2 (Weibchen) bis ca. 400 m2 (Männchen). Die meisten Geburten finden im Frühjahr und Sommer statt. Die durchschnittliche Wurfgröße variiert je nach Region zwischen 4,8 un 5,3 Jungen. In trächtigen Weibchen wurden zwischen zwei und zwölf Embryonen gefunden. Die Geschlechsreife wird mit einem Alter von 6-7 Wochen erreicht.

·         Verbreitung: Eurasien (Albanien; Armenien; Aserbaidschan; Belgien; Bosnien-Herzegowina; Bulgarien; China; Dänemark; Deutschland; Estland; Finnland; Frankreich; Georgien; Griechenland; Italien; Japan; Kroatien; Lettland; Litauen; Luxemburg; Moldawien; Mongolei; Montenegro; Niederlande; Nordkorea; Nordmazedonien; Norwegen; Österreich; Polen; Rumänien; Russland; Schweden; Schweiz; Serbien; Slowakei; Slowenien; Spanien; Südkorea; Taiwan; Tschechien; Türkei; Ukraine; Ungarn; Vereinigtes Königreich; Weißrussland).

·         Literatur: Agnelli, Nappi & Maio (2004); Barrett-Hamilton (1899); Boddaert (1785); Böhme (1978); Bolkay (1925); Bonaparte (1845); Brants (1827); Charlemagne (1915); Chen et al. (2023); Costa (1844); C. F. Cuvier (1842); G. Cuvier (1833); Dehne (1841); Desmarest (1822); Ellerman & Morrison-Scott (1951, 1966); Fischer (1829); Fritsche (1934); Hermann (1780, 1804); Johnson & Jones (1955); Kashchenko (1910); Kerr (1792); Kraft (2008); Kryštufek et al. (2019); Kuroda (1922, 1933); Leach (1816); Lin et al. (2013); Lucifero (1907); Lunde (2008); Martino (1930); Meinig et al. (2020); Miller (1912); Mori (1942); Musser & Carleton (2005); Ockskay (1831); Ognev (1912); Orlov & Bulatova (1983); Pallas (1771); Petényi (1882); Rudolph et al. (2017); Schinz, 1840; Sélys-Longchamps (1839, 1841); Simionescu (1971); Thomas (1906, 1908); Tokuda (1939, 1941); Trouessart (1897, 1904); Wang (2003); White (1789); Wolf (1794); Yasuda et al. (2005).

 

            Micromys erythrotis (Blyth, 1856) (Rotohr-Zwergmaus/Red-eared Harvest Mouse/Ratón Espiguero de Vietnam/

            Rat á Oreilles Rousses/Topolino delle Risaie Indocinese/红耳巢鼠/Индокитайская мышь-малютка/ベトナムカヤネズミ):

·         Alternative Bezeichnung: Asiatische Zwergmaus, Indochinesische Zwergmaus.

·         Holotypus/Terra typica: ZSI 6309 (Zoologische Forschungseinrichtung von Indien Kalkutta), gesammelt 1855 von F. Skipwith bei Cheerapunji, Khasi-Berge, Assam (Meghalaya), Indien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus erythrotis beschrieben und so von Trouessart (1897, 1904) übernommen, wurde die Form von Anthony (1941) in die Gattung Micromys überführt und zunächst als Unterart von minutus eingeordnet. Spätere Autoren synonymisierten sie dann mit minutus (Musser & Carleton, 2005). Abramov, Meschersky & Rozhnov (2009) belegten in ihren genetischen Untersuchungen allerdings den Artstatus. Gemäß den Ergebnissen von Chen et al. (2023) ist erythrotis die Schwesterart von pygmaeus. Beide trennten sich vor rund 2,55 Millionen Jahren voneinander. Die Spezies gilt als monotypisch. Das Artepitheton erythrotis leitet sich von den griechischen Wörtern ἐρυθρός für „rot“ und οὖς für „Ohr“ ab und bezieht sich auf die rötlichen Haare an den Ohren.

·         Synonyme: Micromys minutus berezowskii Argiropulo, 1929 (Holotypus/Terra typica: ZIN S. 19731 (Zoologisches Institut von Sankt Petersburg), adultes Weibchen, gesammelt 1893 von M. M. Berezovskiy bei Pingwu, Sichuan, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben, wurde die Form später mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Nach neueren Erkenntnissen ist sie aber als Synonym von erythrotis zu betrachten (Chen et al., 2023). Das Epitheton berezowskii bezieht sich auf den Finder des Typusexemplars M. M. Berezovskiy); Micromys minutus shenshiensis Li, Wu & Shao, 1966 (Holotypus/Terra typica: IVPP V.3115 (Institut für Wirbeltier-Paläontologie und Paläoanthropologie Peking), gesammelt in Shaanxi, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben und von Lunde (2008) sowie Wang (2003) auch so geführt, wurde die Form von anderen Autoren mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Nach neueren Erkenntnissen ist sie aber als Synonym von erythrotis zu betrachten (Chen et al., 2023). Das Artepitheton shenshiensis leitet sich von Shensi ab, der romanisierten Bezeichnung für die chinesische Provinz Shaanxi, in der das Typusmaterial gefunden wurde); Micromys minutus zhenjiangensis Huang, 1989 (Holotypus/Terra typica: 84001 (Sammlung der Fudan-Universität Shanghai), adultes Männchen, gesammelt am 24. Oktober 1984 bei Zhenjiang, Jiangsu, China. Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben und von Lunde (2008) sowie Wang (2003) auch so geführt, wurde die Form von anderen Autoren mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005. Nach neueren Erkenntnissen ist sie aber als Synonym von erythrotis zu betrachten (Chen et al., 2023). Das Epitheton zhenjiangensis leitet sich vom Fundort des Typusexemplars Zhenjiang ab).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 46-68 mm; Schwanzlänge 54-88 mm; Hinterfußlänge 13-19 mm; Ohrlänge 9-12 mm; Gewicht 4,8-7,5 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp vsl. 2n = 68 Chromosomen. Das Rückenfell von erythrotis ist dunkelrotbraun ohne orange-braune Töne und das Bauchfell ist schiefergrau, aber ohne deutlicher Trennlinie an den Körperseiten. Die Haare an den Ohren und dem Körperende sind kurz und hellrotbraun. Der Schwanz ist länger als Kopf und Rumpf, stark behaart und nicht so deutlich zweifarbig wie bei pygmaeus. Die Rotohr-Zwergmaus ist in der Regel kleiner als pygmaeus. Die untere Zahnreihe ist < 6,6 mm lang und der Unterkiefer ist zierlich, mit einem langen und dünnen Gelenkfortsatz (Processus condylaris).

·         Biologie/Ökologie: Die Rotohr-Zwergmaus besiedelt Graslandschaften, Bambushaine, Reisfelder und andere Feuchthabitate bis 1.700 m Höhe. In der Region um Bijie (Provinz Guizhou) kommt sie sympatrisch mit pygmaeus vor.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von minutus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (China: Anhui, Fujian, Guangdong, Guizhou, Hunan, Jiangsu, Shanghai, Shannxi, Sichuan; Yunnan; Indien; Myanmar; Vietnam).

·         Literatur: Abramov, Meschersky & Rozhnov (2009); Anthony (1941); Argiropulo (1929); Blyth (1856); Huang (1989); Li, Wu & Shao (1966); Lunde (2008); Musser & Carleton (2005); Trouessart (1897, 1904); Wang (2003).

 

            Micromys pygmaeus (Milne-Edwards, 1874) (Südchinesische Zwergmaus/Pygmy Harvest Mouse/Ratón Espiguero Pigmeo/

Rat des Moissons Pygmée/Topolino delle Risaie Pigmeo/小巢鼠/Китайская мышь-малютка/ヒメカヤネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: MNHN-ZM-MO-1870-32/MNHN 349/MNHN 1023 (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), gesammelt von Armand David bei Moupin (Baoxing), Sichuan, China.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus pygmaeus beschrieben und von Trouessart (1897) übernommen, wurde die Form von J. A. Allen (1909) in die Gattung Micromys überführt. Von einigen Autoren wurde die Form auch als Unterart von minutus eingeordnet (Barrett-Hamilton, 1899; G. M. Allen, 1927; Lunde, 2008; Wang, 2003). Die meisten späteren Autoren synonymisierten sie mit minutus (Musser & Carleton, 2005). Chen et al. (2023) belegten in ihren genetischen Untersuchungen allerdings den Artstatus und eine enge Verwandtschaft zu erythrotis. Die Schwesterarten pygmaeus und erythrotis trennten sich vor ca. 2,55 Millionen Jahren voneinander. Die Spezies gilt als monotypisch. Das aus dem Latein stammende Artepitheton pygmaeus bedeutet „kleinwüchsig“ und bezieht sich auf die im Verhältnis zu anderen Mäusevertreten geringe Körpergröße.

·         Synonyme: Mus pygmaeus Milne-Edwards, 1871 (Taxonomie: Nur Name verwendet, ohne Beschreibung); Micromys minutus pianmaensis Peng in Peng & Wang, 1981 (Holotypus/Terra typica: KIZ 74063 (Institut für Zoologie der Chinesischen Akademie Kunming), adultes Weibchen, gesammelt am 24. Januar 1974 bei Pianma (ca. 1.930 m Höhe), Lushui, Xian, Yunnan, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von minutus beschrieben und von Lunde (2008) übernommen, wurde die Form aber von anderen Autoren mit minutus synonymisiert (Musser & Carleton, 2005) oder als Unterart von erythrotis betrachtet (Abramov, Meschersky & Rozhnov, 2009). Nach neueren Erkenntnissen ist sie aber als Synonym von pygmaeus zu betrachten (Chen et al., 2023). Das Epitheton leitet sich von der Grenzstadt Pianma ab, bei der das Typusexemplar gefunden wurde).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 54-79 mm; Schwanzlänge 57-80 mm; Hinterfußlänge 13-16 mm; Ohrlänge 9-13 mm; Gewicht 3-14 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp vsl. 2n = 68 Chromosomen. Das Rückenfell von pygmaeus ist dunkelrotbraun ohne orange-braune Töne und das Bauchfell ist schiefergrau mit mattweißen Spitzen. Allgemein sind die Haare länger und weicher als bei erythrotis. Die Ohren und der Bereich am Körperende weisen kurze, hellrote Haare auf. Die Füße sind oberseits weißlich. Der Schwanz ist mit kurzen Haaren bedeckt und zweifarbig, oberseits schwärzlich, unterseits blasser. Die Südchinesische Zwergmaus ist in der Regel größer als erythrotis. Die untere Zahnreihe ist > 6,6 mm lang und der Unterkiefer ist kräftig, mit einem robusten Gelenkfortsatz (Processus condylaris).

·         Biologie/Ökologie: Die Südchinesische Zwergmaus besiedelt im Gegensatz zu den anderen beiden Arten höher gelegene Habitate zwischen 1.600 m und 3.800 m im Himalaya und dem Hengduan-Gebirge. In der Region um Bijie (Provinz Guizhou) kommt sie sympatrisch mit erythrotis vor.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von minutus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (China: Guizhou, Sichuan, Tibet, Yunnan).

·         Literatur: Abramov, Meschersky & Rozhnov (2009); G. M. Allen (1927); J. A. Allen (1909); Barrett-Hamilton (1899); Chen et al. (2023); Lunde (2008); Milne-Edwards (1871, 1874); Musser & Carleton (2005); Peng & Wang, 1981; Trouessart (1897); Wang (2003).

 

 

 

Muridae > Murinae > Vernayini

 

 

Vernayini

Vernaya

 

            Tribus Vernayini Liu, Zhao, Liu & Chen in Liu, Zhao, Wang, Fu, Wang, Liu & Chen, 2025 (Gattungsgruppe Asiatische Klettermäuse):

·         4 Arten.

·         Literatur: Liu et al. (2025).

 

            Genus Vernaya Anthony, 1941 (Gattung Chinesische Klettermäuse/Chinese Climbing Mice):

·         4 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Zhao et al. (2023).

·         Literatur: Anthony (1941); Zhao et al. (2023).

 

 

 

Muridae > Murinae > Vernayini > Vernaya

 

 

 

 

 

 

 

Vernaya nushanensis

Vernaya

 

 

 

 

 

 

Vernaya fulva

 

 

 

 

 

 

Vernaya foramena

 

 

 

 

 

 

 

Vernaya meiguites

 

 

 

 

 

 

            Genus Vernaya Anthony, 1941 (Gattung Chinesische Klettermäuse/Chinese Climbing Mice):

·         4 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Zhao et al. (2023).

·         Literatur: Anthony (1941); Zhao et al. (2023).

 

            Vernaya nushanensis Zhao, Liu, Jiang, Liu & Chen in Zhao, Wang, Li, Dou, Liu, Yang, Fan, Jiang, Li, Liao, Hu, Jiang, Liu & Chen, 2023 (Nushan-Klettermaus/Nushan Climbing Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 69-75 mm; Schwanzlänge 113-133 mm; Hinterfußlänge 12-16 mm; Ohrlänge 16-18 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht bewertet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostasien (China: Yunnan).

·         Literatur: Zhao et al. (2023).

 

            Vernaya foramena Wang, Hu & Chen, 1980 (Sichuan-Klettermaus/Apparent Climbing Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 54-73 mm; Schwanzlänge 100-125 mm; Hinterfußlänge 12-17 mm; Ohrlänge 15-20 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht bewertet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostasien (China: Chongqing, Gansu, Shaanxi, Sichuan).

·         Literatur: Wang, Hu & Chen (1980).

 

            Vernaya fulva (G. M. Allen, 1927) (Vernay-Klettermaus/Vernay’s Climbing Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 54-80 mm; Schwanzlänge 112-143 mm; Hinterfußlänge 10-17 mm; Ohrlänge 15-22 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Verbreitung: Ostasien (China: Yunnan; Myanmar).

·         Literatur: Allen (1927).

 

            Vernaya meiguites Zhao, Li, Wang, Jiang, Liu & Chen in Zhao, Wang, Li, Dou, Liu, Yang, Fan, Jiang, Li, Liao, Hu, Jiang, Liu & Chen, 2023 (Meigu-Klettermaus/Meigu Climbing Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 58-69 mm; Schwanzlänge 125-132 mm; Hinterfußlänge 15-17 mm; Ohrlänge 16-19 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht bewertet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostasien (China: Sichuan).

·         Literatur: Zhao et al. (2023).

 

 

 

Muridae > Murinae > Millardini

 

 

            Tribus Millardini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Indische Mäuse und Ratten):

·         8 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Genus Cremnomys Wroughton, 1912 (Gattung Indienfelsratten/Indian Rock Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Wroughton (1912).

 

            Genus Diomys Thomas, 1917 (Gattung Crump-Mäuse/Crump’s Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1917).

 

            Genus Madromys Sody, 1941 (Gattung Blanford-Ratten/Blandord’s Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Genus Millardia Thomas, 1911 (Gattung Südasiatische Weichfellratten/South Asian Soft-furred Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

 

 

Muridae > Murinae > Millardini > Cremnomys

 

 

            Genus Cremnomys Wroughton, 1912 (Gattung Indienfelsratten/Indian Rock Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Wroughton (1912).

 

            Cremnomys cutchicus Wroughton, 1912 (Kutch-Indienfelsratte/Cutch Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Wroughton (1912).

 

            Cremnomys elvira (Ellerman, 1947) (Tamil-Nadu-Indienfelsratte/Elvira Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Ellerman (1948).

 

 

 

Muridae > Murinae > Millardini > Diomys

 

 

            Genus Diomys Thomas, 1917 (Gattung Crump-Mäuse/Crump’s Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1917).

 

            Diomys crumpi Thomas, 1917 (Crump-Maus/Crump’s Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1917).

 

 

Muridae > Murinae > Millardini > Madromys

 

 

            Genus Madromys Sody, 1941 (Gattung Blanford-Ratten/Blandord’s Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Sody (1941).

 

            Madromys blanfordi (Thomas, 1881) (Blanford-Ratte/White-tailed Wood Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1881).

 

 

 

Muridae > Murinae > Millardini > Millardia

 

 

            Genus Millardia Thomas, 1911 (Gattung Südasiatische Weichfellratten/South Asian Soft-furred Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Millardia gleadowi (Murray, 1886) (Sandfarbene Weichfellratte/Sand-colored Soft-furred Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Murray (1886).

 

            Millardia kathleenae Thomas, 1914 (Burma-Weichfellratte/Burmese Soft-furred Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1914).

 

            Millardia kondana Mishra & Dhanda, 1975 (Maharashtra-Weichfellratte/Kondana Soft-furred Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Mishra & Dhanda (1975).

 

            Millardia meltada (J. E. Gray, 1837) (Indische Weichfellratte/Indian Soft-furred Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Gemeine Weichfellrate.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1837).

 

 

 

Muridae > Murinae > Vandeleurini

 

 

Vandeleurini

Vandeleuria

 

            Tribus Vandeleurini Pagès, Fabre, Chaval, Mortelliti, Nicolas, Wells, Michaux & Lazzari, 2016 (Gattungsgruppe Langschwanzklettermäuse/Long-tailed Climbing Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Pagès et al. (2016).

 

            Genus Vandeleuria J. E. Gray, 1842 (Gattung Südasiatische Langschwanzklettermäuse/South Asian Long-tailed Climbing Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Gray (1842).

 

 

 

Muridae > Murinae > Rattini > Vandeleuria

 

 

            Genus Vandeleuria J. E. Gray, 1842 (Gattung Südasiatische Langschwanzklettermäuse/South Asian Long-tailed Climbing Mice):

·         3 Arten.

·         Literatur: Gray (1842).

 

            Vandeleuria nilagirica Jerdon, 1867 (Nilgiri-Langschwanzklettermaus/Nilgiri Long-tailed Climbing Mouse):

·         Bestand: stark gefährdet.

·         Literatur: Jerdon (1867).

 

            Vandeleuria nolthenii Phillips, 1929 (Sri-Lanka-Langschwanzklettermaus/Sri Lankan Long-tailed Climbing Mouse):

·         Bestand: stark gefährdet.

·         Literatur: Phillips (1929).

 

            Vandeleuria oleracea (Bennett, 1832) (Asiatische Langschwanzklettermaus/Indomalayan Long-tailed Climbing Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Bennett (1832).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini

 

 

            Tribus Arvicanthini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Buschratten/Grass Rats):

·         101 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Genus Hadromys Thomas, 1911 (Gattung Manipur-Starkratten/Hadromys):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Genus Aethomys Thomas, 1915 (Gattung Afrikanische Buschlandratten/African Rock Rats):

·         9 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Genus Micaelamys Thomas, 1915 (Gattung Micaela-Buschlandratten/Micaela’s Rock Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Genus Arvicanthis Lesson, 1842 (Gattung Afrikanische Grasratten/African Grass Rats):

·         11 Arten.

·         Literatur: Lesson (1842).

 

            Genus Desmomys Thomas, 1910 (Gattung Strohratten/Harrington’s Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Genus Lamottemys F. Petter, 1986 (Gattung Oku-Ratten/Mount Oku Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Petter (1986).

 

            Genus Lemniscomys Trouessart, 1881 (Gattung Streifengrasmäuse/Striped Grass Mice):

·         11 Arten.

·         Literatur: Trouessart (1881).

 

            Genus Mylomys Thomas, 1906 (Gattung Afrikanische Furchenzahnratten/Three-toed Grass Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Genus Pelomys Peters, 1852 (Gattung Furchenzahnbachratten/Groove-toothed Swamp Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Peters (1852).

 

            Genus Rhabdomys Thomas, 1916 (Gattung Vierstreifengrasmäuse/Four-striped Grass Mice):

·         5 Arten; eine weitere Aufteilung in noch mehr Arten ist zu erwarten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprung der Gattung im Pliozän vor ca. 5,1 Mio. Jahren (Castiglia et al., 2012).

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Genus Dasymys Peters, 1875 (Gattung Afrikanische Wollhaarratten/African Shaggy Rats):

·         14 Arten.

·         Literatur: Peters (1875).

 

            Genus Golunda J. E. Gray, 1837 (Gattung Kaffeeratten/Indian Bush Rats):

·         1 Art

·         Literatur: Gray (1837).

 

            Genus Dephomys Thomas, 1926 (Gattung Defuaratten/Defua Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1926).

 

            Genus Hybomys Thomas, 1910 (Gattung Buckelnasen-Streifenmäuse/Hump-nosed Striped Mice):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Genus Typomys Thomas, 1911 (Gattung Wald-Streifenmäuse/Forest Striped Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Genus Stochomys Thomas, 1926 (Gattung Zielratten/Target Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1926).

 

            Genus Oenomys Thomas, 1904 (Gattung Rotnasenratten/Rufous-nosed Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Genus Grammomys Thomas, 1915 (Gattung Eigentliche Akazienmäuse/Typical Thicket Rats):

·         14 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Genus Thallomys Thomas, 1920 (Gattung Akazienratten/Thallomys):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Genus Thamnomys Thomas, 1907 (Gattung Zentralafrikanische Dickichtratten/Cental African Thicket Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Hadromys

 

 

            Genus Hadromys Thomas, 1911 (Gattung Manipur-Starkratten/Hadromys):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Hadromys humei (Thomas, 1886) (Manipur-Starkratte/Hume’s Hadromys):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1886).

 

            Hadromys yunnanensis Yang & Wang, 1987 (Yunnan-Starkratte/Yunnan Hadromys):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Yang & Wang (1987).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Aethomys

 

 

            Genus Aethomys Thomas, 1915 (Gattung Afrikanische Buschlandratten/African Rock Rats):

·         9 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Aethomys bocagei (Thomas, 1904) (Bocage-Buschlandratte/Bocage’s Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Aethomys chrysophilus (de Winton, 1897) (Rote Buschlandratte/Red Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: de Winton (1897).

 

            Aethomys hindei (Thomas, 1902) (Hinde-Buschlandratte/Hinde’s Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1902).

 

            Aethomys ineptus Thomas & Wroughton, 1908 (Mosambik-Buschlandratte/Tete Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1908).

 

            Aethomys kaiseri (Noack, 1887) (Kaiser-Buschlandratte/Kaiser’s Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Noack (1887).

 

            Aethomys nyikae (Thomas, 1897) (Nyika-Buschlandratte/Nyika Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Aethomys silindensis Roberts, 1938 (Selinda-Buschlandratte/Selinda Rock Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Roberts (1938).

 

            Aethomys stannarius Thomas, 1913 (Westafrikanische Buschlandratte/West African Rock Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1913).

 

            Aethomys thomasi (de Winton, 1897) (Thomas-Buschlandratte/Thomas’ Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: de Winton (1897).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Micaelamys

 

 

            Genus Micaelamys Thomas, 1915 (Gattung Micaela-Buschlandratten/Micaela’s Rock Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Micaelamys granti (Wroughton, 1908) (Grant-Buschlandratte/Grant’s Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Wroughton (1908).

 

            Micaelamys namaquensis (A. Smith, 1834) (Namaqua-Buschlandratte/Namaqua Rock Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Smith (1834).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Arvicanthis

 

 

            Genus Arvicanthis Lesson, 1842 (Gattung Kusuratten/African Grass Rats):

·         11 Arten.

·         Literatur: Lesson (1842).

 

            Arvicanthis rufinus Temminck, 1853 (Rote Grasratte/Guinean Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Temminck (1853).

 

            Arvicanthis nairobae J. A. Allen, 1909 (Nairobi-Grasratte/Nairobi Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Allen (1909).

 

            Arvicanthis ansorgei Thomas, 1910 (Ansorge-Grasratte/Sudanian Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Arvicanthis raffertyi Frick, 1914 (Rafferty-Grasratte/Rafferty’s Grass Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Arvicanthis abyssinicus (Rüppell, 1842) (Äthiopische Grasratte/Abyssinian Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rüppell (1842).

 

            Arvicanthis blicki Frick, 1914 (Blick-Grasratte/Blick’s Grass Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Arvicanthis neumanni (Matschie, 1894) (Neumann-Grasratte/Neumann’s Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Matschie (1894).

 

            Arvicanthis mearnsi Frick, 1914 (Mearns-Grasratte/Mearns’ Grass Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Arvicanthis somalicus Thomas, 1903 (Somali-Grasratte/Somali Grass Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Thomas (1903).

 

            Arvicanthis niloticus (Desmarest, 1822) (Nil-Grasratte/African Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Desmarest (1822).

 

            Arvicanthis saturatus Dollman, 1911 (Menangesha-Grasratte/Menangesha Grass Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Dollman (1911).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Desmomys

 

 

            Genus Desmomys Thomas, 1910 (Gattung Strohratten/Harrington’s Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Desmomys harringtoni (Thomas, 1902 (Harrington-Strohratte/Harrington’s Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1902).

 

            Desmomys yaldeni Lavrenchenko, 2003 (Yalden-Strohratte/Yalden’s Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Lavrenchenko (2003).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Lamottemys

 

 

            Genus Lamottemys F. Petter, 1986 (Gattung Oku-Ratten/Mount Oku Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Petter (1986).

 

            Lamottemys okuensis F. Petter, 1986 (Oku-Ratte/Mount Oku Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Petter (1986).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Lemniscomys

 

 

            Genus Lemniscomys Trouessart, 1881 (Gattung Streifengrasmäuse/Striped Grass Mice):

·         11 Arten.

·         Literatur: Trouessart (1881).

 

            Lemniscomys barbarus (Linnaeus, 1766) (Berber-Streifengrasmaus/Barbary Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Linnaeus (1766).

 

            Lemniscomys hoogstraali Dieterlen, 1991 (Hoogstraal-Streifengrasmaus/Hoogstal’s Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Dieterlen (1991).

 

            Lemniscomys zebra (Heuglin, 1864) (Heuglin-Streifengrasmaus/Heuglin’s Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Heuglin (1864).

 

            Lemniscomys griselda (Thomas, 1904) (Griselda-Streifengrasmaus/Griselda Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Lemniscomys rosalia (Thomas, 1904) (Einstreifengrasmaus/Single-striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Lemniscomys roseveari van der Straeten, 1980 (Rosevear-Streifengrasmaus/Rosevear’s Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: van der Straeten (1980).

 

            Lemniscomys linulus (Thomas, 1910) (Senegal-Streifengrasmaus/Senegal One-striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Lemniscomys macculus (Thomas & Wroughton, 1910) (Bajazzo-Streifengrasmaus/Buffoon Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1910).

 

            Lemniscomys mittendorfi Eisentraut, 1968 (Mittendorf-Streifengrasmaus/Mittendorf’s Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Eisentraut (1968).

 

            Lemniscomys bellieri van der Straeten, 1975 (Bellier-Streifengrasmaus/Bellier’s Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: van der Straeten (1975).

 

            Lemniscomys striatus (Linnaeus, 1758) (Eigentliche Streifengrasmaus/Typical Striped Grass Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Linnaeus (1758).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Mylomys

 

 

            Genus Mylomys Thomas, 1906 (Gattung Afrikanische Furchenzahnratten/Three-toed Grass Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Mylomys dybowskii (Pousargues, 1893) (Afrikanische Furchenzahnratte/Dybowski’s Three-toed Grass Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Pousargues (1893).

 

            Mylomys rex (Thomas, 1906) (Äthiopische Furchenzahnratte/Ethiopian Three-toed Grass Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Pelomys

 

 

            Genus Pelomys Peters, 1852 (Gattung Furchenzahnbachratten/Groove-toothed Swamp Rats):

·         5 Arten.

·         Literatur: Peters (1852).

 

            Pelomys campanae (Huet, 1888) (Angola-Furchenzahnbachratte/Angolan Groove-toothed Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Huet (1888).

 

            Pelomys fallax (Peters, 1852) (Ostafrikanische Furchenzahnbachratte/East African Groove-toothed Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Peters (1852).

 

            Pelomys hopkinsi Hayman, 1955 (Hopkins-Furchenzahnbachratte/Hopkins’ Groove-toothed Swamp Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Hayman (1955).

 

            Pelomys isseli (de Beaux, 1924) (Viktoriasee-Furchenzahnbachratte/Lake Victoria Groove-toothed Swamp Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: de Beaux (1924).

 

            Pelomys minor Cabrera & Ruxton, 1926 (Kleine Furchenzahnbachratte/Least Groove-toothed Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Cabrera & Ruxton (1926).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Rhabdomys

 

 

 

 

 

 

 

 

Rhabdomys bechuanae

Rhabdomys

 

 

 

 

 

 

Rhabdomys intermedius

 

 

 

 

 

 

 

Rhabdomys pumilio

 

 

 

 

 

 

Rhabdomys chakae

 

 

 

 

 

 

 

Rhabdomys dilectus

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Rhabdomys Thomas, 1916 (Gattung Vierstreifengrasmäuse/Four-striped Grass Mice):

·         5 Arten; eine weitere Aufteilung in noch mehr Arten ist zu erwarten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprung der Gattung im Pliozän vor ca. 5,1 Mio. Jahren (Castiglia et al., 2012).

·         Literatur: Thomas (1916).

 

            Rhabdomys bechuanae (Thomas, 1893) (Betschuanaland-Vierstreifengrasmaus/West-cntral South African Four-striped Grass Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Trennung von den übrigen Rhabdomys-Arten vor ca. 4,3 Mio. Jahren (du Toit et al., 2012).

·         Identifizierung/Beschreibung: 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Verbreitung: Südafrika (Botswana; Namibia; Südafrika).

·         Literatur: Thomas (1893).

 

            Rhabdomys intermedius (Wroughton, 1905) (Karoo-Vierstreifengrasmaus/Karoo Four-striped Grass Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Trennung von Rhabdomys pumilio, P. chakae und R. dilectus vor ca. 4,2 Mio. Jahren (du Toit et al., 2012).

·         Identifizierung/Beschreibung: 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Verbreitung: Südafrika (Südafrika).

·         Literatur: Wroughton (1905).

 

            Rhabdomys pumilio (Sparrman, 1784) (Küsten-Vierstreifengrasmaus/Xeric Four-striped Grass Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Trennung von Rhabdomys chakae und R. dilectus vor ca. 3,1-3,2 Mio. Jahren (du Toit et al., 2012; Castiglia et al., 2012). Es existiert ein Ost- und ein West-Linie, bei denen es sich wohl um separate Arten handelt, die sich vor ca. 2,3 Mio. Jahren trennten.
(du Toit et al., 2012). Weitere Untersuchungen stehen allerdings noch aus.

·         Identifizierung/Beschreibung: 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Verbreitung: Südafrika (Südafrika).

·         Literatur: Sparrman (1784).

 

            Rhabdomys chakae (Wroughton, 1905) (KwaZulu-Viersteifengrasmaus/KwaZulu Four-striped Grass Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Trennung von Rhabdomys dilectus vor ca. 1,7 Mio. (Castiglia et al., 2012) bis ca. 2,2 Mio. (du Toit et al., 2012) Jahren.

·         Identifizierung/Beschreibung: 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Verbreitung: Südafrika (Südafrika).

·         Literatur: Wroughton (1905).

 

            Rhabdomys dilectus (de Winton, 1897) (Schöne Vierstreifengrasmaus/Mesic Four-striped Grass Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Trennung von Rhabdomys chakae vor ca. 1,7 Mio. (Castiglia et al., 2012) bis ca. 2,2 Mio. (du Toit et al., 2012) Jahren.

·         Identifizierung/Beschreibung: 38-46 Chromosomen, mehrere Linien mit unterschiedlicher Chromosomenzahl, die sich vor 0,3-1,1 Mio. Jahren aufspalteten (Castiglia et al., 2012).

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Verbreitung: Südafrika (Malawi; Simbabwe; Südafrika; Tansania; Uganda).

·         Literatur: de Winton (1897).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Dasymys

 

 

            Genus Dasymys Peters, 1875 (Gattung Afrikanische Wollhaarratten/African Shaggy Rats):

·         14 Arten.

·         Literatur: Peters (1875).

 

            Dasymys alleni Lawrence & Loveridge, 1953 (Allen-Wollhaarratte/Glover Allen’s Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Lawrence & Loveridge (1953).

 

            Dasymys cabrali Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Colyn, Leirs & Verheyen, 2003 (Cabral-Wollhaarratte/Crawford Cabral’s Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Verheyen et al. (2003).

 

            Dasymys capensis Roberts, 1936 (Kap-Wollhaarratte/Cape Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Roberts (1936).

 

            Dasymys foxi Thomas, 1912 (Fox-Wollhaarratte/Fox’s Shaggy Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Litertur: Thomas (1912).

 

            Dasymys griseifrons Osgood, 1936 (Graubraune Wollhaarratte/Greyish-brown Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Osgood (1936).

 

            Dasymys incomtus (Sundevall, 1847) (Afrikanische Wollhaarratte/African Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Sundevall (1847).

 

            Dasymys longipilosus Eisentraut, 1963 (Kamerun-Wollhaarratte/Cameroon Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Eisentraut (1963).

 

            Dasymys montanus Thomas, 1906 (Berg-Wollhaarratte/Rwenzori Shaggy Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Dasymys nudipes (Peters, 1870) (Angola-Wollhaarratte/Angolan Shaggy Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Peters (1870).

 

            Dasymys robertsii Mullin, Taylor & Pillay, 2004 (Roberts-Wollhaarratte/Roberts’ Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Mullin, Taylor & Pillay (2004).

 

            Dasymys rufulus Miller, 1900 (Rote Wollhaarratte/West African Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1900).

 

            Dasymys rwandae Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Colyn, Leirs & Verheyen, 2003 (Ruanda-Wollhaarratte/Rwandan Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Verheyen et al. (2003).

 

            Dasymys medius Thomas, 1906 (Mittlere Wollhaarratte/Middle Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Dasymys sua Verheyen, Hulselmans, Dierckx, Colyn, Leirs & Verheyen, 2003 (Tansania-Wollhaarratte/Tanzanian Shaggy Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Verheyen et al. (2003).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Golunda

 

 

            Genus Golunda J. E. Gray, 1837 (Gattung Kaffeeratten/Indian Bush Rats):

·         1 Art

·         Literatur: Gray (1837).

 

            Golunda ellioti J. E. Gray, 1837 (Kaffeeratte/Indian Bush Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1837).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Dephomys

 

 

            Genus Dephomys Thomas, 1926 (Gattung Defuaratten/Defua Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1926).

 

            Dephomys defua (Miller, 1900) (Gemeine Defuaratte/Common Defua Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litartur: Miller (1900).

 

            Dephomys eburneae (Heim de Balsac & Bellier, 1967) (Liberianische Defuaratte/Ivory Coast Defua Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Litartur: Heim de Blasac & Bellier (1967).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Hybomys

 

 

            Genus Hybomys Thomas, 1910 (Gattung Buckelnasen-Streifenmäuse/Hump-nosed Striped Mice):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Hybomys basilii Eisentraut, 1965 (Bioko-Streifenmaus/Father Basilio’s Striped Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Eisentraut (1965).

 

            Hybomys lunaris (Thomas, 1906) (Ruwenzori-Streifenmaus/Moon Mountains Striped Mouse):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Hybomys rufocanus (Tullberg, 1893) (Kamerun-Streifenmaus/Cameroon Highland Striped Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Tullberg (1893).

 

            Hybomys univittatus (Peters, 1876) (Peters-Streifenmaus/Peters’ Striped Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Peters (1876).

 

            Hybomys eisentrauti van der Straeten & Hutterer, 1986 (Eisentraut-Streifenmaus/Eisentraut’s Striped Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: van der Straeten & Hutterer (1986).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Typomys

 

 

            Genus Typomys Thomas, 1911 (Gattung Wald-Streifenmäuse/Forest Striped Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Typomys planifrons (Miller, 1900) (Liberia-Streifenmaus/Liberian Forest Striped Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1900).

 

            Typomys trivirgatus (Temminck, 1853) (Dreistreifenmaus/West African Striped Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Temminck (1853).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Stochomys

 

 

            Genus Stochomys Thomas, 1926 (Gattung Zielratten/Target Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Thomas (1926).

 

            Stochomys longicaudatus (Tullberg, 1893) (Zielratte/Target Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Tullberg (1893).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Grammomys

 

 

            Genus Grammomys Thomas, 1915 (Gattung Eigentliche Akazienmäuse/Typical Thicket Rats):

·         14 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Grammomys cometes (Thomas & Wroughton, 1908) (Mosambik-Akazienmaus/Mozambique Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1908).

 

            Grammomys selousi Denys, Lalis, Lecompte, Cornette, Moulin, Makundi, Machang’u, Volobouev & Aniskine, 2011 (Selous-Akazienmaus/Selous Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Denys et al. (2011).

 

            Grammomys dolichurus (Smuts, 1832) (Südafrikanische Akazienmaus/South African Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Smuts (1832).

 

            Grammomys minnae Hutterer & Dieterlen, 1984 (Äthiopische Akazienmaus/Ethiopian Thicket Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Hutterer & Dieterlen (1984).

 

            Grammomys brevirostris Kryštufek, 2008 (Kurzschnauzen-Akazienmaus/Short-snouted Thicket Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Kryštufek (2008).

 

            Grammomys polionops (Osgood, 1910) (Kenianische Akazienmaus/Kenyan Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Osgood (1910).

 

            Grammomys aridulus Thomas & Hinton, 1923 (Darfur-Akazienmaus/Arid Thicket Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas & Hinton (1923).

 

            Grammomys buntingi (Thomas, 1911) (Bunting-Akazienmaus/Bunting’s Thicket Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Grammomys macmillani (Wroughton, 1907) (Macmillan-Akazienmaus/Macmillan’s Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litertur: Wroughton (1907).

 

            Grammomys ibeanus (Osgood, 1910) (Östliche Akazienmaus/East African Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litertur: Osgood (1910).

 

            Grammomys gigas (Dollman, 1911) (Keniaberg-Akazienmaus/Mount Kenya Thicket Rat):

·         Bestand: stark gefährdet.

·         Literatur: Dollman (1911).

 

            Grammomys dryas (Thomas, 1907) (Dryas-Akazienmaus/Albertine Rift Thicket Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Grammomys caniceps Hutterer & Dieterlen, 1984 (Graukopf-Akazienmaus/Grey-headed Thicket Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Hutterer & Dieterlen (1984).

 

            Grammomys surdaster Thomas, 1915 (Wald-Akazienmaus/Woodland Thicket Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Oenomys

 

 

            Genus Oenomys Thomas, 1904 (Gattung Rotnasenratten/Rufous-nosed Rats):

·         2 Arten.

·         Literatur: Thomas (1904).

 

            Oenomys hypoxanthus (Pucheran, 1855) (Gemeine Rotnasenratte/Common Rufous-nosed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Pucheran (1855).

 

            Oenomys ornatus Thomas, 1911 (Westafrikanische Rotnasenratte/West African Rufous-nosed Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Thallomys

 

 

            Genus Thallomys Thomas, 1920 (Gattung Akazienratten/Thallomys):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas (1920).

 

            Thallomys loringi (Heller, 1909) (Loring-Akazienratte/Loring’s Thallomys):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Heller (1909).

 

            Thallomys nigricauda (Thomas, 1882) (Schwarzschwanz-Akazienratte/Black-tailed Thallomys):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1882).

 

            Thallomys paedulcus (Sundevall, 1846) (Sundevall-Akazienratte/Sundevall’s Thallomys):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Sundevall (1846).

 

            Thallomys shortridgei Thomas & Hinton, 1923 (Shortridge-Akazienratte/Shortridge’s Thallomys):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas & Hinton (1923).

 

 

 

Muridae > Murinae > Arvicanthini > Thamnomys

 

 

            Genus Thamnomys Thomas, 1907 (Gattung Zentralafrikanische Dickichtratten/Cental African Thicket Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Thamnomys kempi Dollman, 1911 (Kemp-Dickichtratte/Kemp’s Thicket Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Dollman (1911).

 

            Thamnomys kuru Thomas & Wroughton, 1907 (Zentralafrikanische Dickichtratte/Eastern Rainforest Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1907).

 

            Thamnomys poensis (Eisentraut, 1965) (Westliche Dickichtratte/Western Rainforest Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Eisentraut (1965).

 

            Thamnomys major Hatt, 1934 (Große Dickichtratte/Hatt’s Thicket Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Hatt (1934).

 

            Thamnomys venustus Thomas, 1907 (Thomas-Dickichtratte/Thomas’ Thicket Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Thamnomys schoutedeni Hatt, 1934 (Schouteden-Dickichtratte/Schouteden’s Thicket Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Hatt (1934).

 

 

 

Muridae > Murinae > Otomyini

 

 

            Tribus Otomyini Thomas, 1897 (Gattungsgruppe Lamellenzahnratten/Vlei Rats):

·         32 Arten.

·         Literatur: Thomas (1897).

 

            Genus Otomys F. Cuvier, 1824 (Gattung Eigentliche Lamellenzahnratten/Typical Vlei Rats):

·         32 Arten.

·         Literatur: Cuvier (1824).

 

 

 

Muridae > Murinae > Otomyini > Otomys

 

 

            Genus Otomys F. Cuvier, 1824 (Gattung Eigentliche Lamellenzahnratten/Typical Vlei Rats):

·         32 Arten.

·         Literatur: Cuvier (1824).

 

            Otomys anchietae (Bocage, 1882) (Angola-Lamellenzahnratte/Angolan Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bocage (1882).

 

            Otomys angoniensis Wroughton, 1906 (Angoni-Lamellenzahnratte/Angoni Vlei Rat):

·         Unterarten:

1. Otomys angoniensis angoniensis Wroughton, 1906 (Malawi-Lamellenzahnratte/Malawi Vlei Rat).

2. Otomys angoniensis maximus Roberts, 1924 (Große Lamellenzahnratte/Large Vlei Rat).

3. Otomys angoniensis tugelensis Roberts, 1929 (Tugela-Lamellenzahnratte/Tugela Vlei Rat).

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Roberts (1924, 1929); Wroughton (1906).

 

            Otomys auratus Wroughton, 1906 (Südostafrikanische Lamellenzahnratte/South East African Vlei Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Wroughton (1906).

 

            Otomys barbouri Lawrence & Loveridge, 1953) (Barbour-Lamellenzahnratte/Barbour’s Vlei Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Lawrence & Loveridge (1953).

 

            Otomys brantsii (A. Smith, 1834) (Brants-Pfeifratte/Brants’s Whistling Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Smith (1834).

 

            Otomys burtoni Thomas, 1918 (Burton-Lamellenzahnratte/Burton’s Vlei Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1918).

 

            Otomys cheesmani Taylor, Lavrenchenko, Carleton, Verheyen, Bennett, Oosthuizen & Maree, 2011 (Cheesman-Lamellenzahnratte/Cheesman’s Vlei Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Taylor et al. (2011).

 

            Otomys cuanzensis Hill & Carter, 1937 (Cuanza-Lamellenzahnratte/Cuanza Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Hill & Carter (1937).

 

            Otomys dartmouthi Thomas, 1906 (Ruwenzori-Lamellenzahnratte/Rwenzori Vlei Rat):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Otomys denti Thomas, 1906 (Dent-Lamellenzahnratte/Dent’s Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Otomys dollmani Heller, 1912 (Dollman-Lamellenzahnratte/Dollman’s Vlei Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Litertur: Heller (1912).

 

            Otomys fortior Thomas, 1906 (Kaffa-Lamellenzahnratte/Charada Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Otomys helleri Frick, 1914 (Heller-Lamellenzahnratte/Heller’s Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Otomys irroratus (Brants, 1827) (Südafrikanische Lamellenzahnratte/Southern African Vlei Rat):

·         Synonyme: Otomys tugelensis saundersiae Roberts, 1929.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Brants (1827); Roberts (1929).

 

            Otomys jacksoni Thomas, 1891 (Elgon-Lamellenzahnratte/Mount Elgon Vlei Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1891).

 

            Otomys karoensis Roberts, 1931 (Fynbos-Lamellenzahnratte/Fynbos Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Roberts (1931).

 

            Otomys lacustris Allen & Loveridge, 1933 (Tansania-Lamellenzahnratte/Tanzanian Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Allen & Loveridge (1933).

 

            Otomys laminatus Thomas & Schwann, 1905 (KwaZulu-Lamellenzahnratte/Kwa Zulu Natal Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Schwann (1905).

 

            Otomys littledalei Thomas, 1918 (Littledale-Pfeifratte/Littledale’s Whistling Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1918).

 

            Otomys occidentalis Dieterlen & van der Straeten, 1992 (Westliche Lamellenzahnratte/Western Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Dieterlen & van der Straeten (1992).

 

            Otomys orestes Thomas, 1900 (Keniaberg-Lamellenzahnratte/Mount Kenya Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1900).

 

            Otomys simiensis Taylor, Lavrenchenko, Carleton, Verheyen, Bennett, Oosthuizen & Maree, 2011 (Simien-Lamellenzahnratte/Simien Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Taylor et al. (2011).

 

            Otomys sloggetti Thomas, 1902 (Sloggett-Lamellenzahnratte/Sloggett’s Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1902).

 

            Otomys sungae Bohmann, 1943 (Usambara-Lamellenzahnratte/Eastern Arc Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Bohamann (1943).

 

            Otomys thomasi Osgood, 1910 (Thomas-Lamellenzahnratte/Thomas’ Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Osgood (1910).

 

            Otomys tropicalis Thomas, 1902 (Ostafrikanische Lamellenzahnratte/East African Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1902).

 

            Otomys typus Heuglin, 1877 (Äthiopische Lamellenzahnratte/Ethiopian Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Heuglin (1877).

 

            Otomys unisulcatus F. Cuvier, 1829 (Karoo-Lamellenzahnratte/Karoo Vlei Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Cuvier (1829).

 

            Otomys uzungwensis Lawrence & Loveridge, 1953 (Udzungwa-Lamellenzahnratte/Udzungwa Vlei Rat):

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Lawrence & Loveridge (1953).

 

            Otomys willani Taylor, Kearney, Dalton, Chakona, Kelly & Barker, 2019 (Willan-Lamellenzahnratte/Willan’s Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Taylor et al. (2011).

 

            Otomys yaldeni Taylor, Lavenchenko, Carleton, Verheyen, Bennett, Oosthuizen & Maree, 2011 (Yalden-Lamellenzahnratte/Yalden’s Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Taylor et al. (2011).

 

            Otomys zinki Bohmann, 1943 (Zink-Lamellenzahnratte/Mount Kilimanjaro Vlei Rat):

·         Bestand: Gefährdet.

·         Literatur: Bohmann (1943).

 

 

 

Muridae > Murinae > Apodemurini

 

 

 

 

 

Apodemus

Apodemurini

 

 

 

Tokudaia

 

 

            Tribus Apodemini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Paläarktische Waldmäuse/Old World Field Mice):

·         31 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Genus Apodemus Kaup, 1829 (Gattung Eurasische Waldmäuse/Eurasian Field Mice):

·         28 Arten.

·         Literatur: Kaup (1829).

 

            Genus Tokudaia Kuroda, 1943 (Gattung Inselstachelratten/Ryukyu Spiny Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Kuroda (1943).

 

 

 

Muridae > Murinae > Apodemurini > Apodemus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus gurkha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus speciosus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus chejuensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus agrarius

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus chevrieri

Apodemus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus argenteus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus major

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus peninsulae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus latronum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus nigrus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus draco

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus ilex

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus semotus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus epimelas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus mystacinus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus stankovici

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus sylvaticus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus iconicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus hermonensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus avicennicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus witherbyi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus hyrcanicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus alpicola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus flavicollis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus ponticus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus uralensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus pallipes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Apodemus rusiges

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Apodemus Kaup, 1829 (Gattung Eurasische Waldmäuse/Eurasian Field Mice):

·         28 Arten.

·         Literatur: Kaup (1829).

 

            Apodemus gurkha Thomas, 1924 (Himalaya-Waldmaus/Himalayan Field Mouse):

·         Bestand: stark gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1924).

 

            Apodemus speciosus (Temminck, 1844) (Große Japanische Waldmaus/Large Japanese Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Temminck (1844):

 

            Apodemus chejuensis Johnson & Jones, 1955 (Jeju-Waldmaus/Jeju Striped Field Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: USNM 299204 (Vereinigte Staaten Nationalmuseum Washington), adultes Männchen, gesammelt am 7. September 1954 von G. W. Byers nordöstlich von Mosulp’o, Jeju-Insel (Cheju-Do), Südkorea.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von Apodemus agrarius beschrieben und meist auch so gelistet (Musser & Carleton, 2005). Analysen von Çetintürk et al. (2025) und Oh et al. (2013) stüzen aber den Status als separate Art und deuten auf eine Divergenzzeit von ca. 300.000 Jahren hin, während ältere Schätzungen von nur 10.000 Jahren ausgehen (Koh, Lee & Kocher, 2000). Das Artepitheton chejuensis leitet sich von der Insel Jeju (Cheju-Do) ab, auf der die Art beheimatet ist.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 100-126 mm; Schwanzlänge 70-107 mm; Hinterfußlänge 22-25 mm; Ohrlänge 13-17 mm; Gewicht 30-50 g. Die Jeju-Waldmaus besitzt oberseits ein dunkel ockerfarbenes Fell mit deutlichem dunklen Rückenstreifen, unterseits ein graues Fell mit einem gelbbraunen Schimmer. Die Art ist in der Regel größer und massiger als agrarius. Weibchen besitzen acht Brustdrüsen (Mammae).

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von agrarius geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostasien (Südkorea: Jeju-Insel).

·         Literatur: Çetintürk et al. (2025); Johnson & Jones (1955); Koh, Lee & Kocher (2000); Musser & Carleton (2005); Oh et al. (2013).

 

            Apodemus agrarius (Pallas, 1771) (Brandmaus/Striped Field Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Literatur: Kaneko et al. (2016); Pallas (1771).

 

            Apodemus chevrieri (Milne-Edwards, 1868) (Chevrier-Waldmaus/Chevrier’s Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Milne-Edwards (1868).

 

            Apodemus major von Radde, 1862 (Sibirische Waldmaus/Siberian Field Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von peninsulae geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: von Radde (1862).

 

            Apodemus peninsulae (Thomas, 1907) (Koreanische Waldmaus/Korean Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1907).

 

            Apodemus argenteus (Temminck, 1844) (Kleine Japanische Waldmaus/Small Japanese Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Temminck (1844).

 

            Apodemus latronum Thomas, 1911 (Sichuan-Waldmaus/Sichuan Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Apodemus nigrus Ge, Feijó & Yang in Ge, Feijó, Cheng, Lu, Liu, Abramov, Xia, Wen, Zhang, Shi & Yang, 2019 (Schwarze Waldmaus/Black Field Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BIZ GZ14081 (Zoologisches Institut der Chinesischen Akademie Peking), adultes Männchen, gesammelt am 3. August 2014 von De-Yan Ge und Ji-Long Cheng im nationalen Fanjingshan-Naturreservat (ca. 2.078 m Höhe), Guizhou-Provinz, China.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Apodemus beschrieben. Nach genetischen Analysen stellt nigrus ein Schwestertaxon zum Entwicklungszweig der Arten draco, ilex und semotus dar und trennte sich von diesem vor ca. 4,53 Millionen Jahren (Ge et al., 2019). Das Artepitheton nigrus leitet sich vom lateinischen Wort niger für „schwarz“ ab und bezieht sich auf das schwärzliche Rückenfell der Art.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 82-107 mm; Schwanzlänge 87-114 mm; Hinterfußlänge 22-25 mm; Ohrlänge 16-19 mm; Gewicht 20-33 g. Die Schwarze Waldmaus besitzt ein weiches Fell und ist oberseits schwarz, leicht mit braunen Flecken übersät. Das Bauchfell ist grauweiß und bei adulten Tieren vom Rückenfell deutlich abgegrenzt. Die Ohren sind relativ lang und schwarz. Die Vorder- und Hinterfüße sind mit kurzen weißlichen Haaren bedeckt und setzen sich somit deutlich von den schwarzen Beinen ab. Der Schwanz ist einfarbig schwarz und etwas länger als die Kopf-Rumpf-Länge. Der rückseitig flach wirkende Schädel besitzt eine relativ kurze Schnauze (Rostrum) und eine abgerundete Hirnschale. Die Weibchen besitzen drei Paar Brustdrüsen (Mammae).

·         Biologie/Ökologie: Die Schwarze Waldmaus bewohnt alpine Buschlandschaften, dominiert von Rhododendren und Bambus. In tiefer gelegenen Bereichen des Verbreitungsgebiets kann nigrus sympatrisch mit agrarius auftreten, wobei letztere vor allem in der Nähe von Bauenhöfen zu finden ist.

·         Bestand: Nicht bewertet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostasien (China: Chongqing, Guizhou).

·         Literatur: Ge et al. (2019).

 

            Apodemus draco (Barrett-Hamilton, 1900) (Südchinesische Waldmaus/South China Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Barrett-Hamilton (1900).

 

            Apodemus ilex Thomas, 1922 (Yunnan-Waldmaus/Yunnan Field Mouse):

·         Literatur: Thomas (1922).

 

            Apodemus semotus Thomas, 1908 (Taiwan-Waldmaus/Taiwan Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1908).

 

            Apodemus epimelas Nehring, 1902 (Westliche Felsenmaus/Western Broad-toothed Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Nehring (1902).

 

            Apodemus mystacinus (Danford & Alston, 1877) (Östliche Felsenmaus/Eastern Broad-toothed Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Danford & Alston (1877).

 

            Apodemus stankovici Martino & Martino, 1937 (Balkan-Waldmaus/Stankovic’s Field Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von flavicollis geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Martino & Martino (1937).

 

            Apodemus sylvaticus (Linnaeus, 1758) (Europäische Waldmaus/Long-tailed Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Linnaeus (1758).

 

            Apodemus iconicus Geptner, 1953 (Türkische Waldmaus/Turkish Field Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 80-108 mm; Schwanzlänge 85-115 mm; Hinterfußlänge 20-24 mm; Ohrlänge 15-18 mm; Gewicht 18-32 g.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von witherbyi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Geptner (1953).

 

            Apodemus hermonensis Filippucci, Simson & Nevo, 1989 (Hermon-Waldmaus/Mount Hermon Field Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 85-105 mm; Schwanzlänge 88-112 mm; Hinterfußlänge 21-24 mm; Ohrlänge 15-19 mm; Gewicht 15-28 g.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von witherbyi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Filippucci, Simson & Nevo (1989).

 

            Apodemus avicennicus Darvish, Javidkar & Siahsarvie, 2006 (Avicenna-Waldmaus/Avicenna Field Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Nach RAPD-Analysen (Naseri c, Jalal & Darvish, 2006) und morphometrische Untersuchungen (Siahsarvie & Darvish, 2008) lässt sich avicennicus gut von witherbyi differenzieren, weshalb die Avicenna-Waldmaus hier erst einmal als separate Art geführt wird. Die Art ist nach dem iranischen Gelehrten und Mediziner Avicenna (Abu Ali al_Husain ibn Abd Allah ibn Sina) benannt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-105 mm; Schwanzlänge 87-106 mm; Hinterfußlänge 19-22 mm; Ohrlänge 10-16 mm; Gewicht 18-25 g. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von witherbyi geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Darvish, Javidkar & Siahsarvie (2006); Naseri c, Jalal & Darvish (2006); Siahsarvie & Darvish (2008).

 

            Apodemus witherbyi Thomas, 1902 (Steppenwaldmaus/Steppe Field Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1902.10.1.14 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), subadultes Männchen, gesammelt am 15. Mai 1902 von Harry F. Witherby nahe Shul, Fars, Iran.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Mus sylvaticus witherbyi beschrieben und zunächst so übernommen (Trouessart, 1904). Später wurde witherby aber als eigenständige Art in der Gattung Apodemus geführt (Musser & Carleton, 2005). Die Art ist nach dem britischen Ornithologen Harry Forbes Witherby benannt, der auch das Typusexemplar fand.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 80-110 mm; Schwanzlänge 75-118 mm; Hinterfußlänge 19-24 mm; Ohrlänge 14-18 mm; Gewicht 16-34 g. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Musser & Carleton (2005); Thomas (1902); Trouessart (1904).

 

            Apodemus hyrcanicus Vorontsov, Boyeskorov & Mezheherin, 1992 (Kaukasus-Waldmaus/Caucasus Field Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: gering gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Vorontsov, Boyeskorov & Mezhzherin (1992).

 

            Apodemus alpicola Heinrich, 1952 (Alpenwaldmaus/Alpine Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Heinrich (1952).

 

            Apodemus flavicollis (Melchior, 1834) (Gelbhalsmaus/Yellow-necked Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Melchior (1834).

 

            Apodemus ponticus Sviridenko, 1936 (Schwarzmeer-Waldmaus/Black Sea Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Sviridenko (1936).

 

            Apodemus uralensis (Pallas, 1811) (Ural-Waldmaus/Ural Field Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Pallas (1811).

 

            Apodemus pallipes Barrett-Hamilton, 1900 (Ward-Waldmaus/Ward’s Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Barrett-Hamilton (1900).

 

            Apodemus rusiges Miller, 1913 (Kaschmir-Waldmaus/Kashmir Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Miller (1913).

 


 

Muridae > Murinae > Apodemurini > Tokudaia

 

 

            Genus Tokudaia Kuroda, 1943 (Gattung Inselstachelratten/Ryukyu Spiny Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Kuroda (1943).

 

            Tokudaia muenninki Johnson, 1946 (Okinawa-Inselstachelratte/Muennink’s Spiny Rat):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Johnson (1946).

 

            Tokudaia osimensis (Abe, 1934) (Amami-Inselstachelratte/Amami Spiny Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Abe (1933).

 

            Tokudaia tokunoshimensis Endo & Tsuchiya, 2006 (Tokunoshima-Inselstachelratte/Tokunoshima Spiny Rat):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Endo & Tsuchiya (2006).

 

 

 

Muridae > Murinae > Malacomyini

 

 

            Tribus Malacomyini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Afrikanische Sumpfratten/African Swamp Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Genus Malacomys Milne-Edwards, 1876 (Gattung Großohrsumpfratten/Big-eared Swam Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Milne-Edwards (1876).

 

 

 

Muridae > Murinae > Malacomyini > Malacomys

 

 

            Genus Malacomys Milne-Edwards, 1876 (Gattung Großohrsumpfratten/Big-eared Swam Rats):

·         3 Arten.

·         Literatur: Milne-Edwards (1876).

 

            Malacomys cansdalei Ansell, 1958 (Cansdale-Großohrsumpfratte/Cansdale’s Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Ansell (1958).

 

            Malacomys edwardsi Rochebrune, 1885 (Edwards-Großohrsumpfratte/Edwards’ Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rochebrune (1885).

 

            Malacomys longipes Milne-Edwards, 1876 (Langfüßige Großohrsumpfratte/Long-footed Swamp Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Milne-Edwards (1876).

 

 

 

Muridae > Murinae > Murini

 

            Tribus Murini Illiger, 1811 (Gattungsgruppe Echte Mäuse/True Mice):

·         50 Arten.

·         Literatur: Illiger (1811).

 

            Genus Mus Linnaeus, 1758 (Gattung Eigentliche Mäuse/Typical-Mice):

·         50 Arten.

·         Literatur: Linnaeus (1758).

 

 

 

Muridae > Murinae > Murini > Mus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus mayori

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus crociduroides

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus vulcani

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus pahari

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus gairdneri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus jacksoniae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus platythrix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus saxicola

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus shortridgei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus fernandoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus phillipsi

Mus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus caroli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus cervicolor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus cookii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus famulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus lepidoides

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus terricolor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus fragilicauda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus booduga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus nitidulus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus spretus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus spicilegus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus cypriacus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus macedonicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus domesticus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus gyirongus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus castaneus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus musculus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus imberbis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus harennensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus triton

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus callewaerti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus setulosus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus bufo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus mahomet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus baoulei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus neavei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus sorella

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus goundae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus oubanguii

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus haussa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus mattheyi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus indutus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus kasaicus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus gratus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus musculoides

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus tenellus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus setzeri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus minutoides

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mus orangiae

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Mus Linnaeus, 1758 (Gattung Eigentliche Mäuse/Typical Mice):

·         50 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mus musculus Linnaeus, 1758.

·         Literatur: Linnaeus (1758).

 

            Subgenus Coelomys Thomas, 1915 (Gattung Spitzmausmäuse/Shrewlike Mice):

·         6 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Mus mayori (Thomas, 1915). Bisher liegen nicht zu allen Arten der Untergattung genetische Studien vor. Coelomys spaltete sich voraussichtlich vor ca. 6,88 Mio. Jahren von den anderen Subgenera innerhalb der Gattung Mus ab (Zou et al., 2026). Nach Chevret, Jenkins & Catzeflis (2003) nimmt mayori eine basale Stellung ein. Vor ca. 5,4 Mio. Jahren spaltete sich crociduroides und wahrscheinlich auch die geografisch benachbarte Art vulcani von den Festlandarten pahari, gairdneri und jacksoniae ab. Innerhalb dieser Festlandgruppe splittete sich pahari vor ca. 3,95 Mio. Jahren ab, während sich gairdneri und jacksoniae vor 3,11 Mio. Jahren trennten (Zou et al., 2026). Der Untergattungname leitet sich von den griechischen Wörtern κοῖλος für „bauchig“ und μῦς für „Maus“ ab und bezieht sich auf die Wöllbung der Jochbeinplatte.

·         Synonyme: Oromys Robinson & Kloss, 1916 (Taxonomie/Etymologie: Der Name ist bereits durch Oromys Leidy, 1853 besetzt. Der Taxonname Oromys leitet sich von den griechischen Wörtern ὄρος für „Berg“ und μῦς für „Maus“ ab und bezieht sich auf den häufig im Bergland liegenden Lebensraum dieser Mäusearten); Mycteromys Robinson & Kloss, 1918 (Taxonomie/Etymologie: Ersatzname für Oromys, wurde aber als Synonym von Coelomys eingeordnet (Musser & Carleton, 2005). Der Taxonname Mycteromys leitet sich von den griechischen Wörtern μυκτήρ für „Rüssel“ und μῦς für „Maus“ ab und bezieht sich auf die verlängerte Schnauze bei diesen Mäusearten).

·         Literatur: Chevret, Jenkins & Catzeflis (2003); Leidy (1853); Musser & Carleton (2005); Robinson & Kloss (1916, 1918), Thomas (1915); Zou et al. (2026).

 

            Mus mayori (Thomas, 1915) (Mayor-Maus/Mayor’s Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1914.12.1.7 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 25. März 1914 von E. W. Mayor bei Pattipola, Hochland der Zentralprovinz, Sri Lanka (Ceylon).

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Coelomys mayori beschrieben, wurde die Art später in die Gattung Mus überführt (Corbet & Hill, 1980). Nach Untersuchungen von Chevret, Jenkins & Catzeflis (2003) nimmt mayori gegenüber crociduroides und pahari eine basale Stellung ein. Gelegentlich wird in die Unterarten Hochland-Mayor-Maus (M. mayori mayori) und Tiefland-Mayor-Maus (M. mayori pococki) unterschieden. Meist wird die Spezies jedoch als monotypisch angesehen (Denys et al., 2017, 2020, 2023). Die Art ist nach dem britischen Major Eustace W. Mayor benannt, der zahlreiche Tiere in Ceylon (Sri Lanka) sammelte, auch das Typusexemplar von mayori.

·         Synonyme: Coelomys bicolor Thomas, 1915 (Holotypus/Terra typica: BMNH 1914.12.1.8 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 12. April 1913 von E. W. Mayor bei Kottawa, Südliche Provinz, Sri Lanka (Ceylon). Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Art beschrieben. Der Name bicolor ist aber bereits durch Mus musculus bicolor Tikhomirov & Korchagin, 1889 besetzt, weshalb als neuer Name pococki und eine Einordung als Unterart von majori gewählt wurde (Ellerman, 1947). Inzwischen wird die Form in der Regel als Synonym von majori eingeordnet (Musser & Carleton, 2005). Das Aus dem Latein stammende Epitheton bicolor bedeutet „zweifarbig“ und bezieht sich auf die relativ scharfe Abgrenzung zwischen dunkler Rückenfärbung und hellem Bauch); Mus mayori pococki Ellerman, 1947 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ersatzname für Coelomys bicolor mit Einstufung als Unterart von mayori, später Synonymisierung mit mayori (Musser & Carleton, 2005). Die Form ist nach dem britischen Zoologen Reginald Innes Pocock, der sich vor allem mit Raubtieren und Nagetieren beschäftigte).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 80-104 mm; Schwanzlänge 90-102 mm; Hinterfußlänge 22,5-26 mm; Ohrlänge 17-17,5 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die vor allem nachtaktive Mayor-Maus bewohnt Regenwälder und Graslandschaften im Tief- und Bergland Sri Lankas von 165 bis 2.310 m Höhe. Die Nahrung besteht aus Samen, Wurzeln, Insekten und Eiern. Weibchen scheinen im Durchschnitt drei Jungtiere pro Wurf zu bekommen.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend. Die Hauptbedrohungen stellen Abholzung und Prädation durch Hauskatzen dar.

·         Verbreitung: Südasien (Sri Lanka).

·         Literatur: Chevret, Jenkins & Catzeflis (2003); Corbet & Hill (1980); de Alwis Goonatilake (2024); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1947); Musser & Carleton (2005); Thomas (1915a, 1915b); Tikhomirov & Korchagin (1889).

 

            Mus crociduroides (Robinson & Kloss, 1916) (Sumatra-Zwergmaus/Sumatran Shrewlike Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: FMSM 571/14 (Föderierte Malaiische Staatsmuseen Kuala Lumpur), adultes Weibchen, gesammelt am 8. April 1914 von Herbert Chirstopher Robinson und Cecil Boden Kloss am Vulkan Kerinci (3.050 m Höhe), westliches Sumatra, Indonesien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Oromys crociduroides beschrieben, wurde die Art zunächst in die Gattung Mycteromys (Robinson & Kloss, 1919) und später in die Gattung Mus (Ellerman, 1947) überführt. Geographisch ist eine engere Verwandtschaft zu vulcani anzunehmen. Die Art gilt als monotypisch. Das Artepitheton leitet sich vom Gattungsnamen der Weißzahnspitzmäuse Crocidura (von den griechischen Wörtern κροκίς für „Wollflocke“ und οὐρά für „Schwanz“) und dem griechischen Suffix οειδής für „ähnlich wie“ ab, was sich auf die an Spitzmäuse erinnernde langgezogende Schnauze bezieht.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 77-103 mm; Schwanzlänge 111-133 mm; Hinterfußlänge 21-23 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die wahrscheinlich nachtaktive Sumatra-Zwergmaus bewohnt auf Sumatra hohe Bergwälder zwischen 2.200 und 3.000 m Höhe. Es wird angenommen, dass die Nahrung zwischen Bodenvegetation und Streuschicht gesucht wird und hauptächlich aus Wirbellosen besteht.

·         Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (Indonesien: Sumatra).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Ellerman (1947); Gerrie & Kennerley (2016); Robinson & Kloss (1916, 1919).

 

            Mus vulcani (Robinson & Kloss, 1919) (Java-Zwergmaus/Javan Shrewlike Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: FMSM 897/16 (Föderierte Malaiische Staatsmuseen Kuala Lumpur), adultes Weibchen, gesammelt am 5. März 1916 von Herbert Christopher Robinson bei Gandang Badak (ca. 2.408 m Höhe), am Vulkan Gede, westliches Java, Indonesien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Mycteromys crociduroides vulcani beschrieben, wurde die Form von Marshall (1977) und Corbet & Hill (1980) in den Artstatus erhoben. Genetische Studien stehen noch aus, ein nahe Verwandtschaft zu crociduroides ist aus geographischen Gründen aber anzunehmen und dient hier als Grundlage für die Einordnung. Das Artepitheton leitet sich vom lateinischen Wort vulcanus für „Vulkan“ ab und bezieht sich auf den Fund des Typusexemplars am Vulkan Gede.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 80-95 mm; Schwanzlänge 84-95 mm; Hinterfußlänge 20-24 mm; Ohrlänge ca. 18 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Biologie/Ökologie: Die wahrscheinlich nachtaktive Java-Zwergmaus bewohnt Bergwälder im westlichen Java. Wahrscheinlich ernährt sie sich hauptsächlich von Wirbellosen, die sie zwischen der Bodenvegetation und der Streuschicht sucht.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südostasien (Indonesien: Java).

·         Literatur: Clayton & Kennerley (2016); Corbet & Hill (1980); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Marshall (1977); Robinson & Kloss (1919).

 

            Mus pahari Thomas, 1916 (Indochina-Maus/Indochinese Shrewlike Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Sikkim-Maus.

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1915.9.1.199 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 1. März 1915 von C. A. Crump bei Batasia (ca. 1.830 m Höhe), Sikkim, Indien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als Mus pahari beschrieben, wurde die Art zeitweise auch in die Gattung Leggada gestellt (Thomas, 1919). Die lange als Unterarten geführten Taxa gairdneri und jacksoniae wurden inzwischen anhand genetischer Analysen von Zou et al. (2026) in den Artstatus erhoben. Das Artepitheton leitet sich von dem Sanskirt-Wort pahāṛ (पहाड़) für „Berg“ ab und bezieht sich auf den Lebensraum der Tiere.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 69-103 mm; Schwanzlänge 77-95 mm; Hinterfußlänge 19-23 mm; Ohrlänge 14-17 mm; Gewicht 20-28 g. Der Rücken ist gelblich-braun und die Bauchseite leicht gelblich, während der Schwanz dorsal und ventral nahezu einheitlich gefärbt ist. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Indochina-Maus besiedelt Grasflächen innerhalb von Bergwäldern bis ca. 2.000 m Höhe, möglicherweise auch Sekundärwälder. Bisher liegen wenige Informationen zur Fortpflanzung der Tiere vor. Es wurde aber einmal ein Weibchen mit sechs Jungtieren beobachtet. Gehaltene Tiere haben Erdbauten gegraben.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südasien (Bhutan; China: Tibet; Indien: Sikkim).

·         Literatur: Aplin & Molur (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Lunde (2008); Thomas (1916, 1919); Zou et al. (2026).

 

            Mus gairdneri (Kloss, 1921) (Gairdner-Maus/Gairdner’s Shrewlike Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1965.374 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 4. Februar 1917 von K. G. Gairdner bei Me Taw, nordwestlich Raheng, westliches Siam, Thailand.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Leggada pahari gairdneri beschrieben, wurden Exemplare der Form zeitweise auch den Taxa Leggada cookii meator (Allen, 1927), Mus famulus meator (Wang, 1966) und Mus pahari jacksoniae (Marshall, 1977) zugeordnet oder als Unterart Mus pahari gairdneri (Wang, 1982) gelistet. Genetische Analysen von Zou et al. (2026) bestätigen aber den Status als separate Art und sehen gairdneri als Schwesterart von jacksoniae. Beide trennten sich vor ca. 2,09 Mio. Jahren. Die Art ist nach dem britischen Naturforscher und Beamten Kenneth George Gairdner benannt, der das Typusexemplar fand.

·         Synonyme: Leggada cookii meator Allen, 1927 (Holotypus/Terra typica: AMNH M-43609 (Amerikanisches Museum für Naturgeschichte New York), adultes Männchen, gesammelt am 9. April 1971 von Roy Chapman Andrews und Edmund Heller bei Taipingpu (ca. 2.440 m Höhe), Shweli-Fluss, Yunnan, China. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Unterart von cookii (benannt nach dem Zoologen J. Pemberton Cook) beschrieben, wurde die Form später mit Mus pahari synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Nach Analysen von Zou et al. (2026) ist sie aber als Synonym von gairdneri einzustufen. Das Epitheton meator leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „Wanderer“, was wahrscheinlich auf eine in den Bergwäldern umherstreunende Lebensweise hindeuten soll).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 76-91 mm; Schwanzlänge 78-95 mm; Hinterfußlänge 20-21 mm; Ohrlänge 14,5-15 mm. Der Rücken ist blaugrau und die Bauchseite weißlich-grau. Der Schwanz ist im Gegensatz zu pahari zweifarbig. Der Hinterrand des Schädeldachs bildet einen deutlichen Winkel. Im Gegensatz zu jacksoniae ist das Verhältnis von Schwanzlänge zu Kopf-Rumpf-Länge > 1,00. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Gairdner-Maus besiedelt Gras- und Buschland innerhalb von Waldgebieten bis in ca. 2.000 m Höhe.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von pahari geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (China: Yunnan; Myanmar; Thailand).

·         Literatur: Allen (1927); Kloss (1921); Marshall (1977); Musser & Carleton (2005); Wang (1966, 1982); Zou et al. (2026).

 

            Mus jacksoniae (Thomas, 1921) (Jackson-Maus/Jackson’s Shrewlike Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1920.11.1.48 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Männchen, gesammelt am 28. April 1920 von H. W. Wells bei Laitkynsao, Khasi und Garo-Hügel, Assam, Indien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als eigenständige Art Leggada jacksoniae beschrieben, wurden Exemplare der Form zeitweise auch dem Taxon Leggada famulus cookii (Wang et al., 1962) zugeordnet oder als Unterart Mus pahari jacksoniae (Marshall, 1977) gelistet. Genetische Analysen von Zou et al. (2026) bestätigen aber den Status als separate Art und sehen jacksoniae als Schwesterart von gairdneri. Beide trennten sich vor ca. 2,09 Mio. Jahren. Die Art ist nach einer Frau Jackson benannt, die H. W. Wells bei seiner Arbeit in den Garo-Hügeln half.

·         Synonyme: Mus pahari mocchauensis Tiến,1978 (Holotypus/Terra typica: LZH 914 (Labor für Zoologie Hanoi), adultes Männchen, gesammelt am 20. Mai 1970 von Lê Dinh Tuong bei Xôm Iôm, Vietnam. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Zunächst als Unterart von pahari beschrieben, wurde die Form mocchauensis später mit pahari synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Nach genetische Analysen handelt es sich bei den Vorkommen in Vietnam aber um jacksoniae (Zou et al., 2026). Folglich ist mocchauensis als Synonym von jacksoniae einzustufen. Das Epitheton mocchauensis leitet sich von dem Mc-Châu-Plateau in Vietnam ab und bezieht sich auf den Umgriff des Fundorts).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 66-95 mm; Schwanzlänge 60-91 mm; Hinterfußlänge ca. 19 mm; Ohrlänge ca. 15,5 mm. Der Rücken ist blaugrau und die Bauchseite weißlich-grau. Der Schwanz ist im Gegensatz zu pahari zweifarbig. Der Hinterrand des Schädeldachs ist abgerundet und stumpf. Im Gegensatz zu gairdneri ist das Verhältnis von Schwanzlänge zu Kopf-Rumpf-Länge < 1,00. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Biologie/Ökologie: Die Jackson-Maus bewohnt vor allem Grasland innerhalb feuchter Bergwälder unter 2.000 m Höhe. Es wird angenommen, dass auch Sekundärwälder besiedelt werden.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von pahari geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Südostasien (China: Chongqing, Guangxi, Guizhou, Sichuan, Yunnan; Kambodscha; Laos; Thailand; Vietnam).

·         Literatur: Marshall (1977); Musser & Carleton (2005); Thomas (1921); Tiến (1978); Wang et al. (1962); Zou et al. (2026).

 

            Subgenus Pyromys Thomas, 1911 (Gattung Stachelzwergmäuse/Small Spiny Mice):

·         5 Arten.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Mus platythrix Bennett, 1832 (Flachkopf-Stachelzwergmaus/Flat-haired Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bennett (1832).

 

            Mus saxicola Elliot, 1839 (Felsen-Stachelzwergmaus/Saxicolous Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litertur: Elliot (1839).

 

            Mus shortridgei (Thomas, 1914) (Shortridge-Stachelzwergmaus/Shortridge’s Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1914).

 

            Mus fernandoni (Phillips, 1923) (Ceylon-Stachelzwergmaus/Ceylon Spiny Mouse):

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Litertur: Phillips (1923).

 

            Mus phillipsi Wroughton, 1912 (Phillips-Stachelzwergmaus/Phillips’ Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Wroughton (1912).

 

            Subgenus Mus Linnaeus, 1758 (Gattung Hausmäuse):

·         17 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Hardouin et al. (2024).

·         Literatur: Hardouin et al. (2024); Linnaeus (1758).

 

            Mus caroli Bonhote, 1902 (Reisfeldmaus/Ryukyu Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Bonhote (1902).

 

            Mus cervicolor Hodgson, 1845 (Falbmaus/Fawn-colored Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Hodgson (1845).

 

            Mus famulus Bonhote, 1898 (Südindische Maus/Servant Mouse):

·         Bestand: stark gefährdet.

·         Literatur: Bonhote (1898).

 

            Mus cookii Ryles, 1914 (Cook-Maus/Cook’s Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Ryles (1914).

 

            Mus lepidoides Fry, 1931 (Kleine Burmesische Maus/Little Burmese Field Mouse):

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet).

·         Literatur: Fry (1931).

 

            Mus terricolor Blyth, 1851 (Erdfarbene Maus/Earth-colored Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet

·         Literatur: Blyth (1851).

 

            Mus fragilicauda Auffray, Bonhomme, Catalan, Desmarais, Gonzales & Orth, 2000 (Laos-Maus/Sheath-tailed Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Scheidenschwanzmaus.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Auffray et al. (2000).

 

            Mus booduga (J. E. Gray, 1837) (Kleine Indische Maus/Little Indian Field Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Gray (1837).

 

            Mus nitidulus Blyth, 1859 (Blyth-Maus/Blyth’s Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Kleine Glänzende Hausmaus

·         Bestand: unbekannt (nicht bewertet)

·         Literatur: Blyth (1859).

 

            Mus spretus Lataste, 1883 (Heckenhausmaus/Western Mediterranean Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Algerische Hausmaus.

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Harr et al. (2016); Lataste (1883); Palomo, Justo & Vargas (2009).

 

            Mus domesticus Schwarz & Schwarz, 1943 (Westliche Hausmaus/Western House Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Der Name Mus domesticus wurde erstmals von Rutty (1772) verwendet, doch lieferte er keine Beschreibung zu der Art. Nach einer Entscheidgung der ICZN (1990) gilt daher die Veröffentlichung von Schwarz & Schwarz (1943) mit Unterartstatus Mus musculus domesticus als offizielle Erstbeschreibung. Von Kryštufek & Vohralík (2009) wurde die Form in den Artrang erhoben. Nach genetischen Analysen steht domesticus einem Zweig aus den Arten gyirongus, castaneus sowie musculus gegenüber und trennte sich von diesen vor ca. 273.000 Jahren (Chen et al., 2025). Die domestizierte Form, oft Farbmaus genannt, spielt eine wichtige Rolle in Tierversuchen.

·         Unterarten:

1. Mus domesticus domesticus Schwarz & Schwarz, 1943 (Gewöhnliche Hausmaus/Common House Mouse).

2. Mus domesticus helgolandicus Zimmermann, 1953 (Helgoland-Hausmaus/Helgoland House Mouse). Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus musculus helgolandicus beschrieben, wurde die Unterart von Meinig et al. (2020) bei domesticus eingeordnet.

3. Mus domesticus gentilulus Thomas, 1919 (Arabische Hausmaus/Arabian House Mouse).

·         Synonyme: Mus domesticus Rutty, 1772 (Taxonomie: Nur Name); Mus domesticus Walther, 1819 (Taxonomie: Ungültige Verwendung).

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von musculus geführt; Populationsentwicklung unbekannt. Rote Liste Deutschland Nicht gefährdet; Unterart Helgoland-Hausmaus Selten. Rote Liste Bayern Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Literatur: Babiker & Tautz (2015); Harr et al. (2016); ICZN (1990); Kryštufek & Vohralík (2009); Meinig et al. (2020); Musser et al. (2021); Rudolph et al. (2017); Rutty (1772); Schwarz & Schwarz (1943); Walther (1819); Zimmermann, 1953.

 

            Mus gyirongus Huang, Jing & Jiang in Chen, Wang, Zhu, Subedi, Jiang, Jing & Huang, 2025 (Tibetische Hausmaus/Tibetan House Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Mus musculus gyirongus beschrieben, hier aber als Art betrachtet. Nach genetischen Analysen stellt gyirongus das Schwestertaxon zum Artenpaar musculus und castaneus dar und trennte sich von diesen vor ca. 265.000 Jahren (Chen et al., 2025). Das Artepitheton leitet sich vom Gyirong-Tal ab, in dem das Typusexemplar gefunden wurde.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von musculus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralasien (China: Tibet).

·         Literatur: Chen et al. (2025); Harr et al. (2016).

 

            Mus castaneus Waterhouse, 1843 (Asiatische Hausmaus/Southeastern Asian House Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von musculus geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Literatur: Harr et al. (2016); Waterhouse (1843).

 

            Mus musculus Linnaeus, 1758 (Östliche Hausmaus/Eastern House Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: Kein Typusexemplar erhalten, vermutlich gesammelt bei Uppsala, Schweden.

·         Synonyme: Mus masculus Minà-Palumbo, 1868 (Schreibfehler); Mus muculus Tullberg, 1893 (Schreibfehler), Mus musculos Seabra, 1900 (Schreibfehler).

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil. Rote Liste Deutschland Nicht gefährdet. Rote Liste Bayern Potenziell gefährdet (Vorwarnliste).

·         Verbreitung: Eurasien, Nordafrika, in vielen weiteren Regionen eingeschleppt.

·         Literatur: Harr et al. (2016); Linnaeus (1758); Meinig et al. (2020); Minà-Palumbo (1868); Musser et al. (2021); Rudolph et al. (2017); Seabra (1900); Tullberg (1893).

 

            Mus spicilegus Petenyi, 1882 (Ährenmaus/Mound-building Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Petenyi (1882); Sokolov, Kotenkova & Michailenko (1998).

 

            Mus cypriacus Cucchi, Orth, Auffray, Renaud, Fabre, Catalan, Hadjisterkotis, Bonhomme & Vigne, 2006 (Zypern-Hausmaus/Cypriot Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: MNHN-ZM-MO-2005-988 (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), adultes Weibchen, gesammelt am 22. April 2004 von Josette Catalan, Annie Orth und Laurent Fabre beim Dorf Alassa, Distrikt Lemesos, Zypern.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Mus beschrieben und so auch anerkannt. Das Artepitheton cypriacus leitet sich von Zypern ab, dem Verbreitungsgebiet der Art.

·         Biologie/Ökologie: Die Zypern-Hausmaus bewohnt vor allem verlassene Anbauterrassen mit einem Mosaik aus Grasflächen, Sträuchern und kleinen Bäumen, aber auch bewaldete Flussgebiete. Sie bewohnt Höhenlagen von 100 bis 900 m, wobei sie im Bereich von 100-150 m Höhe sympatrisch mit musculus vorkommt, die den Bereich unter 100 m dominiert.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Vorderasien (Zypern).

·         Literatur: Amori (2024); Cucchi et al. (2006).

 

            Mus macedonicus Petrov & Ruzic, 1983 (Balkan-Hausmaus/Macedonian Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Makedonische Hausmaus.

·         Holotypus/Terra typica: MMNH M-272-4/82 (Mazedonisches Museum für Naturgeschichte Skopje), adultes Weibchen, gesammelt am 22. November 1967 von B. Petrov bei Valandovo, Nordmazedonien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart Mus hortulanus macedonicus beschrieben, wurde die Form später in den Artstatus erhoben (Musser & Carleton, 2005).

·         Biologie/Ökologie: Die Balkan-Hausmaus hat sich an zahlreiche Lebensräume angepasst. Sie kommt in Ackerland, Obstgärten, Olivenhainen, Straßenbegleitgrün, Sanddünen, trocken mediterrane Buschlandschaften, Wadis und dicht bewachsene Flussufer. Lediglich dichte Wälder und von Menschen dicht besiedelte Gebiete meidet sie.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Südosteuropa (Bulgarien; Griechenland; Nordmazedonien; Serbien), Vorderasien (Armenien; Aserbaidschan; Georgien; Iran; Israel; Jordanien; Libanon; Palästina; Syrien; Türkei).

·         Literatur: Kryštufek & Vohralík (2016); Musser & Carleton (2005); Petrov & Ruzic (1983).

 

            Subgenus Nannomys Peters, 1876 (Gattung Afrikanische Zwergmäuse/African Pygmy Mice):

·         22 Arten.

·         Literatur: Britton-Davidian, Robinson & Veyrunes (2012); Chevret et al. (2014); Lamb et al. (2014); Mikula et al. (2022); Peters (1876).

 

            Mus imberbis Rüppell, 1842 (Äthiopische Streifenmaus/Ethiopian Stripe-backed Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: SMF 778 (Senckenberg-Museum Frankfurt), gesammelt 1834 von Eduard Rüppell bei Entschetqab (ca. 3.300 m Höhe), Provinz Simen, Abessinien, Äthiopien.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Mus beschrieben, wurde die Art von Thomas (1903) in die eigene Gattung Muriculus gestellt und dort von zahlreicen Autoren lange gelistet (Allen, 1939; Musser & Carleton, 2005). Nach genetischen Analysen (Bryja et al., 2014; Meheretu, Šumbera & Bryja, 2015) nistet die Art aber in der Gattung Mus und ist eng mit den Arten Mus harennensis und M. triton verwandt (Martynov et al., 2026), weshalb sie nun wieder in der Gattung Mus geführt wird. Die genetischen Daten stützen auch keine Unterteilung in Unterarten, weshalb die Art als monotypisch zu betrachten ist. Das aus dem Latein stammende Artepitheton imberbis bedeutet „bartlos“ und bezieht sich auf die Kurzhaarigkeit der Art.

·         Synonyme: Muriculus imberbis chilaloensis Osgood, 1936 (Holotypus/Terra typica: FMNH 28669 (Feldmuseum für Naturgeschichte Chicago), adultes Weibchen, gesammel am 14. November 1926 von Alfred M. Bailey am Berg Albasso, nordöstliches Chilalo-Gebirge, Arusi, Äthiopien. Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Unterart von imberbis beschrieben und von Allen (1939) übernommen. Später aber mit der Nominatform synonymisiert (Musser & Carleton, 2005). Der Taxonname chilaloensis leitet sich vom Chilalo-Gebirge ab, wo das Typusexemplar gefunden wurde).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 70-80 mm; Schwanzlänge 46-52 mm; Hinterfußlänge 16-17 mm; Ohrlänge 11-13 mm; Gewicht ca. 16 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 34 Chromosomen. Das Fell ist weich und dicht, oberseits braun bis olivgrau mit dunklem Mittelstreifen, unterseits gräulich bis cremefarben. Der relativ kurze Schwanz ist deutlich zweifarbing (oberseits dunkel, unterseits hell) und entspricht nur ca. 70 % der Kopf-Rumpf-Länge. Die Füße sind weißlich grau.

·         Biologie/Ökologie: Die Äthiopische Streifenmaus ist hauptsächlich nachtaktiv und bewohnt Hochlandgraslandschaften in 1.900-3.400 m Höhe. Sie ernährt sich vermutlich vorwiegend von Körnern, doch könnten möglicherweise auch Insekten auf der Speisekarte stehen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Allen (1939); Bryja et al. (2014); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Lavrenchenko & Schlitter (2016); Martynov et al. (2026); Meheretu, Šumbera & Bryja (2015); Osgood (1936); Rüppell (1842); Thomas (1903).

 

            Mus harennensis Lavrenchenko & Bryja in Krásová, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Meheretu & Bryja, 2022 (Harenna-Zwergmaus/Harenna Mouse):

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Vor der Erstbeschreibung wurden Exemplare der Form in früheren Publikationen teils triton zugeordnet (Yalden, 1988, Yalden et al., 1996), teils als unbestimmte Art (sp. nov., sp. A, cf. triton oder sp.Harenna“) behandelt (Rupp, 1980; Aniskin et al., 1998; Lavrenchenko, 2000; Bryja et al., 2014; Krásová et al., 2019).

·         Biologie/Ökologie: Die Harenna-Zwergmaus besiedelt Waldlichtungen und Moorgebiete im Bereich des Harenna-Waldes und des Chingawa-Waldes von 1.950-3.730 m Höhe. Aus dem Gebiet zwischen diesen Waldgebieten liegen bisher keine Nachweise vor.

·         Bestand: Gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (Äthiopien).

·         Literatur: Aniskin et al. (1998); Bryja & Kennerley (2025); Denys et al. (2023); Krásová et al. (2019, 2022); Rupp (1980); Yalden (1988); Yalden et al. (1996).

 

            Mus triton (Thomas, 1909) (Triton-Zwergmaus/Grey-bellied Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1909).

 

            Mus callewaerti (Thomas, 1925) (Callewaert-Zwergmaus/Callewaert’s Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1925).

 

            Mus baoulei (Vermeiren & Verheyen, 1980) (Baoule-Zwergmaus/Baoule’s Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Vermeiren & Verheyen (1980).

 

            Mus neavei (Thomas, 1910) (Neave-Zwergmaus/Neave’s Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Thomas (1910).

 

            Mus sorella (Thomas, 1909) (Thomas-Zwergmaus/Thomas’s Pygmy Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1909).

 

            Mus goundae Petter & Genest, 1970 (Gounda-Zwergmaus/Gounda Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Petter & Genest (1970).

 

            Mus oubanguii Petter & Genest, 1970 (Ubangi-Zwergmaus/Oubangui Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Petter & Genest (1970).

 

            Mus setulosus Peters, 1876 (Peters-Zwergmaus/Peters’s Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Peters (1876).

 

            Mus bufo (Thomas, 1906) (Krötenzwergmaus/Toad Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Mus mahomet Rhoads, 1896 (Mahomet-Zwergmaus/Mahomet Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rhoads (1896).

 

            Mus haussa (Thomas & Hinton, 1920) (Hausa-Zwergmaus/Hausa Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Hinton (1920); Veyrunes et al. (2004).

 

            Mus mattheyi Petter, 1969 (Matthey-Zwergmaus/Matthey’s Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Petter (1969); Veyrunes et al. (2004).

 

            Mus indutus (Thomas, 1910) (Wüsten-Zwergmaus/Desert Pygmy Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1910); Veyrunes et al. (2004).

 

            Mus kasaicus (Cabrera, 1924) (Kasai-Zwergmaus/Kasai Mouse):

·         Bestand: Vom Aussterben bedroht.

·         Literatur: Cabrera (1924).

 

            Mus gratus (Thomas & Wroughton, 1910) (Mubuku-Zwergmaus/Mubuku Mouse):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1906.7.1.155 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt am 14. Januar 1906 von R. E. Dent im Mubuku-Tal, Ruwenzori, Uganda.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Leggada grata beschrieben und von Allen (1939) übernommen. Heller (1914) überführte die Art in die Gattung Mus. Häufig wird die Form als Synonym von musculoides gelistet (Musser & Carleton, 2005), aber in neueren genetischen Analysen als Art geführt (Mikula et al., 2022; Bryja et al., 2014). Falls es sich bei dem in den Untersuchungen von Lamb et al. (2014) verwendeten Exemplar aus Tansania (Sp. 1) um gratus handelt, erfolgte die Trennung von musculoides vor ca. 1,18 Millionen Jahren.

·         Synonyme: Legadda gratus Berger, 1910 (Schreibfehler zu Leggada und Abänderung des Epithetons in maskuline Form).

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge ca. 58 mm; Schwanzlänge ca. 55 mm; Hinterfußlänge ca. 14 mm; Ohrlänge ca. 9,5 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht bewertet; von IUCN nicht getrennt von musculoides geführt; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Ostafrika (DR Kongo; Kenia; Tansania; Uganda).

·         Literatur: Allen (1939); Bryja et al. (2014); Heller (1914); Lamb et al. (2014); Mikula et al. (2022); Musser & Carleton (2005); Thomas & Wroughton (1910).

 

            Mus musculoides Temminck, 1853 (Temminck-Zwergmaus/Temminck’s Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Westafrikanische Zwergmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Äquatorial-Guinea; Benin; Burkina Faso; Elfenbeinküste; Gabun; Gambia; Ghana; Guinea; Kamerun; Kongo; Liberia; Mali; Nigeria; Senegal; Sierra Leone; Togo).

·         Literatur: Monadjem (2016); Temminck (1853); Veyrunes et al. (2004).

 

            Mus tenellus (Thomas, 1903) (Zierliche Zwergmaus/African Delicate Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1903).

 

            Mus setzeri Petter, 1978 (Setzer-Zwergmaus/Setzer’s Pygmy Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Petter (1978).

 

            Mus minutoides Smith, 1834 (Afrikanische Zwergmaus/Sub-Saharan Pygmy Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Castiglia et al. (2006); Chevret et al. (2014); Smith (1834); Veyrunes et al. (2004).

 

            Mus orangiae (Roberts, 1926) (Südafrikanische Zwergmaus/Orange Pygmy Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet.

·         Literatur: Castiglia et al. (2006); Chevret et al. (2014); Roberts (1926).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heimyscus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hylomyscus

 

 

 

 

 

 

 

 Praomyini 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montemys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Serengetimys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chingawaemys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ochromyscus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stenocephalemys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Myomyscus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zelotomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Colomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nilopegamys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Tribus Praomyini Lecompte, Aplin, Denys, Catzeflis, Chades & Chevret, 2008 (Gattungsgruppe Afrikanische Mäuse und Ratten/African Mice and Rats):

·         70 Arten.

·         Literatur: Lecompte et al. (2008).

 

            Genus Heimyscus Misonne, 1969 (Gattung Afrikanische Rauchmäuse/African Smoky Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Misonne (1969).

 

            Genus Hylomyscus Thomas, 1926 (Gattung Afrikanische Waldmäuse/African Wood Mice):

·         22 Arten.

·         Literatur: Thomas (1926).

 

            Genus Montemys Nicolas & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Zierliche Weichhaarratten/Delicate Soft-furred Mice):

·         3 Arten

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Montemys delectorum (Thomas, 1910).

·         Literatur: Nicolas et al. (2021); Thomas (1910).

 

            Genus Serengetimys Nicolas & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Zwerg-Vielzitzenmäuse/Dwarf Multimammate Mice):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Serengetimys pernanus (Kershaw, 1921).

·         Literatur: Kershaw (1921); Nicolas et al. (2021).

 

            Genus Chingawaemys Lavrenchenko, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Chingawa-Waldratten/Chingawa Forest Rats):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Chingawaemys rarus Lavrenchenko, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021.

·         Literatur: Nicolas et al. (2021).

 

            Genus Praomys Thomas, 1915 (Gattung Afrikanische Weichhaarratten/African Soft-furred Mice/Ratones de Pelaje Suave/

Praomys/Ratti a Pelo Morbido/柔毛鼠属/Мягкошёрстные крысы/ヤワゲネズミ属):

·         15 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Praomys tullbergi (Thomas, 1894). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Nicolas et al. (2021). Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern πρᾶος für „sanft“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell dieser mausartigen Nagetiere bezieht.

·         Synonyme: Berberomys Jaeger, 1975 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als separate Gattung für fossile Arten beschrieben, wird Berberomys inzwischen als Synonym oder Untergattung von Praomys betrachtet. Der Name leitet sich vom Volk der Berber in Nordafrika sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab und bezieht sich auf den Fund fossiler Nagerarten in Nordafrika).

·         Literatur: Jaeger (1975); Nicolas et al. (2021); Thomas (1894, 1915).

 

            Genus Mastomys Thomas, 1915 (Gattung Eigentliche Vielzitzenmäuse/Common Multimammate Mice):

·         8 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Genus Ochromyscus Nicolas, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Weißbauch-Felsenmäuse/White-bellied Rocky Mice):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Ochromyscus brockmani (Thomas, 1906).

·         Literatur: Nicolas et al. (2021); Thomas (1906).

 

            Genus Stenocephalemys Frick, 1914 (Gattung Äthiopische Hochlandratten/Ethiopian Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Genus Congomys Nicolas & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Weichhaar-Sumpfratten/African Swamp Mice):

·         2 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Congomys lukolelae (Hatt, 1934).

·         Literatur: Hatt (1934); Nicolas et al. (2021).

 

            Genus Myomyscus Shortridge, 1942 (Gattung Afrikanische Wiesenratten/African Meadow Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Shortridge (1942).

 

            Genus Zelotomys Osgood, 1910 (Gattung Breitkopfratten/Broad-headed Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Osgood (1910).

 

            Genus Colomys Thomas & Wroughton, 1907 (Gattung Afrikanische Waldbachmäuse/African Wading Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1907).

 

            Genus Nilopegamys Osgood, 1928 (Gattung Äthopische Waldbachmäuse/Ethiopian Amphibious Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Osgood (1928).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Heimyscus

 

 

Heimyscus

Heimyscus fumosus

 

            Genus Heimyscus Misonne, 1969 (Gattung Afrikanische Rauchmäuse/African Smoky Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Misonne (1969).

 

            Heimyscus fumosus (Brosset, Dubost & Heim de Balsac, 1965) (Afrikanische Rauchmaus/African Smoky Mouse):

·         Bestand: nicht gefährdet

·         Literatur: Brosset, Dubost & Heim de Balsac (1965).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Hylomyscus

 

 

            Genus Hylomyscus Thomas, 1926 (Gattung Afrikanische Waldmäuse/African Wood Mice):

·         22 Arten.

·         Literatur: Thomas (1926).

 

            Hylomyscus aeta (Thomas, 1911) (Perlen-Afrikawaldmaus/Beaded Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Afrikanische Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Hylomyscus alleni (Waterhouse, 1838) (Allen-Afrikawaldmaus/Allen’s Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Allen-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Waterhouse (1838).

 

            Hylomyscus anselli Bishop, 1979 (Ansell-Afrikawaldmaus/Ansell’s Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Ansell-Zwergwaldmaus

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bishop (1979).

 

            Hylomyscus arcimontensis Carleton & Stanley, 2005 (Östliche Afrikawaldmaus/Eastern Arc Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Carleton & Stanley (2005).

 

            Hylomyscus baeri Heim de Balsac & Aellen, 1965 (Baer-Afrikawaldmaus/Baer’s Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Baer-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Heim de Balsac & Aellen (1965).

 

            Hylomyscus carillus (Thomas, 1904) (Angola-Afrikawaldmaus/Angolan Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Angola-Zwergwaldmaus

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Litertur: Thomas (1904).

 

            Hylomyscus denniae (Thomas, 1906) (Berg-Afrikawaldmaus/Montane Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Gebirgs-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1906).

 

            Hylomyscus endorobae Heller, 1910 (Kenia-Afrikawaldmaus/Mount Kenya Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Kleinfüßige Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Heller (1910).

 

            Hylomyscus grandis Eisentraut, 1969 (Oku-Afrikawaldmaus/Mount Oku Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Oku-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Stark gefährdet.

·         Literatur: Eisentraut (1969).

 

            Hylomyscus heinrichorum Carleton, Banasiak & Stanley, 2015 (Heinrich-Afrikawaldmaus/Heinrich’s Wood Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Carleton, Banasiak & Stanley (2015).

 

            Hylomyscus kaimosae Heller, 1912 (Tansania-Afrikawaldmaus/Tanzanian Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Heller (1912).

 

            Hylomyscus kerbispeterhansi Demos, Agwanda & Hickerson, 2014 (Kerbis-Peterhans-Afrikawaldmaus/Kerbis-Peterhans’ Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Demos, Agwanda & Hickerson (2014).

 

            Hylomyscus mpungamachagorum Demos, Hutterer & Kerbis Peterhans in Kerbis Peterhans, Hutterer, Doty, Malekani, Moyer, Krásová, Bryja, Banasiak & Demos, 2020 (Mahale-Afrikawaldmaus/Mahale Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Kerbis Peterhans et al. (2020).

 

            Hylomyscus pamfi Nicolas, Olayemi, Wendelen & Colyn, 2010 (Dahomey-Afrikawaldmaus/Dahomey Gap Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Benin-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Nicolas et al. (2010).

 

            Hylomyscus parvus Brosset, Dubost & Heim de Balsac, 1965 (Kleine Afrikawaldmaus/Little Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Kleine Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Brosset, Dubost & Heim de Balsac (1965).

 

            Hylomyscus pygmaeus Kerbis Peterhans, Hutterer & Demos in Kerbis Peterhans, Hutterer, Doty, Malekani, Moyer, Krásová, Bryja, Banasiak & Demos, 2020 (Zwerg-Afrikawaldmaus/Pygmy Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Kerbis Peterhans et al. (2020).

 

            Hylomyscus simus G. M. Allen & Coolidge, 1930 (Westliche Afrikawaldmaus/West African Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Allen & Coolidge (1930).

 

            Hylomyscus stanleyi Kerbis Peterhans, Hutterer & Demos in Kerbis Peterhans, Hutterer, Doty, Malekani, Moyer, Krásová, Bryja, Banasiak & Demos, 2020 (Stanley-Afrikawaldmaus/Stanley’s Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Kerbis Peterhans et al. (2020).

 

            Hylomyscus stella (Thomas, 1911) (Stella-Afrikawaldmaus/Stella Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Stella-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1911).

 

            Hylomyscus thornesmithae Kerbis Peterhans, Hutterer & Demos in Kerbis Peterhans, Hutterer, Doty, Malekani, Moyer, Krásová, Bryja, Banasiak & Demos, 2020 (Ellen-Afrikawaldmaus/Mother Ellen’s Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Kerbis Peterhans et al. (2020).

 

            Hylomyscus vulcanorum Lönnberg & Gyldenstolpe, 1925 (Vulkan-Afrikawaldmaus/Albertine Rift Wood Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Vulkan-Zwergwaldmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Lönnberg & Gyldenstolpe (1925).

 

            Hylomyscus walterverheyeni Nicolas, Wendelen, Barrière, Dudu & Colyn, 2008 (Walter-Verheyen-Afrikawaldmaus/Walter Verheyen’s Wood Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Nicolas et al. (2008).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Montemys

 

 

 

 

 

 

Montemys delectorum

Montemys

 

 

 

 

 

Montemys melanotus

 

 

 

 

 

 

Montemys taitae

 

 

 

 

 

            Genus Montemys Nicolas & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Zierliche Weichhaarratten/Delicate Soft-furred Mice):

·         3 Arten

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Montemys delectorum (Thomas, 1910). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Bryja et al. (2014).

·         Literatur: Bryja et al. (2014); Nicolas et al. (2021); Thomas (1910).

 

            Montemys delectorum (Thomas, 1910) (Zierliche Weichhaarratte/Delicate Soft-furred Mouse):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-120 mm; Schwanzlänge 110-142 mm; Hinterfußlänge 21-26 mm; Ohrlänge 18-25 mm; Gewicht 20-38 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 48 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Ostafrika (Kenia; Malawi; Mosambik; Sambia; Tansania).

·         Literatur: Cassola (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1910).

 

            Montemys melanotus (G. M. Allen & Loveridge, 1933) (Poroto-Weichhaarratte/Poroto Soft-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Allen & Loveridge (1933).

 

            Montemys taitae (Heller, 1912) (Taita-Weichhaarratte/Taita Soft-furred Mouse):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Heller (1912).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Serengetimys

 

 

Serengetimys

Serengetimys pernanus

 

            Genus Serengetimys Nicolas & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Zwerg-Vielzitzenmäuse/Dwarf Multimammate Mice):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Serengetimys pernanus (Kershaw, 1921).

·         Literatur: Kershaw (1921); Nicolas et al. (2021).

 

            Serengetimys pernanus (Kershaw, 1921) (Zwerg-Vielzitzenmaus/Dwarf Multimammate Mouse):

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Kershaw (1921).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Chingawaemys

 

 

Chingawaemys

Chingawaemys rarus

 

            Genus Chingawaemys Lavrenchenko, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Chingawa-Waldratten/Chingawa Forest Rats):

·         1 Art.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Chingawaemys rarus Lavrenchenko, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021.

·         Literatur: Nicolas et al. (2021).

 

            Chingawaemys rarus Lavrenchenko, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Chingawa-Waldratte/Chingawa Forest Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Nicolas et al. (2021).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Praomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys daltoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys derooi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys degraaffi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys mutoni

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys jacksoni

 

 

 

 

 

Praomys

 

 

 

 

 

 

Praomys minor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys coetzeei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys petteri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys hartwigi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys obscurus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys tullbergi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys misonnei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys rostratus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys morio

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praomys togoensis

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Praomys Thomas, 1915 (Gattung Afrikanische Weichhaarratten/African Soft-furred Mice/Ratones de Pelaje Suave/

Praomys/Ratti a Pelo Morbido/柔毛鼠属/Мягкошёрстные крысы/ヤワゲネズミ属):

·         15 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Praomys tullbergi (Thomas, 1894). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Nicolas et al. (2021). Der Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern πρᾶος für „sanft“ und μῦς für „Maus“ ab, was sich auf das weiche Fell dieser mausartigen Nagetiere bezieht.

·         Synonyme: Berberomys Jaeger, 1975 (Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als separate Gattung für fossile Arten beschrieben, wird Berberomys inzwischen als Synonym oder Untergattung von Praomys betrachtet. Der Name leitet sich vom Volk der Berber in Nordafrika sowie dem griechischen Wort μῦς für „Maus“ ab und bezieht sich auf den Fund fossiler Nagerarten in Nordafrika).

·         Literatur: Jaeger (1975); Nicolas et al. (2021); Thomas (1894, 1915).

 

            Praomys daltoni (Thomas, 1892) (Dalton-Weichhaarratte/Dalton’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Dalton/

Praomys de Dalton/Ratto dal Pelo Morbido di Dalton/道氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Дальтона/ダルトンヤワゲネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1865.3.30.6 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Weibchen, gesammelt von J. T. Dalton im Niokolo-Koba-Nationalpark, Senegal.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus daltoni beschrieben und von Trouessart (1897, 1904) so übernommen. Zwischenzeitlich landete die Art auch in den Gattungen Epimys (Thomas, 1911), Rattus (Thomas & Hinton, 1920) oder Myomys (Allen, 1939), bevor sie in der Gattung Praomys (Corbet & Hill, 1980) eingeordnet wurde. Die Art wird aktuell meist als monotypisch betrachtet. Allerdings gibt es innerhalb von daltoni durchaus mehrere genetische Linien mit einer Divergenzzeit von rund 800.000 Jahren (Nicolas et al., 2021). Von einer dieser Linien spaltete sich vor ca. 30.000 Jahren auch die Form derooi ab, die von einigen Autoren als Ökotyp von daltoni eingestuft wird (Mikula et al., 2020). Die Art daltoni ist nach J. T. Dalton benannt, der auch das Typusexemplar sammelte.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 98-133 mm; Schwanzlänge 107-142 mm; Hinterfußlänge 20-25 mm; Ohrlänge 16-20 mm; Gewicht 24-66 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 36 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: West- und Zentralafrika (Benin; Burkina Faso; Elfenbeinküste; Gambia; Ghana; Guinea; Guinea-Bissau; Kamerun; Liberia; Mali; Niger; Nigeria; Senegal; Sierra Leone; Sudan; Südsudan; Togo; Tschad; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Allen (1939); Cassola (2016); Corbet & Hill (1980); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Mikula et al. (2020); Nicolas et al. (2021); Thomas (1892, 1911); Thomas & Hinton (1920); Trouessart (1897, 1904).

 

            Praomys derooi (van der Straeten & Verheyen, 1978) (Deroo-Weichhaarratte/Deroo’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Deroo/

Praomys de Deroo/Ratto dal Pelo Morbido di Deroo/德氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Де Роо/デルーヤワゲネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: RMCA 1973.013-M-202 (Königliches Museum von Zentralafrika Tervuren), adultes Weibchen, gesammelt von Erik van der Straeten und Frits De Vree bei Borgou (ca. 160 m Höhe), Togo.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Myomys derooi beschrieben und später in die Gattung Praomys überführt (Corbet & Hill, 1980). Einige Autoren stufen die Form aktuell als Ökotyp von daltoni ein (Mikula et al., 2020). Da aber ausgeprägte morphologische Unterschiede vorhanden sind und innerhalb von daltoni durchaus mehrere genetische Linien mit einer Divergenzzeit von rund 800.000 Jahren festzustellen sind, wobei sich derooi von einer dieser vor 30.000 Jahren separierte (Nicolas et al., 2021), ist hier noch mehr Forschungsbedarf notwendig. Die Art derooi ist nach dem belgischen Ornithologen und Tierpräparator Antoon De Roo benannt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 73-124 mm; Schwanzlänge 84-136 mm; Hinterfußlänge 19-23 mm; Ohrlänge 11,7-17,7 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Westafrika (Benin; Ghana; Nigeria; Togo).

·         Litertur: Cassola (2016); Corbet & Hill (1980); Mikula et al. (2020); Nicolas et al. (2021); van der Straeten & Verheyen (1978).

 

            Praomys degraaffi van der Straeten & Kerbis Peterhans, 1999 (De-Graaff-Weichhaarratte/De Graaff’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de De Graaff/

Praomys de De Graaff/Ratto dal Pelo Morbido di De Graaff/德格拉夫柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса де Грааффа/デグラフヤワゲネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: FMNH 137573 (Feldmuseum für Naturgeschichte Chicago), adultes Weibchen, gesammelt am 30. März 1990 von Julian Christof Kerbis Peterhans bei Nyamugari (ca. 2.200 m Höhe), Burundi.

·         Taxonomie/Phylogie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Praomys beschrieben und anerkannt, wird sie dem jacksoni-Komplex zugerechnet. Die Art ist nach dem südafrikanischen Zoologen Gerrit de Graaff benannt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 92-124 mm; Schwanzlänge 115-151 mm; Hinterfußlänge 24-29 mm; Ohrlänge 17-22 mm; Gewicht 28-64 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 26 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Burundi; DR Kongo; Ruanda; Uganda).

·         Literatur: Dando & Granjon (2021); Denys et al. (2017, 2020, 2023); van der Straeten & Kerbis Peterhans (1999).

 

            Praomys mutoni van der Straeten & Dudu, 1990 (Muton-Weichhaarratte/Muton’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de la Ribera del Congo/

Praomys de Masako/Ratto dal Pelo Morbido di Muton/姆柔毛鼠/姆柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Мутона/ムトンヤワゲネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: RMCA 1992.151-M-0001 (Königliches Museum für Zentralafrika Tervuren), adultes Männchen, gesammelt am 31. Mai 1985 von Akaibe Dudu im Masako-Waldreservat, Batiabongena, Demokratische Republik Kongo (Zaire).

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Als separate Art der Gattung Praomys beschrieben unerkannt, wird sie dem jacksoni-Komplex zugerechnet. Das Artepitheton mutoni stammt aus der Bantusprache Swahili und bedeutet „am Fluss“ und bezieht sich auf Präferenz der Art für feuchte Lebensräume.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 110-139 mm; Schwanzlänge 113-171 mm; Hinterfußlänge 21-24 mm; Ohrlänge 17-19 mm; Gewicht 31-57 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Potenziell gefährdet (Vorwarnliste); Populationsenticklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Kennerley & van der Straeten (2016); van der Straeten & Dudu (1990).

 

            Praomys jacksoni (de Winton, 1897) (Jackson-Weichhaarratte/Jackson’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Jackson/

Praomys de Jackson/Ratto dal Pelo Morbido di Jackson/杰氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Джексона/ジャクソンヤワゲネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1899.8.4.68 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), Männchen, gesammelt am 10. Februar 1895 bei Ntebbe (Entebbe), Unganda.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Ursprünglich als Mus jacksoni beschrieben, landete die Form zeitweise als Unterart von tullbergi in der Gattung Rattus (Granvik, 1924), bevor sie schließlich wieder als eigenständige Art in Praomys eingeordnet wurde (Thomas, 1926). Gelegentlich wurde jacksoni auch später noch als Unterart von tullbergi (Setzer, 1956) oder morio (Hayman, 1963) eingeordent, wird heute aber im Artstatus geführt und der jacksoni-Komplex zugeordnet. Die Art ist nach dem englischen Naturforscher und Verwaltungsbeamten Sir Frederick John Jackson benannt.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 94-131 mm; Schwanzlänge 125-168 mm; Hinterfußlänge 22-28 mm; Ohrlänge 15-22 mm; Gewicht 21-59 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 28 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: West- und Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; Angola; Burundi; DR Kongo; Gabun; Guinea; Kamerun; Kenia; Kongo; Nigeria; Ruanda; Sambia; Südsudan; Tansania; Uganda; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Cassola (2016); de Winton (1897); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Granvik (1924); Hayman (1963); Setzer (1956); Thomas (1926).

 

            Praomys minor Hatt, 1934 (Kleine Weichhaarratte/Least Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave Minimo/

Praomys Mineur/Ratto dal Pelo Morbido Minore/小柔毛鼠/Малая мягкошёрстная крыса/ヒメヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 80-118 mm; Schwanzlänge 102-145 mm; Hinterfußlänge 19-22 mm; Ohrlänge 13-18 mm; Gewicht ca. 26,5 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Sambia).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Hatt (1934); van der Straeten & Kennerley (2016).

 

            Praomys coetzeei van der Straeten, 2008 (Coetzee-Weichhaarratte/Coetzee’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Coetzee/

Praomys de Coetzee/Ratto dal Pelo Morbido di Coetzee/柯氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Кутзее/クッツェーヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 90-140 mm; Schwanzlänge 123-163 mm; Hinterfußlänge 24-28 mm; Ohrlänge 14-21 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Angola).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Kennerley, Dando & van der Straeten (2019); van der Straeten (2008).

 

            Praomys petteri van der Straeten, Lecompte & Denys, 2003 (Petter-Weichhaarratte/Petter’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Petter/

Praomys de Petter/Ratto dal Pelo Morbido di Petter/佩氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Петтера/ペッターヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 99-143 mm; Schwanzlänge 100-165 mm; Hinterfußlänge 24-28 mm; Ohrlänge 15-22 mm; Gewicht 40-61 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 42 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Zentralafrika (Kamerun; Kongo; Zentralafrikanische Republik).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); van der Straeten & Decher (2017); van der Straeten, Lecompte & Denys (2003).

 

            Praomys hartwigi Eisentraut, 1968 (Hartwig-Weichhaarratte/Hartwig’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Hartwig/

Praomys de Hartwig/Ratto dal Pelo Morbido di Hartwig/哈氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Хартвига/ハルトウィッヒヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 115-134 mm; Schwanzlänge 152-173 mm; Hinterfußlänge 24-28 mm; Ohrlänge 17-21 mm; Gewicht 44-70 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Westafrika (Kamerun).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Eisentraut (1968); Kennerley (2016).

 

            Praomys obscurus Hutterer & Dieterlen, 1992 (Gotel-Weichhaarratte/Gotel Mountain Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Gotel/

Praomys des Gotel/Ratto dal Pelo Morbido Oscuro/暗色柔毛鼠/Тёмная мягкошёрстная крыса/オブスクルスヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 108-137 mm; Schwanzlänge 140-174 mm; Hinterfußlänge 26-28 mm; Ohrlänge 19-21 mm; Gewicht 34-60 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Westafrika (Nigeria).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Hutterer & Dieterlen (1992); Kennerley (2016).

 

            Praomys tullbergi (Thomas, 1894) (Tullberg-Weichhaarratte/Tullberg’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Tullberg/

Praomys de Tullberg/Ratto dal Pelo Morbido di Tullberg/图氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Тулльберга/ツルベルグヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 108-131 mm; Schwanzlänge 115-153 mm; Hinterfußlänge 22-26 mm; Ohrlänge 17-21 mm; Gewicht 28-54 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 34 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: West- und Zentralafrika (Äquatorial-Guinea; Angola; Benin; DR Kongo; Elfenbeinküste; Gabun; Gambia; Ghana; Guinea; Kamerun; Kongo; Liberia; Mali; Nigeria; Senegal; Sierra Leone; Togo).

·         Literatur: Cassola (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Thomas (1894).

 

            Praomys misonnei van der Straeten & Dieterlen, 1987 (Missone-Weichhaarratte/Misonne’s Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Misonne/

Praomys de Misonne/Ratto dal Pelo Morbido di Misonne/米氏柔毛鼠/Мягкошёрстная крыса Мизонна/ミゾンネヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 89-123 mm; Schwanzlänge 113-163 mm; Hinterfußlänge 21-26 mm; Ohrlänge 16-21 mm. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 36 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Population stabil.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo; Kenia; Uganda).

·         Literatur: Cassola (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); van der Straeten & Dieterlen (1987).

 

            Praomys rostratus (Miller, 1900) (Westafrikanische Weichhaarratte/Forest Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de África Occidental/

Praomys de Miller/Ratto dal Pelo Morbido dal Rostro/大鼻柔毛鼠/Длинноносая мягкошёрстная крыса/ロストラータスヤワゲネズミ):

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 109-147 mm; Schwanzlänge 124-171 mm; Hinterfußlänge 24-31 mm; Ohrlänge 17-21 mm; Gewicht 31-73 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 34 Chromosomen.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Elfenbeinküste; Ghana; Guinea; Guinea-Bissau; Liberia; Senegal).

·         Literatur: Cassola (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Miller (1900).

 

            Praomys morio (Trouessart, 1881) (Kamerun-Weichhaarratte/Cameroon Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Camerún/

Praomys du Cameroun/Ratto dal Pelo Morbido del Camerun/黑柔毛鼠/Чёрная мягкошёрстная крыса/カメルーンヤワゲネズミ):

·         Holotypus/Terra typica: BMNH 1862.5.9.5 (Britisches Museum für Naturgeschichte London), adultes Tier, gesammelt im Kamerun-Gebirge, Kamerun.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Da der ursprüngliche Name Mus maura J. E. Gray, 1862 bereits durch Mus maurus Waterhouse, 1837 (aktuell Synonym von Rattus norvegicus) besetzt war, führt Trouessart (1881) Mus morio als neuen Namen ein. 

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 100-130 mm; Schwanzlänge 110-147 mm; Hinterfußlänge 21-25 mm; Ohrlänge 16-20 mm; Gewicht 27-62 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Stark gefährdet; Population abnehmend.

·         Verbreitung: Westafrika (Äquatorial-Guinea; Kamerun)

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); Gray (1862); Kennerley (2016); Trouessart (1881); Waterhouse (1837).

 

            Praomys togoensis Hounmavo, Demos, Lutz, Delapré, Cornette, Segniagbeto, Kerbis Peterhans & Nicolas, 2026 (Togo-Weichhaarratte/Togo Soft-furred Mouse/Ratón de Pelaje Suave de Togo/

Praomys du Togo/Ratto dal Pelo Morbido del Togo/多哥柔毛鼠/Тоголезская мягкошёрстная крыса/トーゴソフトファーマウス):

·         Holotypus/Terra typcia: MNHN-ZM-2025-29 (Nationalmuseum für Naturgeschichte Paris), adultes Weibchen, gesammelt am 18. März 2024 von Violaine Nicolas und Amétépé Hounmavo im Fazao-Malfakassa-Nationalpark, nahe Bounako (ca. 308 m Höhe), Togo.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Vor der Erstbeschreibung als separate Art der Gattung Praomys, wurde die Form bereits von Missoup et al. (2012) als Praomys sp. bzw. von Nicolas et al. (2012) als Praomys spA erwähnt. Nach genetischen Analysen ist togoensis eng mit morio verwandt. Beide trennten sich vor rund 2,1 Millionen Jahren (Missoup et al., 2012). Das Artepitheton togoensis leitet sich vom Staat Togo ab und weist somit auf den Fundort hin.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 93-127 mm; Schwanzlänge 116-180 mm; Hinterfußlänge 23-26 mm; Ohrlänge 15-18 mm; Gewicht 19-50 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Weibchen besitzen acht Brustdrüsen (Mammae).

·         Biologie/Ökologie: Die Togo-Weichhaarratte bewohnt von Tieflandwaldstücken innerhalb der sogenannten Guinea-Savanne, dominiert von Bäumen der Gattung Isoberlinia. Bisher wurde sie sowohl an trockenen Standorten wie ausgestrockneten Flussbetten als auch in Mosaiklandschaften aus Sumpfwald und grasbewachsener Svananne gefunden. Stellenweise ist ein sympatrisches Vorkommen mit Praomys misonnei wahrscheinlich.

·         Bestand: Nicht bewertet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Westafrika (Benin; Ghana; Togo).

·         Literatur: Hounmavo et al. (2026); Missoup et al. (2012); Nicolas et al. (2012).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Mastomys

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys angolensis

 

 

 

 

 

Mastomys

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys kollmannspergeri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys coucha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys shortridgei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys erythroleucus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys huberti

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys awashensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mastomys natalensis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Genus Mastomys Thomas, 1915 (Gattung Eigentliche Vielzitzenmäuse/Common Multimammate Mice):

·         8 Arten.

·         Literatur: Thomas (1915).

 

            Mastomys angolensis (Bocage, 1890) (Angola-Vielzitzenmaus/Angolan Multimammate Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Angola-Wiesenratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Bocage (1890).

 

            Mastomys kollmannspergeri Petter, 1957 (Kollmannsperger-Vielzitzenmaus/Kollmannsperger’s Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Petter (1957).

 

            Mastomys coucha (Smith, 1834) (Südliche Vielzitzenmaus/Southern African Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Smith (1834).

 

            Mastomys shortridgei (St. Leger, 1933) (Shortridge-Vielzitzenmaus/Shortridge’s Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: St. Leger (1933).

 

            Mastomys erythroleucus (Temminck, 1853) (Guinea-Vielzitzenmaus/Reddish-white Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Temminck (1853).

 

            Mastomys huberti Wroughton, 1908 (Hubert-Vielzitzenmaus/Hubert’s Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Wroughton (1908).

 

            Mastomys awashensis Lavrenchenko, Linkhnova, Baskevic & Bekele, 1998 (Awash-Vielzitzenmaus/Awash Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Lavrenchenko et al. (1998).

 

            Mastomys natalensis (Smith, 1834) (Natal-Vielzitzenmaus/Natal Multimammate Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Smith (1834).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Ochromyscus

 

 

 

 

 

 

Ochromyscus niveiventris

Ochromyscus

 

 

 

 

 

Ochromyscus brockmani

 

 

 

 

 

 

Ochromyscus yemeni

 

 

 

 

 

            Genus Ochromyscus Nicolas, Mikula & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Weißbauch-Felsenmäuse/White-bellied Rocky Mice):

·         3 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Ochromyscus brockmani (Thomas, 1906). Der Stammbaum orientiert sich an den Ergebnissen von Meheretu et al. (2024).

·         Literatur: Meheretu et al. (2024); Nicolas et al. (2021); Thomas (1906).

 

            Ochromyscus niveiventris (Osgood, 1910) (Weißbauch-Felsenmaus/Snowy White-bellied Rocky Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Weißbauch-Vielzitzenmaus, Weißbauch-Wiesenratte.

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Sanborn & Hoogstraal (1953).

 

            Ochromyscus brockmani (Peters, 1878) (Brockman-Felsenmaus/Brockman’s White-bellied Rocky Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Brockman-Vielzitzenmaus, Brockman-Wiesenratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Peters (1878).

 

            Ochromyscus yemeni (Sanborn & Hoogstraal, 1953) (Jemen-Felsenmaus/Yemen White-bellied Rocky Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Jemen-Vielzitzenmaus, Jemen-Wiesenratte.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: Sanborn & Hoogstraal (1953).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Stenocephalemys

 

 

            Genus Stenocephalemys Frick, 1914 (Gattung Äthiopische Hochlandratten/Ethiopian Rats):

·         6 Arten.

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Stenocephalemys albipes (Rüppell, 1842) (Weißfuß-Hochlandratte/White-footed Ethiopian Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Weißpfoten-Kurzkopfratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Rüppell (1842).

 

            Stenocephalemys albocaudata Frick, 1914 (Weißschwanz-Hochlandratte/White-tailed Ethiopian Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Weißschwanz-Kurzkopfratte.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Frick (1914).

 

            Stenocephalemys griseicauda Petter, 1972 (Grauschwanz-Hochlandratte/Grey-tailed Ethiopian Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Grauschwanz-Kurzkopfratte

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Petter (1972).

 

            Stenocephalemys ruppi (van der Straeten & Dieterlen, 1983) (Rupp-Hochlandratte/Rupp’s Ethiopian Rat):

·         Alternative Bezeichnung: Rupp-Kurzkopfratte.

·         Bestand: Daten defizitär.

·         Literatur: van der Straeten & Dieterlen (1983).

 

            Stenocephalemys sokolovi Lavrenchenko & Bryja in Mizerovská, Mikula, Meheretu, Bartáková, Bryjová, Kostin, Šumbera, Lavrenchenko & Bryja, 2020 (Sokolov-Hochlandratte/Sokolov’s Ethiopian Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Mizerovská et al. (2020).

 

            Stenocephalemys zimai Lavrenchenko & Bryja in Mizerovská, Mikula, Meheretu, Bartáková, Bryjová, Kostin, Šumbera, Lavrenchenko & Bryja, 2020 (Zima-Hochlandratte/Zima’s Ethiopian Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Mizerovská et al. (2020).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Congomys

 

 

 

 

 

Congomys lukolelae

Congomys

 

 

 

Congomys verschureni

 

 

 

            Genus Congomys Nicolas & Bryja in Nicolas, Mikula, Lavrenchenko, Šumbera, Bartáková, Bryjová, Meheretu, Verheyen, Missoup, Lemmon, Moriarty Lemmon & Bryja, 2021 (Gattung Weichhaar-Sumpfratten/African Swamp Mice):

·         2 Arten.

·         Taxonomie/Phylogenie/Etymologie: Generotypus Congomys lukolelae (Hatt, 1934).

·         Literatur: Hatt (1934); Nicolas et al. (2021).

 

            Congomys lukolelae (Hatt, 1934) (Lukolela-Sumpfratte/Lukolela Swamp Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Lukolela-Weichhaarratte.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 109-144 mm; Schwanzlänge 116-159 mm; Hinterfußlänge 28-32 mm; Ohrlänge 18-26 mm; Gewicht 27-57 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3.

·         Bestand: Nicht gefährdet; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Cassola (2016); Denys et al. (2017, 2020, 2023); Hatt (1934).

 

            Congomys verschureni (Verheyen & van der Straeten, 1977) (Verschuren-Sumpfratte/Verschuren’s Swamp Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Verschuren-Weichhaarratte.

·         Identifizierung/Beschreibung: Kopf-Rumpf-Länge 109-135 mm; Schwanzlänge 123-162 mm; Hinterfußlänge 28-32 mm; Ohrlänge 19-23 mm; Gewicht 40-65 g. Zahnformel 16 = I 1/1 C 0/0 P 0/0 M 3/3. Karyotyp 2n = 58 Chromosomen.

·         Bestand: Bestand: Daten defizitär; Populationsentwicklung unbekannt.

·         Verbreitung: Zentralafrika (DR Kongo).

·         Literatur: Denys et al. (2017, 2020, 2023); van der Straeten (2016); Verheyen & van der Straeten (1977).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Myomyscus

 

 

Myomyscus

Myomyscus verreauxii

 

            Genus Myomyscus Shortridge, 1942 (Gattung Afrikanische Wiesenratten/African Meadow Mice):

·         1 Art.

·         Literatur: Shortridge (1942).

 

            Myomyscus verreauxii (Smith, 1834) (Verreaux-Wiesenratte/Verreaux’s Meadow Mouse):

·         Alternative Bezeichnung: Verreaux-Vielzitzenmaus.

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Smith (1834).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Zelotomys

 

 

 

 

 

Zelotomys hildegardeae

Zelotomys

 

 

 

Zelotomys woosnami

 

 

 

            Genus Zelotomys Osgood, 1910 (Gattung Breitkopfratten/Broad-headed Mice):

·         2 Arten.

·         Literatur: Osgood (1910).

 

            Zelotomys hildegardeae (Thomas, 1902) (Hildegarde-Breitkopfratte/Hildegarde’s Broad-headed Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas (1902).

 

            Zelotomys woosnami (Schwann, 1906) (Woosnam-Breitkopfratte/Woosnam’s Broad-headed Mouse):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Schwann (1906).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Colomys

 

 

            Genus Colomys Thomas & Wroughton, 1907 (Gattung Afrikanische Waldbachmäuse/African Wading Rats):

·         4 Arten.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1907).

 

            Colomys goslingi Thomas & Wroughton, 1907 (Ostafrikanische Waldbachmaus/East African Wading Rat):

·         Bestand: Nicht gefährdet.

·         Literatur: Thomas & Wroughton (1907).

 

            Colomys eisentrauti Dieterlen, 1983 (Kamerun-Waldbachmaus/Cameroon Wading Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Dieterlen (1983).

 

            Colomys lumumbai Kerbis Peterhans, Giarla & Demos in Giarla, Demos, Monadjem, Hutterer, Dalton, Mamba, Roff, Mosher, Mikeš, Kofron & Kerbis Peterhans, 2020 (Kongo-Waldbachmaus/Congo Wading Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Giarla et al. (2020).

 

            Colomys wologizi Hutterer, Monadjem & Kerbis Peterhans in Giarla, Demos, Monadjem, Hutterer, Dalton, Mamba, Roff, Mosher, Mikeš, Kofron & Kerbis Peterhans, 2020 (Wologizi-Waldbachmaus/Wologizi Wading Rat):

·         Bestand: Nicht bewertet.

·         Literatur: Giarla et al. (2020).

 

 

 

Muridae > Murinae > Praomyini > Nilopegamys

 

 

Nilopegamys

Nilopegamys plumbeus

 

            Genus Nilopegamys Osgood, 1928 (Gattung Äthopische Waldbachmäuse/Ethiopian Amphibious Rats):

·         1 Art.

·         Literatur: Osgood (1928).

 

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Letztes Update 20.05.2026

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